Ulrike Blatter

 4.2 Sterne bei 61 Bewertungen
Autorin von Vor dem Erben kommt das Sterben, H.L. Weens - Horrortrips und weiteren Büchern.
Ulrike Blatter

Lebenslauf von Ulrike Blatter

Ulrike Blatter, geboren 1962 in Köln, promovierte in Rechtsmedizin und arbeitete als Ärztin in der Psychiatrie. Knapp fünfjähriger Aufenthalt in Slowenien. Seit dieser Zeit ehrenamtliches Engagement für junge Menschen auf dem Balkan – widersprüchliche Themen voller Tragik und Lebensfreude, die sich auch in ihren Texten wiederfinden. Ulrike Blatter veröffentlichte u.a. Kriminalromane, zahlreiche Kurzgeschichten, zwei Theaterstücke, zwei Kinderbücher und Lyrik. Sie wurde für ihre Texte ausgezeichnet und erhielt mehrere Schreibstipendien. Ulrike Blatter engagiert sich seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit Schulen und Bibliotheken, für die Leseförderung bei Kindern. Sie ist Mitglied im "Verband deutscher Schriftsteller", bei den "Mörderischen Schwestern" und im "Syndikat". Ulrike Blatter lebt mit ihrer Familie im Hegau, nahe der Schweizer Grenze. Ihr größtes Hobby ist ihr Garten.

Neue Bücher

Der Hütejunge
Neu erschienen am 01.09.2018 als Hardcover bei CMZ.

Alle Bücher von Ulrike Blatter

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Ulrike BlatterVor dem Erben kommt das Sterben
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Vor dem Erben kommt das Sterben
Vor dem Erben kommt das Sterben
 (20)
Erschienen am 08.08.2016
Ulrike BlatterH.L. Weens - Horrortrips
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H.L. Weens - Horrortrips
H.L. Weens - Horrortrips
 (13)
Erschienen am 01.03.2015
Ulrike BlatterVogelfrau
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Vogelfrau
Vogelfrau
 (7)
Erschienen am 07.02.2008
Ulrike BlatterVerliebt, verlobt, tot!
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Verliebt, verlobt, tot!
Verliebt, verlobt, tot!
 (4)
Erschienen am 15.08.2015
Ulrike BlatterDer Mann, der niemals töten wollte
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Der Mann, der niemals töten wollte
Der Mann, der niemals töten wollte
 (4)
Erschienen am 01.10.2010
Ulrike BlatterNur noch das nackte Leben
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Nur noch das nackte Leben
Nur noch das nackte Leben
 (4)
Erschienen am 01.04.2011
Ulrike BlatterDiagnose: Mord
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Diagnose: Mord
Diagnose: Mord
 (3)
Erschienen am 15.10.2013
Ulrike BlatterDie Vogelfrau
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Die Vogelfrau
Die Vogelfrau
 (3)
Erschienen am 01.09.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Ulrike Blatter

Neu
kaengus avatar

Rezension zu "Vor dem Erben kommt das Sterben" von Ulrike Blatter

Ein Krimi für Köln Fans
kaenguvor 3 Monaten

Zum Inhalt:
Die vierzigjährige Lara kehrt nach über zwanzig Jahren als Blanche nach Köln zurück. Die Stadt hatte sie nach dem Tod ihr Freundin „Schneewittchen“ verlassen. Blanche fühlt sich schuldig am Tod ihrer besten Freundin und stürzte in eine schwere Lebenskrise. Sie wurde drogenabhängig und hat mehrere Entziehungskuren hinter sich. Doch sie konnte sich aus dem Sumpf ziehen. Jetzt will sie sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen.

Ihre Mutter überlässt Blanche die Wohnung ihrer Omma im Severinsviertel, um dort für ein halbes Jahr gratis zu wohnen – in ihren Augen eine letzte Chance für ihre Tochter, das Leben endlich in den Griff zu bekommen.

Blanche möchte als Trance- und Hypnosetherapeutin so schnell und so einfach wie möglich viel Geld verdienen und das nicht unbedingt auf ehrlichem Weg. Sie richtet in der Wohnung ihrer Omma eine Wahrsager-Praxis ein. Als ihr kurz darauf die gutgläubige und wohlhabende Witwe Sybille über den Weg läuft, rückt das grosse Geld in erreichbare Nähe. Skrupellos verfolgt Blanche ihr Ziel, damit sie Sybille beerben kann. Noch ahnt sie nicht, welche Konsequenzen ihr Handeln haben wird – nämlich als Leiche in der Badewanne ihrer Omma zu enden.

