Ulrich Völklein Honecker

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Inhaltsangabe zu „Honecker“ von Ulrich Völklein

Wie wurde aus dem saarländischen Dachdecker der mächtige DDR-Staats- und Parteichef? Völklein zeichnet das Bild eines Arbeiterjungen aus kleinen Verhältnissen, den die totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts durchs Leben trieben. Die kenntnisreiche und gut recherchierte Biographie ordnet ihn ein in die Kämpfe und Irrtümer seiner Zeit, ohne schuldhaftes Handeln zu verschweigen. Mit erstmals veröffentlichten Dokumenten der Gauck-Behörde, des Archivs des ZK der KPdSU und zahlreichen Gesprächen mit Zeitgenossen Honeckers.

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  • Rezension zu "Honecker" von Ulrich Völklein

    Honecker
    Jens65

    Jens65

    19. July 2008 um 23:36

    Inhaltlich ist das Buch sehr gut recherchiert. Es wird ein Bild gezeichnet von Erich Honecker, das so bisher nicht in der Öffentlichkeit vertreten wurde. Honecker stammt aus einfachsten Verhältnissen, einem kommunistisch geprägten Elternhaus im Saarland. Verfolgt und eingesperrt von den Nazis, steigt er unter Ulbricht zum zweiten Mann der DDR auf. 1971 putscht er, mit Unterstützung der Sowjets und hievt sich selbst an die Spitze des Staates. Dort klammert er sich an die Macht, herrscht über eine sich wirtschaftlich im Tiefflug befindliche DDR und verpasst über seinen Altersstarrsinn den Moment für Reformen, den andere ehemalige Sowjetstaaten schafften. Schließlich wird er von Krenz aus seinem Amt getrieben. Von Krankheit gezeichnet flieht er über Umwege nach Chile, wo er schließlich 1994 stirbt. Am Ende wird dem Leser deutlich, dass Honecker mit seiner Ideologie scheitern mußte und eben nichts von all dem übrig bleibt.

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