Ulrike Bliefert Elfengrab

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Inhaltsangabe zu „Elfengrab“ von Ulrike Bliefert

Sina ist neu im Internat und während sie noch versucht herauszufinden, wer Zicke und wer Freundin ist, stirbt eines der Mädchen, angeblich an Magersucht. Sina fühlt sich mitschuldig, denn sie konnte Lilli nicht leiden, aber dann findet sie Lillis Tagebuch mit erschütternden Informationen. Und in Sina keimt ein furchtbarer Verdacht auf. Wovor hatte Lilli Angst?

Gute Mischung von jugendlicher Sprache und Spannung mit einer Prise Liebe

— Yoyomaus

Wirklich schön für zwischendurch, hätte mir allerdings etwas mehr Thriller gewünscht...

— Sternschnuppi15

Ganz nett, aber nicht wirklich spannend. Als Thriller würde ich es nicht unbedingt bezeichnen...

— celliesweltderbuecher

Wirklich ein toller Jugendkrimi, der vor allem mit einem packenden Schreibstil überzeugen kann- ich konnte gar nicht aufhören zu lesen!

— Sommerregen

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  • Gute Mischung von jugendlicher Sprache und Spannung mit einer Prise Liebe

    Elfengrab

    Yoyomaus

    29. January 2018 um 12:26

    Zum Inhalt (Amazon):Sina ist neu im Internat und während sie noch versucht herauszufinden, wer Zicke und wer Freundin ist, stirbt eines der Mädchen, angeblich an Magersucht. Sina fühlt sich mitschuldig, denn sie konnte Lilli nicht leiden, aber dann findet sie Lillis Tagebuch mit erschütternden Informationen. Und in Sina keimt ein furchtbarer Verdacht auf. Wovor hatte Lilli Angst? Cover:Das Cover hier gefällt mir richtig gut. Zu sehen ist auf dunklem, lilanen Grund mittig der Titel „Elfengrab“ in dunklem Gelb sowie passend dazu der Teil von zwei Schmetterlingen. Es wirkt irgendwie märchenhaft und macht neugierig. Einen Thriller für Jugendliche würde ich eher nicht hinter dem Cover vermuten, sondern eher eine Fantasygeschichte.Das Buch und mein Eindruck:Sina kann es nicht fassen. Nachdem sich ihre Eltern haben scheiden lassen und noch immer einen auf Freide, Freude, Eierkuchen machen, wollte sie ihren Protest doch nur in ihrer neuen Art zum Ausdruck bringen. Was ist dagegen einzuwenden, wenn sie nun ein Goth ist, sich schwarz kleidet und einfach etwas Neues probieren will? Das ist immer noch besser als mit der neuen und durchaus jüngeren Frau ihres Vaters und ihrer Halbschwester Laura-Joy einen auf heile Familie zu machen oder immer wieder freundlich zu nicken, weil ihre Mutter in London ein Studium bekommen hat. Okay, ab und an hat sie ein paar Stunden in der Schule sausen lassen und so manches Tabu gebrochen. Doch das ist noch lange kein Grund sie einfach in ein Internat abzuschieben! Doch wirklich wehren kann sich Sina nicht und ehe sie sich versieht, befindet sie sich auf Schloß Gramzow, umzingelt von lauter Schülern die scheinbar in allem besser sind als sie selbst. Während Sina neue Freunde findet und versucht alle Schüler charakterlich einordnen zu können, fallen ihr immer wieder die Schwestern Vivi und Lilli auf, welche scheinbar einem radikalen Ernährungskult verfallen sind. Noch kurioser wird dies, als Sina nachts die beiden Schwestern beim unerlaubten Training in der Turnhalle beobachtet. Als Lilli am Tag darauf stirbt, befindet sich Schloß Gramzow in einer Art Schockstarre. Alle behaupten, dass Lilli an einer Krankheit gestorben sei. Doch dann findet Sina deren Tagebuch und entnimmt daraus ganz ungeheuerliche Vorwürfe. Denn wenn diese stimmen, dann wurde Lilli eiskalt ermordet. Gemeinsam mit ihren Freunden beginnt Sina eine Spurensuche, die immer mehr dunkle Geheimnisse aufdecken.Das Jugendbuch „Elfengrab“ stammt aus der Feder von Ulrike Bliefert. Ich bin eher zufällig darauf gestoßen, weil mich die Cover der Arena-Thriller so sehr angesprochen haben. Aber ich muss sagen, dass ich den Kauf absolut nicht bereut habe. Die Autorin schreibt sehr angenehm und bedient sich der jugendlichen Umgangssprache, weshalb der Roman sich sehr locker und einfach liest. Man findet schnell in die Geschichte hinein und kann sich eigentlich auch recht flott mit Sina anfreunden. Man kann durch detaillierte Beschreibungen ihre Umgebung und ihre Emotionen gut nachvollziehen. Sie tut einem schon ein bisschen Leid, als es heißt, dass sie nach Gramzow soll, aber in einem gewissen Sinne ist es wohl ihre Chance, um nicht in Berlin bei ihrer „Freundin“ Caro zu versumpfen.Als Thriller direkt habe ich das Buch jetzt nicht unbedingt empfunden, eher als spannenden Jugendkrimi. In einem gewissen sinne haben mir die wirklich spannenden Stellen gefehlt, in denen man selbst erst einmal schlucken muss und lange danach noch darüber nachdenkt. Hier haben wir eher einen flockig lockeren Jugendroman, bei dem die Jugendlichen versuchen den Fall aufzudecken und mehr oder minder stehen Freundschaften und die Liebe mehr im Vordergrund. Das ist trotzdem toll geschrieben, aber eben als Thriller würde ich es nicht bezeichnen.Dass sich die Autorin im Vorausgang des Schreibens einschlägig mit den Dingen beschäftigt hat, die sie hier beschreibt, das merkt man sofort. Sie hat richtig gut recherchiert. Wer das Syndrom des Täters noch nicht kannte, der bekommt hier spätestens einen Einblick in die Psyche des Menschen und zu was er durchaus fähig ist. Das macht durchaus Angst und macht betroffen.Was ich auch richtig gut gemacht fand war, dass die Autorin falsche spuren legt und man zu Beginn mehrere Personen hat, die man unwillkürlich verdächtigt. Empfehlen möchte ich den Jugend-Thriller allen jungen Lesern, die etwas mit Spannung und Liebe suchen. Vor allem vielleicht auch Freunden der Gothic-Szene, denn dann wird euch Sina von Anfang an sehr sympathisch sein.Idee: 5/5Charaktere: 5/5Details: 5/5Logik: 4/5Spannung: 4/5Gesamt: 4/5

