Ulrich Tukur Die Spieluhr

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Inhaltsangabe zu „Die Spieluhr“ von Ulrich Tukur

Ein außergewöhnlicher Roman im wunderschönen Geschenkformat Wilhelm Uhde, der großbürgerliche Preuße, und Séraphine, eine einfache Französin, die von den Bewohnern ihres Dorfes verspottet und von den Kindern mit Dreck und Steinen beworfen wird, trennen Welten. Und doch hat das Schicksal sie zusammengeführt: den sensiblen Kunstsammler und seine tiefgläubige Putzfrau, die Bilder malt, seit ihr ein Engel des Herrn erschien. Viele Jahre und zwei Weltkriege später wird beider Leben verfilmt. Der Schauspieler, der im Film Uhde verkörpert, macht dabei eine seltsame Entdeckung, die ihn unversehens in den phantastischen Kosmos der Séraphine de Senlis katapultiert: in ein Leben hinter den Bildern und Gobelins eines vergessenen Schlosses der Picardie. Ulrich Tukur erzählt von der Macht der Malerei und der Magie der Musik. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch drei Jahrhunderte, in eine beunruhigende Welt zwischen Traum und Wirklichkeit.

Was kann Tukur eigentlich nicht?! Perfekte Novelle im Stil des deutschen Schauermärchens. Film ,Kunst + Musik verschmelzen im Irrationalen.

— GetReady
GetReady

Eine mitreißende Novelle, in der Realität und Phantasie wortgewandt miteinander verwoben sind.

— JoJansen
JoJansen

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Eine schöne kurzweilige Novelle als hübsches kleines Büchlein

    Die Spieluhr
    lesestunden

    lesestunden

    11. November 2015 um 19:59

    Wer wundersame Geschichten schätzt, die dazu noch in einem ganz klassischen, altmodischen und romantischen Rahmen eingebettet sind, der wird dieses Buch lieben. Geheimnisvolle Figuren, wie die wunderschöne Marquise, Geschichten verlorener Liebe, die Magie, die Kunst der Musik, aber auch das Ergründen eines alten Geheimnisses, das über hundert Jahre zurück reicht, machen diese Lektüre zusammen mit einem klaren Erzählstil zu einem Lesevergnügen. Naturgemäß ist eine Novelle nicht besonders umfangreich, daher ist hier der Lesegenuss schnell vorüber und auch nicht besonders nachhaltig. Für mein Empfinden ist dieses Büchlein viel zu kurz. Ein schön gestaltetes und stimmiges Buch, das ich nur empfehlen kann. Ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/11/die-spieluhr-eine-novelle-ulrich-tukur/

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  • Verwunschen gut

    Die Spieluhr
    ScrEEper

    ScrEEper

    03. September 2015 um 19:50

    Das Buch ist für mich leider nicht so einfach beschreiben. Für gewöhnlich ist diese Art von Literatur nicht mein Stil. Aber das Cover, der Titel und eine Leseprobe hat mich überzeugt es doch zu lesen. Das Resultat waren 4 Stunden voller Spannung und Magie die durch den sehr gelungenen und passenden Schreibstil noch verstärkt wurden. Leider war der Zauber aber relativ schnell vorbei. Daher auch nur die 4 Sterne. Hätte mir gewünscht noch ein wenig länger in das Abenteuer abtauchen zu können. Weiter so Herr Tukur

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  • Realität und Fantasie vermischen sich gekonnt

    Die Spieluhr
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    25. July 2015 um 14:16

