Ulrike Blatter Vor dem Erben kommt das Sterben

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Inhaltsangabe zu „Vor dem Erben kommt das Sterben“ von Ulrike Blatter

Gibt es das - wahre Freundschaft und die ganz große Liebe? Oder ist das Ganze doch nur ein mieser Betrug, der nach Rache schreit? Als Blanche wieder nach Köln zurückkehrt, hofft sie, dass endlich Gras über die Sache von damals gewachsen ist. Als Wahrsagerin fängt sie wieder bei Null an. Ihr Ziel: Mit vertretbarem Arbeitsaufwand schnell reich zu werden. In der wohlhabenden Witwe Sybille findet sie ein wohlfeiles Opfer. Es ist der Herbst 2008: Bauschäden, Mietwucher und Immobilienhaie. So sieht es aus im Kölner Severinsviertel, wo Blanche wohnt. Das stört Blanche aber nicht im Geringsten: denn bald wird sie genug Geld haben für ein Penthouse mit Panoramablick auf Rheinufer und Dom. Sie macht ihre Sache wirklich gut. Vielleicht zu gut? Eines Tages treibt sie ihr Spiel zu weit. An dem Tag, als das Kölner Stadtarchiv einstürzt, wendet sich das Blatt. Ob zum Guten oder zum Schlechten, weiß nur Cleo, die geheimnisvolle weiße Katze – aber wer fragt schon eine Katze?

Eine nicht alltägliche Geschichte mit viel Kölner Lokalkolorit.

— InaHaller
InaHaller

Kölner Krimi

— mistellor
mistellor

Turbulent, spannend, emotional und gut recherchiert. Blanche als doppelgesichtige Wahrsagerin polarisiert.

— Marpelchen
Marpelchen

Die Story konnte mich nicht überzeugen. Verwirrender Genre-Mix mit allerdings gut recherchierten Hintergrundinfos über Köln.

— Seehase1977
Seehase1977

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  • Historisch, spirituell, aktuell und in sich stimmig

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    yesterday

    yesterday

    09. July 2016 um 12:45

    Der Autorin ist es hier gelungen, eine Geschichte zwischen Realität, Schwindel und kompletter Fiktion zu entfalten und die drei Bereiche so aufeinander abzustimmen, dass man geneigt ist, weit mehr davon zu glauben, als das, was geschichtlich tatsächlich verbürgt ist. Zu Beginn ist es noch eigenartig, von einem Erzähler angesprochen zu werden und als man sich dann daran gewöhnt hat, kommt die nächste Überraschung. Wer erzählt und warum erfährt der Leser erst nach und nach. Diese Tatsache und ein Mord hält die Spannung über das erste Drittel des Buches hoch, in dem viel erklärt werden muss, Örtlichkeiten beschrieben werden und die Geschichte langsam ins Laufen kommt. Die Hauptfigur, Blanche, hat ein bewegtes Leben hinter und noch vor sich, als sie in ihre Heimatstadt Köln zurückkehrt. Ihre größte Gabe, Menschen manipulieren zu können, ist gleichzeitig ihre größte Schwäche (abgesehen von materiellen Dingen) und führt letztlich zu einem tragischen Ende. Als Lebensberaterin erzählt sie Klienten viel Übersinnliches, glaubt aber selbst nicht daran. Das ist nur einer der zahlreichen Fehler, die sie teils aus Unwissen, teils mit der Absicht begeht, dass sich bald alles für sie zum Guten wendet und es dann wohl keine Bedeutung mehr hätte. Da sich neben Blanches Weisheiten noch vieles in diesem Buch um Spiritualität, Glaube und Wiedergeburt dreht, könnte es dem einen oder anderen mit Fortdauer immer „unlogischer“ erscheinen, doch die Fäden sind auf amüsante Weise miteinander verknüpft, sodass man sich um Logik in dem Sinne weniger Gedanken macht, sondern eher auf das Ende der Erzählung hinfiebert. Und da wird man als Leser wieder hart in die Realität zurückgeholt, was noch durch das Nachwort und die Quellenerklärungen der Autorin verstärkt wird. Ein Buch, in dem Kölner wohl vieles wiedererkennen, aber das auch für andere Leser durchaus viel zu bieten hat, ob man nun an Wiedergeburt glaubt oder nicht.

