Ulrike Fokken Gebrauchsanweisung für Peru

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Peru“ von Ulrike Fokken

Von der Burg der Nebelkrieger im Norden bis zum Heiligen Tal der Inkas im Süden – Ulrike Fokken, die monatelang in Peru gelebt hat und regelmäßig dorthin zurückkehrt, führt uns quer durch ein Land, in dem die Cola quietschgelb aussieht, Lamas bunte Wollzöpfe tragen und der Traum vom Gepäckträger zum Millionär keine Worthülse ist. Leidenschaftlich erklärt sie uns, wie man auf die Anrede »meine Königin« reagiert, warum in der Megacity Lima ein Bus dem Taxi vorzuziehen ist und weshalb man hier die besten Fischrestaurants der Welt fi ndet. Und sie weiß, wieso Bäuerinnen in den Anden teure Smartphones besitzen, wo Schamanen mit Rauch und Rasseln heilen und wie der Spagat zwischen südamerikanischer Moderne und jahrtausendealten Traditionen gelingt.

Eine Art Reisebericht mit Reiseführer vermischt, der den Leser mitnimmt auf eine Reise nach Peru und der Fernweh weckt

— Buchraettin
Buchraettin
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  • Ein gutes Buch, das auf jeden Fall das Interesse an Peru weckt.

    Gebrauchsanweisung für Peru
    wikiauslandde

    wikiauslandde

    30. July 2015 um 21:40

    Die Autorin Ulrike Fokken reiste zehn Jahre lang öfters nach Peru und zeigt in Ihrem Buch „Gebrauchsanweisung für Peru" die Besonderheiten des Landes, der Gesellschaft und der Ureinwohner Indigenas. Sie berichtet über die großen Städte über die Gebiete im Amazonas im Norden bis zu den Anden im Süden. Sie berichtet über die Lebensart der Indigenas, dem Leben in Lima und vielen anderen Besonderheiten. Bei den Themen Wirtschaft, Politik, Verteilung des Reichtums bekommt der Leser nur Umrisse mitgeteilt. Auch ist mancher Text eher ein Reisebericht. Aber macht nichts. Das Buch ist sehr interessant geschrieben, schnell gelesen bis hin zu Seite um Seite verschlungen. Ein gutes Buch, das auf jeden Fall das Interesse an Peru weckt. Hier Notizen zum Inhalt: Land: Busfahren, die peruanische Speisen, die Sprachen Spanisch und Quechua, Hunde überall, wandern in den hohen Bergen, Amazonasgebiet, Lima, Touristenstadt Cusco, die Stadt Arequipa. Gesellschaft: Tupac Amaru, Slams von Lima, Indigenas, Mestizen, Cholos, die Rolle der Zeit, die gelassene Art der Indigenas, die Rolle Mann-Frau, Schamanen und Wunderheiler, die Terroristengruppe: Leuchtender Pfad, Wunderpflanze Coca und Rauschgifthandel, Goldrausch, schwacher Staat. „Peru vermittelt das Gefühl von unendlicher Freiheit und Anarchie, von einer Herzlichkeit inmitten des Chaos, von Zeitlosigkeit während einer Reise durch jahrhundertealte Kulturen. Peru zeigt das Mögliche im unendlichen Fremden. Peru gewährt uns einen Blick in die Zivilisationsgeschichte der Menschheit von den Jägern und Sammlern im Amazonaswald und den Lamahaltern und Ackerbauern der Anden zum computerisierten Menschen der Moderne in Lima."

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  • 'Peru vermittelt das Gefühl von unendlicher Freiheit und Anarchie [...].'

    Gebrauchsanweisung für Peru
    sabatayn76

    sabatayn76

    22. June 2015 um 22:09

    'Peru vermittelt das Gefühl von unendlicher Freiheit und Anarchie, von einer Herzlichkeit inmitten des Chaos, von Zeitlosigkeit während einer Reise durch jahrhundertealte Kulturen.' Inhalt: Ulrike Fokken erzählt in ihrer 'Gebrauchsanweisung für Peru' von Nationalgefühl und nuestro Perú, Inka-Herrschern und Kolonialherren, Charangos und Cajón, Mario Vargas Llosa und Gastón Acurio, Popcorn und Pisco Sour, Kriminalität und Armut, Sendero Luminosa und Kokainmafia, Indígena und Mestizen, Höhenkrankheit und Coca, la hora peruana und Zeitlosigkeit, Sprachen und Verhaltenskodex, Machismo und Matriarchat, Schamanen und Scharlatanen, Gesetzen und Gesetzlosigkeit. Mein Eindruck: Mir hat die 'Gebrauchsanweisung für Peru' sehr gut gefallen, und Ulrike Fokken konnte mir das Land und seine Bewohner nahe bringen, mir viel Wissen vermitteln und mich neugierig auf Lateinamerika im Allgemeinen und Peru im Besonderen machen. Dabei beschreibt sie nicht nur die Schönheit des Landes, sondern geht auch sehr detailliert auf die Probleme Perus ein. Da Mario Vargas Llosa einer meiner Lieblingsautoren ist, fand ich es sehr schön, dass die Autorin den Nobelpreisträger und seine Romane immer wieder erwähnt und in ihre Beschreibungen des Landes und seiner Geschichte einbaut. Wer noch kein Buch von Mario Vargas Llosa gelesen hat, bekommt hier sicherlich viel Lust auf die Lektüre einzelner Romane, die zudem ein paar der im Buch genannten Themen detaillierter behandeln. Sehr gelungen fand ich zudem die sehr detaillierten Beschreibungen einzelner Aspekte des Landes, zum Beispiel über die Quecksilberbelastung durch Goldsucher, die Behandlung von Drogenabhängigkeit, der legale und illegale Anbau von Coca, die Wohnungssituation in Lima. Mein Resümee: Ein unterhaltsames, spannendes Buch über Peru, das zudem große Lust darauf macht, (wieder einmal) zu einem Buch von Mario Vargas Llosa zu greifen.

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