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  • Harmlos-langweiliges Internat? Von wegen!

    Elfengrab

    Sommerregen

    Seit ihre Eltern geschieden sind, wird Sina immer mehr zum "Problemkind". War sie früher doch ein so liebes Mädchen, macht sie nun ihren Eltern zunehmend Sorgen... Denn sie ist seit einer Weile ein Goth-Mädchen, dass hin-und wieder die Schule schwänzt und auch hier-und da mal ein wenig klaut.. Doch passt sie in dieses Schema überhaupt nicht hinein- schließlich kommt sie aus sehr gutem Hause. Doch Sina sieht das anders: Während ihre Mutter in Cambridge studiert- sie also im Stich lässt, wohnt sie zusammen mit der neuen Freundin ihres Vaters, Tricia, ihrem Vater selbst und dem neuen Baby der beiden Laura-Joy zusammen. In diese fröhlich-vergnügte Welt würde sie aber am liebsten eine Bombe werfen.. Alles in allem kommt sie also mit der neuen Situation wenig bis gar nicht zurecht. Ihr Verhalten wird hauptsächlich von ihrer Freundin Caro beeinflusst: Denn Caro ist Sinas größtes Vorbild und- wer hätte das gedacht- ein Goth. Nachdem Sinas Eltern nicht mehr wissen, was sie machen können, um Sinas Verhalten wieder zu bessern, sehen sie sich gezwungen sie weg von Caro, weg von Berlin nach Mecklenburg-Vorpommern in ein Internat abzuschieben. Ein Internat das, so scheint es Sina als sie dort ankommt, vor Elite-Schülern nur so wimmelt. Als sie dann auch noch mit einer spontanen Umarmung von ihrer Zimmerkameradin und neuen Patin begrüßt wird, ist sie sich sicher, dass sie wohl in der Hölle auf Erden geladet sein muss. Doch ihre Meinung wird sich schon sehr bald ändern, als Lili stirbt. Angeblich eine Folge ihrer Magersucht. Sina hat schon ein schlechtes Gewissen, weil sie dieses elfenhafte Mädchen mit dem Bambi-Blick nie leiden konnte.. Doch dann entdeckt sie Lilis Tagebuch.. Dieses gibt ihr beängstigende Einblicke in Lilis Leben.. Wovor hatte Lili Angst? -Todesangst? Wurde sie ermordet? Sina muss es herausfinden, bevor es womöglich noch weitere Opfer geben wird! Doch ist das Spiel, auf das sie sich einlässt gefährlicher und realer, als sie am Anfang gedacht hatte.. "Elfengrab" ist von der ersten Seite an unglaublich packend, sodass man es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Mit seinen 265 Seiten hat man das Buch dann auch sehr schnell durchgelesen und bleibt wirklich leicht geschockt zurück.. Die Charaktere sind ausgesprochen gut beschrieben, man kann sich alles genau vorstellen und fiebert mit, was wohl passiert ist und was noch passieren wird- und natürlich, was es mit Lilis Tod auf sich hat. Außerdem erwähnenswert ist meiner Meinung nach der Humor, der einen in dem gesamten Buch begleitet- wirklich sehr gut und dabei keinesfalls nervig. Auch nicht nervig, sondern ganz im Gegenteil sogar angenehm, ist die leichte Liebesgeschichte, die in das Buch hineingewebt wurde. Denn selbstverständlich gibt es auf dem Internat gleich zwei Jungen die Sina nicht gerade kalt lassen.. Und umgekehrt auch nicht! ;) Dabei handelt es sich aber nicht um ein teeny-mäßig überzogenes Liebestheater, von dem ich wirklich sehr leicht Ausschlag bekomme, sondern es ist wirklich angenehm und steht auch nicht im Vordergrund. Alles in allem kann ich das Buch wirklich sehr weiterempfehlen, denn es ist spannend, humorvoll, packend und überraschend zugleich! Perfekt!!!

