Ulrike Blatter Vogelfrau

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Inhaltsangabe zu „Vogelfrau“ von Ulrike Blatter

Ob Kommissar Erich Bloch ahnt, auf welch gefährlichem Terrain sich seine Tochter Eva seit einigen Wochen bewegt? Aber für Privates hatte dieser Vollblutkriminalist noch nie viel Zeit und gerade jetzt hält ihn ein äußerst verworrener Fall in Atem: Professor Hoffmann, ein bekannter Wissenschaftler, der seit Jahren mit archäologischen Sensationsfunden für Schlagzeilen sorgt, wurde ermordet im Archäologischen Landesmuseum Konstanz aufgefunden. Erschlagen mit einer Steinzeitaxt. Der einzige Mordzeuge ist ein Mops - und der schweigt, naturbedingt, hartnäckig.

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    Vogelfrau

    Gwhynwhyfar

    16. March 2016 um 22:53

    »`Die Einsamkeit wütet tagtäglich gegen die Frauen, die eine Liebe verloren haben. Wenn man nicht aufpasst, gesellt sich der Irrsinn zum Drama hinzu?’, grübelte Madame Belle mit sanfter Stimme.»Im Archäologischen Landesmuseum von Konstanz wird Professor Hoffmann tot aufgefunden, erschlagen mit einer historischen Steinaxt. Es gibt sogar einen Zeugen, Churchill, der Mops des Professors. Kommissar Bloch und sein Assistent Cenk haben es nicht einfach bei der Ermittlung, denn der egomane Professor war nicht besonders beliebt. Bald fällt auf, dass der Mann extrem erfolgreich war, da er überdurchschnittlich viele Funde vorweisen konnte. Der Weg führt in die Rechtsmedizin nach Zürich. Die letzte Arbeit von Hoffman befasste sich mit einer Hexenweihstätte, wo er mit einem Mumienfund Aufsehen erregte.Hexen, indianische Riten, ein Feld das für die Ermittler immer verworrener wird. Cenk findet heraus, dass sich seit geraumer Zeit verschiedenen Gruppen am Bodensee niedergelassen haben, die nach indianischer Tradition und Ritus leben. Einer davon wohnt abseits mit seiner Familie, Adler, ein unzugänglicher Kautz.Bloch wird währenddessen dauernd von seiner geschiedenen Frau angerufen. Die macht sich Sorgen, weil die gemeinsame Tochter nicht nach Hause gekommen ist. Bloch nimmt das nicht ernst, denn die Tochter ist erwachsen. Auch wenn sie Essstörungen hat, so sei es hysterisch, gleich nach ihr zu fahnden, wenn sie ein paar Nächte nicht im eigenen Bett schläft. Mit Bloch hat Ulrike Blatter einen mundfaulen Charakter erschaffen, der eigenbrötlerisch mit Menschen ein wenig Schwierigkeiten hat. Er ist fleissig, gewissenhaft, mag keine Schwätzer. Auf der einen Seite hat er Achtung vor Cenk, der immer mitdenkt und die Drecksarbeit erledigt. Auf der anderen Seite behandelt er in schroff, da Menschen ihm an sich auf die Nerven gehen. Weil sich niemand um den Mops kümmern will, nimmt Bloch ihn mit nach Hause. Der brummige Kommissar wird nicht bei jedem Leser Sympathien hervorrufen. Mir hat er gefallen.Ulrike Blatter ist Ärztin und hat in der Gerichtsmedizin gearbeitet. Das merkt man ihren Ausführungen an: «Der Mediziner spreizte mit einer langbeinigen Pinzette die blutverkrustete Kopfschwarte, die sich leise knisternd dehnte.» Ihre Beschreibungen von Menschen und Dingen sind fein beobachtet und detailgetreu. Dem Leser eröffnen sich Bilder im Kopf. Langsam tasten sich Bloch und Cenk an die Mordsache heran. Interessante Themen werden aufgearbeitet, Wissenschaftsbetrug, Rivalitäten in der Museumsbranche. Man mag meinen, wer in der Forschung steckt, ist nur daran interessiert, neue Entdeckungen zu machen, voll verschrieben der Naturwissenschaft. Weit gefehlt. Auch hier boxen Exzentriker sich gegenseitig an die Wand, Taschenspielertricks inklusive. Schamanen machen Geld mit der Gutgläubigkeit von Esoterikern. Da wird gebastelt was das Zeug hält, um es zu verkaufen. Traumfänger, Traumdeuter. Eine Nacht im Tipi ist teuer. Andere Schamanen überschätzen sich und experimentieren mit Riten, selbstsüchtig, spielen sie mit dem Leben von anderen. Oberflächlichkeit liegt der Autorin nicht, und das ist gut so. Fein spinnt sie ihr Netz, detailliert und gut beobachtet. Die Protagonisten eröffnen sich dem Leser und nicht alle sind sympathisch. Sie stehen bildlich vor dem Leser und man erfasst ihre Eigenarten, versteht, was sie vorantreibt.Konstanzflair in nebelbehangener unterkühlter Atmosphäre, eine Lesetipp. 

