Ulrike Dömkes

 3.7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorin von Chablis, Pub der toten Dichter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ulrike Dömkes

Ulrike DömkesChablis
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Chablis
Chablis
 (7)
Erschienen am 01.08.2014
Ulrike DömkesPub der toten Dichter
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Pub der toten Dichter
Pub der toten Dichter
 (1)
Erschienen am 10.11.2016
Ulrike DömkesNebbiolo: Für Liebhaber gepflegter Weine, Speisen und Morde
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Nebbiolo: Für Liebhaber gepflegter Weine, Speisen und Morde
Ulrike DömkesRoter Riesling
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Roter Riesling
Roter Riesling
 (0)
Erschienen am 16.11.2015
Ulrike DömkesDie Verschwundenen vom Gare d’Austerlitz
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Die Verschwundenen vom Gare d’Austerlitz
Die Verschwundenen vom Gare d’Austerlitz
 (0)
Erschienen am 04.06.2018
Ulrike DömkesVin Santo: Ein kulinarischer Krimi mit Boris de Beers
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Vin Santo: Ein kulinarischer Krimi mit Boris de Beers

Neue Rezensionen zu Ulrike Dömkes

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detlef_knuts avatar

Rezension zu "Pub der toten Dichter" von Ulrike Dömkes

Spannender Ratekrimi für traditionsbewusste Englandreisende!
detlef_knutvor 2 Jahren

Der Weinjournalist Boris de Beers und seine Begleiterin die Gianna Lerouge verbringen einige Tage in dem kleinen Wellnesshotel Rose Hill Manor in Kent. Es ist eigentlich ein Weingut, bei dem als Nebenprodukt die Vinotherapie für die Wellness sorgt. Nach dem Abendessen, bei welchem sie ungewöhnlich lange auf das Essen warten mussten, erfahren Sie vom aufgeregten Inhaber Lord Astilon, dass sein Freund soeben einem Herzinfarkt auf der Massagepritsche erlegen ist. Dabei handelt es sich um den berühmten Fantasy-Schriftsteller Jeremiah Hell. Das ist mal wieder eine Abwechslung für das Feinschmeckerpärchen. Doch sehr schnell stellt sich heraus, dass es kein Herzinfarkt war, den der Schriftsteller dahinstreckte. Vielmehr handelte es sich um eine ein Kontaktgift, welches sich in der Traubenkernpaste befand, mit der er massiert worden war. Zwar wird die Neugierde bei Gianna und Boris geweckt, doch die Ermittlungen werden im folgenden hauptsächlich von der Polizei aufgenommen.

Ein sehr schön zu lesender Kriminalroman vor der Kulisse des malerischen Südenglands von Kent bis Cornwall. Ulrike Dömkes hat Attraktionen, Traditionen und Landschaften dieses Landstrichs so gut beschrieben, dass man sich sofort in eigenen Erlebnissen auf Reisen dorthin wiederfindet. Freunde des England-Tourismus werden ihre Freude an diesem Roman haben.

Die Kriminalhandlung gibt sehr viele Rätsel auf. Zwar glaubt man als Leser immer gut im bilde zu sein, wird dann aber doch mit seinen Vermutungen öfters in eine Sackgasse geführt. Dabei nimmt das Tempo zum Ende hin zu, als sich die Ereignisse zu überschlagen scheinen. Bis schließlich kurz vor Schluss der tatsächliche Täter präsentiert wird. In einigen zusammenfassenden Sätzen werden alle losen Enden zusammen geknotet und ergeben ein rundes Bild.

Schade fand ich, dass wohl die ursprüngliche Idee, die Ermittlungen durch Gianna und Boris durchführen zu lassen (siehe Klappentext), zugunsten zweier Polizisten verworfen wurde. Detektiv Chefinspektor Rail und Detective Sergeant Miller, ein Schelm wer dabei an die DCI Barnaby und DS Jones denkt, übernehmen die Ermittlungsarbeit. Sie erhalten gelegentlich kleine Hinweise von den Weinliebhabern. Doch auch diese beiden Ermittler können dem Leser ans Herz wachsen.