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    • 8

    joleta

    25. January 2015 um 16:47
  • Buchverlosung zu "Elfengrab" von Ulrike Bliefert

    Elfengrab

    Sommerregen

    Hallo ihr Lieben! Jetzt ist es gar nicht mehr so weit bis Weihnachten! Und da ich schon total in Weihnachtsstimmung bin, dachte ich mir dass es doch eine schöne Idee wäre, auf meinem Blog eine Buchverlosung zu starten! Der Gewinner darf wählen zwischen "Elfengrab" von Ulrike Bliefert, "Colours of Africa" von Ellen Alpsten und "Der Garten der verlorenen Seelen" von Nadifa Mohamed! Hier geht es zu dem Beitrag -> klick Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr teilnehmen würdet! Liebe Grüße!

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    • 8
  • Locker, sympathisch und spannend!

    Elfengrab

    GlamourGirl80

    25. February 2014 um 10:08

    Inhalt     Sina ist entsetzt, ihr Vater, seine neue Frau und ihre Mutter haben beschlossen, sie auf ein Internat zu schicken. Nicht nur, dass sie Sina nicht mal gefragt haben was sie davon hält, sie hat auch schlichtweg gar keinen Lust auf dieses spiessige Internat! Doch es hilft alles nicht und schon bald ist Sina Schülerin von Schloss Granzow. Mir ihrer Zimmernachbarin Nora versteht sie sich bestens und bald schon wird sie von Uwe und Till umworben, was ihr ziemlich gut gefällt. Noch während sie mitten in ihrere Phase des Einlebens ist, stirbt eine Mitschülerin.  Der Schock ist gross und als Sina zufällig das Tagebuch des verstorbenen Mädchens findet, erkennt sie schnell, dass ihr Tod keine natürlichen Ursachen hatte...    Meine Meinung   "ElfenGrab" ist ein Gewinn für den ich mir die Daumen ganz kräftig gedrückt habe und mich umso mehr gefreut habe, als ich ihn dann inkl. Widmung in den Händen hielt. Schon das Cover ist, für meinen Geschmack, richtig ansprechend gestaltet und da ich Jugendromane gerne lese, war es keine Frage, dass ich "ElfenGrab" bald lesen würde. Ich muss sagen, dass ich auch nur wenige Momente gebraucht habe um in die Story reinzufinden. Sina's Lebensumstände sind etwas ungewöhnlich und dennoch total verständlich und sie wirkt, für ihr Alter, zwar zunächst sehr trotzig und "anti", aber dennoch richtig sympathisch. Die Veränderung die mit Sina vorgeht erlebt man Schritt für Schritt...sie kommt sich selber wieder näher, findet Freunde und erfährt wie es ist von anderen einfach angenommen und akzeptiert zu sein. Und mit diesen kleinen Entwicklungsschritten kommt das was eben zum "jung sein" dazugehört...die Liebe kommt da natürlich nicht zu kurz. Was aber diese Story eigentlich prägt, ist der Tod einer Mitschülerin, die Sina so gar nicht mochte. Dennoch wird sie in diese Sache unweigerlich hineingezogen, als sie das Tagebuch der Mitschülerin findet. Gemeinsam mir ihren Freunden recherchiert sie, reimt sich Dinge zusammen und bekommt ausserdem einen besseren Draht zu der neuen Frau ihres Vaters. Mit ihrem Input und ihrere Hilfe schaffen Sina und ihre Freunde zu verstehen was da vor sich geht und letztlich ist das aktiv werden der Freunde von Nöten um weitere schlimme Dinge zu verhindern. Das Buch ist locker geschrieben, sympathisch und spannend. Es ist ein toller Jugendroman der einen fesselt und bei dem sich die Puzzlestückchen langsam zusammensetzen. Ich hatte recht früh eine Ahnung was da Sache ist, denke aber, dass man die im Jugendalter vielleicht noch nicht unbedingt hat, was das Ganze dann natürlich noch spannender macht. Ein Thriller der wirklich jugendgerecht geschrieben ist und mich überzeugen konnte! Wer gerne Jugendbücher liest, wird - auch in meinem Alter - auf seine Kosten kommen. Wer es generell nicht so mit Jugendbüchern hat, dem wird die Story wahrscheinlich eher nicht so zusagen....aber...macht Euch, wie immer, am Besten selbst ein Bild! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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  • Ein Thriller ohne Spannung...

