Ulrich Wickert Vom Glück, Franzose zu sein

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Inhaltsangabe zu „Vom Glück, Franzose zu sein“ von Ulrich Wickert

Ulrich Wickert war lange ARD-Korrespondent in Paris und weiß, wovon er spricht. Die Hauptfiguren seiner unglaublichen Geschichten aus dem unbekannten Nachbarland sind Köche, Agenten und Mätressen. Mit Witz, Ironie und Charme zeichnet der beliebteste Nachrichtenmann des deutschen Fernsehens ein facettenreiches Bild von der Grande Nation zwischen Politik und Kultur, Küche und Alltag, Hochzeitsbett und Seitensprüngen. Ein Hochgenuss für alle Frankreich- und Wickert-Fans.

Unglaubliche Geschichten aus Gesellschaft und Politik.

— Arun

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  • Interessante Lektüre über Frankreich

    Vom Glück, Franzose zu sein

    Zada300

    25. April 2017 um 14:42

    Informatives über Franzosen, schön geschrieben. Besonders empfehlenswert für diejenigen, die einen Aufenthalt in unserem Nachbarland planen.

  • Rezension zu "Vom Glück, Franzose zu sein" von Ulrich Wickert

    Vom Glück, Franzose zu sein

    Kahnert

    08. March 2013 um 16:22

    Der ehemalige "Mr. Tagesthemen" beschreibt Frankreich, seine Kultur, seine Menschen und ihre Eigenarten aus seiner eigenen Erfahrung. Als langjähriger ARD-Korrespondent zeichnet er ein ganz persönliches Bild der "Grande Nation" in seinem bekannten Stil mit viel Witz, Charm aber auch Ironie. Man merkt ihm seine Liebe für das Land und seine Menschen an. Allerdings scheut er sich nicht, auch die Schattenseiten Frankreichs zu zeigen. Während er einerseits die Eigenarten von Französischen Köchen, Taxifahren und anderen Unikaten darstellt stellt er andererseits auch die Politiker, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ironisch aber schonungslos dar. Korruption, Bestechung Fehlinvestitionen und Vetternwirtschaft scheinen in Frankreich zum politischen Alltag genauso zu gehören, wie die Vorurteile die vielen Franzosen anhaften und sie um so liebenswerter machen. Wickert beschreibt allerdings primär eine Klasse, mit der der Großteil der Leser nie in Berührung kommen wird. Die Garcons die er beschreibt werden uns wohl nie bedienen und den Umgang den Wickert pflegte, den wird der "Normalsterbliche" nie erfahren. So gesehen zeigt das Buch einen Teil Frankreichs der dem Außenstehenden in der Regel unbekannt bleibt und ist deshalb um so interessanter. Man lernt die Franzosen aus einer anderen Sicht kennen und kann sie auch besser verstehen und mit ihnen umgehen. Neben aller Kritik ist es eine Liebeserklärung an die Grand Nation und jedem Frankreichfan zu empfehlen. Aber auch allen anderen die die Französische Mentalität nicht verstehen sei dieses Buch empfohlen. Vielleicht klärt sich so manches Vorurteil.

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  • Rezension zu "Vom Glück, Franzose zu sein" von Ulrich Wickert

    Vom Glück, Franzose zu sein

    ChiefC

    05. January 2010 um 13:52

    „Vom Glück, Deutscher zu sein“ – Das wäre ein besserer Titel für Wickerts Buch. Denn trotz seiner zweifellos aufrichtigen Beteuerungen, dass er Frankreich liebt, zeichnet er im weitaus größten Teil seines Buches das Bild einer Bananenrepublik: unglaubliche Politskandale, die vertuscht werden und selbst, wenn das nicht ganz gelingt, ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen bleiben, eine „Kooperation“ zwischen Exekutive und Judikative, die von demokratischer Gewaltenteilung weit entfernt ist, die schamlose Ausnützung von Privilegien, die sich die Mächtigen wie selbstverständlich zugestehen, die Arroganz der Eliten, die Anarchie, die auf Korsika herrscht, die lähmende Bürokratie und so weiter. Da machen auch charmante Einsprengsel wie die Liebe der Franzosen zu ihrem Rohmilchkäse die westlichen Nachbarn nicht viel sympathischer – wenn man sie denn nicht selbst persönlich auch anders kennen würde. Wickert hat mit seiner Einschätzung der Eliten absolut recht, wie der Autor dieser Rezension aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Doch zum Glück sind Letzterem bei etlichen Frankreichurlauben fast nur andere Menschen begegnet, die zum großen Teil, Gott sei Dank, nicht der arroganten bourgeoisen Kaste angehörten. Die „normalen“ Franzosen sind in der Regel viel höflicher und zugänglicher als die meisten Deutschen – vorausgesetzt, man spricht ihre Sprache. So ist es einfach fantastisch, wenn man auf einem Wochenmarkt einen französischen Händler nach der Herkunft eines Käses fragt und dieser, vor Begeisterung glühend, einem genau erzählt, wie die Kuh hieß und welches Gras sie wann gefressen hat. Diese Leute lieben ihre Produkte und ihre Heimat. Und zum Glück hat man als Tourist wenig mit den so genannten „Enarchen“ zu tun, den Absolventen der Elite-Verwaltungsakademie, die die Nase ganz hoch tragen und Frankreich in weiten Teilen immer noch fest im Griff haben, auch wenn Sarkozy keinen ENA-Abschluss hat. Nun wollte der langjährige Frankreichkorrespondent Wickert mit seinem Buch aber auch nicht die wohlbekannten Klischees Baguette, Baskenmütze und Camembert bedienen, sondern „unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land“ erzählen, so der Untertitel des Buches. Und zumindest dieser hält, was er verspricht. Leider jedoch versuchen Verlage immer wieder, wenn es um Frankreich geht, ihre Bücher eben mittels dieser alten Stereotypen an den Frankophilen zu bringen. Also her mit den Klischees für den Klappentext und den Titel. Dabei ist dieser lediglich das Zitat eines Kolumnisten, das dieser anlässlich der gewonnenen Fußball-WM von 1998 geschrieben hatte und das Wickert wiedergibt. Außerdem bricht Wickert genau dieses Zitat am Ende seines Buches ironisch. Deshalb ist der Buchtitel, den höchstwahrscheinlich der Verlag und nicht der Autor gewählt hat, irreführend und das sicher mit Absicht. Die Lektüre des Buches lohnt sich aber auf jeden Fall, gerade weil Wickert dem Leser eben nicht die gängigen Abziehbildchen aufdrückt. Und so gesehen ist auch das Presse-Zitat auf dem Buchrücken, das sich der Verlag irgendwo her geklaubt hat und das sich wahrscheinlich auf ein ganzes anderes Buch von Wickert bezieht, diesem gegenüber eigentlich eine Unverschämtheit: „Ulrich Wickert ist ein Meister des Plaudertons.“ Mit „Plauderton“ ist das vorliegende Buch nicht zu apostrophieren. Es handelt sich vielmehr um das Werk eines seriösen Journalisten. Es ist übrigens 1999 erstmals erschienen, also nicht mehr ganz topaktuell. Macht aber nichts. So schnell hat sich „la grande nation“ nicht verändert. Mit allen seinen Unzulänglichkeiten bleibt Frankreich aber trotzdem das schönste Land der Welt, außer dem eigenen natürlich. Deutschland mag andere Fehler haben, aber auch andere Vorzüge. Bei der Lektüre dieses Buches lehnt man sich manchmal dankbar zurück und träumt „Vom Glück, Deutscher zu sein.“

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