Ulrich Wickert Das Schloss in der Normandie

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(3)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Schloss in der Normandie“ von Ulrich Wickert

Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mädchenhandel. Jacques Ricous Klage gegen den Machthaber hat jedoch ungeahnte Folgen: Der französische Präsident entlässt einen Minister, seine Chefin entzieht ihm ihr Vertrauen, und seine Gegenspieler wollen ihn ein für alle Mal ausschalten. Sie planen eine Intrige, die, sollte sie gelingen, den Richter in seinem Amt für immer kaltstellen würde. Der Schlüssel der Affäre liegt in einem Schloss in der Normandie. Aber das findet erst Jacques Freundin, die kritische Journalistin Margaux heraus.

Der Autor liest hier selber und kann trotz des ruhigen Vortrags fesseln, wobei einem bei den ganzen Hintergründen schlecht werden kann...

— parden

Hat mich nicht wirklich gepackt. Eigentlich mag ich Ulrich Wickert, aber seine Art des Vorlesens war dann doch nicht so das Richtige für mic

— MonicaS

Der Roman hat mich wegen Uli Wickert gereizt. Wenn man liest, hört man seine Stimme. Gewünschst hätte ich mir aber mehr Spannung.

— michaelpaul

Kein wer-hat-es-getan Krimi, eher ein Wettkampf Gut gegen Böse vor gesellschaftlich-politischem Hintergrund. Gekonnt und spannend erzählt.

— Wedma

War gut zu hören. Erschreckendes Hintergrundthema, wirklich interessant. Keine Ahnung, wie viel davon einen wahren Hintergrund hat.

— black_horse

Stöbern in Krimi & Thriller

Schlüssel 17

Grandios! Tom Babylon ist ein hartnäckiger Ermittler - angetrieben von den Schatten der Vergangenheit!

Kikiwee17

Die Vergessenen

Ein spannender Roman, der sehr zum Nachdenken anregt. Ein absolutes Highlight.

Elisabeth_Kwiatkowski

Der Mann, der nicht mitspielt

Hollywood pur

KSteffi1

Die Rivalin

Zu Beginn hat er mich in die Irre geführt! Gute Wendungen, spannend, einfühlsame Portraits beider Frauen! Mir hat‘s gefallen!

InkenIbsen

Wolfswut

Furchtbar grausam - unheimlich spannend!

MAZERAK

Woman in Cabin 10

Spannend aber zwischendurch auch langatmig...

Any91

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein undurchdringliches Geflecht...

