Ulrike Demmer , Daniel Goffart Kanzlerin der Reserve

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Inhaltsangabe zu „Kanzlerin der Reserve“ von Ulrike Demmer

Sie gilt als Power-Frau, Muster-Mutter und Nachfolgerin von Angela Merkel: Doch wer ist Ursula von der Leyen wirklich? Wie echt ist ihr stets strahlendes Lächeln, und wohin will sie Deutschland inmitten von Krieg und Krisen führen? Vor allem aber: Könnte sie Kanzlerin? Ulrike Demmer und Daniel Goffart haben sich auf die Spur der ersten deutschen Verteidigungsministerin gesetzt und ein kritisches Porträt der prominenten CDU-Politikerin verfasst. Die beiden Berliner Korrespondenten zeichnen den Lebensweg der streitbaren Tochter des langjährigen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht nach und erzählen, wie aus dem braven „Röschen“ eine Ärztin, siebenfache Mutter und gewiefte Ministerin wurde. Geschildert wird die Karriere einer modernen Frau, die sich nie auf eine Rolle reduzieren ließ und die als kritische Konservative das traditionelle Familienbild der CDU revolutionierte. Jetzt muss sie als erste Frau an der Spitze des Verteidigungsministeriums über Bundeswehreinsätze in Krisenregionen und damit über Leben und Tod entscheiden. Ursula von der Leyen sitzt auf einem politischen Schleudersitz und verfolgt mit geballter Energie und brennendem Ehrgeiz ihr Lebensziel, Deutschlands mächtigste Frau zu werden.

Sie hat noch knapp 2 Jahre Zeit, Ob ihr Konzept „Macht es so wie ich oder lasst es!“ reichen wird?

— JulesBarrois
JulesBarrois

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    Kanzlerin der Reserve
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    25. March 2015 um 12:06

    Differenziertes Bild der Person Mit dem Titel dürfte Ursula von der Leyen im Inneren nicht ganz einverstanden sein, schwingt doch in diesem alten militärischen Ausdruck „der Reserve“ mit, dass man irgendwo auf Abruf steht, dass man erst zum Einsatz kommt, wenn die „echten Truppen“ vorne in Verlegenheit geraten. Das ist, natürlich, auch nicht das Bild der aktuellen Verteidigungsministerin, welches sich aus dem Buch letztendlich erschließt. Denn kritisch und klar beobachtet legen die Autoren den tiefen Ehrgeiz von der Leyens dar, verweisen auf die kühle Intelligenz und die durchaus, zwar oft mit einem verbindlichen, geschäftigen Lächeln versehen, ausgeprägten Ellbogen der Politikerin. Auch wenn jetzt wieder von einem „Schleudersitz“ eines Amte gesprochen wird (um wiederum in militärischer Symbolkraft ein Bild zu formen), auch wenn teilweise der Eindruck nicht von der Hand zu weisen ist, dass sich so mancher und manche freuen würde, wenn das kompetente Erscheinungsbild der energisch und klar wirkenden Frau Risse erhalten könnte, bis dato hat Ursula von der Leyen auf ihrem gesamten politischen Weg selten „Schlagseite“ gezeigt und mit eben diesem ihre eigenen verbindlich kühlen Lächeln viele „Alpha Tiere“ überlebt, die ehemals meinten, „Kronprinzen“ zu sein und nun politisch keinerlei Rolle mehr spielen. Vielleicht ist es gar nicht so sehr das Kluge, die Intelligenz, dieses scheinbare Organisationstalent von der Leyens, die ihre Familie mit den sieben Kindern genauso klar zu rahmen scheint, wie ihre Ämter, sondern vielleicht ist es tatsächlich, wie es im Buch im Hintergrund anklingt, ihre Ausdauer und Beharrlichkeit, gepaart mit einem sehr ausgeprägten analytischen Blick, der von der Leyen ihre Weg auch durch „Rauhe See“ bis dato so unbeschadet hat überstehen lassen. Denn, ob an ihr kritisch oder sympathisierend gegenüber steht, eins muss man der Politikerin lassen, sie hat tatsächlich spürbar, erkennbar, mit Kraft und Beharrlichkeit versehen, Dinge verändert. Wobei die Erneuerung des Familienbildes der CDU und die daraus folgende, mit erkennbar anderen Schwerpunkten versehene, praktische Familienpolitik nur einer der sichtbaren Erfolge ihrer Arbeit sind. Themen wie „Altersarmut“, „Lebensleistungsrente“ und viele andere von ihr gesetzte und offen ausgefochtene politische Vorhaben gehen die Autoren dabei im Buch ab und zeigen immer wieder auch den Widerstand auf, mit dem von der Leyen zu kämpfen hatte. Wie eben auch fast ohne sichtbare Anstrengung sie solchen Widerstand bis dato in den Hintergrund gedrückt oder einfach besiegt hat. Die Geschichte hinter der politischen Geschichte, das Aufwachsen als Tochter eines Profi-Politikers, der innere Antriebe und Ehrgeiz, aber auch das Talent, dass schon zu ihren Zeiten als Dressurreiterin klar zu spüren war, all das legend die Autoren sehr flüssig erzählt vor die Augen des Lesers und bieten so durchaus eine Brücke zu einem tieferen Verständnis der Person und der Motive von der Leyens an. Eine, die es immer schon verstand, sich auf „jene Themen zu setzen“, die brisant und aktuell sind, die, mittlerweile, sich hohen Respekt fachlich, aber auch als zähe und gewiefte „Gegnerin“ verschafft hat. Gemocht zu werden, das ist in der Politik beileibe nicht das vorrangige Ziel von der Leyens, wie das Buch herausstellt. Aber wirklich etwas bewegen, das durchaus. Was ja nicht das Schlechteste für einen politisch tätigen und handelnden Menschen ist. „Klare Ansage“ statt tägliche Talk Show, das nötigt zumindest Respekt ab, auch wenn die „kühle Haltung“ eine Form von anheimelnder Sympathie nicht wirklich aufkommen lassen wird. Ein sehr interessantes und tiefer fragendes Buch zur Person und zu jüngsten Entscheidungen der Politik.