    Elfengrab

    Baneful

    17. January 2014 um 09:39

    Inhalt: Sina ist ein rebellischer Teenager, sie kommt mit der neuen Frau ihres Vaters nicht klar und versucht möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Als sie immer mehr auf die "schiefe Bahn" gerät, entscheiden ihre Eltern, dass sie auf ein Internat soll, damit ihr Verhalten sich bessert und sie von ihrem gewohnten (schlecht beeinflussenden) Umwelt loskommt. Am Anfang ist Sina gegen die neue Schule, sie hat sehr viele Vorurteile, doch schnell wird klar, dass die Schüler auf dem Internat doch nicht so doof sind, wie gedacht. Da wäre zum Beispiel ein bestimmter Till, der "indianerglattes" Haar hat und sonst auch ziemlich schnuckelig ist... Eines Tages erfahren die Schüler, dass ihre Mitschülerin Lili (die als Elfe bezeichnet wird) gestorben ist. Niemand weiß so recht was passiert ist. Jedoch hat Sina eine schreckliche Ahnung, diese Ahnung wird sogar noch bestärkt, als sie Lilis Tagebuch findet, in dem Lili schildert, dass sie Angst hat und dass jemand sie umbringen will... Zusammen mit ihren Freunden, möchte Sina Lilis Mörder finden. Meine Meinung: Elfengrab ist nicht mein erster Arena-Thriller und auch von der Autorin habe ich schon Lügenengel gelesen. Lügenengel liegt schon einige Jahre zurück, aber ich weiß noch, dass ich es super spannend fand, was ich von Elfengrab leider nicht sagen kann. Sina ist fünfzehn und benimmt sich sehr, sehr bockig. Und das scheinbar ohne Grund, schließlich haben sich ihre Eltern im Guten getrennt und sind sogar noch Freunde. An einigen Stellen sagt sie auch, dass sie sich für ihre Mutter freut, warum also der Hass gegenüber der freundlichen neuen Ehefrau des Vaters? Okay, mag sein, dass es ein schwieriges Alter ist. Aber sobald sie auf dem Internat ist, BÄM und schon mag sie ihre neue Situation. Anfangs noch etwas halbherzig, dann plötzlich ein beliebtes Mädchen, mag ihre Stiefmutter doch plötzlich, mag Lili und Vivi plötzlich (zuvor hat sie beide nicht gemocht, ohne ersichtlichen Grund). Die Charakterentwicklung ist für mich einfach viel zu schnell vorangegangen und das Teenager Gehabe habe ich nicht nachvollziehen können, alles schien viel zu oberflächlich... Das selbe geht auch um die "Liebesbeziehung" bzw. um die, wie soll ich's nennen, "Mini-Möchtegern-Dreiecksbeziehung". Und genau das selbe geht für die so genannten Twists, die in diesem Genre ja eigentlich Gang und Gebe sind. Die Autorin versucht den Leser auf eine falsche Spur zu bringen, hab ich eigentlich nichts dagegen, aber das macht sie auf so plumpe Art und Weise, dass ich am liebsten einfach schreien würde. Relativ am Anfang wusste ich schon wie alles sich auflösen würde und das war einfach nur langweilig. Im Grunde hatte ich keinen Ansporn um mich von Kapitel zu Kapitel zu hangeln, da die Handlung der Geschichte schon tausendmal von anderen Autoren erzählt wurde (mal besser, mal schlechter). Es gab eigentlich nichts, was dem Buch Individualität verliehen hätte. Nichts. In der Kürze liegt die Würze: Platte psychologische Aspekte, klischeehafte Charaktere, klumpige Spannung (ja klumpig, da sie nie fließt, wenn ihr wisst, was ich meine). Ein Thriller für Jüngere, die nicht viel von der Sorte gelesen haben. Für ältere Lesehasen, eher langweilig. Bewertung: Auf Grund all dessen, kann ich leider nur ein ♥ Herzchen vergeben. Ich war oft genug kurz davor das Buch gegen die Wand zu schleudern und bin froh, dass diese Qual vorbei ist.

