Ulrike Blatter Rendezvous mit dem Tod und weitere unheimliche Kurzgeschichten

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Inhaltsangabe zu „Rendezvous mit dem Tod und weitere unheimliche Kurzgeschichten“ von Ulrike Blatter

Ein Lichtstreifen fällt in die Dunkelheit. Im Haus ist es heimelig und sicher. Draußen heult der Sturm. Aber alle bösen Geister bleiben heute draußen. Wirklich? Denn findet man nicht in jedem Haus einige Leichen im Keller? Und hat nicht auch das schönste Oberstübchen oft einen Dachschaden? Ist es ein Fensterladen, der im Sturm klappert oder sind es deine Zähne? – In jeder dieser Geschichten spielt ein Gebäude eine wichtige Rolle: Vom renovierten Bauernhaus bis zur Bahnhofshalle, von der unheimlichen Villa bis zur Todeszelle. Ulrike Blatter gelingt es den subtilen Horror einzufangen, der uns nachts schweißgebadet aufwachen und nach draußen lauschen lässt.
Da war doch was?
Aber lieber verkriechen wir uns unter der Bettdecke und schmökern weiter – denn auch Geister besuchen uns manchmal mit einem humorvollen Augenzwinkern.

Ulrike Blatters Monster kommen keineswegs brüllend und blutrünstig daher. Vielmehr sind sie unsichtbar und überall; mit Macht brechen sie sich Bahn [.]
(Chris Inken Soppa in einer Rezension von „Die Seuche“ in H. L. Weens Horrortrips.

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    Rendezvous mit dem Tod und weitere unheimliche Kurzgeschichten

    KrimiTeam

    31. December 2015 um 11:15

    Jede dieser Geschichten ist komplett anders. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, welche mir am besten gefällt. Ulrike Blatter variiert das Thema Horror von grausam und menschenverachtend bis zu bitterbösem pechschwarzem Humor. Obwohl die Autorin ihre Fantasie spielen lässt, hat man ständig das Gefühl, dass es vielleicht doch wirklich passieren könnte. Wenn im Tunnel der Verputz abplatzt und ein Blutrinnsal sich den Weg bahnt, wenn ein Mörder auf seinem Weg zur Hinrichtung noch dunkle Pläne hat, wenn der Tod höchstpersönlich ein unmoralisches Angebot macht, wenn es immer enger und dunkler wird, bis die Gedanken Amok laufen, wenn  dich nachts in der Bahnhofshalle leise Schritte verfolgen … Ganz großes Kino!

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  • Horror vom Feinsten, ganz ohne Theaterblut

    Rendezvous mit dem Tod und weitere unheimliche Kurzgeschichten

    Sturm

    26. November 2015 um 11:35

        Rezension zu „Ulrike Blatter, Rendevouz mit dem Tod – und weitere unheimliche Kurzgeschichten“, ksb Media   In dem Kurzgeschichtenband „Rendevouz mit dem Tod“ hat Ulrike Blatter eine Sammlung feiner Horrorgeschichten herausgebracht, die spannende Unterhaltung garantiert. In der Titelgeschichte nimmt Franja, obwohl sie es besser wissen müsste, einen seltsamen Anhalter mit. In diesem Entree balanciert die Autorin auf der Kante zwischen Horror und Humor. Wer hätte gedacht, dass das möglich ist? Es geht. Nach dieser noch relativ entspannten Einführung zieht die Autorin blank. In der Erzählung „Closed Rooms“ nimmt sie den Leser mit in den Kopf einer Schriftstellerin, die in den Sog ihres eigenen Werkes gerät. Was zunächst ein wenig irritiert, nämlich die beiden Erzählstränge, die übergangslos ineinanderfließen, erweist sich im Verlauf der Geschichte als kluger Kunstgriff. Der Leser wird, quasi unbemerkt, mitgerissen und landet am Ende selbst im „Closed Room.“ „Hautkontakt“ ist eine Geschichte, die im Todestrakt eines amerikanischen Gefängnisses angesiedelt ist. Mike wartet auf seine Hinrichtung, die Jerry, der Pfarrer, begleitet. Überraschend ist hier weder der Ort, noch der Plot, umso mehr aber das Ende. Überdies beweist die Autorin, wie übrigens in allen Geschichten, dass sie überaus spannend erzählen kann. In „Angeschmiert“ werden klassische Zutaten der Horrorliteratur gemixt: zwei Frauen, ein Albtraum, eine unheimliche Unterführung. Die Fantasie des Lesers springt sofort an - aber es kommt schlimmer. „Lichtscheues Gesindel“ ist schließlich das passende Dessert mit einem zwar klassischen, aber unerwarteten Ende, das hier nicht verraten werden soll.   In „Rendevouz mit dem Tod“ beweist Ulrike Blatter, dass Horror ganz ohne Theaterblut und fliegendes Gedärm auskommt. Das Unheimliche schleicht sich leise in Blatters Geschichten und entfaltet einen Sog, dem sich der Leser kaum entziehen kann. Die Autorin spielt mit der Fantasie ihres Publikums, der sie – angenehmerweise – sehr viel Platz einräumt, um sie am Ende zu übertreffen. Auf subtile Weise und mit einen feinen Gespür für die Psychologie, sowie sprachlich überzeugend, entwickelt sich das unheimliche Geschehen fast nebenbei. Die Monster und Dämonen, wenn sie überhaupt nötig sind, kommen erst ganz am Schluss. Rendevouz mit dem Tod ist eine Sammlung von Geschichten, die man mit hohem Genuss bei einer guten Tasse Tee an düsteren Tagen am Kamin lesen kann ... wobei der Tee garantiert kalt wird.   Von mir gibt es uneingeschränkt fünf Punkte.  

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