    INHALT Wilhelm Uhde, der großbürgerliche Preuße, und Séraphine, eine einfache Französin, die von den Bewohnern ihres Dorfes verspottet und von den Kindern mit Dreck und Steinen beworfen wird, trennen Welten. Und doch hat das Schicksal sie zusammengeführt: den sensiblen Kunstsammler und seine tiefgläubige Putzfrau, die Bilder malt, seit ihr ein Engel des Herrn erschien. Viele Jahre und zwei Weltkriege später wird beider Leben verfilmt. Der Schauspieler, der im Film Uhde verkörpert, macht dabei eine seltsame Entdeckung, die ihn unversehens in den phantastischen Kosmos der Séraphine de Senlis katapultiert: in ein Leben hinter den Bildern und Gobelins eines vergessenen Schlosses der Picardie. Ulrich Tukur erzählt von der Macht der Malerei und der Magie der Musik. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch drei Jahrhunderte, in eine beunruhigende Welt zwischen Traum und Wirklichkeit. MEINUNG Ich bin wirklich beeindruckt von diesem Buch. Ich muss zugeben, dass Ulrich Tukur mir bisher kaum etwas sagte, allerdings hat mich dieses Werk von ihm überzeugen können. Sein Schreibstil ist besonders, hochwertig, literarisch und an manchen Stellen gar poetisch. Der Protagonist erzählt Uhdes Geschichte und gleichzeitig wie er diese Rolle selbst spielt und die Geschichte verfilmt wird. Die Grenzen von Realität und Fantasie scheinen heir schnell zu verschwimmen.. Irgendwann ist der Leser verwirrt aber genau das macht das Buch besonders. Die Geschichte erinnerte mich an Poe was auch viele Rezensenten in den großen Feuilletons geschrieben haben. Das Skurile, Unerklärliche aus Poes Geschichten scheint man auch hier zu finden. Da ich nicht 100%-tig ein Freund von solchen Geschichten bin hat es mir persönlich nicht zu 5 Sternen gereicht. Aber von Ulrich Tukurs Talent bin ich überzeugt worden und habe auch die Geschichte gerne gelesen. Wer eine Novelle von 150 Seiten mit skurilem Inhalt alla Poe sucht ist mit diesem Buch gut bedient! "Besteht es noch, das gute alte Menschengeschlecht?Oder haben die Gespenster des Unwirklichen es schon verschlungen?" S.68

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  • Leserunde zu "Der Ozean am Ende der Straße" von Neil Gaiman

    Der Ozean am Ende der Straße
    Daniliesing

    Daniliesing

    Von Zeit zu Zeit kommt es vor, da entdeckt das gesamte LovelyBooks-Team ein Buch, das wirklich alle von uns lesen möchten. Es ist eher selten, da wir ganz unterschiedliche Buchvorlieben haben, die von Jugendbüchern über Belletristik, von Science Fiction bis hin zu Klassikern reichen. Mit "Der Ozean am Ende der Straße", dem neuen Roman von Neil Gaiman aus dem Eichborn Verlag, haben wir nun wieder ein solches Buch entdeckt und sind schon ganz gespannt auf unsere Leseerfahrungen damit. Start der Leserunde: 25. Oktober (sofern dann schon alle Kollegen das Buch haben) Mit dabei vom LovelyBooks-Team sind auf jeden Fall: Trumans Jules1988 JohannaE1988 Sophia29 -tina- doceten Katha_Luko peckomingo kultfigur Daniliesing Wenn ihr das Buch schon habt oder es euch kaufen und euch dieser Leserunde anschließen möchtet, freuen wir uns natürlich sehr. Steigt einfach mit ein & wir haben sicher eine tolle gemeinsame Leserunde :-) Ihr kennt das Buch noch gar nicht? Hier ein paar mehr Infos dazu: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. >> Leseprobe Wir wünschen eine fantastische Lektüre?

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    • 237
  • Eine unglaublich fantastische Geschichte

