Ulrich Wißmann Skalpjagd

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Inhaltsangabe zu „Skalpjagd“ von Ulrich Wißmann

Der wahre Hintergrund dieser Geschichte ist, dass tatsächlich in den letzten Jahren Büffel, die aus dem Yellowstone Nationalpark abwandern, zum Abschuss durch Jäger freigegeben werden. Dies schürt den Protest von Naturschützern und indianischer Bevölkerung, die sich mit den Tieren besonders verbunden fühlt. In dem Buch führt die ausdauernde Ermittlung des Navaho-Polizisten, bei der die indianische Kunst des Spurenlesens einhergeht mit moderner Kriminalistik, immer näher an einen Täter, der sich zu wehren weiß. Die handelnden Personen des Romans sind frei erfunden, die beschriebenen geschichtlichen, politischen und ethnologischen Fakten sowie die historischen Personen aber entsprechen der Wahrheit.

Leider zu wenig Spannung, Cliffhanger und Ablenkungsmanöver. Hier und da gute Ansätze, für mich aber kein Thriller sondern höchstens ein Krimi. Für die kleine Überraschung zum Ende hin und für die Idee an sich, gibts von mir 3 Sterne.

— Federchen

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    Skalpjagd

    KleinerVampir

    15. July 2013 um 11:57

    Buchinhalt: Die Büffel sind zurück! Immer wieder wandern Bisons aus dem Yellowstone-Naturschutzgebiet in die Regionen außerhalb – der Büffel scheint in die Weiten der Wildnis zurückgekehrt. Doch bald schon werden mehrere Leichen gefunden, denen allen gemeinsam ist: sie wurden skalpiert. Die Polizei vermutet einen indianischen Täter und da die Ermittler im Dunkeln tappen, zieht das FBI den indianischen Ermittler Frank Begay hinzu. Begay ist ein Navaho und bekannt als versierter Spurenleser. Gemeinsam mit FBI-Agentin Kaufman macht Begay sich auf die Suche nach des Rätsels Lösung. Begays Spur führt schließlich nach Pine Ridge, dem Reservat der Lakota. Dort, in einer scheinbar fremden Welt, geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit, lernt der Navaho-Cop Riten, Bräuche und den kulturellen Reichtum des fremden Stammes kennen. Auch dem Täter kommt er immer näher – ohne es zu wissen und ohne zu ahnen, was dessen wirkliche Beweggründe sind…. Persönlicher Eindruck: „Skalpjagd“ vereint gekonnt eine solide Kriminalgeschichte mit den Hintergründen und Detailwissen um die heutigen Indianer; man erfährt auf jeder Seite eine Menge über Kultur und Brauchtum eines stolzen Volkes, das sich in der heutigen, schnelllebigen Zeit seine Kultur und seine Verbundenheit zu Land und Umgebung bewahren will. Die Krimihandlung setzt gleich zu Beginn ein und man ist bestrebt, immer weiter zu lesen. Doch leider überlagern gesellschaftliche Situation, Geschichte und Spiritualität der Lakota zunehmend die eigentliche Handlung, die den Kriminalfall beinhaltet. Nicht, dass das im Grunde schlecht ist – keinesfalls. Man lernt sehr viel Interessantes über die Denkweise und die Verwurzelung der Native Americans mit ihrer „Mutter Erde“. Aber die Krimihandlung und die Spannung, die aus diesem Teil des Romans erwächst, rücken dadurch leider zu sehr in den Hintergrund. „Skalpjagd“ ist der erste Teil einer Reihe um den Navaho-Stammespolizisten Begay, der hier noch ein wenig blass bleibt aber trotz allem sympathisch und bodenständig rüber kommt – ein Mann, der in zwei Kulturen zu Hause ist. Die Rückkehr der Büffel und die Abschussfreigabe durch die Regierung, da die Rancher ihre Viehbestände und ihr Land bedroht sehen, sowie auf der anderen Seite die Beweggründe des Täters lassen sich beide bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen und man ist als Leser bis zum Schluß bestrebt, auf Seiten des Täters zu stehen. Profunde Kenntnisse des Autors hinsichtlich der indianischen Kultur und deren Lebensweise im heutigen Amerika machen das Buch zu einem spannenden und interessanten Charakterportrait für alle, die abseits der Rahmenhandlung mehr über die geschichtlichen Hintergründe und die heutige Situation der indianischen Bevölkerung erfahren wollen.

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