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  • Super Buch mit spannendem Thema

    Elfengrab

    Anki94

    13. January 2014 um 21:05

    Erneut habe ich ein Buch von Ulrike Bliefert gelesen und war auch diesmal wieder begeistert. Die Charaktere waren mir sofort sympathisch und Sina konnte ich gut als eine "Freundin" akzeptieren, obwohl sie ganz anders ist wie ich. Trotzdem ist sie leicht zu verstehen, sowie alle anderen Charaktere auch. Die Handlung hat mir super gefallen. Die Spannung wird mit einer kleinen Liebesgeschichte immer wieder durchgemischt und somit etwas spannender gemacht, weil man auf entscheidende Ereignisse wartet. Das Ende kam für mich nicht mehr so ganz überraschend, weil es ein Thema behandelt, von dem ich bereits in "Liebesfluch" gelesen hatte, deswegen kam mir gegen Ende auch dieser Verdacht. Ich denke aber, dass das Thema (welches ich hier nicht nennen möchte, damit die Spannung bleibt) aber durchaus unbekannt ist und deswegen viele Leser überraschen wird. Der Schreibstil ist auch hier einfach zu lesen und zu verstehen, was mir gut gefallen hat, da ich mich mehr auf die Handlung konzentrieren konnte.

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  • Elfengrab von Ulrike Bliefert

    Elfengrab

    LillianMcCarthy

    12. January 2014 um 15:10

    Rezession Elfengrab – Ulrike Bliefert Inhalt: „Sina kann es nicht fassen. Sie soll aufs Internat, abgeschoben von ihren geschiedenen Eltern. Und während Sina noch versucht herauszufinden, wer Zicke und wer Freundin ist, stirbt eines der Mädchen, angeblich an Magersucht. Sina fühlt sich mitschuldig, denn sie konnte Lili noch nie leiden. Doch dann findet sie Lilis Tagebuch mit erschütternden Informationen. Und in Sina keimt ein furchtbarer Verdacht auf, der auf Lilis Tod ein ganz anderes Licht wirft." Personen: Wie in allen Arena Thrillern wird die Beschreibung der Personen immer sehr vage gehalten, was an sich nicht schlimm ist. Leider waren für mich jedoch alle Personen am Anfang sehr unsympathisch, allen voran (Ge)Sina, die Hauptperson, eine 15-jährige Berlinerin, die sich nach der Scheidung ihrer Eltern komplett verändert und in der Gothik-Szene rumtreibt. Als sie auf ein Internat geschickt wird sträubt sich Sina dagegen, erkennt aber schon bald, dass ihre sogenannten Freunde in Berlin nie ihre wirklichen Freunde waren. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten gewöhnt sich Sina jedoch sehr schnell im Internat ein und findet Freunde in Mädchen, mit denen sie in Berlin wahrscheinlich nicht mal gesprochen hätte. Dann verändert sich auch Gesina sowohl optisch als auch vom Charakter, als sie versucht Lilis Tod aufzuklären. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie immer wieder bei Trish, der neuen Frau ihres Vaters und angehenden Ärztin, Rat sucht, obwohl sie diese anfangs nicht leiden kann und überhaupt nicht verstehen konnte, wie selbst ihre Mutter diese Frau so gern haben konnte. Kritik: Trotz der anfänglichen Abneigung gegen manche Personen hat mich Elfengrab sehr in seinen Bann gezogen, weshalb ich es auch an einem Nachmittag durchgelesen habe. Die Geschichte wird sehr früh, auch schon vor Lilis Tod sehr spannend. Als dann noch Lili stirbt und Sina sehr schnell herausfindet, dass etwas nicht stimmt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Elfengrab ist wie alle Arena Thriller sehr leicht geschrieben und war sehr flüssig zu lesen. Die Thematik des Buches war sehr spannend. Ich möchte euch jetzt schon mal verraten, dass es ein medizinisches/psychisches Problem ist, was in seiner Thematik sehr interessant ist. Das Problem ist der Knackpunkt in dem Buch und sobald man es erkannt hat wird alles klar. Eine Sache hat mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen. Während es schon sehr früh sehr spannend wird geht dem Buch auf den letzten Seiten die Luft aus. Ich musste mich durch die letzten ca. 75 Seiten quälen. Schon viel zu früh war klar, wer Lili umgebracht hat und warum sie sterben musste. Man konnte sich dann ziemlich leicht zusammenreimen was jetzt noch alles passiert und somit haben sich die letzten Seiten unnötig in die Länge gezogen. Bewertung: Elfengrab bekommt von mir 4 von 5 Sternen. Das Buch ist eines der besten aus der Arena Thriller Reihe und ich empfehle es jedem, der gerne Bücher aus dieser Reihe liest. Für alle, die noch nie einen Arena-Thriller gelesen haben ist dieser Band ein sehr guter Einstieg, da man in diesem Buch sehr gut erkennt, was das wichtige an der Reihe ist: Dass das Böse nie böse ist sondern auch seine guten Seiten hat. Ein Sternchen Abzug bekommt das Buch von mit für sein viel zu langes Ende.

