Ulrike Dömkes Chablis

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Inhaltsangabe zu „Chablis“ von Ulrike Dömkes

Ein Krimi wie ein besonders guter Tropfen Ein entspannter Urlaub im nördlichen Burgund! Die Weinhändlerin Marlene Roth und ihr Lebensgefährte Claudio Manera, Ispettore bei der piemontesischen Kriminalpolizei, genießen die Landschaft, das Essen und den Chablis, bis eines Morgens im Wasser der Fosse Dionne, einer kreisrunden Karstquelle am Rande des Städtchens Tonnerre, eine Leiche gefunden wird. Es handelt sich um eine junge Frau, die mit einem bisher noch unbekannten Tatwerkzeug ermordet wurde. Der ganze Ort ist in hellem Aufruhr, als eine erste Spur in die Richtung einer ortsansässigen Schinkenproduzentin weist. Ariane, die Tote, wurde nämlich offenbar mit einem Pferdeknochen erstochen, einem Werkzeug, das traditionell zur Reifeprüfung bei der Herstellung von Parmaschinken verwendet wird. Marlene und Claudio stecken schon bald bis zum Hals in einer vertrackten Kriminalgeschichte um Erpressung, Lebensmittelfälschung und getürkte Gütesiegel. Ein Kriminalroman so leicht und erfrischend wie ein guter Weißer aus Burgund, mit einer Reihe regionaltypischer Rezepte zum Nachkochen.

Ein sehr erfrischender Krimi, der den Leser auf eine Reise ins Burgund entführt!

— Schneeapfel91
Schneeapfel91

Interessanter Krimi für Feinschmecker und solche, die es werden wollen.

— Julia_liest
Julia_liest

Ein spannender Lokalkrimi mit gut gewählten Ermittlern, ausgezeichneten Persönlichkeiten und leicht eingewobenem Hintergrundwissen...

— kassandra1010
kassandra1010

Schöne, kurzweilige Unterhaltung mit sympathischen Charakteren

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Mehr eine Studie über Lebensmittelfälschung als ein spannender Krimi.

— Nicky_G
Nicky_G

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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Magicsunset

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  • Zu wenig Spannung

    Chablis
    ChrischiD

    ChrischiD

    06. December 2015 um 19:49

    Weinhändlerin Marlene Roth und ihr Partner Claudio Manera, Ispettore aus Italien, treffen sich im nördlichen Burgund, um gemeinsam einen entspannten Urlaub zu verbringen, da ihre Berufe sie ansonsten räumlich voneinander trennen. Als jedoch die Leiche einer Frau aus dem Wasser gefischt wird, stecken sie fast sofort inmitten der Ermittlungen, obwohl Claudio weder im Dienst ist noch sich in seinem Zuständigkeitsbereich befindet. Die Spurenlage allerdings lässt die Möglichkeit offen, dass sich dies bald ändern könnte... Sobald der Leser erfährt welchem Beruf Claudio Manera nachgeht, ist es fast schon absehbar, dass er sich in das Verbrechen, das zweifelsohne bald geschehen wird, einschaltet. Kaum ist der Gedanke zu Ende gedacht, ist es auch schon so weit, eine Leiche im Wasser, Täter, Motiv und Tatwaffe nicht auffindbar. Natürlich gibt es für diesen Fall zuständige Ermittler, dennoch schalten sich zusätzlich Claudio und Marlene sowie der ein oder andere Bekannte ihrerseits ein. Schnell erhält man den Eindruck, dass jeder irgendwie mitmischen möchte. Sicherlich kommt es zu erfolgversprechenden Lösungsansätzen, die Zuständigkeitsgrenze verwischt jedoch zusehends. Außerdem gibt es nicht umsonst das Sprichwort mit den Köchen und dem Brei, die Ermittlungen erscheinen zunehmend unkoordiniert, was schade ist, da im Grunde eine ganz andere Absicht hinter dem Agieren der Protagonisten zu vermuten ist. Zuweilen scheint es ebenfalls als würde es mehr um private Belange als um die Aufklärung des Falls gehen, wodurch die zunächst steigende Spannungskurve stagniert, zeitweise sogar absinkt. Zwar werden Tempo und Spannung in manch einer Passage merklich angezogen, so dass man wahrlich mitgerissen wird, doch leider überwiegen diese Szenarien nicht, kurbeln jedoch glücklicherweise den Lesefluss immer wieder an. Der Schreibstil der Autorin ist an sich flüssig und gut zu verfolgen, sprachlich nicht zu sehr an Fachtermini orientiert, obwohl die Thematik dies durchaus erahnen lassen könnte. Doch schafft sie es nicht in Gänze den Leser abzuholen und in das Geschehen hineinzuziehen, es bleibt bei einer Betrachtung von außen, ohne emotionale Bindungen zu den Charakteren herzustellen. Einzig die bereits erwähnten Passagen mit hohem Spannungsgehalt heben die Gesamtwertung, des ansonsten leider recht flachen Krimis, dessen Lösung teilweise vorhersehbar, teilweise mehr als abwegig erscheint.