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  • Vor dem Erben kommt das Sterben

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    wicked_fairy

    wicked_fairy

    21. April 2016 um 09:25

    Dieses Buch gehört dem Genre Krimi an. Nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich nicht recht, wie das beides zusammen passen sollte. Das weiß ich auch nach dem Lesen des Buches nicht. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich bisher immer nur die klassischen Krimis von Agatha Christie gelesen habe.Was ich gerade am Anfang schwer fand, war in die Geschichte reinzukommen. Die Perspektiven wurden immer wieder verändert und dann wurde eine andere Geschichte erzählt. Das war wohl auch der Grund, weshalb ich zwischendurch immer mal wieder eine Phase hatte, in der ich aufhören wollte, zu lesen. Irgendwann kam dann aber der Punkt, an dem ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte endet.Als nächstes möchte ich gern auf die Charakteren eingehen.Chleo ist ein Charakter, mit dem ich überhaupt nicht klar gekommen bin. Sie stellt sich bereits im Prolog als die Beobachterin vor und übernimmt die Erzählung der Geschichte. Dabei schweift sie immer mal wieder in Erzählungen aus einem ihrer früheren Leben ab und dass sie endlich als Katze wiedergeboren wurde. Sie wird auch nicht müde immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie so viele Leben bereits hinter sich bringen musste, ohne endgültige Ruhe zu finden, da sie in ihrem ersten Leben als Kleopatra irgendetwas falsch gemacht hat. So richtig verstanden, welche Rolle sie in der Geschichte hat, habe ich leider nicht. Ich empfand diesen Charakter meist nur als störend.Blanche ist der Hauptcharakter und die Geschichte begleitet sie. Leider ist es nur schwer, sich mit ihr zu identifizieren. Gerade am Anfang ist es schwer, da man als Leser zwar die Information bekommt, dass etwas in ihrem Leben passiert ist, was dies aber ist, bekommt man nicht erzählt (erst später wird man von Chleo in diese Geschichte eingeweiht).Der Schreibstil ist gut, wenn man sich dran gewöhnt hat. Woran ich mich leider nicht so richtig gewöhnen konnte, ist das Kölnisch zwischendurch. Das war für mich als nicht Kölnerin eher störend und hat den Lesefluss leider häufig unterbrochen.Leider hat mit die Geschichte mit der Reincarnation von Kleopatra überhaupt nicht zugesagt. Der Rest der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Daher würde ich gern 2,5 Sterne geben, was in 3 Sterne endet.

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  • Ein Krimi für Köln Fans

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    InaHaller

    InaHaller

    11. April 2016 um 12:51

    Die vierzigjährige Lara kehrt nach über zwanzig Jahren als Blanche nach Köln zurück. Die Stadt hatte sie nach dem Tod ihr Freundin „Schneewittchen“ verlassen. Blanche fühlt sich schuldig am Tod ihrer besten Freundin und stürzte in eine schwere Lebenskrise. Sie wurde drogenabhängig und hat mehrere Entziehungskuren hinter sich. Doch sie konnte sich aus dem Sumpf ziehen. Jetzt will sie sich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Ihre Mutter überlässt Blanche die Wohnung ihrer Omma im Severinsviertel, um dort für ein halbes Jahr gratis zu wohnen – in ihren Augen eine letzte Chance für ihre Tochter, das Leben endlich in den Griff zu bekommen. Blanche möchte als Trance- und Hypnosetherapeutin so schnell und so einfach wie möglich viel Geld verdienen und das nicht unbedingt auf ehrlichem Weg. Sie richtet in der Wohnung ihrer Omma eine Wahrsager-Praxis ein. Als ihr kurz darauf die gutgläubige und wohlhabende Witwe Sybille über den Weg läuft, rückt das grosse Geld in erreichbare Nähe. Skrupellos verfolgt Blanche ihr Ziel, damit sie Sybille beerben kann. Noch ahnt sie nicht, welche Konsequenzen ihr Handeln haben wird – nämlich als Leiche in der Badewanne ihrer Omma zu enden.   Im Roman „Vor dem Erben kommt das Sterben“ hat Ulrike Blatter verschiedene Genres wie Krimi, Mystik und Historisches vermischt. Immer noch aktuelle Themen wie Immobilienhaie, Mietwucher und Bauschäden werden geschickt in die Handlung eingeflochten. Unter anderem spielt die wiedergeborenen Cleopatra, die heute als Katze Cleo ihr Dasein fristet, einen wichtige Rolle beim Lauf der Dinge. Ich hatte jedoch sehr Mühe, mich in die Geschichte einzufinden. Nach dem rasanten Start – die tote Blanche in der Badewanne – kam zunächst kein Schwung in die Handlung und es wirkte langatmig. Die historischen Rückblicke, die Blanche Sybille während der Hypnose-Sitzungen erzählt, sind zwar gut recherchiert, hätten aber kürzer gehalten werden können. Auch sind die Reinkarnationen für mich „too much“. Weniger wäre hier mehr gewesen. Dennoch nimmt die Geschichte nach und nach an Fahrt auf. Ich wollte das Buch nicht zur Seite legen und erfahren, warum die Protagonistin tot in der Badewanne endet. Ausserdem sind der Autorin die Darstellung der Naivität von Sybille und die des widersprüchlichen Charakters von Blanche gut gelungen. Man fühlt sich von Blanche abgestossen, entwickelt aber gleichzeitig ein gewisses Mitgefühl und kann sogar ihr Handeln nachvollziehen - trotz ihrer mehr als verwerflichen Tat. Das Kölner Lokalkolorit verleiht der Geschichte einen weiteren Reiz. Einheimische und Köln-Fans werden sich sofort in der Geschichte zurechtfinden und sich wohlfühlen. Das Verweben von realen Geschehnissen (der Einsturz des Stadtarchivs) mit Fiktion macht den Krimi - trotz der mich störenden oben genannten Aspekte - durchaus lesenswert, besonders wenn einen nicht alltägliche Themen interessieren. Hinzu kommt der lockere und flüssige Schreibstil von Ulrike Blatter, der dem Lesegenuss eine angenehme Note verleiht.