    Das Schloss in der Normandie

    parden

    24. June 2017 um 18:19

    EIN UNDURCHDRINGLICHES GEFLECHT...Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mädchenhandel. Jacques Ricous Klage gegen den Machthaber hat jedoch ungeahnte Folgen: Der französische Präsident entlässt einen Minister, seine Chefin entzieht ihm ihr Vertrauen, und seine Gegenspieler wollen ihn ein für alle Mal ausschalten. Sie planen eine Intrige, die, sollte sie gelingen, den Richter in seinem Amt für immer kaltstellen würde. Der Schlüssel der Affäre liegt in einem Schloss in der Normandie. Aber das findet erst Jacques Freundin, die kritische Journalistin Margaux heraus.Der Richter Jacques Ricou steht im Zentrum dieses vielschichtigen Krimis, denn er ist es schließlich, der gegen den Widerstand zahlreicher politischer Stimmen die Klage annimmt - die Klage gegen den stellvertretenden Staatspräsidenten Äquatorialguineas wegen des Verdachts der Korruption. Doch dies ist nur die Spitze des Eisbergs, wie sich bald herausstellt. Es scheint kaum ein Verbrechen zu geben, in das der Sohn des Präsidenten des afrikanischen Kleinstaates nicht verwickelt ist - nur: was davon lässt sich ihm nachweisen? Und so beginnt der Kampf Gut gegen Böse, bei dem Jacques Ricou lange nicht klar ist, wer hinter dem Angeklagten noch so alles seine Fäden zieht.Gemeinsam mit einem befreundeten Polizeichef sowie mit Ricous seit kurzem schwangeren Freundin Margaux, die bei einer bekannten Tageszeitung als erfahrene Enthüllungsjournalistin arbeitet, versucht der unbestechliche Richter dem undurchdringlichen Geflecht an Verstößen, Verbrechen, Intrigen und üblen Machenschaften auf den Grund zu gehen. Dabei wachsen im Verlauf nicht nur die Erkenntnisse, sondern zunehmend auch die Sorge davor, zu welchen Mitteln der Angeklagte und seine Hintermänner noch greifen würden. Erst die Undercover-Ermittlungen von Margaux in einer Psychiatrie in einem abgelegenen Schloss in der Normandie bringen Licht ins Dunkle - doch zu welchem Preis?Ulrich Wickert, den die meisten sicher nur aus seiner langjährigen Tätigkeit bei der ARD-Nachrichtensendung "Tagesthemen" kennen, hat selbst ein Jurastudium absolviert und im Rahmen seiner Tätigkeit als Korrespondent viele Jahre in Paris gelebt. Insofern erscheint es plausibel, die Handlung auf vertrautem Terrain anzusiedeln und dabei einen Richter sowie eine Journalistin gesellschaftlich-politische Themen an den Pranger stellen zu lassen, deren Aktualität dem ganzen einen überaus authentischen Anstrich verpasst. So ist es vielleicht auch einem lebens- und berufserfahrenen ehemaligen Journalisten möglich, Dinge in Romanform zufriedenstellend zu regeln, denen man ansonsten womöglich ohnmächtig gegenübersteht.Der Autor hat für mich eine interessante Mischung an Themen und Handlungen geschaffen, die trotz des eher bedächtigen Erzähltempos zu fesseln vermag. Dass die Charaktere trotz der Darstellung von Auszügen ihres Privatlebens eher etwas blass blieben, schreibe ich dem Umstand zu, dass es sich hierbei bereits um den sechsten Band einer Reihe um den Richter Jacques Ricou handelt - der allerdings mein erster war. Vom Verständnis der Handlung her fand ich es nicht problematisch, mit dem bislang letzten Band der Serie zu beginnen, allerdings würde ich schon vermuten, dass mir die Charaktere vertrauter wären, wenn ich die Folgen der Reihe nach gelesen hätte.Aber auch so waren mir Jacques Ricou und seine Freundin Margaux schnell sympathisch. Er ein Mann, der das 'savoir vivre' beherrscht, der ein paar wenige gute Freunde sein eigen nennt, der genussvoll seinen kleinen, harmlosen Lastern nachgibt und der sich vor allem der Gerechtigkeit verpflichtet hat und sich dabei nicht verbiegen lässt. Die Journalistin Margaux liebt ihre Unabhängigkeit und akzeptiert auch die von Ricou, betreibt einen leidenschaftlichen aber verantwortungsbewussten investigativen Journalismus - und hat beschlossen, das Kind auszutragen, das sie von Jacques empfangen hat. Für beide bedeutet das gewaltige anstehende Veränderungen, doch die aktuellen Ereignisse um die Korruptionsaffäre und die anderen Machenschaften lassen die persönlichen Befindlichkeiten des Paares in den Hintergrund treten.Ulrich Wickert selbst liest das Hörbuch und folgt dem ruhigen Erzähltempo angemessen mit einem fast schon bedächtig zu nennenden Vortrag. Unter der ruhigen Oberfläche jedoch brodeln die brisanten Themen, und bei den ganzen Hintergründen kann einem zuweilen schon fast schlecht werden - denn nichts von dem hier Geschilderten ist außerhalb des Vorstellbaren und weist durchaus Parallelen zu realen Berichterstattungen in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart, auf.Ein kleiner Fehler hat sich hier eingeschlichen (das südamerikanische Indianergift 'Curare' lässt einen nicht stundenlang schlafen, sondern lähmt die Muskulatur, wodurch es letztlich zum Atemstillstand kommt). Und das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, da es auf mich übereilt wirkte nach der doch recht ruhigen Entwicklung im Vorfeld. Aber insgesamt macht dieses Hörbuch Lust auf die anderen Folgen der Reihe, nach denen ich gerne Ausschau halten werde...© Parden

    Mehr
    • 6
  • Ein solider, spannender Fall für Jacques Ricou.

