Ulrike Fokken

 4,5 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Gebrauchsanweisung für Peru, Barcelona und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ulrike Fokken

Ulrike Fokken, 1964 geboren, hat Amerikanische Kultur- und Literaturgeschichte sowie Spanisch in München und Granada studiert. Sie arbeitete u.a. als Parlamentskorrespondentin für den Berliner Tagesspiegel und als Redakteurin für die taz. Von ihr erschienen Bücher zu Wirtschafts- und Umweltthemen sowie über Spanien. Zuletzt veröffentlichte die ausgebildete Wildnispädagogin »Wildnis wagen! Warum Natur glücklich macht«. 2012 und 2014 verbrachte sie mehrere Monate in Peru.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ulrike Fokken

Cover des Buches Spuren lesen (ISBN: 9783869951010)

Spuren lesen

 (12)
Erschienen am 30.09.2020
Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Peru (ISBN: 9783492276580)

Gebrauchsanweisung für Peru

 (5)
Erschienen am 11.05.2015
Cover des Buches Barcelona (ISBN: 9783538072497)

Barcelona

 (3)
Erschienen am 15.08.2007
Cover des Buches Lesereise Andalusien (ISBN: 9783711710376)

Lesereise Andalusien

 (2)
Erschienen am 29.07.2013
Cover des Buches Bachgeflüster (ISBN: 9783869951102)

Bachgeflüster

 (0)
Erschienen am 25.03.2022
Cover des Buches So geht's, Deutschland! (ISBN: 9783426778678)

So geht's, Deutschland!

 (0)
Erschienen am 01.03.2006

Neue Rezensionen zu Ulrike Fokken

Cover des Buches Spuren lesen (ISBN: 9783869951010)B

Rezension zu "Spuren lesen" von Stefanie Argow

Spuren suchen und lesen
Buecherseele79vor 2 Jahren

„Spurenlesen bedeutet nicht, nach Hinweisen zu suchen und Mutmaßungen anzustellen. Es bedeutet, Zeichen zu sehen und Fakten aus dem Matsch zu klauben, sie in wissenschaftlich anmutender Nüchternheit zu messen und als das zu betrachten, was sie sind: Spuren. Nicht mehr und nicht weniger.“(Seite 8)

Dieses Buch ist optisch ein absolutes Highlight! Nicht nur dass das Cover schon einiges hermacht, auch sind im Buch Abbildungen von Tieren in Wald und Flur, die Kapitel sind schön gestaltet und am Ende kann man sich nicht noch Tipps über Webseiten oder weitere Bücher holen sondern die Tierspuren sind ebenso abgebildet.

Ich war sehr neugierig auf das Buch weil ich gerne in der Natur unterwegs bin, zwar nicht auf die Spuren oder ähnliches achte wie die Autorinnen in diesem Buch, aber alleine durch aufmerksames Beobachten, laufen und horchen kann man in Wald und Flur schon einig tolles entdecken. Diese Neugier, dies Vorsicht und Spannung konnten die Autorinnen und Spurenforscherinnen auch gut vermitteln und Neugier wecken.

Der Schreibstil ist ja, nicht so leicht. Auch sollte man sich wirklich für die Spurensuche plus Wildtiere interessieren, sonst könnte das Buch sehr schnell langatmig und langweilig wirken.

Das Positive ist, neben den gennannten liebevollen Details mit Bildern und Erklärungen auch die Kenntnisse der Autorinnen bzw. Spurenforscherinnen. Sie suchen nach Spuren, aber nicht um die Tiere aufzuschrecken, oder sie unbedingt finden zu wollen, sondern einfach weil eine Spur, wenn man es richtig angeht, verdammt viel an Informationen liefern kann plus eventuell doch einen kurzen Blick auf ein Wildtier. Das rechne ich hier beiden hoch an, dass es nicht um Fotos auf Instagram und Co. geht sondern einfach um das Festigen der Fakten.

Auch was es bedeutet sich mit diesem großen Thema auseinanderzusetzen, wie oft man Missverständnissen aufliegt, Meinungsverschiedenheiten, was unsere Auswirkungen auf die Wildtiere im Wald und Flur haben, dass sie immer öfter in großen Städten anzutreffen sind, wie wir mit diesen Tieren gemeinsam leben und etwas erleben können.

