Ulrike Blatter Vor dem Erben kommt das Sterben

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Inhaltsangabe zu „Vor dem Erben kommt das Sterben“ von Ulrike Blatter

Ein literarischer Krimi-Leckerbissen. Wahrsagerin Blanche will reich werden – sehr reich. Noch haust sie im Kölner Severinsviertel, wo die Häuser bröckeln. Bald wird sie sich jedoch ein exklusive­res Domizil gönnen, denn sie treibt ihr Spiel mit der ebenso naiven wie wohlhabenden Sybille. Aber die Geister der Vergangenheit hetzen sie Tag und Nacht. Als das Stadtarchiv einstürzt, wendet sich das Blatt. Ob zum Guten oder Schlechten, weiß nur Cleo, die mysteriöse Katze. Aber wer fragt eine Katze? Ulrike Blatter, geboren im Mai. Wann sonst? In Köln. Wo sonst? Danach viel herumgekommen. Als Ärztin in der Rechtsmedizin sammelte sie Themen für ihre Krimis, in der Sozialpsychiatrie lernte sie Menschen mit originellen Biographien nicht nur kennen, sondern auch lieben. Heute lebt sie im südbadischen Exil, wo sie ihre große Liebe fand. Es zieht sie aber immer wieder zurück ins Rheinland. Da geht es ihr nicht anders als Blanche, der Protagonistin dieses Romans. Mehr Informationen unter: www.ulrike-blatter.de oder auf facebook.

Ein Köln-Krimi, dem die Stadt aus jeder Pore dringt, sprich: auf jeder einzelnen Seite zu greifen ist.

— TochterAlice
TochterAlice

Jede einzelne Zeile eine Liebeserklärung an Köln und ihre Bewohner. Das Buch ist spannend bis zum Ende

— Mari-P
Mari-P

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    Vor dem Erben kommt das Sterben
    TochterAlice

    TochterAlice

    27. January 2017 um 10:00

    Erben in Köln geht auch nicht wesentlich anders vonstatten als in anderen Gefilden - wer viel hat, um den scharen sich die Geldgierigen wie die Schmeißfliegen - nur haben sie in der Regel eher nicht allzugroßen Erfolg, wenn sie nicht mit der Zielperson verwandt sind. Lebenskünstlerin bzw. zu ihrem Leidwesen eher Möchtegern-Lebenskünstlerin Blanche, die mittellos an die Stätte ihrer Kindheit - eine Familienwohnung in der Südstadt, wie Gott es will, genau neben dem noch nicht eingestürzten Archiv zurückkehrt, hat da einen Plan: Sie möchte die reiche, aber hoffnungslos naive Sybille nämlich mit Übersinnlichem um ihr Erbe bringen - und lässt sich dazu einiges einfallen.Und nicht nur Blanche, sondern auch Autorin Ulrike Blatter erweist sich als ausgesprochen originell: Die Geschichte ist ein virtuoser Mix von realen und erfundenen Elementen, auch Fantastisches und Märchen- bzw. Sagenhaftes gibt die Autorin in ihren bunten (Krimi)Cocktail, wobei sie es für meinen Geschmack an der ein oder anderen Stelle ein bisschen zu bunt treibt und den roten Faden kurzfristig aus den Augen verliert.Doch insgesamt ist dies ein überaus unterhaltsamer, stellenweise tollkühner Krimi mit ordentlich kölscher Atmosphäre, lässt die Autorin doch sogar den Karnevalsspirit walten - und das mitten in der Südstadt. Und hier sind wahrlich die echten Karnevalisten zugange, die die Bräuche mit der Muttermilch eingesogen haben und nicht irgendwelche Touristen oder Imis, wie der Kölner Dazugezogene nennt. Wer noch nie einer das Ende des Karnevals markierenden Nubbelverbrennung beigewohnt hat, kann dies durch die Lektüre des Buches in großen Teilen kompensieren ebenso wie einen der traditionellen katholischen Aschermittwochsgottesdienste - beides wird überaus eindrucksvoll beschrieben.Ja, Ulrike Blatter vermag es wirklich wie selten ein Autor, Köln von seiner ursprünglichen Seite darzustellen, die kölsche Seele offenbart sich hier auf jeder einzelnen Seite. Nicht nur, dass jede Menge Sehenswürdigkeiten - und zwar nicht nur die touristischen "Sights" eine Rolle spielen, nein, in die Handlung sind auch jede Menge kölscher Sagen eingeflochten. Und jede Menge real existierender Südstadtoriginale! Dazu einer der dunkelsten Momente Kölns in den letzten Jahren, nämlich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Und natürlich kommt auch das Idiom der Stadt, das Kölsch, immer wieder zum Tragen und es ist nicht, wie so oft, irgendetwas Gestelltes, Künstliches, sondern so schwaden die Leute wirklich!Doch der absolute Höhepunkt ist aus meiner Sicht ein Spaziergang des real existierenden, überregional bekannten Kriminalbiologen Mark Benecke mit der Protagonistin Blanche über den Kölner Melatenfriedhof. Doch welche Rolle der "echte" Herr dabei spielt, der im Übrigen auch noch an anderen Stellen im Buch auftaucht, das erfahren Sie erst, wenn Sie sich selbst an die Lektüre wagen.Für mich ist dies ganz klar der originellste Köln-Krimi, der bisher geschrieben wurde und ich empfehle ihn sowohl kölschen Krimifreunden als auch solchen, die die Stadt mal von ihrer echten Seite kennenlernen wollen!