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  • Mal ein etwas anderes Buch

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Sulevia

    Sulevia

    04. April 2016 um 12:24

    Meinung zum Cover: Leider finde ich das Cover nicht sehr ansprechend, meinen Geschmack trifft es nicht.  Meinung zum Inhalt: Das Buch ist anders, als alles was ich bisher kenne. Es ist ein Krimi, mit Katzen. Und vielen Infos über Köln und seine Geschichte. Außerdem ist noch ein Hauch Mystik dabei. Ich fand es sehr angenehm geschrieben und bin flüssig durch das Buch gekommen. Die Personen und Schauplätze sind sehr genau beschrieben, dadurch hatte ich leicht ein Bild im Kopf. Die Protagonistin Blanche war mir anfangs sehr unsympathisch. Das hat sich gegen Ende des Buches etwas gebessert, zu meiner liebsten Protagonistin wird sie jedoch nicht mehr. Chloe war mir allerdings sehr sympathisch, auch wenn sie ‚nur‘ eine Katze ist. Ich war sehr fasziniert wie viele verschiedene Genres man so harmonisch miteinander in einem Buch verbinden kann. Allerdings betrachte ich Katzen, eigentlich meine Lieblingstiere, nun mit ganz anderen Augen… Fazit: Eine wunderbar gelungene Mischung. Ein Krimi mit doch recht viel Humor, vielen Infos über Köln, etwas Mystik und natürlich Katzen.

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  • Vor dem Erben kommt das Sterben

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Tamilein

    Tamilein

    01. April 2016 um 16:00

    Klappentext  Gibt es das - wahre Freundschaft und die ganz große Liebe? Oder ist das Ganze doch nur ein mieser Betrug, der nach Rache schreit? Als Blanche wieder nach Köln zurückkehrt, hofft sie, dass endlich Gras über die Sache von damals gewachsen ist. Als Wahrsagerin fängt sie wieder bei Null an. Ihr Ziel: Mit vertretbarem Arbeitsaufwand schnell reich zu werden. In der wohlhabenden Witwe Sybille findet sie ein wohlfeiles Opfer. Es ist der Herbst 2008: Bauschäden, Mietwucher und Immobilienhaie. So sieht es aus im Kölner Severinsviertel, wo Blanche wohnt. Das stört Blanche aber nicht im Geringsten: denn bald wird sie genug Geld haben für ein Penthouse mit Panoramablick auf Rheinufer und Dom. Sie macht ihre Sache wirklich gut. Vielleicht zu gut? Eines Tages treibt sie ihr Spiel zu weit. An dem Tag, als das Kölner Stadtarchiv einstürzt, wendet sich das Blatt. Ob zum Guten oder zum Schlechten, weiß nur Cleo, die geheimnisvolle weiße Katze – aber wer fragt schon eine Katze? Meine Meinung  Zu aller erst möchte ich nocheinmal hervorheben, was für eine tolle Aktion hinter dem Buch steht. Ulrike Blatter spendet 10% der Einnahmen an die Kölner Stiftung Stadtgedächtnis. Das finde ich durchaus erwähnens- und lobenswert! Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema Reinkarnation, also der Wiedergeburt. Für mich ein sehr spannendes Thema, auch wenn man sich an diesen Gedanken erst einmal gewöhnen muss. Das Buch ist definitiv nicht für "mal eben nebenbei". Ich musste mich konzentrieren, am Ball bleiben. Es durfte kein zu großer Abstand zwischen den Lesezeiten liegen, da ich sonst schnell den Überblick verloren habe. Das ist auch der Grund dafür, dass ich eine Eule abziehen musste. Dennoch überzeugt das Buch durch Spannung, kölsche Sprache und Authentizität. Man merkt, Ulrike kennt sich aus in Köln. Ich selbst war erst zweimal dort und habe noch nicht viel von der Stadt gesehen. Allerdings malte Ulrike Blatter in meinem Kopf ein detailliertes Köln, das ich sicherlich nochmal gerne auf meinem Tolino wiederbeleben werde. Fazit  Wer sich auch gerne einmal auf eine andere spirituelle Ebene begeben möchte und neues ausprobieren möchte, der sollte sich an dieses tolle Buch ranwagen. Durch Echtheit, Witz und Mord ist das Buch spannend gestaltet. Auch wenn man aufpassen muss, ist die Story schlüssig und ich habe das Buch gerne gelesen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. April 2016 um 15:25
  • Leserunde zu "Vor dem Erben kommt das Sterben: oder: wie Cleopatra nach Köln kam" von Ulrike Blatter