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  • Rezension zu "Elfengrab" von Ulrike Bliefert

    Elfengrab

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. January 2013 um 01:16

    Neben den Fitzek-Thrillern, ist dies hier mein erstes deutsches Krimi-Buch. Genauer gesagt ist das ein Jugendkrimi (oder auch Internatskrimi) aus der Labyrinthe-Reihe. In dem Buch geht es um die fünfzehnjährige Sina, dessen Leben etwas aus der Reihe getanzt ist, seit ihre Eltern sich scheiden lassen. Beide haben sich für ein vollkommen neues Leben entschieden. Während ihre Mutter in Cambridge studiert, heiratet ihr Vater eine jüngere, amerikanische Frau, die Medizin studiert und Sina bekommt ein Geschwisterchen dazu. Sie erhofft sich durch ihre vermeintliche Freundin Caro mehr Halt und Zuspruch, als man sie auf ein Internat bringen will, nachdem sie oft die Schule geschwänzt, Diebstähle begangen und sich noch hat tattowieren lassen. Anfangs ist Sina davon ganz und gar nicht begeistert und denkt, sie wird auf ein vornehmes Internat mit Zicken abgesetzt, aber durch ihre Patin Nora findet sie dort relativ schnell Anschluss und lernt neue Freunde kennen. Dabei sind Caro und die grauenhafte Trisha schnell vergessen. Als sie jedoch bemerkt, dass es ihrer Mitschülerin Lilie alles andere als gut geht, findet sie eines Abends bei einem Spaziergang heraus, was unter anderem der Grund für ihre Magersucht ist. Sina glaubt, dass Lilie von ihrer Schwester Vivi zunehmend gedrillt wird, damit sie möglichst bald an den Landesmeisterschaften im Turnen teilnehmen kann. Bis sie jedoch ein geheimnisvolles Poesiealbum findet, dass sich als Lilies Tagebuch herausstellt und die Freunde in schlimmere Richtungen führen. Neben den dramatischen Umständen um Lilies Tod lernt Sina jedoch nicht nur, was es heißt richtige Freunde zu haben, sondern auch die erste Liebe kennen. Packend, Spannend...ich bin noch ganz überrascht und überwältigt, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass mir das Buch sehr gut gefallen würde. Zunächst muss ich jedoch sagen, dass ich den Schreibstil okay fand. Lässt sich flüssig lesen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Buch schnell aus der Hand legen zu müssen oder können. Denn offen gesagt hatte ich es auch in einem Rutsch durch. Eigentlich schade, dass es schon zuende ist. :) Dafür das ich deutsche Krimis eigentlich nicht besonders mag, bin ich aber nicht davon abgeneigt, noch mehr solche Bücher zu lesen. Im Gegenteil. Das einzige, was ich mich jedoch immer noch hinterfrage, was die komplette Handlung mit dem Titel auf sich hat. Aber manchmal sind Buchtitel ja etwas verwirrender als man denkt. Alles in allem ein sehr guter Jugendkrimi. Ich würde es auf jedenfall weiter empfehlen. Ich würde sogar glatt eine Fortsetzung lesen, würde es denn sowas geben. Und ganz besonders hat mir dabei auch die Thematik gefallen, die am Ende ziemlich verdeutlicht wird, um was es sich dabei unter anderem handelt bzw. wie es zu diversen Taten kommen konnte. Am besten, man liest es selbst. ;)

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  • Rezension zu "Elfengrab" von Ulrike Bliefert

    Elfengrab

    mermaid

    14. November 2012 um 13:24

    ''Es ist nicht so wie ihr denkt. Ich will nicht sterben.'' Sina leidet unter der Trennung ihrer Eltern, welches sie langsam aber sicher auf die schiefe Bahn bringt. Sie schwänzt die Schule und rebelliert gegen ihre Eltern, indem sie ihren Style komplett umändert und zum Goth wird. Ihr Vater schickt sie daraufhin auf ein Internat, wo sie sofort Anschluss findet. Zum ersten Mal seit langem geht es in ihrem Leben wieder bergauf, doch eines Tages wird ihre Mitschülerin Lilli tot aufgefunden. Und als Sina und ihre Freundin das Tagebuch von Lilli entdecken, versuchen sie herauszufinden, was es sich mit dem plötzlichen Tod auf sich hat. ''Elfengrab'' ist eine sehr gut durchdachte Story, was man, wenn man es erst angefangen hat zu lesen, gar nicht mehr aus der Hand weglegen kann. Von Anfang an gibt es genug verdächtige Personen, die alle mit dem rätselhaften Tod zutun haben könnten und es macht Spaß, mit Sina und ihren Freunden mitzurätseln. Außerdem ist es sehr informativ und man lernt Neues hinzu, vorallem auch weil das Thema, ohne zu viel zu verraten, eher selten oder kaum in Jugendbüchern vorkommt. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, und alle Charaktere haben eine gewisse Tiefe, was das Lesevergnügen nur verdoppelt. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Elfengrab" von Ulrike Bliefert