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  • Leserunde zu "Chablis" von Ulrike Dömkes

    Chablis
    KBV_Verlag

    KBV_Verlag

    Liebe Krimifreunde, der Kriminalroman "Chablis" von Ulrike Dömkes ist schon im vergangenen Jahr im KBV-Verlag erschienen. In wenigen Monaten erscheint mit "Roter Riesling" ein weiterer Kriminalroman, der kriminalistische und kulinarische Spezialitäten verknüpft. Wir möchten nun die Sommerzeit nutzen und euch "Chablis" als Urlaubslektüre mitgeben. Für laue Sommerabende bei einem Gläschen Weißwein o.ä. Zum Buch: Ein Kriminalroman so leicht und erfrischend wie ein guter Weißer aus dem Burgund Es sieht zunächst nach einem entspannten Urlaub im nördlichen Burgund aus. Die deutsche Weinhändlerin Marlene Roth und ihr Lebensgefährte Claudio Manera genießen die traumhafte Landschaft, das gute Essen und natürlich den Chablis, bis eines Morgens im Wasser der Fosse Dionne, einer kreisrunden Karstquelle am Rande des Städtchens Tonnerre, die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Von einem Moment auf den anderen ist der ganze Ort in hellem Aufruhr, und Marlene und Claudio stecken schon bald bis zum Hals in einer vertrackten Kriminalgeschichte um Lebensmittelfälschung, Erpressung und Mord. Wenn Ihr nun Interesse habt, an dieser Leserunde teilzunehmen, könnt ihr euch bis zum 27.7.2015 bewerben. Für die Leserunde verlosen wir 10 Exemplare. Schreibt dazu bitte in das Unterthema "Bewerbung" ob, und wie gut ihr euch mit Wein oder auch Weinanbau auskennt. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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  • Ein sehr erfrischender Krimi, der den Leser auf eine Reise ins Burgund entführt!

