Ulrike Dietmann Heldenreise ins Herz des Autors

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Inhaltsangabe zu „Heldenreise ins Herz des Autors“ von Ulrike Dietmann

Die Autorin, Ulrike Dietmann, arbeitet seit vielen Jahren als Schreibdozentin und Schreibcoach und leitet die von ihr gegründete Pegasus Schreibschule, wo Autoren das Handwerk des Romanschreibens lernen. www.pegasus-schreibschule.de

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    Heldenreise ins Herz des Autors
    olli2308

    olli2308

    11. February 2014 um 17:32

    Es geht hier nicht um das Handwerkliche, die Konstruktion des Plots, die Figurenzeichnung oder um die Findung von Metaphern und Allegorien, sondern um etwas viel Spannenderes: Wer bin ich als Autor? Was sind meine tiefsten Befürchtungen? Was habe ich in meinen tiefsten Krisen empfunden? Ich kann als Autor erst authentisch schreiben, wenn ich meine unangenehmsten Gefühle zulasse und bereit bin, mich ohne Halt und Sicherheit in mein eigenes Schattenreich fallen zu lassen ohne zu wissen, wie ich da wieder rauskomme. Es geht um wahrhafte Transformation angesichts von Erfahrungen, die ich auf keinen Fall machen will, weil ich weiß, dass es kein Zurück mehr gibt und ich danach ein anderer sein werde. Diesem gefährlichen Terrain kann ich mich dank der Stationen der Heldenreise und vieler damit verbundener Aufgaben nähern, denn erst wenn der Stoff meiner Geschichte mit meinem inneren Prozess interagiert, kommt etwas authentisches, wahrhaft berührendes heraus, dass den Leser berührt und mitreißt. Wie kann ich mich meiner inneren Quelle nähern, wie den Stoff finden, der mich so stark erfasst, dass sich der Roman von selbst schreibt? Dieser spannenden Frage geht die Autorin auf den Grund, und ich folge ihr bereitwillig durch all die vielen Aufgaben, die sie mir stellt, um zu meiner inneren Quelle vorzudringen. Ich lerne etwas über meine Gefühle, meine Körperwahrnehmungen, meine Verletzlichkeit und meinen Schmerz und das all das die Zutaten sind, um zu meinem wahren Selbst zu gelangen. Obwohl ich es nicht so mit Pferden habe, konnte ich mit den Pferde-Archetypen Epona, Pegasus, Chiron und Kairos einiges anfangen. So habe ich herausgefunden, dass ich eine starke Verbindung zu Chiron habe, jener archetypischen Figur aus dem antiken Griechenland, halb Mensch, halb Pferd, der das Gleichgewicht von Vernunft und Instinkt darstellt. Dem Mythos nach wurde Chiron durch einen Pfeil verwundet und lernte, sich selbst zu heilen. Chiron wird auch der verwundete Heiler genannt. Bei mir entsteht die Kreativität, wenn ich meine Wunde offenbare und damit mich selbst und die Welt ein wenig heiler machen kann. So können meine Schwächen und Ängste zu einer wunderbaren Quelle werden, die die Menschen inspiriert, auch ihre Ängste und Schwächen zu offenbaren.

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