Ulrich Wißmann Tanz mit Schlangen

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Inhaltsangabe zu „Tanz mit Schlangen“ von Ulrich Wißmann

Beim Schlangentanz, einem archaischen Ritual der Hopi-Indianer, wird ein Ältester des Stammes getötet. Obwohl zunächst alles auf einen Unfall hindeutet, alarmiert die Familie die Polizei. FBI-Agent Caldwalder und sein Kollege Frank Begay von der Navaho-Stammespolizei werden misstrauisch, denn das Opfer hatte Zeit seines Lebens gegen die Kohleförderung auf dem heiligen Berg der Hopi gekämpft und sich mit mächtigen Firmen angelegt. Aber auch im eigenen Stamm hatte er als Traditionalist nicht nur Freunde. Die Polizisten ermitteln in beide Richtungen und begegnen einer Mauer des Schweigens. Bis sie herausfinden, dass es schon vorher einen Mord gegeben hat …

Toller Ethno-Krimi mit einem Mix aus indianischer Tradition, Moderne und bodenständigen Figuren. Lesenswert!

— KleinerVampir
KleinerVampir

Ein interessanter und gelungener Einblick in die Welt der Hopi Indianer.

— rewareni
rewareni

spannender Krimi mit faszinierenden Einblicken in Lebensweise und Kultur der Hopi-Indianer

— katze267
katze267

Krimi mit interessanten Einblicken in die Mythenwelt der Hopi-Indianer

— ech
ech

Aufschlussreiche und unterhaltsame Lektüre über die Kultur der Hopi-Indianer mit Krimi-Komponente.

— orfe1975
orfe1975

Gelungene Mischung aus Krimi und Mythologie, Kultur und Lebensweise der Hopi, Lernen ganz nebenbei!

— BettyBexel
BettyBexel

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  • Tanz mit Schlangen

    Tanz mit Schlangen
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    08. March 2017 um 17:37

    Buchinhalt: Beim Schlangentanz, einen alten Ritual der Hopi-Indianer, wird der Stammesölteste von einer Klapperschlange gebissen und erliegt wenig später seiner tödlichen Verletzung. Frank Begay von der Navajo-Stammespolizei und sein FBI-Kollege Caldwalder ermitteln. Schnell scheint klar: die Schlange wurde „präpariert“ – der Tod war ein Mord. Und das Opfer war ein Traditionalist und aktiv im Kampf gegen die Kohleförderung auf dem heiligen Berg der Hopi….   Persönlicher Eindruck: „Tanz mit Schlangen“ ist nicht mein erster Ethno-Krimi von Ulrich Wißmann und auch dieses Mal begab ich mich mit Spannung zusammen mit Frank Begay auf Ermittlungstour. Das Schöne an diesen Ethno-Krimis ist die Hintergrund- und Rahmenhandlung. Es gefällt mir sehr, dass die Spannung nicht nur auf dem eigentlichen Fall liegt sondern auf dem persönlichen Hintergründen der einzelnen Personen. So erfährt man als Leser unglaublich viel über die Traditionen und die Kultur der Indianer, in diesem Fall der Hopi. Der Einblick in eine für uns fremde und geheimnisvoll anmutende Kultur, die mit der des „Weißen Mannes“ oft über Kreuz liegt, macht den Reiz dieser Art von Krimi aus. Das Buch liefert sehr viel Stoff zum Nachdenken und vereint Ethnoroman und Krimi / Thriller einfach wunderbar. Auch wem Begay noch kein Begriff ist, wird schnell warm mit dem sympathischen wenn auch oft etwas verschlossenen Native Cop. Ich jedenfalls hab es sehr genossen, mit ihm auf Verbrecherjagd zu gehen. Die Beschreibung des Settings, in das der Roman eingebettet ist, ist plastisch und gut recherchiert. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, einfach die Augen schließen zu müssen, um mich an diesen weit entfernten Ort „beamen“ zu können. Alles in allem ein besonderer Krimi mit Niveau, der sich von anderen Krimis gekonnt abhebt. Wer das Gefühl hat, dass sich die Spannung etwas langsamer aufbaut, der wird durch ein exotisches Drumherum absolut entschädigt. „Tanz mit Schlangen“ ist ein Ethno-Krimi, den ich voll und ganz empfehlen kann!