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Ulrike_Blatter

    Ulrike_Blatter

    Ich lade ein zur Leserunde und zu einer Zeitreise! Worum geht es? Sybille trauert um ihren verstorbenen Mann – der Reichtum, den er ihr hinterlassen hat, interessiert sie wenig. Blanche ist Wahrsagerin und Hexe – das viele Geld Sybilles interessiert sie sehr! Köln ist eine Stadt, in der Altes und Neues zusammenstößt und das Stadtarchiv still versinkt. Erbschleicherei: das ist das, was Blanche im Sinne hat, Sybille nicht versteht … und ihre Katze Cleo errät. 400 Seiten gefüllt mit prallem Leben und mörderischem Sterben aus dem Herzen Kölns - aber Mietwucher und Immobilienschacher gibt es auch in anderen Städten. ACHTUNG: bis zum 13.2.2016  steht das Buch gratis zum Download auf allen üblichen Plattformen. Wer sich danach bewirbt, macht mit beim großen Gewinnspiel, bei dem 10 Bücher verlost werden - der Hauptgewinn ist eine Wohnzimmerlesung! https://www.facebook.com/ulrike.blatter.vor.dem.erben/?pnref=story

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    mabuerele

    mabuerele

    28. March 2016 um 19:56
  • wunderbares Köln

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    25. March 2016 um 22:16

    «Wie verwöhnte Kinder waren sie stets auf der Jagd nach dem versprochenen Kitzel. Schnell. Billig. Laut und bunt und von allem immer viel zu viel. Sie waren innerlich leer und gleichzeitig übersättigt bis zum Brechreiz.»Blanche ist verstorben, wo sie doch noch so viel vorhatte … Wie konnte das passieren? Hören wir Cloe zu, der Katze, die uns von Blanche berichtet. Blanche war lange fort, kommt nach 20 Jahren an ihren Geburtsort zurück, nach Köln. Warum war sie fortgegangen? Ein Geheimnis, das später gelüftet wird, ein Päckchen, das sie ewig tragen wird. Bisher hat es Blanche zu nichts gebracht. Ihre Mutter hat reich geerbt, macht ihr aber gleich klar, dass sie gedenkt, das Vermögen selbst auszugeben und macht sich gleich auf den Weg in den Urlaub, auf ein Traumschiff. Blanche darf noch ein paar Monate in einer abgewrackten Wohnung leben, die der Mutter gehört. Cleo erzählt „Sie“ von Blanche und wer Sie ist, löst sich am Ende auf. Überhaupt, das Ende ist köstlich. Cloe, die weiße Katze ist die Reinkarnation von Cleopatra und einigen anderen. Hin und wieder berichtet sie aus ihrem eigenen Leben. Ihr Job ist es, Typen wie Blanche davon abzuhalten, in diesem jetzigen Leben die Fehler aus dem alten Leben zu wiederholen. Blanche war schon in vorigen Leben ein Schlawiner und so wird Cloe ihre Mühe haben … Blanche, die Hauptfigur ist Trance- und Hypnosetherapeutin und in ihrem Fach ein Meister. Eigentlich heisst sie Lara. Sie schlendert durch ihr altes Stadtteil, ein Viertel das in seinen Sozialstrukturen im Wandel ist. Es ist das Viertel der sozialen Unterklasse. Allerdings fallen die verkommenen Häuser in die Hände von Immobilienhaien, die Totalsanierung in Luxusimmobilien planen und verdrängen die Bewohner. Blanche schlendert mit ihren Gedanken in den Siebzigern durch Veedel, erkennt Bekanntes, entdeckt Unbekanntes. Sie sehnt sich nach Reichtum. Gern besäße sie eine Luxusisuite in einem der neuen Hochhäuser. Doch wie kommt man schnell an Geld? Sie hat einen Job als Wahrsagerin angenommen. Am Telefon muss sie die Anrufer bequatschen, sie möglichst lange in der Leitung halten, denn jede angefangene Minute ist ihr Verdienst. Damit kann man aber