Ulrich Wickert Das marokkanische Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Das marokkanische Mädchen“ von Ulrich Wickert

Ein malerischer Waldweg unweit von Paris: Hier wird eine marokkanische Familie erschossen in ihrem Auto aufgefunden. Rechter Terror? Fanatische Islamisten? Drogenhandel? Erst sechs Stunden nach der Tat entdeckt die Polizei Kalila, die sechsjährige Tochter, die das Massaker in einem Versteck überlebt hat. - Ein Fall für Jacques Ricou.

Ein weiterer Fall für Jacque Ricou, der mit marokkanischer Mafia zu tun hat. Prima Unterhaltung!

— Wedma
Wedma

Mir persönlich zu politischer Krimi zwischen Frankreich und Marokko.

— black_horse
black_horse

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  • Ein spannender Fall für Jacque Ricou, der wieder in die höheren Ebenen der Pariser Machtkreise führt

    Das marokkanische Mädchen
    Wedma

    Wedma

    18. January 2016 um 21:17

    Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, ungekürzte Ausgabe, Spieldauer: 7 Stunden und 31 Minuten, gelesen von Ulrich Wickert. „Das marokkanische Mädchen“ ist ein spannender, gut geschriebener Fall für Jacque Ricou, den ich gerne hört habe. Wie auch „Das Schloss in der Normandie“ (s. meine Rezension) ist dieser Fall kein wer-es-getan-hat Krimi. Es ist wieder ein Wettlauf a lá Gut gegen Böse mit etlichen politischen Verwicklungen, bei dem man gespannt bleibt, wer gewinnt und wie die Sache insg. ausgeht, beruflich wie privat. In einem Wäldchen in der Nähe von Paris wurden vier Menschen erschossen. Eine marokkanische Familie und ein französischer Hobby-Radfahrer. Die sechsjährige Kalila ist die einzige Überlebende, die sich nach sechs Stunden in ihrem Versteck im Auto der Polizei zeigt. Jacque ist auch zur Stelle und sorgt dafür, dass das Mädchen sicher untergebracht und medizinisch versorgt wird. Bald wird es klar, dass der Fall in die höheren Ebenen der Pariser Machtkreise führt. Ihre Verstrickungen mit der marokkanischen Mafia will Jacque genauer unter die Lupe nehmen und reist in die Hauptstadt Marrakesch, wo er nur knapp dem Tod entrinnt. U.a. geht es um die Vertragsvergabe und Geldbewegungen in sagenhafter Höhe. Zurück in Paris ist er schlauer und um einige Erfahrungen reifer, und der Fall wird gelöst. Es gibt mehrere Perspektiven: mal steht der allwissende Autor hinter Jacque und erzählt aus seiner Sicht, mal aus Margaux‘, mal aus der des Täters, etc. Die Perspektivwechsel sind aber berechtigt, gekonnt eingefädelt und bereichern die Geschichte insg. Bemerkenswert fand ich auch, dass illegale Einwanderer, z.B. aus China, Nordafrika, ihre Sitten, ihr Miteinander und dessen Auswirkungen auf die Pariser Bevölkerung in diesem Fall eine Rolle spielen. Der Autor plaudert auch über den gegenwärtigen und ehem. franz. Präsidenten und ihre Lebensgefährtinnen, über andere Machtinhaber und ihre Sitten, und natürlich über die Rolle der Presse in der Berichterstattung der aktuellen Staatsaffären. Wer in welchem angesagten Restaurant wen trifft, z.B. Margaux als Starjournalistin, oder auch Jacque, der auch seine Freunde und Informanten begegnen will, gehört zum Lifestyle und ist ein Teil der Geschichte, der ihr Pariser Flair höherer Gesellschaftskreise verleiht. Dabei wirkt alles so real, so nah. Ich hatte den Eindruck, ich war in der Geschichte mitten drin und habe die Sorgen, Gedanken, Hoffnungen und Ängste von Jacque, Margaux und anderen Protagonisten geteilt, und die 18 Uhr Regelung mit Jacque und seinen Freunden eingehalten. Ich fühlte mich prima unterhalten und übers Pariser Leben in seinen diversen Ausprägungen, wie das Leben, manche Realien in Marrakesch und Umgebung situationsbezogen und unterhaltsam informiert. Das Ende ist kein Happy End, passt aber gut zur Geschichte. Alle wichtigen Fragen wurden aufgelöst und beantwortet. Für mich wäre dies aber nicht so wichtig. Ulrich Wickert hat seine Geschichte sehr gut gelesen. Ich habe seine Darbietung gerne gehört: in wenigen „Sitzungen“ war das Hörbuch alle. Ich bin auf weitere Fälle und andere Bücher von Ulrich Wickert gespannt, und vergebe gerne 5 Sterne wie eine Hörempfehlung für die tolle, intelligente Unterhaltung.

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  • Politisches Frankreich

    Das marokkanische Mädchen
    black_horse

    black_horse

    21. August 2014 um 22:08

    Ich habe dieses Hörbuch geschenkt bekommen und mich überraschen lassen, was mich damit erwartet. Ich muss sagen, das Buch hat nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Sicher, dass es bei Ulrich Wickert politisch wird, kam nicht überraschend. Warum es unbedingt Frankreich sein muss, erschließt sich mir nicht so richtig, sicher könnte man auch über das politische Deutschland schreiben. Aber im Nachhinein habe ich gesehen, dass dies bereits der 5. Teil einer Serie mit dem Richter Ricout als Hauptfigur ist. Vielleicht fehlen mir auch einfach die Historie. Nahe Paris wird ein Marokkaner erschossen, zusammen mit zwei weiteren Insassen des Autos und einem Radfahrer. Seine Tochter hat sich so im Auto versteckt, dass der Mörder sie nicht entdeckt hat. Sie überlebt und wird von der Polizei als Zeugin versteckt - das marokkanische Mädchen. In der Folge versucht der Richter diesen Mord aufzuklären und gerät dabei in einen Sumpf von Milliardengeschäften, Provisionen, Bestechung usw. Der Richter, der zur Recherche sogar nach Marokko reist, wird dort Augenzeuge eines Anschlags gegen Arbeiter am TGV-Projekts und gerät selbst in den Knast. Dazu gibt es natürlich auch diverse Liebeleien, die wohl in keinem Roman fehlen dürfen.

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