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UlrichWoelk

vor 4 Jahren

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Herbst 1999. Roland Ziegler reist als Mitinhaber eines Familienunternehmens nach Berlin, um an einer Konferenz über die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs teilzunehmen. In einem Café lernt er Zoe kennen, eine junge Jazz-Sängerin, die ihm abends bei einem Konzert einen klassischen Song widmet: ›You don't know, what love is.‹ Zoe begleitet Roland nach Amsterdam und wird für ihn zu seiner großen Liebe. Befreit von alltäglichen Zwängen erleben sie eine vorher nie gekannte Nähe. Doch die Familie, die Firma und deren Vergangenheit melden sich bald zurück. Und Zoe ist plötzlich verschwunden.
Was ist Liebe? Können wir lieben, ohne unsere Vergangenheit zu kennen? ›Was Liebe ist‹ erzählt von zwei sehr gegensätzlichen Menschen, die eines verbindet: Angehörige einer Generation zu sein, die den Versprechungen der großen Gefühle misstraut. Und die am Ende genau das erleben, was ihnen unmöglich erschien: Eine große Liebesgeschichte.

Auf literaturmarkt.info hieß es über den Roman: ›Was Liebe ist‹ von Ulrich Woelk ist eine zarte Versuchung, der kein Leser widerstehen kann. Dieser Roman bringt die Seele zum Klingen und gehört zu den (literarischen) Highlights dieses Jahres. Zweifellos!

Das hört man als Autor natürlich gern. Wer Lust hat mitzulesen, sei hiermit herzlich eingeladen.

Ulrich Woelk


Autor: Ulrich Woelk
Buch: Was Liebe ist

Guaggi

vor 4 Jahren

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Das klingt nach einer schönen Liebesgeschichte und ich würde mich für diese Leserunde gerne bewerben

Rosen-Rot

vor 4 Jahren

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Das Buch hört sich wirklich sehr interessant an.
Ich würde gerne mitlesen.

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Dreamworx

vor 4 Jahren

Die Tage in Amsterdam
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Noch immer begeistert mich der Schreibstil und die Geschichte des Autors. Man kann gar nicht aufhören zu lesen. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefangen genommen.

Die Reise nach Amsterdam wirkte auf mich fast schon wie eine Flucht. Roland, der seine Reise fortsetzt und als Zoe am Flughafen auftaucht, beginnt so eine Art Roadtrip mit offenem Ausgang. Zoe wickelt Roland regelrecht um ihren Finger, er macht alles für sie, wobei ich bezweifele, dass sie es wirklich zu schätzen weiß. Irgendwie irritiert mich auch die Faszination, die Roland für Zoe entwickelt hat. Aber sowas gibt es ja, irgendwie wirkt es wie zwei Süchtige auf mich, Roland auf der Suche nach Liebe, Zoe auf der Suche nach..., ja nach was eigentlich, denn sie ist so ruhelos, kann sich nicht lösen von alten Zöpfen (Piet), aber sie will sie auch nicht mehr.
Derweil spielt Roland mit seiner Krankheit Roulette, da er beginnt, keine Tabletten mehr pünktlich zu nehmen. Dann werden die beiden auch noch von Piet verfolgt.
Der Besuch bei Rolands Tante war auch interessant. Sie spricht noch in Rätseln in Bezug auf die alten Fabrikpapiere.
Roland und Zoe als Duo im Club war eine einmalige Sache, daher vor allem einzigartig. Dass Zoe auch Epilepsie hat, ist im ersten Moment schon ein Zufall. Dabei kam mir in den Kopf, dass sie vielleicht Rolands Tabletten geklaut hat.
Was für eine schreckliche Offenbarung, als sich herausstellt, dass Zoe Rolands Schwester ist! Gleichzeitig verstehe ich nun die Nähe und die Anziehung der beiden zueinander. Aber die Tatsache muss für Roland ein absoluter Schock gewesen sein. Seine plötzliche Abreise war richtig und auch der Bruch, dass er sie nie wiedersieht. Wie soll man denn damit umgehen, dass man eine Beziehung mit seiner Schwester hatte? Man wird nie wieder unbefangen miteinander sein können.
Schön fand ich, dass Roland doch noch seine alte Jugendfreundin geheiratet und eine Familie bekommen hat. Auch die Seebestattung seiner Tante fand ich wunderbar stimmungsvoll als Ende für diesen großartigen Roman.
Ein wirklich zauberhaftes Buch, Herr Woelk, Sie sind ein toller Geschichtenerzähler! Ihre anderen Bücher werde ich mir auf jeden Fall besorgen und bedanke mich schon jetzt für herrliche Lesestunden und ein wirklich tolles Buch!!!