    Das Schloss in der Normandie

    Wedma

    15. January 2016 um 10:20

    Der Fall mit Jacque Ricou hat mir sehr zugesagt und meine Neugier für weitere Geschichten aus der Feder von Ulrich Wickert geweckt. Hörbuch, Spieldauer: 7 Stunden und 29 Minuten, ungekürzte Ausgabe, gelesen vom Autor. Klappentext: „Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mädchenhandel. Jacques Ricous Klage gegen den Machthaber hat jedoch ungeahnte Folgen: Der französische Präsident entlässt einen Minister, seine Chefin entzieht ihm ihr Vertrauen, und seine Gegenspieler wollen ihn ein für alle Mal ausschalten. Sie planen eine Intrige, die, sollte sie gelingen, den Richter in seinem Amt für immer kaltstellen würde. Der Schlüssel der Affäre liegt in einem Schloss in der Normandie. Aber das findet erst Jacques Freundin, die kritische Journalistin Margaux heraus.“ Der Anfang: Zwei Frauen, eine Afrikanerin und ein Kanadierin, fliehen in der Nacht aus einem entlegenen Schloss in der Normandie. Sie fahren mit einem geklauten Auto nach Paris, wo die Afrikanerin zu ihrer Zuhälterin zurückkehrt, denn sie wurde auf die Madame durch ein Voodoo-ähnliches Ritual eingeschworen. Die Kanadierin wird durch ihre Anzeige auffällig und kann später der Polizei über ihre Erlebnisse im Schloss berichten. Dort werden Versuche an Menschen durchgeführt, deren Grausamkeit sich mit denen in KZs im 2. Weltkrieg vergleichen lässt. Spannend ist, wer sie bezahlt und an Ergebnissen interessiert ist. Starjournalistin Margaux, die Freundin von Jacque, will sich das Treiben im Schloss näher anschauen und lässt sich dorthin einweisen, um undercover zu ermitteln. Meine Meinung: Der Klappentext gibt den Inhalt sehr gut wieder. Besonders die politischen Verwicklungen zw. Paris und afrikanischen Ländern, insb. Äquatorialguinea, die Machenschaften um die Entwicklungsgelder, die in diese Länder fließen, und was damit bewerkstelligt wird, auch in Paris, das Zusammenspiel von Politik, Korruption, Mädchenhandel, Prostitution, Rolle der Presse, die die öffentliche Meinung zu lenken weiß, all die Themen sind gekonnt miteinander verflochten worden und haben für Spannung, Gewinn neuer Einsichten, sowie für viel Hörvergnügen gesorgt. Als Opfer einer klug eingefädelten Verleumdungsintrige muss Jacque sich wehren, und es kostet ihm einiges, um im Amt zu bleiben und seinen guten Ruf in der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten. Jacque und Margaux haben auch ihr privates „Problem“. Besonders Jacque hat an seiner neuen Rolle und den damit verbundenen Pflichten zu knabbern. Alle Figuren sind sehr gut ausgearbeitet worden: Jede hat seine Probleme, Macken, eigenen Charakter, agiert dementsprechend, sorgt für Spannung und treibt den Fall voran. Insgesamt ist die Geschichte stimmig und regt zum Nachdenken an, z.B. über die Werte, die Menschen ihrem Verhalten zugrundelegen, auch über die mächtige Rolle der Presse, die die öffentlichen Meinung „macht“, und wie man als Pressekonsument damit umgehen sollte. Auch deshalb ist der Fall hochaktuell und verdient große Aufmerksamkeit.  Gelesen wurde das Buch vom Autor selbst. Die Darbietung fand ich sehr gut: Sie hat eigenes Kolorit und trägt wesentlich zum Hörvergnügen bei. Fazit: Es ist kein wer-hat-es-getan Krimi, sondern vielmehr ein Wettkampf von Gut gegen Böse vor gesellschaftlich-politischem Hintergrund, ein Fall, bei dem man mitfiebert, wer gewinnt und wie diese Affäre für die Beteiligten ausgeht. Ich habe die Geschichte sehr gerne gehört und bin auf weitere Werke von Ulrich Wickert gespannt. Für „Das Schloss in der Normandie“ gibt es von mir  5 Sterne und eine klare Hör- bzw. Leseempfehlung.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks