Ulrike Böhm Ein Engel für Mr. Darcy

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Inhaltsangabe zu „Ein Engel für Mr. Darcy“ von Ulrike Böhm

Ulrike Böhm Ein Engel für Mr. Darcy 9. November 1989. Mit dem Fall der Mauer verändert sich von einem Tag auf den anderen das wohlgeordnete Leben von Lisa Engel, Bibliothekarin und Jane- Austen-Fan, die mit ihrem Kater Mr. Darcy in einer Kleinstadt in Südthüringen wohnt. Doch die neu gewonnene Freiheit birgt nicht nur Chancen, sondern bringt auch Unternehmer aus dem Westen ins Land, die sich den Ostdeutschen haushoch überlegen fühlen. Einer davon ist der Halb-Engländer Simon Hadley-Ash, der dafür mitverantwortlich ist, dass Lisa ihren Job verliert. Zwischen beiden könnte der Abstand nicht größer sein, doch auf einer Fahrt durch Südengland treffen sie unverhofft aufeinander. Drei Tage reisen sie gemeinsam auf Jane Austens Spuren. Können sie erkennen, dass nur ihr Stolz ihrem Glück im Weg steht, und ihre Vorurteile überwinden?

Innovative Grundidee, aber die mIschung hat mich dann doch nicht überzeugt

— katha_dbno

Absolute Leseempfehlung für Jane Austen Fan, England & Liebesromane Fan`s! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste

Eine kurzweilige Liebesgeschichte für alle Jane Austen und England Fans

— Madame_Klappentext

Macht Appetit auf Engländer und lässt tief auf die Wende blicken!

— YvonneLaros

Das optimale Buch für einen kuscheligen Winterabend-eine wunderbare Liebesgeschichte!

— Thala

Absolut lesenswert, nicht nur für Jane-Austen-Fans!

— LesenLeben

Das i-Tüpferlchen waren für mich die netten Zitate aus "Stolz und Vorurteil", als Einstimmung auf ein neues Kapitel. Sehr schön gestaltet.

— Floh

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  • Lizzie und Mr. Darcy zur Wende

    Ein Engel für Mr. Darcy

    katha_dbno

    13. February 2017 um 17:19

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen Sowohl Klappentext als auch Titel lassen von Vornherein beim Leser keinen Zweifel, welcher Roman das Vorbild zu dieser Geschichte gewesen ist. Statt aber eine Eins-zu-Eins-Übertragung des "Stolz und Vorurteil"-Plots zu liefern, hat Ulrike Böhm sich einige Freiheiten herausgenommen und sowohl Persönlichkeitsmerkmale ihrer Akteure als auch Handlungsverläufe modifiziert. Dadurch hat sie etwas ganz Eigenes geschaffen, was mir persönlich eigentlich sehr lieb war. In der Tat fand ich die Verlagerung der zweihundert Jahre alten Liebesgeschichte in den Kontext der DDR bzw. der plötzlichen Wende sehr innovativ, da das definitiv vor ihr noch niemand gewagt hat. Dadurch kam bei mir etwas "Goodbye, Lenin!"-Feeling auf. Auch das ist prinzipiell nichts Schlechtes, nur erschien mir der Text dadurch etwas altbacken, was sich zum Teil auch in den Formulierungen widerspiegelt. Auch der politischen Aufladung der Gedanken und Dialoge stehe ich etwas kritisch gegenüber. Einerseits bringt das, wie gesagt, etwas frischen Wind in die Adaption und hebt sie von anderen ab und gibt interessante Einblicke in den DDR-Alltag bzw. die Ost-West-Kluft. Andererseits wirkte es manchmal einfach fehl am Platz und es kam mir so vor, ob die Autorin sich nicht entscheiden konnte, ob sie lieber einen Unterhaltungs- oder einen gesellschaftskritischen Roman verfassen wollte. Dieser Eindruck hat sich bei mir auch dadurch verstärkt, dass Wörter wie "Trabi" oder "Nudossi" kursiviert wurden - als wären es Fremdwörter, die man herausheben müsste. Mich persönlich hat das in meinem Lesefluss gestört. Die Handlung selbst hat mich auch nicht gänzlich begeistern können. Manche Teile haben sich gezogen wie Kaugummi. Interessant wurde es für mich eigentlich erst, als Lisa ihre Reise nach England unternommen hat. Davor dümpelte die Story vor sich hin - zumindest hatte ich dieses Gefühl, obwohl eigentlich schon jede Menge passiert ist. Vielleicht lag es aber auch an meinem mangelnden Bezug zu den Charakteren an sich. Lisa ist zwar keine farblose, introvertierte Persönlichkeit, sondern legt Leidenschaft und Impulsivität an den Tag, aber eine Lizzie Bennet ist sie eben (leider) auch nicht. Statt mit Finesse, Zurückhaltung und schön verpackten Spitzfindigkeiten zu glänzen, fällt Lisa eher mit der Tür ins Haus. Auch mit Simon Hadley-Ash hatte ich meine Problemchen. Eigentlich hat Ulrike Böhm den Darcy-Stil recht gut auf seine Person übertragen: er ist unfreundlich, hat oberflächlich betrachtet den emotionalen Tiefgang eines toten Fischs und kaschiert seine Arroganz nicht. Aber während man in Stolz und Vorurteil mit jeder Seite Darcys anderen, sensiblen Facetten kennengelernt hat, macht Simon meines Erachtens eine rasante 180-Grad-Wende, womit er nicht nur Lisa völlig überrumpelt hat, sondern auch mich. Es fiel mir daher schwer, an ihn als romantischen Helden zu akzeptieren. Wie gesagt, gibt es enorm viele Parallelen zu Jane Austens Bestseller, sodass man auch eine Vielzahl an mehr oder weniger relevanten Nebencharaktere präsentiert bekommt. Von diesen ist mir jedoch keine besonders ins Auge gefallen, weshalb ich auf sie nicht detaillierter eingehe. Trotz all meiner Kritik gab es aber dennoch Momente, die ich durchaus amüsant fand. Deshalb glaube ich, dass ich Böhm Geschichte wohl anders eingeschätzt und mehr genossen hätte, wenn ich nicht automatisch Vergleiche zu Austens Romanen gezogen hätte. Fazit Könnte ich "Ein Engel für Mr. Darcy" von seinem Vorbild gedanklich separieren, würde es mir wohl besser gefallen. Da ich die beiden jedoch immer miteinander verglichen habe, war ich nur mäßig von der Geschichte und den Figuren begeistert. Wenngleich ich das neuartige Konzept (Verlagerung in die DDR bzw. Wendezeit) spannend und lobenswert finde, gab es einfach zu viele 'Stolpersteine'. Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte langsam an Fahrt auf, wenngleich sie mich nicht unbedingt in Atem gehalten hat.

