Ulrike Busch Flaschenpost vom Mörder

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Inhaltsangabe zu „Flaschenpost vom Mörder“ von Ulrike Busch

Nach einer Partynacht im Sommer 1997 wurde die lebensfrohe Nina Asmus tot am Strand von Amrum gefunden. War es wirklich ein Unglück, wie die Ermittlungen des Vorgängers von Hauptkommissar Kuno Knudsen ergaben? Zum zwanzigsten Jahrestag von Ninas Tod planen die damaligen Freunde eine Gedenkparty. Am Morgen dieses Tages findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost am Strand, wie es scheint, ein Geständnis von Ninas Mörder. Und: Der Unbekannte kündigt an, weiter töten zu wollen. Bei ihren Ermittlungen stoßen Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander auf Erinnerungslücken, Mauern und Widersprüche. Plötzlich zeigt der Mörder, dass er es ernst meint.

Mörderisch verstrickter Nordseekrimi um 20 Jahre alten Todesfall. Ein Muss für alle Amrum- und Krimi-Fans.

— Lesestunde_mit_Marie

Mord verjährt nicht, das zeigt sich auch bei diesem Krimi sehr gut und mit viel Amrum-Flair!

— sommerlese

Wieder ein toller Krimi aus der Feder von Ulrike Busch. Ich bin begeistert.

— AdrienneAva

Spannender Krimi zum Miträtseln mit viel Amrum-Flair und gemütlichen Menscheleien.

— hasirasi2

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  • Rezension: "Flaschenpost vom Mörder" (Kripo Wattenmeer 3) von Ulrike Busch

    Flaschenpost vom Mörder

    Anchesenamun

    01. October 2017 um 18:56

    "Flaschenpost vom Mörder" ist der dritte Teil der Krimiserie um die "Kripo Wattenmeer", die aus den Kommissaren Kuno Knudsen, seines Zeichens gestandener Amrumer, und dem jungen Arne Zander besteht. Die beiden treten in Aktion, sobald auf einer der nordfriesischen Inseln ein Verbrechen aufgeklärt werden muss. Kuno und Arne sind durch und durch sympathische Figuren, und ich mag ihre besondere Freundschaft. Auch wenn man Einblicke in das Privatleben der beiden erhält, steht doch immer der Fall im Vordergrund. Hier ist keiner der Ermittler ein besonders kaputter Charakter, und hier gibt es auch kein Konkurrenzdenken zwischen den Kollegen. Das Ermittlerduo arbeitet Hand in Hand und ergänzt sich gut, und das schätze ich an den beiden. Sie sind typisch nordisch-ruhige Charaktere, die besonnen vorgehen.  Daneben treten wenige Charaktere auf, die sich durch die ganze Reihe ziehen, wie z. B. der aufdringliche Inselreporter Friedrich Fliegenfischer. Neu hinzu kam in diesem Teil Kunos kleiner Bruder Okko, der für kommende Bände sicherlich ausbaufähig ist. Ansonsten lernt man bei jedem Fall immer einen neuen Schwung Insulaner kennen, mit denen Kuno zum größten Teil persönlich bekannt ist, da das Inselleben nunmal beschaulich ist und man sich untereinander kennt. Wie in ihren anderen Krimis, präsentiert die Autorin auch hier wieder ein Geflecht von Beziehungen zwischen den verschiedensten Charakteren. Wie oft dachte ich mir, ich hätte den Mörder und das Motiv entdeckt. Und dann änderte ich auf der nächsten Seite wieder meine Meinung. So blieb es spannend bis zur letzten Seite. Zwar war der/die/das Täter/in (Man will ja nicht spoilern.) in meiner engeren Auswahl, aber sicher war ich mir bis zum Schluss nicht, und die Autorin versteht es gut, den Ball hin- und herzuwerfen zwischen den Verdächtigen.  Buschs Schreibstil ist lebendig und lässt sich sehr flüssig lesen. Auch wenn ihre Krimis ernsthaft sind, blitzt hier und da ein feiner Humor durch, vor allem in den Szenen zwischen Knud und Arne.  Die Krimis von Ulrike Busch sind unblutig und deshalb auch für zartbesaitete Leser geeignet. Im Vordergrund stehen immer die Beziehungen von Opfern und Verdächtigen sowie die Ermittlungsarbeit von Knud und Arne. Durch die ständigen Perspektivwechsel lernt man alle wichtigen Charaktere nach und nach besser kennen und kann so einzelne Puzzleteile zusammensetzen.  Man spürt regelrecht die Liebe der Autorin zu Norddeutschland. Wer die nordfriesischen Inseln bereits kennt, wird sicherlich seine Freude haben, dorthin zumindest literarisch zurückzukehren. Wer so wie ich noch nie im hohen Norden war, wird hier ein neues Urlaubsziel finden. Jedes Mal, wenn ich einen Knudsen-Zander-Krimi lese, packt mich die Lust, endlich mal eine Reise nach Amrum oder auf eine andere deutsche Insel zu machen.  Egal, ob man das Buch am Strand in der Sonne liest oder an einem verregneten Tag in eine Decke eingemümmelt auf der Couch - das richtige Lesegefühl kommt bei mir hier immer auf. Ich bin mittlerweile ein richtiger Knudsen und Zander-Fan und kann die Krimireihe jedem wärmstens empfehlen.