Meine Gedanken
Im Roman „Vor dem Erben kommt das Sterben“ hat Ulrike Blatter verschiedene Genres wie Krimi, Mystik und Historisches vermischt. Immer noch aktuelle Themen wie Immobilienhaie, Mietwucher und Bauschäden werden geschickt in die Handlung eingeflochten. Unter anderem spielt die wiedergeborenen Cleopatra, die heute als Katze Cleo ihr Dasein fristet, einen wichtige Rolle beim Lauf der Dinge.

Ich hatte jedoch sehr Mühe, mich in die Geschichte einzufinden. Nach dem rasanten Start – die tote Blanche in der Badewanne – kam zunächst kein Schwung in die Handlung und es wirkte langatmig. Die historischen Rückblicke, die Blanche Sybille während der Hypnose-Sitzungen erzählt, sind zwar gut recherchiert, hätten aber kürzer gehalten werden können. Auch sind die Reinkarnationen für mich „too much“. Weniger wäre hier mehr gewesen.

Dennoch nimmt die Geschichte nach und nach an Fahrt auf. Ich wollte das Buch nicht zur Seite legen und erfahren, warum die Protagonistin tot in der Badewanne endet.

Ausserdem sind der Autorin die Darstellung der Naivität von Sybille und die des widersprüchlichen Charakters von Blanche gut gelungen. Man fühlt sich von Blanche abgestossen, entwickelt aber gleichzeitig ein gewisses Mitgefühl und kann sogar ihr Handeln nachvollziehen - trotz ihrer mehr als verwerflichen Tat.

Das Kölner Lokalkolorit verleiht der Geschichte einen weiteren Reiz. Einheimische und Köln-Fans werden sich sofort in der Geschichte zurechtfinden und sich wohlfühlen. Das Verweben von realen Geschehnissen (der Einsturz des Stadtarchivs) mit Fiktion macht den Krimi - trotz der mich störenden oben genannten Aspekte - durchaus lesenswert, besonders  wenn einen nicht alltägliche Themen interessieren. Hinzu kommt der lockere und flüssige Schreibstil von Ulrike Blatter, der dem Lesegenuss eine angenehme Note verleiht.



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TochterAlices avatar

Rezension zu "Vor dem Erben kommt das Sterben" von Ulrike Blatter

Erben auf gut Kölsch
TochterAlicevor 2 Jahren

Erben in Köln geht auch nicht wesentlich anders vonstatten als in anderen Gefilden - wer viel hat, um den scharen sich die Geldgierigen wie die Schmeißfliegen - nur haben sie in der Regel eher nicht allzugroßen Erfolg, wenn sie nicht mit der Zielperson verwandt sind. Lebenskünstlerin bzw. zu ihrem Leidwesen eher Möchtegern-Lebenskünstlerin Blanche, die mittellos an die Stätte ihrer Kindheit - eine Familienwohnung in der Südstadt, wie Gott es will, genau neben dem noch nicht eingestürzten Archiv zurückkehrt, hat da einen Plan: Sie möchte die reiche, aber hoffnungslos naive Sybille nämlich mit Übersinnlichem um ihr Erbe bringen - und lässt sich dazu einiges einfallen.

Und nicht nur Blanche, sondern auch Autorin Ulrike Blatter erweist sich als ausgesprochen originell: Die Geschichte ist ein virtuoser Mix von realen und erfundenen Elementen, auch Fantastisches und Märchen- bzw. Sagenhaftes gibt die Autorin in ihren bunten (Krimi)Cocktail, wobei sie es für meinen Geschmack an der ein oder anderen Stelle ein bisschen zu bunt treibt und den roten Faden kurzfristig aus den Augen verliert.