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  • Fragefreitag und Buchverlosung zu "Der Osten ist ein Gefühl" von Anja Goerz

    Der Osten ist ein Gefühl - Über die Mauer im Kopf

    DieBuchkolumnistin

    Anja Goerz hat bereits mehrere Romane veröffentlicht - heute steht sie Euch beim FrageFreitag Rede und Antwort zu ihrem soeben erschienenen Sachbuch "Der Osten ist ein Gefühl - Über die Mauer im Kopf" aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag: Auch heute noch sind die Mauern in den Köpfen der Menschen nicht verschwunden. Das erfährt Anja Goerz in ihrer täglichen Rundfunkarbeit. Deshalb wollte sie es genauer wissen: Warum fühlen sich im Osten sozialisierte Menschen oft so ungerecht behandelt? Stimmen die Behauptungen über das Verdrängen der Ossis von den Spitzen der Universitäten, Gerichte und Kliniken? Waren die Ossifrauen wirklich so viel emanzipierter? Haben die Wessis einfach alles plattgemacht und nach ihren Regeln umgebaut? Anja Goerz stellt ganz unterschiedliche Menschen aus der ehemaligen DDR vor. In die Porträts ist viel Biografisches eingeflossen, erzählt wird aber auch von Motivationen und Haltungen, Verletzungen und Chancen. Und es gibt auch den umgekehrten Blick von West nach Ost. So unterschiedlich die Erinnerungen sind, so haben sie doch die DDRHerkunft als starkes Identitätsmerkmal gemein. »Ossi-Sein«, so zeigt sich, ist keine Generationen-Frage und keine Frage des Berufes, sehr wohl aber eine des Gefühls. Leseprobe Anja Goerz, geboren 1968, ist gelernte Fotografin und seit 1989 Radiomoderatorin. Sie ist auf dem nordfriesischen Festland nahe Sylt aufgewachsen. Heute arbeitet sie beim Radiosender radioeins/rbb. Sie lebt mit Mann und Sohn in Falkensee bei Berlin.  Anja Goerz online: Homepage + Fanpage + Twitter Anja steht Euch heute beim FrageFreitag Rede und Antwort und Ihr könnt mit etwas Glück eines von fünf Exemplaren von "Der Osten ist ein Gefühl" gewinnen! Viel Spaß!

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  • Kurzweilige, chaotische Liebesgeschichte zwischen Lizzy Bennett und Bridget Jones

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Madame_Klappentext

    21. February 2014 um 16:04

    "Mir brannten Tränen in den Augen, als mir ungebeten der beängtigende Gedanke kam, dass nichts in meinem Leben wieder so sein würde wie früher." (S. 48) Inhalt: Lisa Engel ist Bibliothekarin, Katzenbestitzerin, Jane-Austen-Fan und nicht zu vergessen auf der Suche nach ihrem Traummann. Die Handlung spielt Anfang der 90er Jahre in den Wirren der Wende. Für Lisa bringt die Wende bei weitem nicht nur Positives mit sich. Sie hat einige Schwierigkeiten ihren Platz im vereinigten Deutschland zu finden und das gilt für alle Lebensbereiche - sowohl beruflich als auch privat. Leseeindruck: Man merkt deutlich, dass die Autorin ein großer Jane-Austen Fan ist. Jedes Kapitel wird mit einem Stolz-und-Vorurteil-Zitat eingeleitet und auch die Handlung ist sehr stark an Stolz und Vorurteil angelehnt. Für meinen Geschmack manchmal zu sehr. Die Protagonistin nennt ihren Kater Mr. Darcy, sie vergleicht ihre Männerbekanntschaften mit ihrem fiktiven Traummann, hat immer einen Gedanken zu Jane Austen im Kopf und auch ihre Freundin Andrea sieht Gemeinsamkeiten und schreibt ein Buch à la Jane Austen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich mag derartige Geschichten mit intertextuellen Bezügen sehr gern, ich hätte mir jedoch noch ein wenig mehr Initiative gewünscht, unvorhergesehenen Wendungen zu kreiren. Man merkt recht schnell, wer mit wem sein Glück finden wird. Daher habe ich mich auch schwer getan, das Buch in einem Ruck zu lesen. Ein großes Plus gibt es für die Idee, die Geschichte in die Wendezeit zu verlegen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem ganz normalen Leben, weit ab von Stasi und politscher Verfolgung. Das fand ich sehr erfrischend, denn wie heißt es immer so schön? "Es war nicht alles schlecht." Auf der anderen Seite hat dies zur Folge, dass mit Klischees nur so um sich geworfen wird. Ossi gegen Wessi und umgekehrt. Nur gut, dass viele Vorurteile auch abgebaut werden und vieles auch mit einem Augenzwinkern betrachtet wird, sonst wäre mir die Story einfach zu anstrengend gewesen. Alles in allem ist Lisa eine sympathische junge Frau, der man wirklich wünscht, dass sie Leben auf die Reihe bekommt, man wünscht ihr nichts böses, nur leider denkt Lisa viel zu viel nach. Immer wieder führt sie Konversation mit ihrem "Oberstübchenbewohner" um das Für und Wider einer Situation abzuwenden. Ich hätte mir gewünscht, dass sie einfach mal macht und nicht in alles immer etwas hineininterpretiert. Schön ist auch, dass man so einiges über Jane Austen selbst erfährt. Gemeinsam mit Lisa macht der Leser in England eine Reise auf den Spuren Jane Austens. England selbst wird einem auch mit all seinem Charme näher gebracht. Lisa führt sich dabei manchmal so auf, als wäre sie nicht in Europa, sondern auf dem Mars unterwegs. Dies mag aber auch daran liegen, dass sie einfach herrlich tollpatschig ist. Lieblingsnebencharakter: Definitiv Mr. Darcy - Lisas Kater. Der kleine hat es wirklich nicht leicht. Er lebt abwechselnd bei Lisa oder ihren Eltern. Dabei sorgt er immer wieder für amüsante Episoden und ist Lisa treuester Begleiter. Lisa hätte sich einfach mehr auf ihn verlassen sollen, denn er hat schnell erkannt, wer der "Richtige" für sie ist. Fazit: Beim Lesen habe ich unweigerlich Parallelen zu Bridget Jones gezogen. Sicherlich ist es unfair, das eine Buch immer wieder mit einem anderen zu vergleichen, die Autorin hat jedoch das Jane-Austen-Thema gewählt und muss sich so auch diesem Vergleich stellen. Genau vor diesm Hintergrund muss ich sagen, dass es zwar ein unterhaltsames und kruzweiliges Buch ist, aber die Idee einen "Jane-Austen-Roman" zu schreiben ist nicht neu. Trotzdem ist das Buch etwas für jeden, der gern seichte Liebesromane liest, England oder Jane Austen mag.