nicht reich werden. Da ruft Sybille an, ist fasziniert von Blanche, sie möchte Aug in Aug mit ihr sprechen, sich von ihr die Zukunft voraussagen lassen. Sybille ist reich, sehr reich und sie ist unglücklich, sehr unglücklich, denn der von ihr geliebte Mann ist verstorben. Blanche wittert ein Geschäft, sie will Sybille von sich emotional abhängig machen, sich ein Kuchenstück von ihrem Vermögen abschneiden. Sybille ist fixiert auf ihren verstorbenen Gatten. Blanche ist in Trance, sieht, dass diese Liebe schon über Jahrhunderte zusammenhält, die beiden immer zueinanderfinden. Um den Schwindel zu untermauern, muss Blanche in der Historie von Köln recherchieren, welche berühmten Liebespaare sie Sybille als Reinkarnation vortäuschen kann. Sybille ist fasziniert von Blanche.Man erfährt viel über Köln und Kölsch, über kölschen Klüngel, die kölsche Seele und die 11 Gebote von Köln. In humorvoller Art führt uns Ulrike Blatter durch das Köln der Jahrhunderte. Aber Humor und Historie sind nur Facetten dieser vielschichtigen Geschichte. Blanche, die Hauptprotagonistin der Geschichte ist ein ausgekochtes Miststück. Mit psychologischer Berechnung zieht sie Sybille in ihren Bann, trickst, sucht in Sybilles gebrochener Seele die Punkte, um Anker zu schlagen, sich einzunisten. Vertrauen und Hoffnung schaffen, das ist ihr Ziel. Sybille muss muss ihr hörig werden, um sie lenken zu können. Und Sybille ist ein gutes Opfer, eine trauernde Frau, die den Halt im Leben verloren hat, einsam ist und an die Seelenwanderung glaubt. Ein «Guru» kommt ihr gelegen. Sybille ist eine unsichere Frau, der früher das Leben von ihrem Mann gelenkt wurde, sie sucht einen neuen Kaptein, jemand der sie versteht, der mit ihr fühlt, ihrem Leben Sinn gibt. Zwei Personen, die sich gesucht und gefunden haben. Auf der anderen Seite ist aber auch Blanche eine Suchende, ein Mensch, der in früher Jugend einen Fehler gemacht hat und sich die Schuld für ein schreckliches Ereignis gibt. Dieses Trauma verfolgt sie ihr ganzes Leben. Die Mutter von Blanche verachtet ihre Tochter. Auch hier hat sie nicht viel zu erwarten, weil sie den Erwartungen nicht entsprach. Blanche hat ihr Glück überall gesucht, es aber nie gefunden, auch sie hat keine Freunde. Enttäuscht kehrt sie zu den Wurzeln zurück, kann sich in der veränderten Stadt nicht zurechtfinden. Der Traum vom Glück hat sich in ihr materiell verfestigt, das ist das einzige was bleibt: reich sein. Zu jedem Täter gehört ein passendes Opfer und oft sind die Täter Opfer ihrer selbst. Ulrike Blatter hat sehr fein herausgearbeitet, wie psychologische Abhängigkeit funktioniert, wie Manipulation von Menschen von statten geht. Die Autorin ist nicht nur eine gute Beobachterin, sie teilt auch ihre Feinsicht mit dem Leser: «Vom umfangreichen Busen-Balkon dieser Fleischfachverkäuferin grinste dagegen ein quietschrosa Schweinekopf. Auch ohne anatomische Verbindung zu einem dazugehörigen Körper schien dieses Kittelschwein wunschlos glücklich zu sein.»Ein vielschichtiger Roman, der auch den sozialen Zerfall von Stadtteile in Großstädten beschreibt. Nicht nur Blanche ist habgierig und korrupt. Die Autorin beschreibt anschaulich und tiefgründig ihre Protagonisten und Situationen. Ein Krimi ist es eindeutig nicht. Es gibt kein Verbrechen, dem die Polizei nachgeht und keine Ermittler. Für mich ist das Buch ein Sozialdrama mit einem Schuss Humor. Mir hat es gut gefallen. 

