Ulrich Woelk Schrödingers Schlafzimmer

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Inhaltsangabe zu „Schrödingers Schlafzimmer“ von Ulrich Woelk

Erwin Schrödinger, der Vater der Quantenmechanik, war ein Bohemien und hielt sich stets eine Reihe von Freundinnen. Als daher ein gewisser Balthasar Schrödinger in der Nachbarschaft einzieht und behauptet, ein Enkel des großen Physikers zu sein, ist Oliver Schwarz auf unbestimmte Art beunruhigt. Sein Misstrauen verstärkt sich, als der Nachbar sich als berufsmäßiger "Zauberer" vorstellt und als erstes Gatliebs Frau und dessen Kinder mit seinem Charme und seinen Geschenken bezaubert. Dennoch folgen die Gatliebs einer Einladung in Schrödingers Haus, wo ihnen der Nachbar sämtliche Räume zeigt – mit Ausnahme des Schlafzimmers. Dies sei seine Zauberwerkstatt, erklärt er, die dürfe niemand betreten außer ihm selbst. Genau daran aber beginnt Gatlieb zu zweifeln. Er glaubt zu wissen, dass sich alle jungen Mütter der Gegend immer wieder in diesem Schlafzimmer einfinden – auch seine eigene Frau. Seine Eifersucht treibt ihn zu einem fatalen Vorstoß … Eine Studie über die Gesetze der Naturwissenschaften, die Psychologie und Schrödingers Zimmer, in dem eine Katze zugleich tot und lebendig sein kann.

Bis zum Überdruß langweilig.

— Ira

Dieser berührenden Roman beobachtet und erzeugt Mitgefühl. Woelk ist hier ein genauer Analyst und Chronist des durchschnittlichen Lebens.

— simone_richter

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  • Rezension zu "Schrödingers Schlafzimmer" von Ulrich Woelk

    Schrödingers Schlafzimmer

    abschaffel

    17. August 2007 um 12:58

    ... eine leichte, herrlich ironische Sommerlektüre über die nicht mehr ganz junge, saturiert-gelangweilte paarbeziehung im gehobenen vorstadtbezirk, in dem die protagonisten sich nach dem gewissen abenteuer sehnen und doch in letzter konsequenz vor der eigenen courage zurückschrecken. mit dem einzug eines galanten zauberers in die diese bürgerliche wohlstandshölle beginnen sich koitus-blockaden und diskursverkrustungen slapstickartig aufzulösen. der schwarzhumorigen vorstadtsatire gelingt es auf unprätentiöse weise in die postbourgeoise gemengelage eine zauberhafte leichtigkeit einfließen zu lassen, die das lesen zum genuss werden lässt, ideal zum schmunzelnden entspannen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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