Ulrike Borst Wenn die Liebe überschattet wird

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Inhaltsangabe zu „Wenn die Liebe überschattet wird“ von Ulrike Borst

Keine psychische Störung ist so häufig wie die Depression. Und dabei leidet nicht nur der Betroffene selbst, sondern auch die Familienangehörigen werden stark beeinträchtigt. Oft sind sie in Gefahr, unter der psychischen Belastung zusammenzubrechen. Die erfahrene Paar- und Familientherapeutin Ulrike Borst klärt über die Krankheit Depression auf, stellt Behandlungsmethoden vor und gibt Angehörigen von depressiven Menschen Hinweise, wie sie es schaffen, selbst gesund zu bleiben und die Partnerin oder den Partner bei der Heilung optimal zu unterstützen.

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  • Rezension zu "Wenn die Liebe überschattet wird" von Ulrike Borst

    Wenn die Liebe überschattet wird
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. November 2011 um 12:29

    Es sind in den letzten Jahren immer mehr Menschen, darunter zunehmend Männer aller Altersstufen, die von einer Krankheit getroffen werden, die wegen ihres für die Betroffenen oft unklaren Ursprungs für sie unberechenbar ist. Ich kenne Menschen, die während der tiefsten Phase ihrer Depression, als sie in der Klinik waren und auch diese oft intensive Behandlung nicht zu einer Besserung ihres Zustandes führte, mit jedem zum Tod verurteilten Krebskranken sofort getauscht hätten. Denn die Umwelt begegnet einem an Depression erkrankten oft mit Unverständnis, und Ratschläge wie „Reiß dich doch zusammen!“ bringen den Erkrankten keinen Schritt weiter. Das vorliegende sehr empfehlenswerte Buch beschreibt unter anderem das Umfeld des Kranken. Denn unter einer Depression leidet nicht nur der Betroffene selbst, sondern in extremem Maße auch seine Familienangehörigen. Nicht nur müssen sie damit umgehen, dass ein zuvor starker Vater oder eine Allroundmutter nun schwach und hilflos ist, sondern sie müssen nicht selten feststellen, dass sie auf den zuvor geliebten und geachteten Menschen eine extreme Wut haben und mit einer tiefen Verachtung für ihn kämpfen müssen. Nicht selten drohen sie unter der psychischen Belastung, die das Leben mit einem depressiven Familienangehörigen mit sich bringt, selbst zusammenzubrechen. Oft wirkt die Unkenntnis daran mit, man weiß nichts Genaues über die Krankheit und ist selbst total hilflos im Umgang damit. Dieses Buch will Abhilfe schaffen und konkrete Hilfen anbieten für ein „Leben mit einem depressiven Partner“. „Wenn die Liebe überschattet wird“ gibt zunächst eine sehr verständliche und anschauliche Einführung in das Verständnis der Krankheit, bevor es in kleinen Schritten zeigt, wie der eine Partner mit der Depression des anderen umzugehen lernt. Besonders wichtig fand ich den letzten Teil des Buches, wo Ulrike Borst beschreibt, wie die bisherige Qualität einer Beziehung sich auswirkt auf den Umgang miteinander, wenn einer von beiden an Depression erkrankt. Eine vorher belastete und unglückliche Beziehung macht den Kranken oft noch kränker und nicht selten ist für beide eine endgültige Trennung oder Scheidung die einzige Überlebenschance. Doch es gibt Abhilfe. Oft ist es nicht zu spät, in die Beziehung in investieren. Ulrike Borst gibt den von der Depression eines Partners betroffenen Frauen und Männern viele hilfreiche Ratschläge, die sie am Ende des Buches zusammenfasst unter dem Titel: „Die 10 wichtigsten Tipps für Paare, die von Depression betroffen sind“. Lesen Sie diese Zusammenfassung zuerst. Sie macht Mut für die Lektüre eines Buches, das ich nur empfehlen kann Wer sich in anderer, kürzerer, aber nicht weniger hilfreichen Form über die Depression informieren möchte, der sei auf zwei Bücher aus dem Kunstmann Verlag hingewiesen: Matthew Johnstone, Mein schwarzer Hund. Wie ich meine Depression an die Leine legte (2008) Ainsley Johnstone und Matthew Johnstone, Mit dem schwarzen Hund leben. Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren (2009)

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