HIer noch meine Rezi für dieses wirklich sehr schöne Buch (wurde auch bei Amazon gepostet):

http://www.lovelybooks.de/autor/Ulrich-Woelk/Was-Liebe-ist-956981472-w/rezension/1043214057/

britta70

vor 4 Jahren

Roland und Zoe in Berlin
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Ich bin nun auch mit dem ersten Abschnitt durch und sehr angetan, sowohl vom Schreibstil als auch von der Geschichte selbst.
Robert ist ein interessanter Charakter, seinen Umgang mit sriner Krankheit finde ich beeindruckend. Wie es scheint, hat er mit Zoe eine Bekanntschaft gemacht, die ebenfalls damit umzugehen weiß. Ich bin gespannt, wie es mit den Beiden weiter geht!
Mal sehen, was Robert über die Angelegenheit zwischen Linda und ihrer nunmehr 95jährigen Mutter herausfindet...
Interessant auch, welche Bedeutung die Rückblicke über die Firmenvergangenheit bekommen werden.
Ich werde schnellstmöglich weiter lesen :-)

britta70

vor 4 Jahren

Die Tage in Amsterdam
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Ich habe das Buch inzwischen auch beendet: eine wunderschöne Geschichte!
Die Ereignisse in Amsterdam überschlagen sich ja förmlich. Und gerade als es mit Roland und Zoe etwas ernster zu werden scheint, dann gleich 2 Schocks:
1. Zoe ist auch Epileptikerin.
2. Zoe ist seine Schwester.
Beides sehr überraschende Offenbarungen.
Gut gefallen hat mir auch der historische Teil, der sehr zur Erhellung der gegenwärtigen Beziehungen beiträgt.
Die Seebestattung von Tante Lisa hat mich sehr gerührt.
Ich sage schon mal ganz herzlichen Dank an Ulrich und den DTV Verlag, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte. Die rezi folgt in Kürze.

britta70

vor 4 Jahren

Die Vergangenheit
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Die Episoden der Vergangenheit fügen sich wunderbar in die Gesamtkonzeption des Romans ein. Erst durch die werden Verhältnisse in der Gegenwart verständlich. Toll gemacht!

britta70

vor 4 Jahren

Rolands Krankheit
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Ich finde ebenfalls, dass Ulrich es schafft, die Epilepsie des Hauptprotgonisten nicht derart in den Mittelpunkt zu rücken, dass sie alles andere dominiert. Roland hat im Laufe der Zeit gelernt, damit umzugehen, Epilepsie ist für ihn zwar immer ein Thema, insofern er auf sich achten und pllötzliche Anfälle befürchten muss. Aber er leidet nicht permanent darunter.
Schade nur, dass die Liebe zu Zoe aus anderen Gründen keine Chance hat. Dafür gibt es aber am Ende doch ein neues Glück für Roland. (Nachdem seine Epilepsie frühere Beziehungen belastet hat)

Gela_HK

vor 4 Jahren

Die Tage in Amsterdam
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britta70 schreibt:
Ich habe das Buch inzwischen auch beendet: eine wunderschöne Geschichte! Die Ereignisse in Amsterdam überschlagen sich ja förmlich. Und gerade als es mit Roland und Zoe etwas ernster zu werden scheint, dann gleich 2 Schocks: 1. Zoe ist auch Epileptikerin. 2. Zoe ist seine Schwester. Beides sehr überraschende Offenbarungen. Gut gefallen hat mir auch der historische Teil, der sehr zur Erhellung der gegenwärtigen Beziehungen beiträgt. Die Seebestattung von Tante Lisa hat mich sehr gerührt. Ich sage schon mal ganz herzlichen Dank an Ulrich und den DTV Verlag, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte. Die rezi folgt in Kürze.

Ich kann dir da nur voll zustimmen. Mich hat das Buch auch sehr bewegt. Schade nur, dass die Beteiligung nicht so groß war. Es hätte bestimmt einiges zu diskutieren gegegben.

Gela_HK

vor 4 Jahren

Mit meiner Rezension bin ich etwas spät dran. Mir ist es nicht so leicht gefallen, die richtigen Worte für dieses gefühlvolle Buch zu finden:

http://www.lovelybooks.de/autor/Ulrich-Woelk/Was-Liebe-ist-956981472-w/rezension/1044531443/

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