Angereichert mit einem kurzen Überblick über die Geschichte des Weinanbaus in England und mit den Rezepten der in der Handlung verspeisten Gerichte ergibt alles in allem einen angenehmen und spannenden Ratekrimi für traditionsbewusste England-Reisende, inklusive vier Leichen wie in einigen Staffeln von "Inspektor Barnaby" die Regel.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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Rezension zu "Chablis" von Ulrike Dömkes

Zu wenig Spannung
ChrischiDvor 3 Jahren

Weinhändlerin Marlene Roth und ihr Partner Claudio Manera, Ispettore aus Italien, treffen sich im nördlichen Burgund, um gemeinsam einen entspannten Urlaub zu verbringen, da ihre Berufe sie ansonsten räumlich voneinander trennen. Als jedoch die Leiche einer Frau aus dem Wasser gefischt wird, stecken sie fast sofort inmitten der Ermittlungen, obwohl Claudio weder im Dienst ist noch sich in seinem Zuständigkeitsbereich befindet. Die Spurenlage allerdings lässt die Möglichkeit offen, dass sich dies bald ändern könnte...

Sobald der Leser erfährt welchem Beruf Claudio Manera nachgeht, ist es fast schon absehbar, dass er sich in das Verbrechen, das zweifelsohne bald geschehen wird, einschaltet. Kaum ist der Gedanke zu Ende gedacht, ist es auch schon so weit, eine Leiche im Wasser, Täter, Motiv und Tatwaffe nicht auffindbar. Natürlich gibt es für diesen Fall zuständige Ermittler, dennoch schalten sich zusätzlich Claudio und Marlene sowie der ein oder andere Bekannte ihrerseits ein. Schnell erhält man den Eindruck, dass jeder irgendwie mitmischen möchte. Sicherlich kommt es zu erfolgversprechenden Lösungsansätzen, die Zuständigkeitsgrenze verwischt jedoch zusehends. Außerdem gibt es nicht umsonst das Sprichwort mit den Köchen und dem Brei, die Ermittlungen erscheinen zunehmend unkoordiniert, was schade ist, da im Grunde eine ganz andere Absicht hinter dem Agieren der Protagonisten zu vermuten ist.

Zuweilen scheint es ebenfalls als würde es mehr um private Belange als um die Aufklärung des Falls gehen, wodurch die zunächst steigende Spannungskurve stagniert, zeitweise sogar absinkt. Zwar werden Tempo und Spannung in manch einer Passage merklich angezogen, so dass man wahrlich mitgerissen wird, doch leider überwiegen diese Szenarien nicht, kurbeln jedoch glücklicherweise den Lesefluss immer wieder an.

Der Schreibstil der Autorin ist an sich flüssig und gut zu verfolgen, sprachlich nicht zu sehr an Fachtermini orientiert, obwohl die Thematik dies durchaus erahnen lassen könnte. Doch schafft sie es nicht in Gänze den Leser abzuholen und in das Geschehen hineinzuziehen, es bleibt bei einer Betrachtung von außen, ohne emotionale Bindungen zu den Charakteren herzustellen. Einzig die bereits erwähnten Passagen mit hohem Spannungsgehalt heben die Gesamtwertung, des ansonsten leider recht flachen Krimis, dessen Lösung teilweise vorhersehbar, teilweise mehr als abwegig erscheint.

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Rezension zu "Chablis" von Ulrike Dömkes

Ein sehr erfrischender Krimi, der den Leser auf eine Reise ins Burgund entführt!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Die Story:

Der Krimi „Chablis“ von Ulrike Dömkes siedelt seine Handlung im Burgund an. Man lernt Marlene und Claudio kennen, die aufgrund ihrer jeweiligen Berufe eine Fernbeziehung führen und sich dort in einem Hotel treffen. Gemeinsam wollen sie einige schöne Tage verbringen. Für Weinhändlerin Marlene ist es eher eine berufliche Reise, da sie einige Weinverkostungen eingeplant hat, um ihr Sortiment in ihrem Geschäft am Bodensee zu erweitern.