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  • Leserunde zu "Stolz und Vorurteil. Pride and Prejudice" von Jane Austen

    Pride and Prejudice

    bookscolorsandflavor

    Hallo ihr Lieben, am Sonntag, den 18. Mai, würde ich gerne mit einer Leserunde zu "Stolz & Vorurteil" beginnen und hoffe, dass sich der ein oder andere von euch dazugesellt und das Buch nicht länger vor sich her schiebt. Ich freue mich über einen regen Austausch und ein schönes Miteinander während wir gemeinsam diesen Klassiker lesen. :)  Selbstverständlich wird hier jeder gerne gesehen, bei dem "Stolz & Vorurteil" auch noch rumsubbt, und wer den Starttermin verpasst - kein Problem, ihr könnt auch später noch einsteigen. 

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  • "Ein Engel für Mr Darcy" - eine moderne Version von "Stolz und Vorurteil"

    Ein Engel für Mr. Darcy

    UlrikeBoehm

    16. February 2014 um 08:51

    Ich bin die Autorin von "Ein Engel für Mr Darcy" - einer modernen Version von "Stolz und Vorurteil" - der ersten, die es im deutschsprachigen Raum gibt! Ich freue mich sehr, dass so viele Jane Austens "Stolz und Vorurteil" lieben und auch LESEN! Denn ich habe die Erfahrung auf meinen Lesungen machen müssen, dass die meisten Leute Jane Austen nur durch die Verfilmungen ihrer Romane kennen. Dabei ist Jane Austens elegante Sprache und ihr satirischer Blick auf die Welt unübertrefflich und ein Genuss zu lesen, besonders, wenn man ihre Romane im Original lesen kann. Vielleicht möchtet Ihr auch einmal meine eigene Version lesen? Die Teilnehmer meiner Leserunde waren jedenfalls begeistert und haben das auch in meiner Leserunde, die kürzlich zu Ende ging, ausgedrückt. Ich habe die Handlung von "Ein Engel für Mr Darcy" in die Jahre 1989 bis 1991 verlegt. Die Freude über den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung war groß, aber auch Die Vorurteile der Westdeutschen gegenüber den Ostdeutschen und umgekehrt waren und sind z. T. immer noch zahlreich. Was ist also naheliegender, als ein Buch über Stolz und Vorurteil darüber zu schreiben? Außerdem finde ich es nicht richtig, dass das Leben in der DDR in den Medien meist nur auf Stasi, Unterdrückung und Mangelwirtschaft reduziert wird. Ausgehend von meinen Erfahrungen und denen meiner Familie, Freunde und Bekannten, habe ich versucht, ein möglichst  realistisches Bild vom Leben der Bibliothekarin Lisa zur Wendezeit zu beschreiben. Lest das Buch doch selbst und erlebt ihr Liebesleid und -glück, ihre Begeisterung für Jane Austen, auf deren Spuren sie eine Reise durch Südengland unternimmt, und wie sie sich mit "ihrem" Mr Darcy, dem Halb-Engländer und Erben eines Barons, Simon Hadley-Ash, zusammenrauft. Dabei hat Lisa sogar noch einen anderen Mr Darcy in ihrem Leben, nämlich ihren rot-weiß getigerten Kater gleichen Namens, der eine wichtige Rolle dabei spielt, dass Lisa und Simon am Ende, genau wie Lizzy und Darcy, zusammenfinden. Ihr seht, selbst Katzenfreunde kommen auf ihre Kosten, denn Mr Darcy, der Kater, ist ein Unikum der besonderen Art. Viel Spaß beim Lesen von "Stolz und Vorurteil" und vielleicht auch von "Ein Engel für Mr Darcy" wünscht Euch Ulrike Böhm.    

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  • Leserunde zu "Ein Engel für Mr. Darcy" von Ulrike Böhm