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    • 2
  • Spannend Krimi im Kölner Milieu

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    mistellor

    mistellor

    21. March 2016 um 22:37

     Ein Krimi, der im Kölner Milieu spielt und den Kölner Karneval und den Einbruch des Kölner Stadtarchivs zum Thema hat. Ich bin mit diesem Roman nicht warm geworden. Die menschliche Protagonistin ist bei allem Verständnis für ihre Vergangenheit eine sehr unsympathische Zeitgenossin, die tierische Protagonistin, eine Katze namens Cleo ist zwar sehr sympathisch aber bis fast zum Ende allzu rätselhaft. Der Krimi ist eine Mischung zwischen Mysterie und Kriminal-roman. Diese Mischung ist gelungen. Obwohl dieses Genre von mir kaum gelesen wird, hat diese Mischung mir gefallen. Dieser Krimi ist gut geschrieben, hat zwar einige Längen, ist aber spannend. Die Autorin ist sehr authentisch was das Kölner Milieu angeht, man spürt im ganzen Buch ihre große Liebe zur Stadt Köln. Die Idee der ständigen Wiedergeburt der Katze Cleo führt einerseits zu einer gewissen Komik und zum anderen zu einem Exkurs über die Kölner Geschichte. Dieser Teil hat mir am besten gefallen, zumal ich mir sicher bin, dass die Autorin wahrheitsgemäß und genau recherchiert hat. Gefallen hat mir auch die kritische Haltung der Autorin zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Sie hat die Problematik anhand der Kölner Bürger und deren unglaublichen Schwierigkeiten mit dem Tunnelbau beschrieben, nur nebenbei werden die politischen Verwicklungen erwähnt. Als jemand, der nur unzureichend über die damaligen Zustände in Köln informiert war, bin ich nach dieser Lektüre zutiefst entsetzt über diesen Kölner Klüngel, und die Tatsache, dass betroffene Kölner Bürger von der Politik allein gelassen wurden, sie aber die Konsequenzen einer unglaublichen Schlamperei ausbaden mussten, bei der sogar 2 Menschen ihr Leben verloren.

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  • Geschichte mal anders

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Sillest

    Sillest

    08. March 2016 um 12:38

    In der Geschichte von Ulrike Blatter geht es um die 40-Jährige Lara alias Blanche die nach vielen Jahren wieder nach Köln zu ihrer Mutter kommt. Ihr einziger Gedanke ist es schnellstmöglich an Geld zu kommen. Und dann gibt es da noch Cleo. Sie ist über zweitausend Jahre alt und erzählt die Geschichte in ihrer Gestalt als Katze. Mit eingebaut wird in dieser Geschichte auch der Einsturz des Köllner Stadtarchives 2009. Mein Fazit: Ich hatte viel Spaß beim Lesen. Ebenso finde ich es bewundernswert, dass sie sich so für ihre Heimatstadt Köln einsetzt, denn 10% vom Erlös dieses Buches spendet die Autorin der Kölner Stiftung Stadtgedächtnis. Die Stiftung rettet beschädigte Dokumente aus dem Archivabsturz vom 3. März 2009. In diesem Buch gibt es einen wahnsinnig extremen Genremix, den ich so noch nie erlebt habe: Krimi, Mystik, Humor und viel Geschichte prägen den Charakter der Erzählung. Auch wenn der Einstieg aufgrund der ständig wechselnden Szenen und Zeiten etwas schwierig war, konnte ich mich schnell in die Figuren verlieben. Besonders gelungen ist dabei der extrem widersprüchliche Charakter von Blanche. Aufgrund ihrer Geschichte hatte ich wahnsinnig viel Mitleid mit ihr. Viele Historische Rückblicke lassen darauf schließen, dass die Autorin für ihr Werk sehr gut recherchiert hat und ihr an dieser Geschichte etwas liegt. Außerdem Liebe ich Katzen :D

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  • sehr spannend ... und noch mehr

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Marpelchen

    Marpelchen

    29. February 2016 um 20:56

    Als Kölnerin, die auf der 'schääl Sick lebt, kommen mir die politischen Themen des Buches sehr bekannt vor. Wie steht im Klappentext: "Bauschäden, Mietwucher und Immobilienhaie." Diese Themen haben von ihrer Brisanz nichts verloren, ja eher noch dazugewonnen (ganz egal ob rechts- oder linksrheinisch). Für mich ist dieses Buch ein überraschender Genremix. Ich habe es weniger als Krimi gelesen, sondern als Gesellschaftsroman. Die Figuren sind widersprüchlich und gerade deshalb spannend. Sie haben mich emotional berührt obwohl ich manchmal lieber auf Distanz gegangen wäre: Blanche ist Täterin und Opfer zugleich (ohne ihr Tun dadurch zu entschuldigen, wie mag es ihrer Mutter gehen, die hilflos daneben stand?) und Sybille in ihrer geradezu erschreckenden Naivität wirkt wie aus der Zeit gefallen. Lebendig und lebensnah wird das Buch aber auch durch die zahlreichen Nebenfiguren, die das Kölner Severinsviertel bevölkern und viel mehr sind als nur 'Requisite'. Sie geben dem Buch große Glaubwürdigkeit und Eindringlichkeit. Die Spannung kommt nicht zu kurz - geht es doch auch um Mord- und Totschlag ... und dann ist da noch eine geheimnisvolle Sie (großgeschrieben), deren Rolle bis fast zum Schluss mehrals schleierhaft bleibt. Fazit: faszinierender Genremix, ein bisschen schräg, gut recherchiert, glaubwürdige Charaktere mit Potential zum Polarisieren