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  • Sein Name ist Bloch....Erich Bloch

    Vogelfrau

    leseratte69

    15. September 2013 um 15:11

    In Konstanz, der schönen Stadt am Bodensee, wird der Kommissar Erich Bloch,auf einen mysteriösen Fall angesetzt. Im Landesmuseum,wurde die Leiche des Professors,Christian Hoffmann gefunden.Er würde auf brutale Art erschlagen.Keiner hat jedoch etwas gesehen.Nur Mops Churchill,war als einziger während der Tat anwesend und dieser wird wohl kaum zu einer Zeugenaussage zugelassen.Da keiner Hoffmanns Hund in Obhut nehmen will,nimmt sich Bloch dem eigenwilligen Tier an. Noch ahnt Bloch nicht, das der Fall mehr mit ihm zu tun hat, als er denkt.Denn schon bald darauf,wird seine Tochter Eva vermisst.Die Junge Frau ist zwar schon 25 Jahre alt,aber sie ist sehr labil. Als dann auch noch der Fund einer Mumie,die auf ein Indianer Ritual hindeutet,ins Spiel kommt,bleibt Bloch nicht viel Zeit um seine Tochter zu retten und den Mörder zur Strecke zu bringen. Meine Meinung/ Fazit Das Buch habe ich bei Facebook,auf der Seite der Autorin,Ulrike Blatter,gewonnen.Bei der Vogelfrau,handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie,um den Ermittler,Erich Bloch. Das Buch hatte ich innerhalb von einem Tag gelesen.Es war wirklich sehr spannend und leicht leserlich geschrieben.Der Protagonist, kam einem von der erste Seite an sehr vertraut rüber. Es ist ein spannender Krimi der einen schnell in seinen Bann zieht. Ich werde mir auf jedenfall die weiteren Fälle des Kommissars zulegen,denn es lohnt sich wirklich. Ich vergebe für das Buch vier von fünf Sternen.Prädikat lesenswert :)

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  • Rezension zu "Vogelfrau" von Ulrike Blatter