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  • Leserunde zu "Tanz mit Schlangen" von Ulrich Wißmann

    Tanz mit Schlangen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wir verlosen zehn Bücher zu dieser ungewöhnlichen Leserunde. In "Tanz mit Schlangen" ermittelt ein Polizist der Navaho Stammes-Polizei bei den Hopi. Wir entführen die Leser dabei tief in die Mythologie dieses Volkes.  Ein Ethno-Krimi, der nebenbei viel Wissenswertes erzählt ...  Wer hat Lust?  Das Buch hat knapp 200 Seiten und lässt sich bestimmt gut "einschieben". Der Autor hat sich intensiv mit den Navajo und Hopi beschäftigt und sein Wissen in diesen interessanten Roman gepackt. Gerade über Hopi gibt es nicht viel Literatur .... und warum nicht mal in einem spannenden Krimi?

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  • Tanz mit Schlangen

    Tanz mit Schlangen
    Booky-72

    Booky-72

    04. June 2016 um 19:55

    Der Schlangentanz, für die Hopi-Indianer ein wichtiges Ritual. Doch ausgerechnet dabei geschieht ein Mord, der Stammesälteste wurde von einer Schlange gebissen, sollte natürlich nach einem Unfall aussehen und die meisten Mitglieder des Stammes sehen das auch so. Doch im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass es bei den Hopi schon einmal einen Todesfall gab, der noch ungeklärt scheint. Vielleicht hängen die beiden Taten zusammen? So gibt es bald einige Verdächtige, die der FBI-Agent Caldwalder und der Stammespolizist Begay genauer überprüfen müssen. Wurde die Liebe zu den Traditionen der Indianer Albert Tasajeswa, dem Ermordeten zum Verhängnis? Die Spannung kommt leider etwas langsam in Gang, der Leser erfährt aber sehr viel Wichtiges und Schönes über die Hopi-Indianer, ihre Geschichte und Beziehung zu den anderen Kulturen. Der Autor hat sich eingehend mit der Lebenskultur der Indianer Nordamerikas beschäftigt. 4 Sterne und eine Weiterempfehlung, besonders gefällt mir auch die Covergestaltung.

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  • Rätselhafter Tod beim Schlangentanz

    Tanz mit Schlangen
    katze267

    katze267

    27. February 2016 um 21:08

    Bei einem Schlangentanz, einm Stammesritual der Hopi, bei dem die Tänzer Giftschlangen im Mund tragen, stirbt einer ihrer Ältesten,Albert Tasajeswa. Was zunächst wie ein tragischer Unfall aussieht, wird bald zu einem Mordfall. Der Navaho Polizist Frank Bebay und der FBI Agent Jackson Caldwalder nehmen die Ermittlungen auf. Unterstützt werden sie dabei vom Hopi Stammespolizisten Charles Quochytewa, genannt Charlie. . Bald finden sie heraus, dass die Schlange manipuliert wurde. Doch wo liegt das Motiv? Tasajeswa war ein erbitterter Gegner der Kohleförderung im Gebiet der Hopi und hatte daher in diesem Unternehmen Feinde, doch ausserdem hatte er sich als strenger Traditionalist auch mit eher fortschrittlichen Stammesmitgliedern angelegt. Erste Verdächtige kristallisieren sich heraus, die Ermittlungen intensivieren sich. Neben diesem spannenden Mordfall versucht der Autor, dem Leser tiefe Einblicke in Lebensweise und Kultur der Hopi Indianer zu ermöglichen, die logisch in den Handlungsverlauf eingebunden werden und daher weder langweilig noch belehrend wirken. Die Bezeichnung Ethno Krimi ist daher gut gewählt und absolut gerechtfertigt. Bei mir haben diese faszinierenden Einblicke in eine mir bisher völlig fremde Kultur und Lebensweise einen tiefen Eindruck hinterlassen und die spannende Krimihandlung tat ihr Übriges, um für mich dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis zu machen.