    Chablis
    Schneeapfel91

    Schneeapfel91

    22. August 2015 um 05:03

    Die Story: Der Krimi „Chablis“ von Ulrike Dömkes siedelt seine Handlung im Burgund an. Man lernt Marlene und Claudio kennen, die aufgrund ihrer jeweiligen Berufe eine Fernbeziehung führen und sich dort in einem Hotel treffen. Gemeinsam wollen sie einige schöne Tage verbringen. Für Weinhändlerin Marlene ist es eher eine berufliche Reise, da sie einige Weinverkostungen eingeplant hat, um ihr Sortiment in ihrem Geschäft am Bodensee zu erweitern. Eines Morgens wird in der Fosse die Leiche von Ariana gefunden. Sie wurde erstochen, aber mit keinem üblichen Gegenstand. Die Stichwunde hat eine seltsame Größe. Was war die Mordwaffe? Nach dem Angriff stürzte das Opfer ins Wasser und ertrank schlussendlich dort. Wer hat die Frau auf diese grausame Art und Weise umgebracht und welchen Grund hatte er dazu? Bei den Ermittlungen lernen Marlene und Claudio einige Leute kennen, die sie bei der Suche des Mörders unterstützen. Darüber hinaus entwickeln sich einige neue Freundschaften. Die Spuren führen den italienischen Polizisten Claudio zu Pero, der unschuldige Leute zur Lebensmittelfälschung anstiftet. Es entwickelt sich eine recht verzwickte Lage aus Lebensmittelfälschung, Mord und Erpressung. Wird der Mörder rechtzeitig gefasst, bevor womöglich noch mehr Unheil passiert?   Meine Meinung: Der Krimi ließ sich sehr flüssig lesen und ich wurde als Leserin auf eine Reise in eine schöne Weinregion mitgenommen. Neben der kriminalistischen Handlung erfährt man einiges über Schinken, Weine und die Landschaft. Das macht den Roman zu einer erfrischenden Lektüre und lockert die ernste Lage, die durch Arianas Mord entsteht, etwas auf. Aus der Autorenbeschreibung ist zu entnehmen, dass Ulrike Dömkes einest eine Wein- und Sommeliersschule besucht hat und einen Abschluss als Weinfachberaterin hat. Von dieser Ausbildung profitiert sie und lässt all ihr Wissen – mit Erfolg – in den Roman einfließen. Dies fördert die Authentizität der Geschichte sehr.   FAZIT: Ein sehr erfrischender Krimi, der den Leser auf eine Reise ins Burgund entführt!

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  • Lebensmittelfälschung und Mord im schönen Burgund

    Chablis
    Julia_liest

    Julia_liest

    18. August 2015 um 20:59

    Claudio und Marlene können ihren gemeinsamen Urlaub in Frankreich nicht all zu lange genießen, denn in der Fosse wird eine Frauenleiche gefunden. Claudio hilft nun der örtlichen Polizei bei den Ermittlungen und Marlene kümmert sich um ihre Weinhandlung. Steht der Mord im Zusammenhang mit Lebensmittelfälschung im großen Stil oder begeben sich die Ermittler auf eine falsche Fährte? Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Ulrike Dömkes schafft es meistens, den Leser direkt zum Platz des Geschehens mitzunehmen. Ich habe mir jedoch einige Zeit schwergetan, mit so vielen Personen auf einmal klar zu kommen. So habe ich mich beim Lesen leicht ablenken lassen und hatte das Gefühl, nicht richtig in die Geschichte hinein zu finden. Ab etwa der Hälfte des Buches fiel es mir allerdings leicht, an den Ermittlungen von Claudio und Co. dran zu bleiben. Da sich die Kommissare eigentlich ausschließlich auf die Lebensmittelfälschung konzentrieren und diese sehr ausführlich beschrieben wird, gerät der Mord für mich zu sehr in den Hintergrund. Einige Passagen hätten mit mehr Spannung ausgeschmückt werden können (z. B. wurde das ungewöhnliche Mordwerkzeug zu schnell und zu einfach abgehandelt). Ein tolles Extra für alle Hobbyköche und Feinschmecker, ist die kleine Rezeptsammlung am Ende des Buches. Insgesamt keine fünf Sterne Küche aber solide Hausmannskost.

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  • Ein Lokalkrimi mit einem ungewöhnlichen Ermittlerteam....

    Chablis
    kassandra1010

    kassandra1010

    16. August 2015 um 18:32

    Die Mafia macht auch in dem kleinen beschaulichen französischen Ort nicht Halt vor Betrug. Ein Mord bringt den Urlaub von Commissario Claudio und der Weinhändlerin Marlene, die ein paar entspannte Tage bei Freunden im Hotel verbringen wollten ganz schon aus der Ruhe. Die Ermittlungen reichen von Betrug über Schmuggel mitten hinein in das Fälschen von Parmaschinken. Bestechungsgelder und Drohungen werden ausgesprochen und als es erneut einen Toten gibt, scheint die grenzüberschreitende Ermittlung ins Stocken geraten.   Dank der Hilfe guter Freunde und einer wirklich guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Ermittler gelingt es zwar, den Schmuggel zu verhindern, aber wer ist der Mörder?   Ein spannender Lokalkrimi mit gut gewählten Ermittlern, ausgezeichneten Persönlichkeiten und leicht eingewobenem Hintergrundwissen sowie erstklassigem Essen und hilfreichen Weintipps.   Die erwähnten Rezepte werden zum Nachkochen als Rezepte im Anhang gleich mitgeliefert!      