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  • Vor dem Erben kommt das Sterben

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Seehase1977

    Seehase1977

    28. February 2016 um 10:25

    Klappentext: Gibt es das - wahre Freundschaft und die ganz große Liebe? Oder ist das Ganze doch nur ein mieser Betrug, der nach Rache schreit? Als Blanche wieder nach Köln zurückkehrt, hofft sie, dass endlich Gras über die Sache von damals gewachsen ist. Als Wahrsagerin fängt sie wieder bei Null an. Ihr Ziel: Mit vertretbarem Arbeitsaufwand schnell reich zu werden. In der wohlhabenden Witwe Sybille findet sie ein wohlfeiles Opfer. Es ist der Herbst 2008: Bauschäden, Mietwucher und Immobilienhaie. So sieht es aus im Kölner Severinsviertel, wo Blanche wohnt. Das stört Blanche aber nicht im Geringsten: denn bald wird sie genug Geld haben für ein Penthouse mit Panoramablick auf Rheinufer und Dom. Sie macht ihre Sache wirklich gut. Vielleicht zu gut? Eines Tages treibt sie ihr Spiel zu weit. An dem Tag, als das Kölner Stadtarchiv einstürzt, wendet sich das Blatt. Ob zum Guten oder zum Schlechten, weiß nur Cleo, die geheimnisvolle weiße Katze – aber wer fragt schon eine Katze? Zum Inhalt: Blanche, alias Lara kehrt nach vielen Jahren in ihre Heimatstadt Köln zurück. Nach dem Tod ihrer damals besten Freundin „Schneewittchen“ stürzt Lara in eine schwere Lebenskrise und verändert sich zu einem gefühlslosen, drogenabhängigen Lebewesen, missverstanden, von der Familie verstoßen, immer an der Schwelle des Todes. Doch Blanche hat es geschafft sich aus dem Sumpf zu ziehen und will nun in ihrer Heimatstadt Köln neu durchstarten und ihren großen Traum so schnell wie möglich wahr werden lassen. Als Trance- und Hypnosetherapeutin will Blance schnell das große Geld verdienen. Die Mietwohnung ihrer Omma wird in eine Praxis umgewandelt, ein potentielles Opfer ist mit der gutgläubigen und wohlhabenden Witwe Sybille schnell gefunden. Skrupellos folgt Blanche ihrem Plan, mit viel Tamtam und Hokuspokus will sie Sybille ausnehmen und letztendlich beerben. Doch als Blanche voller Tatendrang in Köln ankommt ahnt sie noch nicht, dass ihre Leiche schon bald in der ehemaligen Badewanne ihrer Omma verwesen wird, mit ihr im Raum eine weiße Katze namens Cleo und eine geheimnisumwobene „Sie“…. „Vor dem Erben kommt das Sterben“ von Ulrike Blatter ist ein Roman in dem sich verschiedene Genres wie Krimi, Mystery sowie ein Hauch Geschichte vermischen. Diese Mischung hat mich mehr als neugierig gemacht. Erzählt wird die ganze Geschichte, in die auch der Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2009 eingebettet wurde, von Cleo, einer weißen Katze, die einst die berühmte Cleopatra war und durch Reinkarnation nun als Stubentiger ihr Dasein fristet. Ich muss sagen, ich bin wirklich sehr sehr schwer in das Buch hinein gekommen, die ersten 100 Seiten haben mich, durch den ständigen Wechsel der Szenen und auch Zeiten, komplett verwirrt. Ich war kurz davor, das Buch abzubrechen, doch die Neugier, auf das Ende hat dann schlussendlich überwogen. Dass der Leser gleich zu Anfang erfährt, dass die Hauptprotagonistin sterben wird, hat mir gut gefallen, dadurch wurde Spannung und Neugier, bis zur Auflösung am Ende, aufrechterhalten. Auch der widersprüchliche Charakter von Blanche ist der Autorin gut gelungen. Die von ihrer Jugend gezeichnete und geprägte Frau, die sich zu einer skrupellosen, egoistischen Wahrsagerin mit perfidem Plan entwickelt hat und schließlich doch geläutert von ihren Fehlern, grausam sterben muss, hat ihn mir Mitleid und auch Verständnis geweckt. Die historischen Rückblicke, die Blanche in Trance erzählt, schienen mir zwar sehr gut recherchiert, waren mir aber viel zu langatmig, ich habe diese Teile des Buches tatsächlich nur grob überflogen. Im Allgemeinen konnte mich die Story, die zwar mit viel Kölner Insiderwissen gespickt ist, nicht wirklich fesseln und begeistern. Der Genre-Mix hat mir persönlich gar nicht gefallen und ich habe mich wirklich schwer getan, das Buch zu beenden. Schade! „Vor dem Erben kommt das Sterben“ mag, wenn man sich darauf einlassen kann, eine spannende und unterhaltsame Lektüre mit viel Kölner Dialekt und Insiderwissen sein. Mich hat das Buch aber leider von Anfang an nicht überzeugt, es ist mir nicht gelungen, in die Story einzutauchen, es hat mich einfach nicht abgeholt. Daher kann ich hier nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen.