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  • Gelungener Roman mit Überraschungspotential

    Vor dem Erben kommt das Sterben
    Mari-P

    Mari-P

    21. September 2016 um 19:22

    Meine Zusammenfassung: Blanche hat viel Pech in ihrem Leben gehabt. Mitverantwortlich für den Tod ihrer besten Freundin wird sie in Jugendtagen drogenabhängig und hat Köln verlassen.  Zwanzig Jahre später, und mit dem festen Ziel mit ihrem früheren "Ich"  abzuschließen, kommt sie zurück nach Köln ins Severinsviertel, wo gerade ein U-Bahntunnel gebaut wird. Blanche erhofft sich durch Wahrsagerei reich zu werden und so ein besseres Leben führen zu können. Allerdings ist das gar nicht so einfach, mit Telefonwahrsagerei verdient sie nicht viel und so erhofft sie sich durch persönliche Betreuung mehr.  Bei ihrem Einzug finde Blanche eine streuende Katze, die sie Cleo nennt. Katze Cleo passt nicht nur zu ihrer mystischen Einrichtung, sondern hat auch faszinierende Augen.  Was Blanche nicht weiß ist, dass die Katze eine Wiedergeburt von Kleopatra ist und sie schon seit längeren beobachtet.  Cleo zieht nicht nur Blanche in den Bann, sondern auch ihre erste Kundin, die naive und reiche Sybille, die ihren Mann verloren hat und jetzt völlig verzweifelt ist. Blanche erhofft sich durch Sybille reich zu werden, wenn sie sich da mal nicht geirrt hat.   Bewertung: "Jede einzelne Zeile eine Liebeserklärung an Köln und ihre Bewohner" RTL hat mein Bild über Köln und ihre Bewohner zerstört. Ulrike hat es wieder ins rechte Licht gerückt. Vielen Dank dafür. Die Handlung, mit dem dazu passenden Kölner Akzent hat das lesen viel interessanter gemacht und einen die Kölner näher gebracht.  In diesem Buch kann man auch viel über die Kölner Stadtgeschichte lernen. Das Buch ist super gut geschrieben und stimmig. Interessant finde ich mit dem Ende anzufangen und dann die Geschichte dahinter zu erzählen. Die Kombination von Krimi und einem Hauch Magie bzw. Fantasy ist sehr gut. Gerade die Gedanken von Cleo, der Katze die in ihrem früheren Leben Kleopatra war, sind göttlich. Auch ist Blanche trotz dass sie nicht so nett ist ganz sympathisch. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert und gehört auf jeden Fall ab jetzt zu einen meiner Lieblingsbücher.

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