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  • Will sie „Kanzler“? Unbedingt und auf jeden Fall.

    Kanzlerin der Reserve
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    09. March 2015 um 08:44

    Kann sie „Kanzler“? Eindeutig: JA. Will sie „Kanzler“? Unbedingt und auf jeden Fall. Darf sie „Kanzler“? Sie hat viele Gegner. Wird sie „Kanzler“? Abwarten. Die Rede ist von Ursula von der Leyen: Mustermutter und Powerfrau, mit dem bekannten strahlenden Lächeln. Ulrike Demmer und Daniel Goffart haben sich auf die Spur der ersten deutschen Verteidigungsministerin gesetzt und ein kritisches Porträt der prominenten CDU-Politikerin verfasst. Gut recherchiert. Flott geschrieben. In 10 Kapiteln zeichnen sie den Lebensweg der streitbaren Tochter des langjährigen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht nach. Die Tochter: das brave Röschen. Die Ärztin: ohne Facharztabschluss – Die Landespolitikerin – Die Familienministerin: mit revolutionären Gedanken – Die Arbeitsministerin: mit vielen Ideen – Die Populistin: die sich perfekt inszenieren kann – Die verhinderte Bundespräsidentin: ein kurzer Traum – Die Verteidigungsministerin: ihre bislang schwierigste Herausforderung – Die CDU-Politikerin – Die Kanzlerin der Reserve. Sie hat viel erreicht in ihren verschiedenen Ämtern. Bündnis für Erziehung. KITA-Garantie. Elterngeld. Als Arbeitsministerin hatte sie viele Ideen und wenig Erfolge. Und jetzt auf dem politischen Schleudersitz der Verteidigungsministerin. Sie hat Sternstunden und Niederlagen erlebt. Sie hat Energie, sie brennt vor Ehrgeiz. Eine moderne Frau, die nicht auf eine Rolle reduziert werden kann. Aber immer schimmert durch: Ihr eigener Lebensentwurf ist die Blaupause für all ihre Gedanken und Pläne, manchmal sind es auch nur fromme Wünsche und schöne Überschriften. Entscheidend wird sein, wie sie ihr jetziges Ministerium in Griff bekommen wird: Bundeswehrreform, neue Auslandseinsätze, Mängel in der Ausrüstung, eine beängstigend lange Liste von Probleme. Hier wird es nicht reichen, zu fordern: Unser Heer muss schöner werden. Im Ranking der Spitzenpolitiker liegt sie noch hinter Sigmar Gabriel. Aber es wird gesagt: „Mit jedem Problem, das Ursula von der Leyen löst, wächst sie. Sie wird aus dem Amt gestärkt hervorgehen.“ (Seite 203) Sie hat noch knapp 2 Jahre Zeit, dann beginnt der Wahlkampf für die Bundestagswahl 2017. Ob ihr Konzept „Macht es so wie ich oder lasst es!“ reichen wird. Lassen wir uns überraschen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Berlin Verlages: http://www.berlinverlag.de/buecher/kanzlerin-der-reserve-isbn-978-3-8270-1276-0 Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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