Ulrike Engels Starke Mütter

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Inhaltsangabe zu „Starke Mütter“ von Ulrike Engels

Über 15 Jahre haben Autorin und Fotografin Schwangere und Mütter begleitet und legen in diesem Band eine Langzeitstudie vor, die uns Einblicke in die konkreten Erfahrungen moderner Mütter eröffnet. Wir lernen, wie individuell unterschiedlich das Muttersein sein kann. Bei der Lektüre der authentischen Geschichten und der Betrachtung eindrucksvoller Porträtfotografie lernen wir, wie Frauen gerade aus schwierigen Situationen gestärkt hervorgingen und zu ihrer Persönlichkeit fanden. Dieses Buch beweist auf positive Weise, dass das Leben mit Kindern heute jenseits überkommener Rollenmuster neue Lebensperspektiven eröffnet.

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  • Rezension zu "Starke Mütter" von Ulrike Engels

    Starke Mütter

    WinfriedStanzick

    23. November 2011 um 10:44

    Die Nachricht, schwanger zu sein, bald ein Kind zu bekommen und dann ein ganzes Leben lang Mutter zu sein, besonders intensiv in den ersten 15-20 ahre des Sohnes oder der Tochter, ist für jede Frau etwas, was sowohl Freude auslöst ,als auch Ängste und Zweifel. Und vor allen Dingen viele Fragen evoziert. Die beiden Autorinnen des vorliegenden Buches habe beide etwa zur gleichen Zeit vor vielen Jahren genau diese Erfahrung gemacht: viele Bilder und Vorstellungen im Kopf, aber keinen wirklichen Plan. Sie fragten sich, wie das eigentlich für andere Frauen ist, wie sie mit ihrem Mutterwerden umgehen. Aus ihrer Neugier entstand eine Idee. Sie begannen vor 16 Jahren, schwangere Frauen zu fotografieren und sie darüber zu befragen, wie sie sich ihre Zukunft als Mutter vorstellen. Viele Jahre später haben sie dann diese Frauen wieder besucht, deren Kinder oft schon zur Schule gingen und haben versucht herauszubekommen, was aus ihren Wünschen geworden ist. Ganz unterschiedliche Lebensgeschichten haben sie dabei aufgeschrieben, über Gelungenes, Geglücktes und über Gescheitertes. Doch allen porträtierten Frauen ist in ihrer Geschichte seit ihrer Schwangerschaft eines auf jeden Fall gemeinsam: ihr Leben hat sich durch die Geburt eines Kindes stark verändert. Nicht wenige erleben dies bis auf den heutigen Tag als große Bereicherung, die sie bei allen Problemen und Konflikten, die die Mutterschaft mit sich brachte, nicht missen wollten. Insgesamt 18 der so über die Zeit begleiteten Frauen haben die beiden Autorinnen in dem vorliegenden Buch vorgestellt. Klar wird bei der Lektüre: es gibt keine überragende, die meisten Frauen prägende Mutterrolle mehr. Klassische Rollen als mütterliche Hausfrau sind einer Vielzahl von verschiedenen Lebenskonzepten und -modellen gewichen. Und: es macht keinen Sinn, irgendeinem Idealbild hinterzulaufen oder nachzuleben. Es gibt kein Richtig mehr oder Falsch. Das hat es für die Frauen und Mütter zeitweise schwer gemacht, weil sie sich oft sozusagen selbst erfinden mussten, doch die darin entdeckte Freiheit ist nicht hoch genug zu bewerten.

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