    Vogelfrau

    Kerry

    20. June 2012 um 21:15

    Erich Bloch, Kommissar in Konstanz, wird zu einem Mordfall gerufen. Weit ist der Weg zum Tatort nicht, er liegt schräg gegenüber dem Polizeirevier, doch der Ort der Tat schon eher. Es handelt sich um das Landesmuseum Konstanz. Christina Löble, die als wissenschaftliche Hilfskraft in dem Museum arbeitet, hat die Leiche von Professor Andreas Hoffmann gefunden. Ihm wurde mit einer antiken Steinaxt der Schädel eingeschlagen - Zeuge des Mordes war Churchill, der Mops des Opfers. Hoffmann war ein bekannter Historiker. Bereits mehrere Male gelang es ihm, erstaunliche Entdeckungen zu machen, sodass er natürlich nicht ohne Neider war. Enge Freunde schien er jedoch nicht zu haben und auch keine Familie. Bloch steht nunmehr vor der Aufgabe, herauszufinden, wer Professor Hoffmann ermordet hat und warum. Dass Hoffmann nicht sonderlich beliebt im Museum war, hilft da beim Ausschluss etwaiger Verdächtiger wenig. Erich Bloch beschließt, mehr über das Leben des Opfer herauszufinden und beschäftigt sich auch mit dem letzten Projekt von Hoffmann. Vor nicht allzu langer Zeit fand er in Konstanz eine sternförmige Hexenweihungsstätte, in deren Ecken jeweils ein menschlicher Schädel vergraben war. Doch die Überraschung erwartete die Wissenschaftlicher in der Mitte des Sternes - eine indianische Mumie. Bloch verfolgt zusammen mit seinem Kollegen Cenk die Spur der Mumie. Es scheint doch eher ungewöhnlich, dass in Konstanz eine indianische Mumie gefunden wird. Cenk, der auf Grund seines jungen Alters und seiner wenigen Berufserfahrung eher als Assistent von Bloch tätig ist, stößt bei seinen Recherchen auf einen Mann namens "Adler". Dieser scheint offenbar über umfangreiches Wissen bezüglich indianischer Kulturen zu verfügen und ist in Konstanz wohnhaft. Bloch und Cenk machen "Adler" ausfindig, doch was er ihnen über die indianische Kultur berichtet, scheint doch extrem ungewöhnlich für wohlgeordnete deutsche Verhältnisse. Bloch beschließt jedoch, weiter der Spur der Mumie zu folgen und kommt dem Täter dadurch unmerklich immer näher. Derweil hat Erich Bloch auch privat mit einigen Hindernissen zu kämpfen. Unverhofft wird er plötzlich der neue Besitzer von Churchill und seine Tochter verschwindet scheinbar spurlos ... Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Band der Erich-Bloch-Reihe. Der Plot des Buches wurde sehr detailliert ausgearbeitet, nur leider lässt sich bereits nach kurzer Lesezeit das Ende erraten. Der Protagonist Erich Bloch wurde als sehr eigenbrötlerischer Mensch dargestellt, fachlich unheimlich effizient, im Umgang mit anderen Menschen eher unterkühlt und uninteressiert. Leider konnte Bloch mich in diesem Band nicht überzeugen, gewöhnlich ermittle ich zu gerne mit den jeweiligen Kommissaren, fand hier jedoch die Figur des Cenk, obwohl nur eine Nebenfigur, deutlich interessanter. Der Schreibstil hätte für mich an einigen Stellen durchaus fesselnder sein können, ich fand, das manche beschriebenen Szenen nicht überzeugend genug dargestellt wurde. Leider vermochte es Erich Bloch nicht, mich in diesem Band von seiner Figur zu überzeugen, obwohl durchaus interessante Facetten und Ansätze aufgezeigt wurden. Jedoch will ich den Kommissar nicht gleich ganz aufgeben und werde mich somit dem 2. Band der Reihe "Der Mann, der niemals töten wollte" widmen.

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  • Rezension zu "Vogelfrau" von Ulrike Blatter

    Vogelfrau

    Susanne-Henke

    28. July 2010 um 18:14

    Mord im Museum Schädel- und andere Knochen sind ein vertrauter Anblick, Mumien schon etwas ungewöhnlicher, doch eine frische Leiche, noch dazu die eines ihrer Professoren, ist, auch wenn er standesgemäß mit einer Steinzeitaxt erschlagen wurde, für die Mitarbeiter des Archäologischen Landesmuseums in Konstanz nicht alltäglich. Für Kommissar Bloch dagegen reine Routine. Denkt er. Genau wie das Verschwinden seiner 25-jährigen Tochter. Doch Hexenschädel und indianische Rituale komplizieren den Fall und die Sorge von Blochs Exfrau um den gemeinsamen Spross entpuppt sich als berechtigt. Ulrike Blatter liefert einen melancholischen Krimi, der die Einsamkeit seiner Protagonisten in wunderbar präziser Sprache einfängt. Ein Debüt, das Appetit auf mehr macht.

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  • Rezension zu "Vogelfrau" von Ulrike Blatter

    Vogelfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. May 2008 um 10:45

    Mein eigenes Romandebüt will ich natürlich nicht selber rezensieren. Ihr findet Buchbesprechungen auch buch.de, amazon, weltbild.de oder auf meiner Homepage.
    Auf Eure Feedbacks freue ich mich!

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