    Ein Engel für Mr. Darcy

    UlrikeBoehm

     Ein herzliches HALLO! in die Runde, ich lade Euch heute zu meiner ersten Leserunde ein, um über meinen Debütroman "Ein Engel für Mr Darcy“ zu diskutieren. Er ist im Oktober dieses Jahres im Plöttner Verlag Leipzig erschienen. Wer Lust hat, dabei mitzumachen, kann sich um eins von zwanzig Leseexemplare im PDF-Format bewerben, die der Plöttner Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt. Diese PDF-Datei kann auf jedem Ebook-Reader, aber auch auf PC-, Notebook- und Tablet-Screens gelesen werden, wenn die entsprechende Software installiert ist (Adobe Reader, kostenfrei zum Beispiel auf http://tinyurl.com/pw5z2ld  herunterzuladen). Ich freue mich aber auch über jeden, der das gedruckte Buch gekauft hat und hier mitdiskutieren möchte! Mein Roman hat zwei große Schwerpunkte: Einerseits handelt es sich um eine moderne Version von "Stolz und Vorurteil" der großen Jane Austen. Andererseits ist das Buch ein "Wende-Roman" - seine Handlung setzt am Tag des Mauerfalls ein und endet fast zwei Jahre später im Oktober 1991. Im Gegensatz zu den meisten bisherigen Romanen dieser Art erzählt er aber nicht von Stasi-Bespitzelung (na ja - fast nicht) und der Diktatur des Proletariats. Meine Protagonistin ist eine ganz normale junge Frau, deren Lebensplanung durch den gesellschaftlichen Umsturz jäh unterbrochen wird und die eine gewisse Zeit braucht, sich den neuen Verhältnissen anzupassen und ihren Weg auf eine Weise zu machen, die sie sich in ihren kühnsten Träumen noch kurze Zeit vorher nicht hätte vorstellen können. Von der Buchrückseite: 9. November 1989. Mit dem Fall der Mauer verändert sich von einem Tag auf den anderen das wohlgeordnete Leben von Lisa Engel, Bibliothekarin und Jane- Austen-Fan, die mit ihrem Kater Mr. Darcy in einer Kleinstadt in Südthüringen wohnt. Doch die neu gewonnene Freiheit birgt nicht nur Chancen, sondern bringt auch Unternehmer aus dem Westen ins Land, die sich den Ostdeutschen haushoch überlegen fühlen. Einer davon ist der Halb-Engländer Simon Hadley-Ash, der dafür mitverantwortlich ist, dass Lisa ihren Job verliert. Zwischen beiden könnte der Abstand nicht größer sein, doch auf einer Fahrt durch Südengland treffen sie unverhofft aufeinander. Drei Tage reisen sie gemeinsam auf Jane Austens Spuren. Können sie erkennen, dass nur ihr Stolz ihrem Glück im Weg steht, und ihre Vorurteile überwinden? Bevor wir nach der Bewerbungsphase über den Roman diskutieren, habt Ihr jetzt Gelegenheit, mir Fragen zu stellen zur Entstehung des Buches o. Ä.. Ihr könnt aber auch über Eure eigenen Gefühle, Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Die Jane-Austen-Fans unter Euch könnten zum Beispiel erzählen, welche Bücher von dieser großartigen Schriftstellerin sie wann und warum zum ersten Mal gelesen haben. Wenn wir über den Roman diskutieren, würden mich solche Dinge interessieren wie: Habe ich Eurer Meinung nach das Original eher gut oder eher schlecht in die Moderne übertragen? Habe ich wenigstens annähernd Jane Austens satirischem Ton getroffen? Wie findet Ihr meine Lizzy und meinen Mr Darcy? Und was meint Ihr zu meinem zweiten Mr Darcy? Denjenigen, die sich weniger oder gar nicht mit Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ auskennen, möchte ich zwar das Original ans Herz legen, aber es ist nicht zwingend notwendig, es gelesen zu haben, um „Ein Engel für Mr Darcy“ verstehen zu können. Vielleicht interessiert ja einige von Euch eher der Schwerpunkt DDR/Wende/vereintes Deutschland? Vielleicht würdet Ihr vorab von Euren ganz persönlichen Erlebnissen und Gefühlen am Tag, an dem die Mauer fiel, berichten? Dieser 9. November 1989 ist schließlich einer jener Tage, die einem ins Gedächtnis gebrannt sind. Jeder, der ihn miterlebt hat, weiß noch heute, wo er war und was er getan hat, als ihn die Meldung erreichte. Oder vielleicht seid Ihr selbst Stolz und Vorurteilen, egal in welcher Himmelsrichtung, begegnet? Oder habt Ihr vielleicht schon Pläne, wie Ihr den 25. Jahrestag im kommenden Jahr feiern wollt? Und dann gibt es noch diejenigen, die wie ich England und alles Englische lieben. Auch sie werden in meinem Roman fündig. Vielleicht wollen sie ja von ihren skurrilsten Reiseerlebnissen auf der Insel berichten? Vielleicht haben sie die Reise(n) sogar auf den Spuren Jane Austens gemacht? Selbst Katzenbesitzer und –freunde werden in meinem Buch etwas finden, über das sich zu diskutieren lohnt, dessen bin ich mir sicher. Wer einen Stubentiger hat, wird sicherlich bekannte Züge in meinem Findel-Kater sehen. Ich bin gespannt auf Eure Meinungen und Erlebnisse. Und natürlich auf unsere Diskussion zum Buch. Mehr Informationen findet Ihr auf meiner Homepage http://www.scriptoriumsanctum.de oder im Blog zum Buch http://ein-engel-fuer-mr-darcy.blogspot.de/ Hier findet Ihr eine Leseprobe: http://www.ploettner-verlag.de/fileadmin/redaktion/Presse/LeseprobePDF/Leseprobe_Boehm_Ein_engel-fuer.pdf  Die 20 Gewinner der elektronischen Leseexemplare werde ich heute in einer Woche, also am 17. Dezember am Nachmittag auslosen und bekannt geben. Sofort danach werde ich die PDF-Dateien verschicken, sodass Ihr noch am selben Tag mit dem Lesen beginnen könnt. Lasst Euch bitte nicht durch den Umfang des Buches abschrecken. Selbst mein DH (dear husband), der kein Schnellleser ist, hatte es nach drei Tagen ausgelesen ;o)  Von den Gewinnern erhoffe ich mir, dass sie ein bisschen Werbung für „Ein Engel für Mr Darcy“ treiben. Wie diese aussehen könnte, überlasse ich Euch selbst – Ihr seid als Bücherwürmer bestimmt findig genug. Aber zumindest eine Rezension bei LovelyBooks und bei Amazon.de sollte drin sein. Ganz besonders freuen würde ich mich auch über einen Klick auf den „Gefällt mir“-Button meiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/engelfuermrdarcy Da jedoch gerade in der Vorweihnachtszeit jede Minute kostbar ist, seid Ihr vielleicht dankbar für eine Zusammenstellung von Links, die Euch direkt dorthin führen, wo ich ein paar Fürsprecher gut gebrauchen könnte. Ihr findet sie auf dieser Seite meiner Homepage: http://www.scriptoriumsanctum.de/eine-bitte.html Und nun das Beste zum Schluss: Die drei LovelyBooks-Mitglieder, egal, ob sie bereits ein elektronisches Leseexemplar gewonnen und an der Diskussion teilgenommen haben oder nicht, die mir am Ende der Leserunde die meisten Werbeaktionen - zum Beispiel in Form von Rezensionen oder Emails - nachweisen, bekommen von mir ein signiertes Druckexemplar von „Ein Engel für Mr Darcy“ zugeschickt! Ich wünsche uns eine lebendige Diskussion. Ich werde versuchen, so oft wie möglich vorbeizuschauen und Eure Fragen zu beantworten und ein paar Meinungsschnippsel zu verstreuen. Da es eine Premiere für mich ist, bin ich etwas aufgeregt und sehr neugierig auf alles, was hier in den nächsten Tagen und Wochen passieren wird.

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    • 272
  • auf den Spuren der Jane Austen,plus ein Hauch DDR