    Elfengrab

    Fotini

    18. November 2011 um 21:13

    Inhalt Sina hat es nicht gerade leicht. Nach der Scheidung ihrer Eltern zieht sie sich immer mehr zurück, schwänzt die Schule und scheint auf die schiefe Bahn zu geraten. Weil ihr Vater sich immer mehr Sorgen macht, schickt er seine Tochter schließlich auf ein Internat. Davon ist der Gothic-Fan Sina allerdings ganz und garnicht begeistert! Trotzdem fügt sie sich ihrem Schicksal und findet auf der neuen Schule ziemlich schnell Freunde. Einzig die Geschwister Vivi und Lili nerven sie total. Doch dann stirbt Lili plötzlich, angeblich weil ihr Herz nach zuviel Sport und einer schweren Magersucht versagt hat. Sina macht sich schreckliche Vorwürfe, weil sie denkt, dass sie Lilis Tod hätte verhindern können. Eines Abends findet sie jedoch Lilis altes Tagebuch und ihr wird bewusst, dass Lili ermordet wurde...und Sina geht den Hinweisen nach, um den wahren Mörder ihrer Mitschülerin zu finden. Meine Meinung "Elfengrab" ist mein erster Arena Thriller und ich war sehr gespannt, wie er mir gefallen würde. Leider konnte das Buch mich nicht vollends überzeugen. Die Geschichte an sich fand ich eigentlich interessant und ich wollte wirklich wissen, was hinter Lilis Tod steckt. Die Auflösung fand ich auch gut, außer dass das Ende mir etwas zu schnell kam. Ich habe irgendwie den "Knall" am Höhepunkt vermisst. Und ich hatte auch nicht immer das Bedürfnis weiterzulesen, was vielleicht auch am Schreibstil lag. Das Buch ist zwar ganz okay geschrieben, allerdings war mir die Sprache viel zu gezwungen jugendlich, so als wollte die Autorin unbedingt coole Teenagersprache nutzen. Das hat mich oftmals gestört, aber ich konnte trotzdem noch drüber hinwegsehen. Mit den Charakteren konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Sina war zwar meistens ganz sympathisch, allerdings habe ich keinen richtigen Zugang zu ihr gefunden und ich konnte ihre Gedanken und Handlungen nicht immer nachvollziehen. Zudem hat mir auch ihr beschriebener Kleidungstil und Musikgeschmack nicht gefallen, denn Gothic ist nicht so meins. Die Nebencharaktere hätten meiner Meinung nach auch etwas besser charakterisiert werden können, denn sie sind mir kaum noch in Erinnerung geblieben. Die Themen, die im Buch noch nebenbei behandelt werden, sind besonders für jüngere Leser interessant. Sina ist mitten in der Pubertät und hat ihre ersten Erfahrungen mit Jungs, Liebe und Sex. Außerdem steht sie zwischen zwei verschiedenen Jungs und als Leser ist man gespannt, für welchen von den beiden sie sich entscheidet. Fazit "Elfengrab" hat meiner Meinung nach einige Schwächen und hat mich daher nicht vollends überzeugt. Trotzdem würde ich das Buch nicht als schlecht bezeichnen, weil es besonders für zwischendurch gut geeignet ist. Darum vergebe ich 3 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Elfengrab" von Ulrike Bliefert