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  • Mord verjährt nicht

    Flaschenpost vom Mörder

    sommerlese

    10. August 2017 um 18:51

    Ulrike Busch setzt ihre Krimireihe mit dem 3. Band "Flaschenpost vom Mörder" weiter fort. Im Sommer 1997 feiern junge Leute auf Amrum eine Party, ausgelassen stürzen sie sich in der Nacht in die kalte Nordsee. Am nächsten Tag findet man die Leiche der lebensfrohen Nina Asmus am Strand. Die polizeilichen Ermittlungen stellten den Tod der jungen Frau als Unglück dar. Oder steckte doch ein Mord dahinter? 20 Jahre später taucht eine ominöse Flaschenpost auf und Hauptkommissar Kuno Knudsen gräbt den Fall wieder aus. Seit dem ersten Band "Pfauenfedernmord" bin ich ein Fan der Autorin und habe mich auf ein Wiedersehen mit der Kripo Wattenmeer gefreut. Aber auch für Neueinsteiger sollte es keine Verständnisprobleme geben, denn das Geschehen wird umfassend erklärt. 20 Jahre ist Nina jetzt schon tot und ihre damalige Clique plant eine Gedenkparty zu ihren Ehren. Doch in einer am Strand gefundenen Flaschenpost kündigt ein Mörder weitere Morde an. Die Stimmung für das Fest gerät ins Schwanken. Was ist damals wirklich geschehen, wer war mit Nina bis zum Schluss zusammen und war es wirklich ein Unfall?   Die Krimihandlung führt die beiden Kommissare Kuno und Arne an einen Fall, der von 20 Jahren geschehen ist und als ungeklärt zu den Akten gelegt wurde. Eine ominöse Flaschenpost bringt die Ermittler dazu, sich erneut mit dem Fall zu beschäftigen. Beim Bohren in der Vergangenheit und stossen die Ermittler bei den Beteiligten auf eine Wand von Widersprüchen, merkwürdigen Alibis und dem Alkohol geschuldeten Erinnerungslücken. Was treibt den Täter von damals an und wen trifft es als nächstes?   Was bei dieser Reihe auch dieses Mal wieder gut zum Ausdruck gebracht wird, ist der authentisch wirkende Lokalkolorit der Nordsee, in diesem Buch die Insel Amrum. Man begleitet die Protagonisten auf ihren Fahrten mit der Fähre vom Festland, streift mit ihnen durch die Straßen von Nebel und geniesst den Blick auf die Halligen. Das landestypische Essen und Teetrinken wird sehr anschaulich geschildert und man bekommt richtig Sehnsucht auf einen Urlaub am breiten Sandstrand mit Nordseewellenrauschen.     Die Charaktere sind sehr differenziert angelegt, die Personen der Clique bieten eine Vielzahl von möglichen Tätern und man kann sehr gut mitraten, wer es denn nun gewesen sein könnte. Immer wieder bringen neue Äußerungen, Schwärmereien und Beziehungsgeflechte das eben gebastelte Tatmotiv ins Wanken und man muss den Tatverdacht revidieren. Bis zum Ende spielt die Autorin geschickt mit einigen Wendungen und bietet in ihrer Auflösung eine logische Tatkette. Ulrike Buschs Erzählstil liest sich flüssig, die Dialoge zeigen den teilweise wortkargen Sprachgebrauch der Friesen und das macht die Geschichte sehr authentisch und regionsbezogen. Während Kuno Knudsen hinter das Geheimnis des Mörders an Nina kommen will, bringt ihn auch eine private Sache zum Schwitzen. Sein Bruder Okko hat sich von seiner Lebensgefährtin getrennt und ist wohnungslos, nun möchte er bei Kuno wohnen. Doch zuvor muss erst der Dachboden leergeräumt werden und Okko ist nicht gerade eine tatkräftige Hilfe. Ganz im Gegenteil, er trinkt lieber Alkohol statt Tee und lässt sich von seinem Bruder aushalten. Der Spannungsfaktor hätte meiner Meinung nach etwas höher sein können. Auch wenn ich gerne mitgeraten habe, geht die Ermittlung eher mit einem gemäßigten Tempo vonstatten, was ja auch der friesischen Mentalität zu entsprechen mag. Dieser Nordseekrimi mit ordentlich Amrum-Flair ist die richtige Lektüre für den nächsten Nordseeurlaub. Wer gerne miträtselt und sich dem Lokalkolorit hingeben möchte, ist mit diesem Buch sehr gut bedient.