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Aleena

    07. February 2014 um 16:15

    Zum Inhalt Lisa Engel, Bibliothekarin, Jane Austen Fan, durch und durch lebt in der Kreisstadt Südthüringen. Sie hat seit 10 Jahren einen festen Partner, aber heiraten möchte dieser Lisa nicht. Lisa lebt in der DDR zur Zeit des Mauerfalls und ausgerechnet an diesem für alle so heiß ersehnten Tag verschwindet Frank in den Westen. Lisa sitzt fest, denn alles um sie herum verändert sich, doch Lisa glaub an ihren Job. Zuhause wartet ja noch Mr Darcy, ihr Kater. Und da ist auch noch ein Engländer denn sie überhaupt, arrogant findet. Lisa kämpft sich durch den Alltag und durch die Liebe. Meine Meinung Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen. Da die Erstausgabe, im Buch Schnitt einen Fehler aufweist, habe ich somit auch mal was besonders im Buchregal stehen. Ich habe den Klappentext gelesen und war sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte, denn ich bin auch ein DDR Kind. Ich habe zwar nicht so viel Politisches mitbekommen, aber an viele alltägliche Dinge wie ein Konsum Besuch, kann ich mich gut erinnern. Ich war 11 Jahre, als die Mauer fiel. Deswegen war ich so gespannt auf das Buch.. Also die Geschichte und die Figuren habe ich mich schnell gewöhnt, fand es so toll, wieder viele Begriffe aus dem Osten zu hören, davon kann man nie genug bekommen. Leider war im ersten Teil schon der Mauerfall und dann ging alles schnell in eine andere Richtung. Betriebe schließen und die Leute gehen gen Westen um ein neues Leben anzufangen. Alles geht so schnell das ich dann irgendwie traurig wurde, das die DDR nun im Buch zu Ende war. Ein bissel Kindheit wieder zu erleben fand ich nicht schlecht. Was blieb noch? Da war dieser Engländer, der wie Mr Darcy arrogant daherkam. Ja Lisa mag ihn nicht, oder doch?Er ist ja dafür verantwortlich das man sie buchstäblich auf die Straße gesetzt hatte und nun heiratet der Freund auch noch ihre Schwester. Die Liebesgeschichte fand ich an sich sehr schön gemacht, doch ganz zum Ende hin hat mich Lisa etwas genervt, will ich will ich nicht.Irgendwie wollte ich gern mal nachhelfen. Die kam einfach nicht aus dem Pudding.Das soll jetzt aber nicht negativ klingen,auch wenn es so klingt,aber das hat sich halt etwas gezogen und man wartet und wartet ob Lisa noch merkt das da gerade die Liebe ihres Lebens vor ihr steht.Man möchte sie einfach nur antreiben.Ich hätte auch gern aus dem Blickwinkel des Engländers gelesen,wäre bestimmt ganz nett gewesen schon vorher mal zu wissen was dieser von Lisa hält. Die Schwester war keine große Hilfe, bei der ging es mir etwas zu schnell voran, fix hopp, fertig…Leben eingerichtet. Die Idee mit DDR meets Austen fand ich klasse, da ich ja Austen auch sehr mag, obwohl ich erst 2 Bücher von ihr gelesen habe. Alles in allem eine nette Geschichte, mit ein paar Längen nicht nur für DDR Fans, sondern auch für all jene die gern auf Austens Pfaden wandern würden.

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  • Jane Austen wäre stolz :)

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Ninasan86

    31. January 2014 um 20:49

    Als ich zu dieser Leserunde hinzu gekommen bin, war ich sehr froh darüber! Die Autorin ist eine Austen-Kennerin und setzt eine der wohl schönsten Geschichten der großen Autorin in die Neuzeit um: Stolz und Vorurteil von einer neuen Seite und Sichtweise! Man lernt die DDRlerin Lisa kennen, die in einer Bibliothek im Krankenhaus arbeitet und sich in der Welt der Bücher, besonders in dem Roman "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen, wieder findet. Ihr Kater Mr. Darcy unterstützt sie in den aufs und Abs ihrer Emotionen und lässt nicht nur typische Katzenmerkmale erkennen ;) Lisas Leben wird jedoch jäh auf den Kopf gestellt, als ihr langjähriger Freund sie am Tag des Mauerfalls ohne ein Wort verlässt und somit die Beziehung aufgibt. Als dann auch noch das Krankenhaus den Eigentümer wechselt und in die Hände eines Engländers fällt, der nicht nur den Haushalt überarbeitet, sondern auch das Personal, überlegt auch Lisa den Osten zu verlassen und lernt endlich auch den Westen kennen. Zwischen humorvollen Einlagen, hitzigen Diskussionen und einer Reise in die Heimat von Jane Austen, lernt man Lisa und ihre Leidenschaft kennen, die nicht nur ihre Familie, sondern auch ihr eigener Mr. Darcy zu spüren bekommt - denn dieser ist natürlich auch nicht weit ... Doch mehr wird nicht verraten! Wer Jane Austen liebt, der wird dieses Buch mögen und sich, ebenso wie ich, nicht mehr davon loseisen können! Einmal begonnen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann es einfach nur empfehlen :) Eine humorvolle und doch wahrhaftige Sicht einer DDRlerin, die mit etlichen Vorurteilen der Wessis konfrontiert wird und sich doch beweist!

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  • nette Geschichte

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Pepples002

    17. January 2014 um 13:48

    Ulrike Böhm Ein Engel für Mr. Darcy In diesem heiteren und zugleich ernsthaften Roman wird erstmalig der Versuch unternommen, die wundervollste Liebesgeschichte aller Zeiten mit dem großartigsten Ereignis der jüngeren deutschen Geschichte zu verbinden. Lisa Engel, Bibliothekarin und Jane-Austen-Fan, lebt mit ihrem Kater Mr. Darcy in einer Kreisstadt in Südthüringen. Ausgerechnet am Tag des Mauerfalls flieht ihr Dauerverlobter Frank in den Westen. Auch sonst verändert sich ihr wohlgeordnetes Leben von Grund auf. Alles Vertraute bröckelt, es gehen erdrutschartige Veränderungen in der ostdeutschen Gesellschaft vor sich. Doch die neugewonnene Freiheit birgt nicht nur Chancen. Sie bringt auch Unternehmer wie den adeligen Halb-Engländer Simon Hadley-Ash ins Land, die alles schonungslos dem Erdboden gleichmachen, was sich finanziell nicht rechnet, und sich dabei den Ostdeutschen noch haushoch überlegen fühlen. Ist er vielleicht Lisas eigener Mr. Darcy, dem sie die Federn stutzen muss? Zuerst hat sie jedoch damit klarzukommen, dass sie arbeitslos geworden ist. Dabei soll ihr eine Reise auf Jane Austens Spuren helfen. In England ist Lisa unverhofft auf Simons Unterstützung angewiesen. Drei Tage lang diskutieren und streiten sie, während sie die Wirkungsstätten der Schriftstellerin besichtigen, die eng mit ihrem Namen verbunden sind: Steventon, Chawton und Winchester. Können si e dabei ihren Stolz und ihre Vorurteile überwinden und so zueinander finden? Ich fand dieses Buch sehr nett geschrieben. Leider war es für mich schon früh vorhersebar wie das Buch endet. Jedoch war es nett zu lesen. Schön, daran ist, das dieses Buch sich an Stolz und Vorurteil anlehnt. Was ich auch noch nicht kenne, aber auch noch lesen werde.Es gibt auch viele lustige Stellen in diesem Buch. Das Buch spielt in der Zeit des Mauerfalls, da ich selbst nur ein Wessi bin, kann ich so viel nicht dazu sagen, nur das was ich aus Erzählungen,

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  • Macht Appetit auf Engländer und lässt tief auf die Wende blicken!

