Ulrich Völklein Josef Mengele

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Inhaltsangabe zu „Josef Mengele“ von Ulrich Völklein

Josef Mengele steht für tausendfachen Mord in Auschwitz - und er steht für die erfolgreiche Flucht vor der Verantwortung, vor den Gerichten und Geheimdiensten, vor den Fragen der Überlebenden und Hinterbliebenen. Wer war dieser Josef Mengele, der Menschenversuche mit Zwillingen und Kleinwüchsigen anstellte, der menschliche Deformationen sammelte, der Zehntausende kalt lächelnd ins Gas schickte? Ulrich Völklein hat für diese umfassende Biographie tausend Seiten Vernehmungsprotokolle, Briefe, Tagebücher und Aufzeichnungen Josef Mengeles ausgewertet; er verfolgte Spuren zum Verständnis des Unbegreiflichen.

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  • Rezension zu "Josef Mengele" von Ulrich Völklein

    Josef Mengele
    Nini61

    Nini61

    09. June 2010 um 14:56

    Eine sehr eindrucksvolle Biographie. Hat mich mehr gefesselt, als mancher Roman. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist erschreckend, wie ein Mensch so ich-bezogen sein kann, um erstens diese Dinge tun zu können, die Josef Mengele in Auschwitz getan hat und zweitens den Rest des Lebens damit zu verbringen, alles zu verdrängen oder sich selbst zu bemitleiden. Am meisten erschreckte mich die Vielzahl der Helfer, die den Nazis nach dem Krieg den Weg in die '"Normalität" geebnet haben. Das die eigene Familie hilft, kann man u. U. noch nachvollziehen, aber ich war doch erstaunt, wie dicht das Nazi-Netz gewebt ist, damit einer der meistgesuchten NS-Verbrecher unerkannt 34 Jahre lang untertauchen kann. Allerdings war dies kein schönes Leben für Josef Mengele und wenn er seiner gerechten Strafe auch entgangen ist, das ständige Verstecken und Angst vor Entdeckung 34 Jahre lang, war mit Sicherheit nervenaufreibend und zumindest eine halbwegs gerechte Strafe.

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