Ulrike Dietmann Das gebrochene Herz

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Inhaltsangabe zu „Das gebrochene Herz“ von Ulrike Dietmann

Für all meine Brüder und Schwestern, deren Herz gebrochen wurde. Holt euch eure Power zurück. Jeden Tag 12,5 Seiten. schreiben mit vollem Gegenwarts-Bewusstsein. 16 Tage lang. 200 Seiten. Diese Tour de Force habe ich mir auferlegt, nachdem mein Leben scheinbar zu Ende war. Mein Herz wurde so sehr gebrochen, dass ich niemandem mehr vertraut habe und vollkommen abgeschnitten war von mir und der Welt. 16 Tage lang bin ich hineingegangen in den Sturm, mitten in mein Trauma, in die Wut, die Angst, den Schmerz und die verrückte Suche nach einem Ausweg. Ich habe mir den Tod gewünscht und das Leben hat mir geantwortet. Ich habe gelernt, wie ich mich selbst heilen kann. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, mich selbst zu sehen, damit ich auch von anderen gesehen werden kann. Es ist ein Buch über das faszinierende Wirken der Selbstheilung, das jenseits von unserer Kontrolle und unserer Willenskraft geschieht. Es ist eine Begegnung mit dem, was wir finden, wenn wir alles verloren haben. Ein Buch über die unerschütterliche Kraft des Lebens.

Körper und Seele bilden eine Einheit - hier wird es sehr plastisch dargestellt.

— Erdpoetin
Erdpoetin

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    Das gebrochene Herz
    Erdpoetin

    Erdpoetin

    30. September 2015 um 10:56

    Körper und Seele als Einheit – das wird gerade mit diesem Buch von Ulrike Dietmann deutlich. Die Trennung von einem geliebten Menschen schlägt wie eine Explosion in ihr Leben ein – und diese seelische Explosion  ist es auch, die ihr schließlich das Gehör nimmt. Enttäuscht von unsensiblen Ärzten findet sich Ulrike Dietmann in dieser Situation ganz auf sich zurückgeworfen. Aber sie gibt nicht auf, sondern tut, was sie in dieser dramatischen Situation noch am besten kann: Schreiben.  Nein, es ist keine fiktive Geschichte, die da aus ihrer Feder entsteht, sondern ein wahrhaft persönliches Buch. Wie eine Urwaldforscherin macht sich Ulrike Dietmann auf durch das unwegsame Gelände ihrer Gefühle, Zweifel, Fragen, Ängste. Dabei schweift die Autorin nicht in allzu private Details, Schuldzuweisungen oder Beschimpfungen ab. Mit der selbst gestellten Aufgabe, sechzehn Tage lang zu schreiben stellt sie sich der Fülle ihrer inneren Landschaften. Die innere Wildnis wird erkundet und dort, wo die Trennungs-Explosion Schäden angerichtet hat, werden die umgestürzten Seelenbäume und Angstfelsbrocken liebevoll und beständig beiseite geräumt. Heilungsarbeit wird geleistet. Dabei will Ulrike Dietmann mit diesem Buch keine Lehrmeisterin sein, sie will nicht bekehren und wartet auch nicht mit spirituellen Floskeln auf. Aber sie gibt sich auch nicht mit einfachen Antworten zufrieden. Schonungslos ehrlich tritt sie sich selbst gegenüber auf. Im Wahrnehmen dessen, was ist kommt sie zu sich, findet die Heilung in sich selbst. Der Leser wird Zeuge eines  persönlichen Schreib-Initiationsprozesses. Als Leserin habe ich eine Idee davon bekommen, wie es sich anfühlen muss, wenn man sich am Abgrund der Verzweiflung wirklich von seiner eigenen Seele tragen lässt. Hoffnungsvoll und mutmachend empfinde ich dieses Buch, da es zeigt, dass man nie tiefer fallen kann als in die Arme seiner eigenen Seele. Für mich hat sich daraus der Impuls ergeben, das Schreiben als eigene Seelenpflege stärker in den Alltag zu integrieren.

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