    Ein Engel für Mr. Darcy

    YvonneLaros

    14. January 2014 um 22:49

    Stolz und Vorurteil-e könnt ihr gleich mal zu Hause lassen, denn bei diesem Buch sollte man sich wirklich nicht vom Cover täuschen lassen! Es ist mehr als nur ein heiterer Liebesroman, in dem Jane Austen für die gewisse Würze und die Spannung sorgt. Viel eher beweist sich hier, dass Frauen, die lesen, wirklich gefährlich werden können ... Das verzerrte Bild der DDR und ihrer Bürger sollte sich schon mal in Sicherheit bringen. Denn hat Leserin erst mal die authentischen Eindrücke und Informationen der Protagonistin bewusst aufgenommen, wird es ihm an den Kragen gehen! Unterstützt von gewetzten Katzenkrallen öffnet Lisa Engel uns die Augen für die ungeschönte Wahrheit. Da trifft Liebe auf den ersten Blick auf Existenzängste nach der ersten Euphorie des Mauerfalls. Verwirrende Gefühle treffen auf Identitätsprobleme. Überforderung trifft auf Freiheit. Missgesendete Pfeile auf ein gebranntes Herz. Eine klare Sicht auf ein falsches Bild. Selbstbewusste Sätze mitten ins Schwarze. Eine schusssichere Weste sollte man also schon tragen, wenn man diese Zeilen auf sich loslässt, denn so extrem wie die Wende ist auch Heldin Lisa. Extrem wenn sie hasst, extrem wenn sie liebt und das in allen Bereichen ihres Lebens! Damit wird Leserin entweder warm oder aber sie kann sich warm anziehen! Eine vollkommen neue Idee inspriert von Jane Austens' berühmtesten Werk - das spiegelt sich auch in dem Schreibstil wieder. Vor allem in den lebendigen Dialogen! Mal geht es locker zu, mal etwas mehr in Richtung Etikette. Wem's nicht passt, der kann ja drüber lesen - absolut kein Problem in diesem Fall! Und so holt die Rezensentin diesem Buch 4 1/2 Sterne vom Himmel.

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  • Wenn sich 580 Seiten kurz anfühlen, dann muss es sich um ein besonderes Buch handeln!

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2014 um 17:09

    VORAB Ich muss zugeben, dass ich diesem Roman am Anfang ein wenig kritisch gegenüber stand. Glücklicherweise wurden meine Erwartungen von einem "Stolz und Vorurteil"-Abklatsch ganz und garnicht erfüllt. Ich wurde überrascht, denn Ulrike Böhm zauberte rund um diesen Klassiker eine komplett eigene Geschichte und übertraf meine Erwartungen bei weitem. Hatte ich erst einmal begonnen zu lesen, fesselte mich dieses Buch sofort und nach nur einem(!!!) Tag was es verschlungen! INHALT Lisa Engel führt ein glückliches und geordnetes Leben als Bibliothekarin in der DDR, bis ihr Leben plötzlich Kopf steht. Nicht nur, dass ihre Beziehung in die Brüche geht, auch der Mauerfall bringt unerwartete Veränderungen mit sich… Auf der Weihnachtsfeier des Krankenhauses, in dem sie arbeitet, sieht Lisa zum ersten Mal Simon Hadley-Ash und es ist um sie geschehen: Mr. Darcy in Fleisch und Blut! Leider ist er auch so arrogant und voller Vorurteile wie das Original. Schnell schlagen ihre Gefühle dann um, als sie erfährt wer die Schuld für ihre Kündigung trägt. Dennoch kreuzen sich Lisas und Simons Wege immer wieder, aber es ist ja bekanntlich leichter, ein Atom zu spalten, als ein Vorurteil zu zerstören… Werden Stolz und Vorurteil siegen oder bekommt ihre zart aufkeimende Liebe eine Chance? MEINUNG Neben einer Liebesgeschichte setzt die Autorin auf einen zweiten historischen Schwerpunkt, rund um die DDR - eine neue und aufregende Kombination. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und die Protagonistin führt mit viel Witz und Charme durch die Handlung. Alle Charaktere sind liebevoll und sehr authentisch skizziert worden, die zwar in mancher Hinsicht gewisse Ähnlichkeiten zu den Personen aus Jane Austens Werk aufweisen, aber dennoch neue, eigene Facetten zeigen können. Der Roman ist gespickt mit einigen Lachern und weißt Wenden auf, die auch für Kenner der Vorlage überraschend und unterhaltsam sein dürften. Ein besonderes Highlight waren für mich die Zitate aus "Stolz und Vorurteil" zur Einstimmung auf ein jedes Kapitel und doch hat Ulrike Böhm es geschafft, eine komplett eigenständige und spannende Geschichte hervorzubringen. FAZIT / EMPFEHLUNG Für Jane-Austen-Fans ein MUSS, aber auch für Leser, die mit Jane-Austen-Romanen noch nicht in Berührung gekommen sind, absolut lesens- und empfehlenswert!!! Fünf Sterne für diese erfrischende Neuinterpretation eines Klassikers.

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  • Stolz und Vorurteil zur Wendezeit

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Sonne11

    11. January 2014 um 16:23

    Lisa Engel ist eine Bibliothekarin mit Herz und Seele und leitet eine Bibliothek in einem Krankenhaus in Südthüringen. Ihre Lieblingsgeschichte ist "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen. Für Lisa ist es ihre "Bibel". Als Lisa erfährt, dass ihr Freund Frank sie schon mehrmals mit anderen Frauen betrogen hat, trennt sie sich nach 10 Jahren von ihm und für sie bricht eine Welt zusammen. Trost findet sie im Roman "Stolz und Vorurteil" und auch ihr geliebter Kater "Mr Darcy" steht ihr treu zur Seite. Die "Wende" kommt, für Lisa heisst das Anfangs nichts Gutes, weil das Krankenhaus privatisiert und von einer westlichen Unternehmerfamilie übernommen wird. Erst muss sie ihre Bibliothek im Krankenhaus verkleinern, bis sie später ganz geschlossen wird. Bei der letzten Weihnachtsfeier sieht Lisa ihren "Mr Darcy" und bei ihr ist es gleich "Liebe auf den ersten Blick". Als sie den adligen Halb-Engländer Simon Hadley-Ash jedoch kennenlernt, ist er ihr nicht mehr sympathisch. Zum Geburtstag bekommt Lisa eine Reise nach England geschenkt und darf auf den Spuren von Jane Austen wandeln. Dabei gelangt sie durch Umstände in eine misslige Lage und ist auf die Unterstützung von Simon angewiesen. Als Wiedergutmachung reisen sie gemeinsam 3 Tage durch England und lernen sich näher kennen. Aber können sie ihre Vorurteile und ihren Stolz überwinden? Mich hat das Buch so sehr interessiert, dass ich zum ersten Mal ein Buch als E-Book gelesen habe. Ich werde aber in Zukunft wieder die altmodische Variante bevorzugen. ;-) Leider kenne ich die Originalgeschichte "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen noch nicht. Dieses Buch hat mich aber neugierig gemacht und ich muss nun unbedingt auch das Original lesen! Die Englandreise fand ich sehr gelungen und man bekommt auch gleich Lust das Land zu bereisen. Fazit: Ein schöner Liebesroman mit vielen Interessanten Informationen über die Wendezeit. Auch Katzenliebhaber kommen auf ihre Kosten. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!