    Die Spieluhr
    FreydisNeheleniaRainersdottir

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    Als ich dieses bildgewaltige, unglaubliche Meisterwerk Ulrich Tukurs durchgelesen hatte (innerhalb von zwei Stunden),fühlte ich mich, als käme ich gerade aus einer anderen Welt zurück. Und ich wollte es sofort noch einmal lesen. Von allen Büchern,die ich je gelesen habe, hat mich bis jetzt keines so in seine Geschichte mitgenommen,nein,hineingerissen,wie dieses.Beginnt es doch unscheinbar,so entwickelt sich innerhalb von fünf Minuten eine unglaubliche Geschichte,die einen so mitreißt,dass man Zeit und Raum völlig vergisst und sich wünscht,dass sie nie zu Ende geht.Und wenn man sie bis zum Ende gelesen hat,dann möchte man von vorn beginnen,um gleich in die Welt des Buches zurückzukehren,die einen buchstäblich fasziniert.  Ich weiß nicht, wie gut Ulrich Tukur schauspielert,singt oder was auch immer er noch so alles tut, aber er ist ein begnadeter Schriftsteller und "Die Spieluhr" ist es absolut wert,ein Bestseller zu werden.Vergesst alles,was ihr momentan lest und holt euch dieses Buch. Es wird euch definitiv verzaubern!

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    • 2
  • Ein traumartiger Spaziergang!

    Die Spieluhr
    Nil

    Nil

    12. January 2014 um 12:28

    Die Novelle "Die Spieluhr" von Ulrich Tukur ist eine phantasivolle Geschichte. Es handelt von einem jungen Mann, der für einen Film auf der Suche nach der richtigen Location ist und dabei zufällig in eine andere Zeit abtaucht, sein Herz verliert und zu Grunde geht. All das auf knappen 151 Seiten. Mit viel Phantasie, schöner Sprache und geheimnisvollen Botschaften entführt uns Ulrich Tukur in eine wahrlich andere Welt. Eine schöne Geschichte für kalte Wintertage auf der Couch!

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  • Rezension zu „Spieluhr“ von Tukur

    Die Spieluhr
    Bangisa

    Bangisa

    02. January 2014 um 20:38

    Inspiriert durch Martin Provosts Film „Séraphine“ aus dem Jahre 2008 spinnt Tukur das Drehbuch weiter. Der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde (Tukurs Rolle) zieht sich 1912 von Paris in die französische Provinzstadt Senlis zurück und entdeckt in seiner Putzfrau Séraphine Louis eine begabte Malerin, fördert sie, bis sie schließlich dem Wahnsinn verfällt. Sie geht als Seraphine von Senlis als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der Naiven Kunst in die Geschichte ein. Geschick und fantasievoll verknüpft historische Begebenheiten mit magischer Fiktion. Ein junger Regieassistent gerät auf der Suche nach einem Drehort für Séraphines Kammer in ein uraltes Schloss mit einem suspekten Hausherren und unheimlichen Gemälden. Die Berichte des jungen Mannes bleiben abstrakt und unergründet, da er kurze Zeit später von einer Linde baumelt und ihm damit das gleiche Schicksal ereilt wie einst die echte Séraphine. Tukur lässt Vergangenheit, Traum und Wirklichkeit immer mehr verschwimmen. Die geheimnisvolle Handlung ist vielschichtig und spannend aufgebaut und die Sprache voller opulenter Bilder im geradezu poetischen Stil eines Edgar Allen Poe. Zudem ist das Buch mit seinem schönen, goldgeprägten Einbandes ein echter Augenschmeichler.

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  • Aus der Zeit gefallen

    Die Spieluhr
    RalfderPreusse

    RalfderPreusse

    01. January 2014 um 14:27

    Eine phantastische Novelle im Stile von ETA Hoffmann: sprachlich und inhaltlich. Bei Dreharbeiten in Frankreich trifft der Ich-Erzähler zunächst den Regieassistenten Jean-Luc, den es im Verlauf einer Fahrt nach Paris in ein baufälliges Schloss verschlagen hat un der dort phantastische Dinge erlebt. Jean-Luc verliebt sich unsterblich in eine auf einem Bild dargestellte Dame und versucht verzweifelt, das Schloß wieder zu finden. Jean-Luc erhängt sich schließlich. Dann verschlägt es den Ich-Erzähler auch in das Schloß und gleichzeitig in den Juli 1944, wenige Tage nach dem Attentat auf Hitler. Er trifft dort u.a. den deutschen Offizier Friedrich von Rotha, der dem Widerstand angehört

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