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  • Der Schlangentanz

    Tanz mit Schlangen
    rewareni

    rewareni

    25. February 2016 um 17:14

    Althergebrachte Rituale, wie der Schlangentanz, sind für die  Hopi- Indianern sehr wichtig. Als der Älteste des Stammes dabei getötet wird, vermutet man zuerst einen Unfall. Doch es stellt sich heraus, dass es Mord war und so beginnen der FBI Agent Jackson Caldwalder und sein Kollege Frank Begay, ein Navaho Stammespolizist aus dem Reservat, mit den Ermittlungen. Bald finden sie heraus, dass das Opfer nicht überall beliebt war, da er gegen die Kohleförderung auf dem heiligen Berg der Hopi gekämpft hat und sich dabei mit mächtigen Firmen angelegt hat. Es gibt zwar bald Verdächtige, die mit alten Traditionen nichts mehr anfangen können und sich lieber dem Fortschritt öffnen würden, aber die richtige Spur ist nicht dabei.    Durch Zufall erfahren die Polizisten von einem zurückliegenden Mord, der nie gemeldet worden ist. Da die traditionellen Indianer nicht wollten, dass sich die US Behörde einmischt. Die Angst, dass ihre religiösen Bräuche und Riten verboten werden könnten, war dafür der Grund des Schweigens. Erst als man herausfindet, dass auch Kultgegenstände des Schlangenklans entwendet worden sind, die einen wichtigen ideellen Wert für deren Mitglieder haben, kommt man dem Rätsel immer näher. Auf eigenen Faust verfolgt daraufhin Caldwalder einen Verdächtigen zu einer Höhle in den Canyon wo er eine furchtbare Entdeckung macht. Der Roman wird als Ethno Krimi bezeichnet, der das Leben, die Bräuche und Gedanken der Hopi- Indianer in eindrucksvoller Weise beschreibt. Schöne Landschaftsbeschreibungen hinterlassen ein Gefühl der Ruhe und zeigen auf, wie die Indianer im Einklang mit der Natur leben.  Da sich der Autor Ulrich Wißmann schon seit Jahren mit den Indianern Nordamerikas beschäftigt und tief eingetaucht ist in deren Leben, spürt man in dem Roman die Verbundenheit und den Wunsch des Autors seine Leser in diese besondere Welt mit zu nehmen.  Deshalb darf man sich nicht einen knallharten Krimi mit viel Action erwarten, sondern muss sich darauf einstellen, dass es lange Dialoge und immer wiederkehrende Szenen gibt, die die Weltvorstellung der Indianer und ihre Traditionen wieder spiegelt. Ein gelungenes Cover, das schlicht in schwarz- weiß, gehalten ist, zeigt einen Indianer mit seinen Schlangen und leitet damit die ,,Tödliche Zeremonie bei den Hopi`` ein.

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  • Mord bei den Hopi Indianern

    Tanz mit Schlangen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. February 2016 um 23:38

    Inhalt: Während eines rituellen Schlangentanz bei den Hopi-Indianern, wird ein Ältester des Stammes von einer Schlange gebissen und stirbt. Zunächst deutet alles auf einen Unfall hin. Die Familie alarmiert aber die Polizei. FBI-Agent, Caldwalder und sein Kollege Frank Begay von der Navaho-Stammespolizei beginnen zu ermitteln. Beide begegnen einer Mauer des Schweigens und stellen fest, dass das Opfer viele Feinde hatte. Meinung: Schon der Beginn mit dem Schlangentanz ist hervorragend beschrieben. Man fühlte sich mittendrin. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Man erfährt sehr viel über die Hopi-Indianer und taucht in deren Welt ein. Auch die Landschaft wird so beschrieben, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Charaktere sind alle authentisch und Caldwalder war mir sofort sehr sympathisch. Die Hopi´s leben sehr zurückgezogen und halten an alten Traditionen fest. Sie begegnen den Weißen mit Skepsis und dies wurde richtig gut wiedergegeben. Die Spannung war von Anfang an gegeben und lies auch nicht nach. Der Showdown war so spannend, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Fazit: Das Buch hat mir sehr gefallen und habe auch noch viel interessantes über die Hopi-Indianer erfahren. Ich kann es nur empfehlen.

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  • Krimi mit interessanten Einblicken in die Mythenwelt der Hopi-Indianer

    Tanz mit Schlangen
    ech

    ech

    15. February 2016 um 14:03

    Mit diesem Krimi entführt uns der Autor in die Welt der Hopi-Indianer und ihrer Mythen und Rituale. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Mord an Albert Tasajeswa, einem der Stammesältesten der Hopi, der während eines Rituales, dem sogenannten Schlangentanz, von einer Schlange gebissen wird und verstirbt. Da die Schlange vorher präpariert wurde, kann ein Unfall ausgeschlossen werden. Der ermittelnde FBI-Agent Jackson Caldwalder zieht zu seiner Unterstützung seinen alten Bekannten Frank Bagay von der Navaho-Stammespolizei hinzu, um einen Experten im Umgang mit Indianern an Bord zu haben. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf einen weiteren Mord, der 9 Monate zurückliegt und von den Hopi vertuscht wurde. Man merkt dem Autoren seine umfangreichen Kenntnisse über Indianer im Allgemeinen und die Hopi im Besonderen an, sehr anschaulich beschreibt er ihre Mythen und Rituale. Dahinter bleibt die eigentliche Krimihandlung, die über weite Teile ein wenig dahin plätschert und erst zum Ende hin anzieht, etwas auf der Strecke. Wer sich, wie ich, für die Welt der Indianer interessiert, wird von diesem Buch trotz kleinerer Abstriche aber bestens unterhalten.