Eines Morgens wird in der Fosse die Leiche von Ariana gefunden. Sie wurde erstochen, aber mit keinem üblichen Gegenstand. Die Stichwunde hat eine seltsame Größe. Was war die Mordwaffe? Nach dem Angriff stürzte das Opfer ins Wasser und ertrank schlussendlich dort. Wer hat die Frau auf diese grausame Art und Weise umgebracht und welchen Grund hatte er dazu?

Bei den Ermittlungen lernen Marlene und Claudio einige Leute kennen, die sie bei der Suche des Mörders unterstützen. Darüber hinaus entwickeln sich einige neue Freundschaften. Die Spuren führen den italienischen Polizisten Claudio zu Pero, der unschuldige Leute zur Lebensmittelfälschung anstiftet. Es entwickelt sich eine recht verzwickte Lage aus Lebensmittelfälschung, Mord und Erpressung. Wird der Mörder rechtzeitig gefasst, bevor womöglich noch mehr Unheil passiert?

 

Meine Meinung:

Der Krimi ließ sich sehr flüssig lesen und ich wurde als Leserin auf eine Reise in eine schöne Weinregion mitgenommen. Neben der kriminalistischen Handlung erfährt man einiges über Schinken, Weine und die Landschaft. Das macht den Roman zu einer erfrischenden Lektüre und lockert die ernste Lage, die durch Arianas Mord entsteht, etwas auf.

Aus der Autorenbeschreibung ist zu entnehmen, dass Ulrike Dömkes einest eine Wein- und Sommeliersschule besucht hat und einen Abschluss als Weinfachberaterin hat. Von dieser Ausbildung profitiert sie und lässt all ihr Wissen – mit Erfolg – in den Roman einfließen. Dies fördert die Authentizität der Geschichte sehr.

 

FAZIT:

Ein sehr erfrischender Krimi, der den Leser auf eine Reise ins Burgund entführt!

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Gespräche aus der Community

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KBV_Verlags avatar
Liebe Krimifreunde,

der Kriminalroman "Chablis" von Ulrike Dömkes ist schon im vergangenen Jahr im KBV-Verlag erschienen.
In wenigen Monaten erscheint mit "Roter Riesling" ein weiterer Kriminalroman, der kriminalistische und kulinarische Spezialitäten verknüpft.
Wir möchten nun die Sommerzeit nutzen und euch "Chablis" als Urlaubslektüre mitgeben. Für laue Sommerabende bei einem Gläschen Weißwein o.ä.

Zum Buch:

Ein Kriminalroman so leicht und erfrischend
wie ein guter Weißer aus dem Burgund

Es sieht zunächst nach einem entspannten Urlaub im nördlichen Burgund aus. Die deutsche Weinhändlerin Marlene Roth und ihr Lebensgefährte Claudio Manera genießen die traumhafte Landschaft, das gute Essen und natürlich den Chablis, bis eines Morgens im Wasser der Fosse Dionne, einer kreisrunden Karstquelle am Rande des Städtchens Tonnerre, die Leiche einer jungen Frau gefunden wird.

Von einem Moment auf den anderen ist der ganze Ort in hellem Aufruhr, und Marlene und Claudio stecken schon bald bis zum Hals in einer vertrackten Kriminalgeschichte um Lebensmittelfälschung, Erpressung und Mord.


Wenn Ihr nun Interesse habt, an dieser Leserunde teilzunehmen, könnt ihr euch bis zum 27.7.2015 bewerben.
Für die Leserunde verlosen wir 10 Exemplare.
Schreibt dazu bitte in das Unterthema "Bewerbung" ob, und wie gut ihr euch mit Wein oder auch Weinanbau auskennt.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
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