Die Nachteile – erstmal hätte ich mir einen strukturierten Aufbau des Buches gewünscht. Vielleicht nach Tierarten oder Themen. So werfen die Autorinnen vieles in einen Topf und picken sich hier und da etwas heraus. Leider führt dies auch oft zu Wiederholungen in den Geschichten, Fakten und Themen liest man öfter und das hat mich dann doch sehr gestört. Auch geht es nun mal wirklich um Spurensuche, die Spuren der Tiere werden sehr genau erläutert, irgendwann hat mir der Kopf geklingelt vor lauter detaillierten Beschreibungen zu den Spuren.

Ja, es ist ein Buch zum Thema Spurensuche, die Spuren lesen und was damit alles verbunden ist. Doch mir war es irgendwann auch zu trocken, langatmig und ich hätte mir gerne eine bessere Mischung aus Fakten der Spurensuche und den Eigenarten und Wissen über die Wildtiere gewünscht.

Ein sehr interessantes Buch trotzdem, aber mit den Umsetzungen hat es dann leider doch etwas gehapert.

 

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Cover des Buches Spuren lesen (ISBN: 9783869951010)A

Rezension zu "Spuren lesen" von Stefanie Argow

Ein Buch um mehr über die Tierwelt um einen herum kennenzulernen
Alexa-Timvor 2 Jahren

Spuren lesen ist ein Sachbuch über die Fährten der Tiere. Am besten ist es, wenn man das Buch nicht am Stück liest. Es ist schon angenehmer sich immer mal wieder ein paar Geschichten aus diesem Buch vorzunehmen.

Die Geschichten darin sind sehr spannend erzählt. Einer meiner Lieblingsgeschichten ist "Wenn der Waschbär vor dem Fenster sitzt". Es ist ein sehr gelungener Einstieg und motivierte mich gleich zum Weiterzulesen. Ich finde es sehr schön, dass man in diesem Buch viel über die beheimateten Tiere lernen kann. Auch sensibilisiert es mich, mir mehr über die Tiere in der Hauptstadt Gedanken zu machen und sie viel mehr wahrzunehmen.
Die Länge der Geschichten finde ich sehr angenehm und es baut auch teils aufeinander auf. Also es ist ein roter Faden zu erkennen.
Ich liebe es wenn ich bei einigen Geschichten sogar Gänsehaut bekomme, weil es manchmal einfach schön ist, wie z.B. bei der Fuchsfamilie.

Die Autoren haben einem guten Draht zwischen Informationen und Spannung gefunden.
Schön finde ich auch das hinten ein Register mit einigen Pfotenabdrücken zu sehen sind.

Das Buch hat mir viel Freude gemacht. Und das schaffen nicht viele Sachbücher.

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Cover des Buches Spuren lesen (ISBN: 9783869951010)L

Rezension zu "Spuren lesen" von Stefanie Argow

Die eigene Wahrnehmung schärfen
Lyra14vor 2 Jahren

„Spuren lesen - Geschichten, die uns die Fährten der Tiere erzählen“ stammt aus der Feder von Ulrike Fokker und Stefanie Argow und ist so viel mehr, als ein einfaches Nachschlagewerk zum Spurenlesen. 

Dieses wunderschön illustrierte Buch besticht nicht nur durch eine Fülle von sehr interessanten Informationen rund um unsere heimische Tierwelt, sondern gibt auch persönliche Erlebnisse der beiden Autoren wider. 

Ich fand es unheimlich spannend, zu erfahren, welche Tierarten in unseren Wäldern leben und sich sogar in den Großstädten angesiedelt haben (ich hatte zB keine Ahnung, dass sich Fuchs und Hase einen Bau teilen können!).

Hat man dieses Buch einmal gelesen, geht man plötzlich mit ganz anderen Augen durch die Stadtparks und achtet auf viel mehr Details.
Zwischen den einzelnen Kapiteln finden sich immer wieder detailverliebte Illustrationen und Zeichnungen verschiedener Fußabdrücke, die nicht nur zum Nachschlagen, sondern auch zum Selbstbestimmen animieren. 

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr angenehm, man kann ihre Leidenschaft für die Natur aus jeder Zeile herauslesen.
Ein weiterer positiver Aspekt dieses Buches ist auch, dass Themen wie Naturschutz und die Auswirkungen des Klimawandels angesprochen werden.

„Spuren lesen“ ist für mich eine sehr gelungene Mischung aus Sachbuch und erzählenden Kurzgeschichten. Hat man dieses Buch einmal gelesen, nimmt man die Natur um sich herum ganz anders wahr und achtet plötzlich auf Dinge, die einem vorher gar nicht aufgefallen sind. 


Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 

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