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  • Mord bei den Hopi-Indianern

    Tanz mit Schlangen
    orfe1975

    orfe1975

    10. February 2016 um 22:01

    Cover und Aufmachung: Auf dem Cover kann man in schwarz-weiß einen Hopi beim Schlangentanz sehen. Von der Stimmung her passt das Bild gut zum Inhalt, es wird gleich das richtige Ambiente geschaffen. Auf den ersten Blick wirkt es eher wie ein Völkerkundebuch, nur ein weiterer Blick auf die Unterschrift lässt erkennen, dass es sich um einen Ethno-Krimi handelt. Ohne Leserunde wäre ich auf der Suche nach einem Krimi wohl nicht auf dieses Buch gestoßen. Inhalt: Der älteste eines Hopi-Indianerstammes stirbt bei der Ausführung des Schlangentanz-Rituals. Obwohl es wie ein Unfall aussieht, ist die Familie des Opfers misstrauisch und alarmiert die Polizei. FBI-Agent Caldwalder und sein Kollege Frank Begay von der Navaho-Stammespolizei finden heraus, dass das Opfer nicht überall beliebt war. Er war Gegner der Kohleförderung auf dem heiligen Berg der Hopi, hatte aber als Traditionalist auch Konflikte mit eigenen Stammesmitgliedern. Bei den Ermittlungen stoßen die Polizisten zunächst auf hartnäckiges Schweigen und sich wiederholende Aussagen. Sie tappen im Dunkeln. Doch dann finden sie heraus, dass es einige Monate zuvor noch einen Mord gegeben hat, der scheinbar mit einem Ritual in Zusammenhang stand. Mein Eindruck: Am Anfang hatte ich leichte Probleme, in die Handlung einzusteigen, denn bereits in der Einleitung wird die Landschaft und die Vorgeschichte der Hopi- und Navaho-Indianer beschrieben und dabei kamen einige Indianer-Begriffe vor, die ich am Anfang für mich nicht richtig zuordnen konnte. Im Handlungsteil wurde ich dann jedoch schnell warm mit den Protagonisten. Mir gefiel sehr gut, wie der Autor in die Geschichte die Kultur der Hopi-Indianer, ihre Geschichte, Denkweise und einen Teil ihrer Religion einbringt. Allerdings sind besonders in der ersten Hälfte diese Ausführungen teilweise so ausführlich, dass dadurch die Spannung im Krimi immer wieder nachlässt. Während der Vernehmungen der Indianer wiederholen sich viele Aussagen wortwörtlich und es passiert nicht viel. Hier hätte man meines Erachtens alles etwas straffen können. Im dritten Teil ändert sich dann schlagartig der Verlauf. Es wird extrem spannend bis zum finalen Showdown. Die Auflösung am Ende war mir dann aber wieder zu abrupt, hier hätte ich mir noch einen Prolog o. ä. gewünscht. Insgesamt habe ich mich mit der Punktevergabe hier schwer getan, eine Bewertung hängt auch immer mit den Erwartungen an ein Buch zusammen. Auf der einen Seite bin ich fasziniert von dem Buch, weil man viel über die Hopi und ihre Beziehungen zu Weißen und Navahos lernt. Verpackt in eine Geschichte hat man in kurzer Zeit sehr spannende Dinge erfahren, die einem eine andere Sichtweise auf das Thema Indianer vermittelt haben und mich auch sehr zum Nachdenken gebracht haben. Letzteres auch, weil zwischen den Zeilen (m. E. berechtigte) Kritik an Teilen der westlichen Kultur erkennbar war. Auf der anderen Seite bin ich im Bezug auf die Krimi-Handlung etwas enttäuscht. Zum einen war in der ersten Hälfte die Spannung kaum greifbar, dafür war der Showdown sehr lesenswert und hat eine überraschende Wende in die Geschichte gebracht. Dennoch hätte ich mir am Schluss noch etwas mehr Erläuterung gewünscht, auf mich wirkte das Ende nicht wirklich schlüssig.   Für Leute, die daran interessiert sind, mehr über die weniger bekannten Hopi-Indianer und ihre Kultur zu erfahren, ohne langweilige Sachbücher wälzen zu wollen eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Für klassische Krimi-Leser vielleicht weniger geeignet. Fazit: Aufschlussreiche und unterhaltsame Lektüre über die Kultur der Hopi-Indianer mit Krimi-Komponente.