    Elfengrab

    Claudias-Buecherregal

    09. July 2011 um 11:07

    Sina wird von ihrem Vater auf ein Internat geschickt, da dieser befürchtet, dass seine Tochter auf die falsche Bahn geraten könnte. Natürlich ist Sina über seine Entscheidung gar nicht glücklich, aber nach und nach gewöhnt sie sich an das neue Leben und findet Freunde. Als sie sich gerade gut eingelebt hat, stirbt ihre Mitschülerin Lili. Offiziell soll Magersucht die Ursache sein, aber dann finden Sina und ihre Freunde Lilis Tagebuch, aus dem eindeutig hervorgeht, dass Lili Angst hatte, Todesangst sogar. Sina hat Lili zwar nie gerne gemocht, aber trotzdem versucht sie herauszufinden, vor was oder vor wem sich Lili so sehr gefürchtet hat, denn Lili hat auch noch eine Schwester. Schwebt diese ebenfalls in Gefahr? Durch Ulrike Blieferts tollen Schreibstil bietet sie dem Leser einen schnellen, problemlosen Einstieg in das Jugendbuch. Den ganzen Roman über bleibt diese tolle, jugendliche Ausdrucksweise erhalten, die den Charakteren Leben verleiht und Sina und ihre Freunde sehr sympathisch erscheinen lässt. Das Verhalten der Jugendlichen ist zu jeder Zeit authentisch geschildert und bietet einen Gesamtblick auf deren Wünsche und Ängste, deren erste Liebe und das Leben eines Teenagers im Allgemeinen. "Es sah aus wie eine kleine frühsommerliche Gartenparty. Aber es ging um etwas ganz anderes. Es ging um Tod und Sterben - und vielleicht sogar um Mord." (Seite 147) Der Hintergrund zu Lilis Tod wird nach und nach aufgeklärt. Ich war mir zwar ziemlich schnell sicher, was die Ursache dafür war, aber trotzdem war das Buch interessant und spannend, denn die Aufklärung wird gut dargeboten und bietet ein ganz neues Thema, zu dem ich noch keinen Jugendroman gelesen habe. Psychologische Hintergründe spielen dabei eine Rolle und die Leser werden sicherlich mit großer Neugier lesen wollen, was mit Lili geschehen ist, denn die Erkenntnis ist erschreckend, schockierend und die Thematik vielen Jugendlichen sicherlich noch nicht bekannt oder zumindest nicht sehr vertraut. Fazit: Ein fesselnder Jugendroman, der bis zu letzt begeistern kann und thematisch etwas Neues bietet. Broschiert: 265 Seiten Verlag: Arena (Juni 2011) ISBN-10: 3401502158 ISBN-13: 978-3401502151 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre

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  • Rezension zu "Elfengrab" von Ulrike Bliefert

    Elfengrab

    LenaBo

    04. July 2011 um 15:18

    4,5 Sterne Inhalt: Sina ist aufmüpfig, schwänzt die Schule und sie scheint immer weiter auf die schiefe Bahn zu geraten. Und das alles, weil Sina nicht mit der Trennung und vor allem mit der neuen Lebensgefährtin ihres Vaters zurechtkommt. Ihre Eltern beschließen Sina auf ein Internat zu schicken, damit sie ihr Leben endlich wieder in den Griff bekommt. Nach anfänglichem Unmut lebt Sina sich schnell in ihrem neuen Zuhause ein, auch, wenn sie nicht mit allen neuen Mitschülern eine Freundschaft schließt. Eines Tages wirft der plötzliche Tod von Sinas Mitschülerin Lili viele Fragen auf. Niemand will so recht glauben, dass Lili an einer natürlichen Ursache gestorben ist. Als Sina eines Abends zufällig das Tagebuch der verstorbenen Schülerin findet, steht für sie fest, dass Lili ermordet wurde. Zusammen mit ihren besten Freunden im Internat begibt sich Sina auf die Suche; nach Spuren und vor allem nach dem wahren Mörder. Meine Meinung: ‘Elfengrab’ ist der erste Arena-Thriller, den ich gelesen habe, und definitiv nicht mein letzter. Ununterbrochen war ich von der authentischen Darstellung von jugendlichen Ängsten, Bedürfnissen und Handlungsweisen in den Bann gezogen und habe stets bewundert, wie die Autorin diese sehr realistisch und mitreißend eingefangen hat. Die Spannweite dieser Beschreibungen reicht von den Gedanken des eigenen Aussehens, über Freundschaft und die erste große Liebe, bis hin zu Ängste und Zweifel, die nicht alltäglich sind. Diese Furcht wurde von Ulrike Bliefert äußerst emotional und dramatisch behandelt und hat mich bis zum Ende des Buches gefesselt. Neben der glaubwürdigen Darstellung der Jugendlichen ist auch die Geschichte und deren Auflösung etwas Besonderes und wurde meines Wissens in Jugendthrillern noch nicht thematisiert. Das liegt wahrscheinlich daran, dass diese Thematik unter Jugendlichen eher unbekannt ist. Doch auch hier zeigt die Autorin, dass sie sich ohne Probleme in die Gedankenwelt der Jugendlichen einfinden kann, sodass sie die die Erklärung dieses Gegenstandes auf sehr anschauliche und verständliche Art und Weise in den Handlungsverlauf einbaut. Des Rätsels Lösung bzw. die Identität des Mörders war für mich zwar etwas vorhersehbar, aber das hat meine Begeisterung während des Lesens nicht gemindert. Denn trotz meiner Vorahnung war es ein Vergnügen, die Figuren dabei zu beobachten, wie sie tagtäglich versuchen auf eigene Faust den Mörder ihrer Mitschülerin zu entlarven. Fazit: ‘Elfengrab’ ist ein packender und zugleich erschreckender Jugendthriller, der sicherlich nicht nur Teenager begeistern kann; sympathische Charaktere und eine spannende, mit psychologischen Aspekten angehauchte Geschichte, die immer wieder jugendlichen Charme versprüht. Empfehlenswert!

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