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  • Stolz und Vorurteil zur Wende

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Donata

    07. January 2014 um 09:45

    Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und toll zu lesen. "Stolz und Vorurteil" mit einer Geschichte um den Mauerfall zu verbinden fand ich wirklich interessant, vor allem, da ich mit 8 Jahren damals nicht allzuviel davon mitbekommen habe. Ich liebe Jane Austens berühmtesten Roman und deshalb war es ja fast unumgänglich, dass ich "Ein Engel für Mr. Darcy" lesen musste. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Hauptthemen von "Stolz und Vorurteil" sehr gut umgesetzt. Man findet immer wieder mal Parallelen und muss schon darüber schmunzeln. Auch sonst ist die Geschichte was für´s Herz und natürlich mit Happy End! Ich möchte jetzt unbedingt auch mal nach England und wie Lisa Engel im Buch auf Jane Austens Spuren wandeln. Mal sehen, vielleicht wird das ja mal was! Und gegen meinen eigenen Mr. Darcy hätte ich auch nichts :-)

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  • Moderne Version von Stolz und Vorurteil-und genauso lesenswert!

    Ein Engel für Mr. Darcy

    Anneblogt

    06. January 2014 um 13:31

    Erster Satz: Im Frühjahr des Jahres 1980, innerhalb eines Zeitraums von nur fünf Wochen, verliebte ich mich gleich dreimal. Inhalt: Lisa Engel ist großer Jane-Austen-Fan und lebt mit ihrem Kater Mr.Darcy in einer Kleinstadt in Südthüringen. Mit dem Fall der Mauer steht ihr sonst wohlgeordnetes Leben plötzlich Kopf, da helfen ihr auch die neu gewonnene Freiheit und die neuen Erfahrungen nichts. Denn aus dem Westen kommen nun auch Unternehmer, die gegen die Leute aus dem Osten ziemliche Vorurteile haben. Einer davon ist der Halbengländer Simon Hadley-Ash, den Lisa mit seiner arroganten Art gar nicht leiden kann. Dessen Freund Thorsten macht sofort mächtig Eindruck auf Lisas Schwester Sophie und schon bald heiraten die Beiden. Doch sie sind dafür mitverantwortlich, dass Lisa ihren Job als Bibliothekarin verliert und ihre Chancen auf einen Job sehen eher schlecht aus. Da kommt ihr ihr Geburtstagsgeschenk, eine Reise nach England auf den Spuren von Jane Austen, gerade recht. Blöd nur, dass Lisa dort Simons Hilfe braucht und dieser sie nun auf einer dreitägige Reise durch Südengland begleitet. Und dummerweise lernt sie auf dieser Reise auch die andere, sanfte Seite des sonst so arroganten und stolzen Unternehmers kennen-und verliebt sich in ihn. Aber können sie ihre Vorurteile und ihren Stolz überwinden? Meine Meinung Handlung: Eine moderne Version von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“, die zur Zeit des Mauerfalls spielt. Dieser Zeitraum ist gelungen ausgewählt worden und man erfährt viele Informationen zur damaligen Zeit. Es gibt viele Vorurteile zwischen Wessis und Ossis, und diese Vorurteile über Ossis greift Simon auf und überträgt sie auf Lisa. Dieser Anfang ist einfach super, da die beiden sich schon beim richtigen Kennenlernen nicht leiden können, aber eigentlich ja ineinander verliebt sind. Bei der Liebesgeschichte sind am Deutlichsten die Parallelen zum Vorbild erkennbar, was mir sehr gut gefallen hat. Die Umgebung ist jedoch eine völlig andere, nicht nur auf wenige Orte beschränkt. Hier reist man von einer kleinen Stadt in Thüringen mit der Öffnung der Grenze in den Westen oder begibt sich in Südengland auf die Spuren Jane Austens. Diese Abenteuer Lisas sind sehr gut beschrieben und ziehen einen richtig ins Buch, auch wenn sie teilweise vielleicht etwa zu ausführlich geschildert sind. Man kann sich die Orte aber sehr gut vorstellen und besonders England hat mir im Buch sehr gut gefallen und verzaubert. Die Gespräche zwischen Simon und Lisa sind meist sehr unterhaltsam und amüsant zu lesen mit den ganzen Vorurteilen und dem gekränkten Stolz, allerdings gefallen mir auch die späteren Gespräche, in denen sich Simon und Lisa halbwegs gut verstehen, sehr gut. Schön ist aber auch, dass man auch viel von Lisas sonstigem Leben mitbekommt und nicht immer nur auf der Liebesgeschichte rumgekaut wird, und es auch viele Stellen gibt, an denen Simon gar nicht erwähnt wird. Hier finde ich Lisas Kater Mr.Darcy und ihre Begegnungen mit Frank sehr interessant, die Gespräche mit ihrer Schwester Sophie waren allerdings teilweise etwas eintönig. Zum Glück gibt es nach vielen überraschenden Wendungen aber doch ein Happy End für Lisa und Simon, dass sehr Jane-Austen-Like ist. Es gefällt mir sehr gut und so bekommt die Handlung von mir 5 von 5 Punkten. Charaktere: Lisa war mir sofort sympathisch. Sie hat einige Rückschläge im Leben einzustecken und auch einige Beleidigungen aufgrund ihrer Körpers und ihrer Herkunft, lässt sich meist aber nicht unterkriegen, sondern kämpft mit spitzen und bissigen Bemerkungen. Zwar bemerkt man oft ihre Unsicherheit, dies lässt sie aber sehr authentisch wirken und man bemerkt ihre zwiespältigen Gefühle für Simon. Dieser macht es ihr auch nicht leicht, erst ist er unsagbar arrogant und stolz und verhält sich wie das letzte A****loch, dann zeigt er in England aber auch immer öfters seine freundliche und sanfte Seite und verliert seine Distanziertheit. Er ähnelt Mr.Darcy aus Stolz und Vorurteil wirklich so, wie auch Lisa Elizabeth Bennett ähnelt. Trotz seiner rüden Art mochte ich ihn aber sehr gerne und die beiden passen super zusammen. Lisas Schwester Sophie hingegen fand ich zu positiv und freundlich dargestellt, sie hat auf mich etwas unecht gewirkt und ich konnte sie nicht wirklich leiden. Über ihren Mann Thorsten habe ich zu wenig erfahren, allerdings fand ich es gut, dass er Lisa, wenn auch erst nach einiger Zeit, erklärt hat, warum er sie entlassen musste. Simons Schwester Nora fand ich sehr gelungen und ich mochte sie sehr gerne, auch wenn sie manchmal etwas naiv gehandelt hat. Zum Glück gibt es für sie aber auch ein Happy End Frank hingegen hat dieses aber nicht wirklich verdient, er hat Lisa ziemlich fies ausgenutzt und er war mir dadurch schon ziemlich früh unsympathisch. Gut war allerdings, dass er sich dann mit Lisa und Simon gegen seine hochnäsige und fiese Mutter gestellt hat;) Zwar wurden die adligen Herrschaften vielleicht mit ein paar Vorurteilen zu viel bedeckt, ich denke nämlich nicht, dass alle so versnobt sind und Bürgerliche verachten, jedoch passt dies einfach super zum Buch. Ebenfalls 5 von 5 Punkten. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Viele Stellen waren sehr amüsant zu lesen und die Gespräche von Simon und Lisa sind gewürzt mit bissigen Bemerkungen und sarkastischen Kommentaren. Gleichzeitig sind viele Stellen aber auch sehr ernst oder traurig geschildert und man gerät ins Grübeln oder leidet zusammen mit den Charakteren. 5 von 5 Punkten. Cover: Das Cover passt einfach super! Es zeigt die wichtigsten Aspekte des Buches und ist ziemlich lustig anzuschauen. Besonders Mr.Darcy gefällt mir gut;) 5 von 5 Punkten. Fazit: Eine sehr schöne Liebesgeschichte mit vielen Parallelen zu Jane Austens „Stolz und Vorurteil“, genauso berührend und bissig, zugleich aber auch viel moderner und auch sehr informativ. Wer Jane Austen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen-aber auch sonst absolut empfehlenswert! Von mir gibt es jedenfalls 5 von 5 Punkten.