Doch insgesamt ist dies ein überaus unterhaltsamer, stellenweise tollkühner Krimi mit ordentlich kölscher Atmosphäre, lässt die Autorin doch sogar den Karnevalsspirit walten - und das mitten in der Südstadt. Und hier sind wahrlich die echten Karnevalisten zugange, die die Bräuche mit der Muttermilch eingesogen haben und nicht irgendwelche Touristen oder Imis, wie der Kölner Dazugezogene nennt. Wer noch nie einer das Ende des Karnevals markierenden Nubbelverbrennung beigewohnt hat, kann dies durch die Lektüre des Buches in großen Teilen kompensieren ebenso wie einen der traditionellen katholischen Aschermittwochsgottesdienste - beides wird überaus eindrucksvoll beschrieben.

Ja, Ulrike Blatter vermag es wirklich wie selten ein Autor, Köln von seiner ursprünglichen Seite darzustellen, die kölsche Seele offenbart sich hier auf jeder einzelnen Seite. Nicht nur, dass jede Menge Sehenswürdigkeiten - und zwar nicht nur die touristischen "Sights" eine Rolle spielen, nein, in die Handlung sind auch jede Menge kölscher Sagen eingeflochten. Und jede Menge real existierender Südstadtoriginale! Dazu einer der dunkelsten Momente Kölns in den letzten Jahren, nämlich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Und natürlich kommt auch das Idiom der Stadt, das Kölsch, immer wieder zum Tragen und es ist nicht, wie so oft, irgendetwas Gestelltes, Künstliches, sondern so schwaden die Leute wirklich!

Doch der absolute Höhepunkt ist aus meiner Sicht ein Spaziergang des real existierenden, überregional bekannten Kriminalbiologen Mark Benecke mit der Protagonistin Blanche über den Kölner Melatenfriedhof. Doch welche Rolle der "echte" Herr dabei spielt, der im Übrigen auch noch an anderen Stellen im Buch auftaucht, das erfahren Sie erst, wenn Sie sich selbst an die Lektüre wagen.

Für mich ist dies ganz klar der originellste Köln-Krimi, der bisher geschrieben wurde und ich empfehle ihn sowohl kölschen Krimifreunden als auch solchen, die die Stadt mal von ihrer echten Seite kennenlernen wollen!

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Mari-Ps avatar

Rezension zu "Vor dem Erben kommt das Sterben" von Ulrike Blatter

Gelungener Roman mit Überraschungspotential
Mari-Pvor 2 Jahren

Meine Zusammenfassung:

Blanche hat viel Pech in ihrem Leben gehabt. Mitverantwortlich für den Tod ihrer besten Freundin wird sie in Jugendtagen drogenabhängig und hat Köln verlassen.  Zwanzig Jahre später, und mit dem festen Ziel mit ihrem früheren "Ich"  abzuschließen, kommt sie zurück nach Köln ins Severinsviertel, wo gerade ein U-Bahntunnel gebaut wird. Blanche erhofft sich durch Wahrsagerei reich zu werden und so ein besseres Leben führen zu können.

Allerdings ist das gar nicht so einfach, mit Telefonwahrsagerei verdient sie nicht viel und so erhofft sie sich durch persönliche Betreuung mehr.  Bei ihrem Einzug finde Blanche eine streuende Katze, die sie Cleo nennt. Katze Cleo passt nicht nur zu ihrer mystischen Einrichtung, sondern hat auch faszinierende Augen.  Was Blanche nicht weiß ist, dass die Katze eine Wiedergeburt von Kleopatra ist und sie schon seit längeren beobachtet.

 Cleo zieht nicht nur Blanche in den Bann, sondern auch ihre erste Kundin, die naive und reiche Sybille, die ihren Mann verloren hat und jetzt völlig verzweifelt ist. Blanche erhofft sich durch Sybille reich zu werden, wenn sie sich da mal nicht geirrt hat.

 

Bewertung:

"Jede einzelne Zeile eine Liebeserklärung an Köln und ihre Bewohner"

RTL hat mein Bild über Köln und ihre Bewohner zerstört. Ulrike hat es wieder ins rechte Licht gerückt. Vielen Dank dafür.

Die Handlung, mit dem dazu passenden Kölner Akzent hat das lesen viel interessanter gemacht und einen die Kölner näher gebracht.  In diesem Buch kann man auch viel über die Kölner Stadtgeschichte lernen. Das Buch ist super gut geschrieben und stimmig. Interessant finde ich mit dem Ende anzufangen und dann die Geschichte dahinter zu erzählen.