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  • irgendwie gut

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Siko71

    Siko71

    25. February 2016 um 18:10

    Der Titel des Buches sagt eigentlich noch nicht alles. Lara alias Blanche kommt nach 20 Jahren wieder nach Köln zu ihrer Mutter. In ihr werden viele Erinnerungen an ihre Kindheit geweckt. Als sie in die Wohnung ihrer verstorbenen Omma einzieht hat sie nur einen Hintergedanken: Wie komme ich schnell an viel Geld. Dieser Traum sollte bald in Erfüllung gehen, wäre da nicht dieses Testament und die beiden Katzen. Ein echt gelungener Roman von Ulrike Blatter. Wer Humor - Mystik - Krimi - Geschichte mag, ist hier genau richtig. Mit den Zeitsprüngen kommt man ganz gut klar. Einen traurigen Hintergrund hat dieser Roman allerdings auch. Die Handlung spielt in der Zeit als das Kölner Stadtarchiv, durch den U-Bahn Bau, einstürtze. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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  • Spannender als erwartet

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    schacla

    schacla

    23. February 2016 um 11:59

    In diesem Buch geht es um Blanche, sie ist eine Hypnotiseurin und Lebensberaterin, ganz am Anfang des Buches erfährt man das sie nicht mehr lebt. Wie es zu ihrem Tod kam wird von einer weissen Katze namens Cleo erzählt. jedoch erzählt sie diese Geschichte nicht nur an uns Lesern sondern auch IHR. Mir persönlich hat die Geschichte gut gefallen, jedoch kam ich öfters durcheinander in welcher Zeit die Erzählung nun ist, denn dieses Buch spielt in verschiedenen Zeiten, öfters war es so, dass man in der Geschichte ihm Jahr 2009 war jedoch von 2008 erzählt würde, das hat mich am Anfang recht irritiert aber nach einer Weile kam man in den Rhythmus rein. Die Art der Geschichte, dass erzählt wird wie es zum Tod kam den man am Anfang lesen konnte, fand ich extrem interessant, vor allem wie trotzdem die Spannung da war. Das Verlangen danach zu erfahren wer SIE ist, was geschah, stieg von Seite zu Seite. Mein Fazit: Die Geschichte ist viel spannender als ich dachte und es lohnt sich echt dieses Buch zu lesen.

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  • Vor dem Erben kommt das Sterben

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Helene2014

    Helene2014

    Es gibt sicherlich viele Katzenkrimis, es gibt unendlich viele Regionalkrimis und es gibt einige Krimis, die Gegenwart und Vergangenheit verknüpfen. Aber so gekonnt, wie Ulrike Blatter die einzelnen Genres miteinander verbindet, habe ich schon lange keinen Krimi mehr gelesen, oder besser gesagt: verschlungen!  Die Geschichte wird sozusagen von hinten aufgerollt. Eine ungewöhnliche Erzählweise, da gleich im Prolog klar wird, wer das Opfer ist. Aber die Spannung steigert sich immer mehr, da man natürlich wissen will, wie das alles zusammenhängt und wer SIE ist. Die meiste Handlung wird aus der Sicht von Cleo, einer weißen Katze, erzählt. Cleo ist 2000 Jahre alt und schon viele Male wiedergeboren worden, mal als Mensch und jetzt als Katze. Ihrer Sicht der Dinge und Ereignisse zuzuhören, ist sehr interessant und regt in vielem zum Nachdenken an.  Sehr schön beschrieben ist auch die Stadtgeschichte von Köln, Hier sah ich immer beim Lesen meine Oma vor mir, eine gebürtige Kölnerin, die immer mit leuchtenden Augen von ihrer geliebten Heimatstadt erzählte.  Der Schreibstil war flüssig und schön zu lesen. Auf unterhaltsame Weise habe ich so einiges über Hypnose, Seelenwanderung und die Kölner Geschichte gelernt. Jedenfalls werde ich der nächsten Katze, der ich begegne, etwas genauer in die Augen schauen ;=) Fazit: ein sehr schön geschriebener Krimi, der Vergangenheit, Gegenwart und Mystik gekonnt verbindet. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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