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  • Ein Ost/WEst Experiment auf den Spuren von jane Austen

    Ein Engel für Mr. Darcy

    trollchen

    06. January 2014 um 10:19

    Ein Engel für Mrs. Darcy Cover: Das Cover sieht irgendwie sehr witzig aus, es weist schon auf ein humoriges Buch hin. Das ist der Kater- Mr. Darcy, benannt nach dem Vorbild von Jane Austen. Dann ist da noch Lisa und ihr toller Gentleman aus England, ihr geheimer Mr. Darcy, den sie immer gesucht hat und der jetzt durch die Wende in ihren Arbeitsplatz eingedrungen ist. Das Buch ist aus dem Jonas Plöttner Verlag UG; Auflage: 1., Aufl. (7. Oktober 2013) und hat 580 Seiten. Ich durfte innerhalb einer Leserunde dieses Buch als ebook Version lesen. Ich danke dem Verlag für dieses Buch und dass ich teilnehmen durfte. Kurzinhalt:  In dem Roman wandeln wir auf den Spuren von Jane Austen, nach ihrem Roman Stolz und Vorurteil, außerdem wird die Wende 1989 noch mal richtig aufgearbeitet, aber nicht so pauschal, sondern richtig von der Ostseite her. Lisa, eine Bibliothekarin, die ihre Bücher über alles liebt und eigentlich auch ein wenig antiquiert herüberkommt, lebt ein tristes Leben, sie hat ihren Kater, den sie über alles liebt. Und eine Schwester, die sich gleich nach dem Mauerfall in Torsten, den neuen Vorstand ihres Krankenhauses verliebt, einen eitlen Wessi, der sich dann als ganz smarter Typ erweist, Sophie heiratet in sogar und wird gleich schwanger von ihm. Lisa wird innerhalb des Krankenhauses mit ihrer Bücherei auf eine harte Probe gestellt, denn sie muss immer wieder ihre Bibliothek verkleinern und muss sogar in den Keller umziehen ohne Fenster. Auch die Eltern von Sophie und Lisa haben mit der Wende zu tun, der Vater wird arbeitslos, das Haus soll wieder einem Wessi  gehören, er klagt,  die Mutter wird krankgeschrieben und geht nicht mehr vor die Tür. Lisa ist ein Fan von Stolz und Vorurteil von Jane Austen und als sie Geburtstag hat, bekommt sie von ihrer Schwester und Torsten, dem frischgebackenen Ehemann eine Lesereise nach England geschenkt. Diese Reise mündet aber in einen richtigen Desaster mit HappyEnd, denn sie kann doch ganz auf den Spuren von Jane Austen pilgern und sie kommt Mr. Darcy ganz nahe. Dieses Buch endet ganz glücklich, alles ist wieder in Butter und sogar Lisa hat ihren Kater wieder und auch ihren Mr. Darcy gefunden und läßt ihn nicht wieder los. Meine Meinung: Das absolute Highlight dieses Buches ist die Sichtweise von Lisa, einer gebürtigen Thüringerin, die mit Leib und Seele Ossi ist. Und die langsam ankommt in der Welt des Wessi. Und dieses Buch ist nicht eine Hymne auf den Osten, sondern es wird einfach nur mit den Ängsten und den Vorurteilen gearbeitet, die die Konstellation Ost/West mit sich brachte und immer noch mit sich bringt. Eigentlich ist es schade, dass manche Vorurteile sich immer noch in den Köpfen von Ost und West nach mehr als 22 Jahren immer noch da sind. Das einzige Manko, was ich nicht so toll gefunden habe, war Lisa, die war mir manchmal einfach ein wenig zu tolpatschig, einfach so naiv, auch dem Mr. Darcy gegenüber so, das fand ich nicht so prickelnd, denn am Ende des Buches war  sie ja auch richtig kämpferisch, das hat mir besser gefallen. Mein Fazit: Ein tolles Buch über die Wendezeit von Ost und West, viele Leckerbissen für den Ossi ist drin, so die typischen Einrichtungen oder die Bezeichnungen wie Kaufhalle. Und eine Buchliebhaberin, die nett zu den Büchern ist, ein Buch aufgeschlagen liegen lassen, das ist ja schlimm für ein Buch! Ein tolles Buch über die Romanvorlage von Jane Austen Stolz und Vorurteil und die Wendezeit von Ost und West. Die Sichtweise der Protagonistin Lisa ist sehr ostdeutsch und hilft vielleicht auch einigen Wessis, dass damals nicht alles so war, wie es heut noch manchmal dargestellt wird. Denn früher durfte man den Chef einen Dummkopf nennen, heute wird man dafür rausgeschmissen und man durfte nichts über die Partei sagen, dann war man gleich weg. Heute darf man alles machen, aber ja nicht auf Arbeit gegen den Chef reden, dann wird man rausgeschmissen! Noch ein tolles Zitat aus dem Buch( S. 464), ein tolles Lebensmotto: „ Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

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