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  • Krimi mit Geschmack

    Chablis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2015 um 10:10

    Chablis ist ein Kriminalroman, der zur Abwechslung mal ganz ohne sinnlose Brutalität  und schwärzeste menschliche Abgründe auskommt.    Die Haupthandlungsorte sind die französische Bourgogne sowie das Städtchen Parma, in dem der berühmte Parmaschinken hergestellt wird. Ein sympathischer Kommissar gerät in seinem Urlaub in die Ermittlungen zu einem Lebensmittelbetrug und versucht zusammen mit seiner Freundin, einer Weinhändlerin, sowie anderen Freunden und Kollegen einem windigen Italiener auf die Schliche zu kommen.  Begleitet werden die Ermittlungen von geselligen Abenden mit gutem Wein und vorzüglichem Essen.  Mir persönlich hat der Krimi sehr gut gefallen! Auf gerade mal 220 Seiten entführt die Autorin den Leser in eine der bekanntesten Weingegenden Frankreichs und weiht ihn in die Geheimnisse der Lebensmittelindustrie und der Parmaschinkenherstellung ein. Die Spannung innerhalb der Handlung kommt dabei nicht zu kurz, da es mehrere mysteriöse Vorkommnisse aufzuklären gilt und das Ende mit einer Überraschung aufwartet.  Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind die schönen und sehr treffenden Metaphern, die die Autorin verwendet sowie, natürlich, die tollen Rezepte im Anhang.  Mein Fazit: Erfrischend anders und sehr informativ! 

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  • Chablis – Zu wenig Spannung für einen Krimi

    Chablis
    Nicky_G

    Nicky_G

    14. August 2015 um 13:03

    Marlene und ihr Freund Claudio wollen eigentlich ihren Urlaub im Burgund genießen, aber dann wird eine junge Frau ermordet. Claudio, in Italien als Kommissar tätig, unterstützt die örtliche Polizei und gemeinsam ermitteln sie bald nicht nur in einem Mordfall, sondern auch in Erpressung und Lebensmittelfälschung. Man merkt anhand der Beschreibungen der Weine und der Cremants, dass sich die Autorin sehr gut damit auskennt. Am Ende des Buches finden sich zudem lecker klingende Rezepte aus der Region Burgund. Kleine Feinheiten, wie z. B. die Namensgebung der einzelnen Figuren, sind originell und machen beim Lesen Spaß. Auch die Wahl der Tatwaffe ist äußerst ungewöhnlich. Wer aber hier einen mordlüsternen, blutigen Krimi erwartet, ist falsch. Im Vordergrund steht der Betrug in der Lebensmittelbranche, was dem Roman einiges an Spannung nimmt. Es ist zwar sehr informativ, aber dadurch wird regelrecht gemächlich erzählt, so dass der Mord in den Hintergrund tritt und dessen Auflösung am Ende schnell abgehakt wird, als wäre es nicht von Relevanz.   Die Geschehnisse scheinen den Fall nicht voranzubringen und wirken dadurch auf den Leser langatmig erzählt. Selbst der Bösewicht wird kaum greifbar und eher als Opfer und einnehmender Gentleman dargestellt. Die weiteren Charaktere sind allerdings schön vorgestellt und sympathisch. Jeder hat seine Fehler, die nicht verheimlicht werden, aber es tun sich keine menschlichen Abgründe auf. Auch als es zum Schluss hin noch mal spannender wird, kommt in die Erzählung nicht wirklich Fahrt auf. Wer also gerne unblutige Krimis liest, die aber Hintergrundwissen zu regionalem Essen im Allgemeinen und – wie in diesem Fall – Lebensmittelfälschungen im Besonderen interessiert, der ist genau richtig.

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