Die Kombination von Krimi und einem Hauch Magie bzw. Fantasy ist sehr gut. Gerade die Gedanken von Cleo, der Katze die in ihrem früheren Leben Kleopatra war, sind göttlich. Auch ist Blanche trotz dass sie nicht so nett ist ganz sympathisch. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert und gehört auf jeden Fall ab jetzt zu einen meiner Lieblingsbücher.

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Gespräche aus der Community

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Ulrike_Blatters avatar
Ich lade ein zur Leserunde und zu einer Zeitreise! Worum geht es? Sybille trauert um ihren verstorbenen Mann – der Reichtum, den er ihr hinterlassen hat, interessiert sie wenig. Blanche ist Wahrsagerin und Hexe – das viele Geld Sybilles interessiert sie sehr! Köln ist eine Stadt, in der Altes und Neues zusammenstößt und das Stadtarchiv still versinkt. Erbschleicherei: das ist das, was Blanche im Sinne hat, Sybille nicht versteht … und ihre Katze Cleo errät. 400 Seiten gefüllt mit prallem Leben und mörderischem Sterben aus dem Herzen Kölns - aber Mietwucher und Immobilienschacher gibt es auch in anderen Städten.

ACHTUNG: bis zum 13.2.2016  steht das Buch gratis zum Download auf allen üblichen Plattformen. Wer sich danach bewirbt, macht mit beim großen Gewinnspiel, bei dem 10 Bücher verlost werden - der Hauptgewinn ist eine Wohnzimmerlesung!

https://www.facebook.com/ulrike.blatter.vor.dem.erben/?pnref=story

mabuereles avatar
Letzter Beitrag von  mabuerelevor 3 Jahren
Danke für den Link!
Zur Leserunde
KSB_MediaGmbHs avatar

Liebe Leserinnen und Leser,
heute laden wir euch zu einer schaurig schönen Leserunde zu H.L. Weens „Horrortrips“ ein.

Zum Inhalt:

Herausgeber HL Ween, mit seiner Kurzgeschichte The Dark Side Gewinner des Deutschen E-Book-Preises 2013, hat mit Gerlinde Friewald, Ulrike Blatter, Chris Bode und Jordan Bay ein literarisches Damenquartett zur Hand, das zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. In der neuen Reihe Horrortrips will er dem Publikum ebenso anspruchsvolle wie spannende Stories präsentieren. Mit leichter Feder und viel Freude am Sujet geschrieben. Und immer zu den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt veröffentlicht.

Ulrike Blatter ist Autorin des Startromans „Die Seuche”. Es ist wie immer. Ma-nus Ehemann treibt sich irgendwo beruflich in der Welt herum, während sie in vorstädtischer Idylle Haus und Sohn versorgt. Bis zwei Influenzastämme sich vermählen und der übermächtige Tod auch in ihr Leben eindringt ...

In Chris Bodes Geschichte „Alberts Geister” ist der Protagonist mit der Fähigkeit gestraft, Geister zu sehen. Notgedrungen muss er mit ihnen leben lernen. Wirklich gefährlich jedoch sind die Menschen, die andere zu Geistern machen. Und auch das muss Albert lernen ...

Familiär geht es in Jordan Bays „Windigo” zu. Was soll auf einem Waldspaziergang schon passieren, fragen sich die Eltern, als sie mit Kind und Kegel von zuhause aufbrechen. Wenn sie wüssten, was ihnen blüht – sie würden keinen Schritt vor die Tür wagen ...

http://www.ksb-media-thrill-horror.de/horror.html



Wir verlosen 10 Exemplare unter allen, die uns folgende Frage beantworten: 

Vor was gruselt ihr euch am meisten? Was lässt euch das Blut in den Adern gefrieren?

Die Bewerbungsfrist für diesen Krimi endet am 14. April 2015 um 22 Uhr.

Für die Teilnahme an der Leserunde ist es verpflichtend, eine Rezension zu schreiben.

Wir freuen uns auf euch und diese Leserunde!
Euer KSB-Team

jordan_bays avatar
Letzter Beitrag von  jordan_bayvor 3 Jahren
Vielen Dank Booky :)
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Ulrike Blatter wurde am 29. Mai 2014 in Köln (Deutschland) geboren.

Ulrike Blatter im Netz:

Community-Statistik

in 77 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

von 3 Lesern gefolgt

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