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  • Krimi in anderer Umgebung

    Tanz mit Schlangen
    Alex1309

    Alex1309

    08. February 2016 um 08:52

    Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht und ich hatte etwas völlig anderes erwartet. War von diesem Buch sehr positiv überrascht und es hat Spaß gemacht, in die Welt der Hopi-Indianer abzutauchen. Die Lebensweise und die Kultur der Hopi-Indianer war für mich etwas völlig Neues, dies wird aber in diesem Buch so gut beschrieben, dass ich ein genaues Bild vor Augen hatte, wie alles abläuft. Ich konnte mich gut in die einzelnen Handlungen hineinversetzen. Der Schreibstil war flüssig und klar verständlich und wer Lust hat, sich auf eine Krimigeschichte einzulassen, die vom üblichen Standard abweicht, der ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Mir hat es gut gefallen und ich kann es sehr empfehlen.

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  • Tanz mit Schlangen

    Tanz mit Schlangen
    werderaner

    werderaner

    07. February 2016 um 17:47

    Beim traditionellen Schlangenritual kommt der Hopi kommt es zum tödlichen Zwischenfall. Es stellt sich heraus das es sich nicht wie zunächst vermutet um einen Unfall sondern um Mord handelt. Wer hat den sehr traditionellen Hopi auf dem gewissen? In Zuge der Ermittlungen wird festgestellt das es schon mal einen Mord gab. Hängen die beiden fälle zusammen? Es handelt sich um einen gut zu lesenden Krimi der auch einiges an wissen über die Stammesrituale liefert. Gerade an Anfang nimmt dieser teil allerdings etwas überhand . Deshalb der punkt Abzug. Wenn man sich etwas für das Thema interessiert ist es auf jeden fall zu empfehlen. Ich werde mich jedenfalls auch mit den anderen fällen beschäftigen.

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  • Zeremonien, Kulturen, Glaube und Mord, eine gelungene Mischung

    Tanz mit Schlangen
    BettyBexel

    BettyBexel

    03. February 2016 um 20:03

    Bei einer Zeremonie der Hopi Indianer kommt einer der Ältesten um. Unfall oder vielleicht doch nicht? Begay und Caldwalder fangen an zu ermitteln und stoßen auf eine ungewöhnliche Mordwaffe. War der Grund die Abraummiene gegen die der Ermodete gekämpft hat oder der Wunsch nach einem moderneren Leben eingier Hopi für die der Traditionsverfechter sterben muss? Die Ermittler tappen im Dunkeln als klar wird ..... das war nicht der erste Mord. Der Leser wird mit auf eine Reise in die Kultur der Hopi genommen. Zeremonien und Lebensweisen die für uns nicht nur abenteuerlich sondern auch geheimnisvoll wirken werden ausführlich beschrieben. Ich habe auf diesen 190 Seiten so viel über Indianer und den allgegenwärtigen Kampf um ihre eigene Kultur erfahren wie in manch einem dicken Fachwälzer nicht. Die ersten beiden Teile des Krimis waren an einigen Stellen etwas langatmig. Da viele Beschreibungen Seitenweise ausgedehnt wurden, auch wenn sie informativ gehalten und durchaus interessant gestaltet sind. Hier ist stellenweise das Krimifeeling etwas nach hinten abgerutscht. Die letzten beiden Erzählabschnitte haben dies aber locker wieder weg gemacht. Hier hat es der Autor dann geschafft die Kultur und Lebensbedingungen, wie auch die Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen perfekt in den Krimi einzubinden und sie verschmelzen zu lassen. Das Buch konnte ich ab diesem Zeitpunkt kaum noch aus der Hand legen. Fazit: Die 4 Sterne erhält dieser Ethnokrimi von mir als Mischung aus von mir mit 3 Sternen bewerteten Segmenten 1 - 2 und mit 5 Sternen bewerteten Segmenten 3 - 4. Ich kann dieses spannende und tief in die Kultur der Hopi schauende Buch nur jedem, empfehlen und vor allem lest weiter es lohnt sich wirklich.

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