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  • Gefährliche Flaschenpost

    Flaschenpost vom Mörder

    AdrienneAva

    10. August 2017 um 14:22

    Das Buch:Zum 20. Todestag von Nina planen ihre damaligen Freunde eine Gedenkparty. Sie wurde damals leblos am Strand gefunden und ihr Tod als Unglück bezeichnet. Am Morgen der Party findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost in welcher ein Geständnis von Ninas Mörder ist. Ausserdem kündigt er an weiter töten zu wollen. Kuno Knudsen und Arne Zander stossen auf eine Mauer von Widersprüchen und Erinnerungslücken. Können sie den Mörder finden?Mit Flaschenpost vom Mörder erscheint das dritte Buch und die sympathischen Ermittler Kuno Knudsen und Arne Zander aus der Feder von Ulrike Busch.Gewohnt flüssig und spannend lässt sich auch der neuste Fall lesen. Wie in den vorherigen Büchern findet sich auch hier viel Lokalkolorit und eine herrliche, wie auch mörderische Kulisse. Ganz besonders gefallen hat mir, dass wir in diesem Teil etwas über Kuno Knudsens Vergangenheit erfahren durften. Ein Mann mit Ecken und Kanten eben. Natürlich bleiben uns die lockeren Zankereien zwischen Kuno und Arne auch hier erhalten. Ein tolles Gespann. Der Fall selbst ist verzwickt und durch die Tatsache, dass sich vieles in der Vergangenheit abgespielt hat, bleib es lange undurchsichtig. Auch Rivalitäten treten wieder ans Licht und so bekommen wir einen tollen Blick auf eine Clique, bei der nicht alles so ist wie es den Anschein macht.Wer gerne leichte Krimis liest ist bei Ulrike Busch immer an der richtigen Adresse. Ich freue mich schon auf weitere Teile dieser tollen Reihe.

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  • Unfall oder Mord?

    Flaschenpost vom Mörder

    hasirasi2

    23. July 2017 um 19:09

    Frederik findet morgens beim Joggen am Strand von Amrum eine Flaschenpost mit brisantem Inhalt: „22. Juli 1997.
Ich habe gemordet.
Ich werde es wieder tun.“ (S. 15). Frederik weiß sofort, um welchen Mord, welche Tote, es geht. Nina wurde vor genau 20 Jahren ausgerechnet von ihm tot am Strand gefunden, an der Stelle, wo jetzt die Flaschenpost lag. Natürlich schlägt die Nachricht hohe Wellen. Ninas Mutter Tela hat schon damals nicht an einen Unfall geglaubt, aber die Ermittlungen von Kuno Knudsen Vorgänger hatten nichts Gegenteiliges ans Licht gebracht. Was liegt für Kuno also näher, als sich selbst auf die Gedenkparty für Nina an diesem Abend einzuladen. Dabei kann er sich ganz unauffällig in ihrer ehemaligen Clique umhören. Es wird nicht nur gut über dir Tote geredet. Svenja, Ninas frühere Konkurrentin, lästert, deren Lebensmotte sei: „Man muss nicht mit jedem Mann auf der Welt geschlafen haben, aber man muss es wenigstens versucht haben.“ (S. 89) gewesen. Kurz darauf scheint der Mörder seine Ankündigung in die Tat umzusetzen ...   „Flaschenpost vom Mörder“ ist der 3. Fall der Kripo Wattenmeer und stammt aus der Feder von Ulrike Busch. Dieses Mal haben es Kuno Knudsen und sein Kollege Arno Zander besonders schwer, denn der Fall liegt schon 20 Jahre zurück und keiner der Beteiligten kann sich angeblich an die Geschehnisse der Unfallnacht erinnern. Schließlich haben sie damals alle ordentlich gefeiert und waren, nett formuliert, nicht mehr ganz nüchtern. Außerdem kommt bei den Ermittlungen nach und nach zutage, dass sich die Freunde nicht wirklich so grün waren bzw. sind, wie sie nach außen tun ...   Dazu kommt noch ein privates Problem für Knudsen. Sein jüngerer Bruder Okko, ein „Lebenskünstler“ („Nichts besitzen, nichts können, nichts nützen. Aber alles wollen.“ (S. 105)), kommt nach vielen Jahren zurück und nistet sich bei ihm ein. Aber auch Kunos Kollege Arne, der eigentlich auf Sylt lebt, scheint es auf Amrum immer besser zu gefallen. Er flirtet heftig mit einer Bäckerin - wandelt er etwa auf Freiersfüßen und erwägt einen Umzug nach Amrum? Für mich machen gerade diese Zwischenmenschliche und das tolle Nordseeflair diese Krimireihe so liebenswert. Man kann die Entwicklung der Figuren und Insel über einen längeren Zeitraum verfolgen, begleitet sie sozusagen durch ihren Alltag.   Der Fall an sich war dieses Mal sehr verzwickt. Die vielen Involvierten, von denen zu irgendeinem Zeitpunkt fast jeder Mal verdächtig ist, haben mich (und die Ermittler) ganz schön auf Trab gehalten. Ich hatte zwar recht früh einen Verdacht, aber so richtig sicher war ich mir nicht und auch das Motiv war mir nicht klar.   Mein Fazit: Spannender Krimi zum Miträtseln mit viel Amrum-Flair und gemütlichen Menscheleien. Ich freue mich auf hoffentlich noch viele weitere Fälle der Kripo Wattenmeer.

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