Ulrike Guérot Warum Europa eine Republik werden muss

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Inhaltsangabe zu „Warum Europa eine Republik werden muss“ von Ulrike Guérot

Ulrike Guérot, Gründerin des European Democracy Lab in Berlin, fordert uns auf, Europa neu zu denken. Die Brüsseler Institutionen in Form von Rat, Kommission und Parlament und die Nationalstaaten torpedieren die europäische Idee. Stattdessen sollten Europas Bürger eine gemeinsame politische Vertretung wählen dürfen, die ihnen, unabhängig von ihrer Staatenzugehörigkeit, die gleichen politischen Rechte zugesteht. Damit das Europa von morgen zur Avantgarde auf dem Weg zur Weltbürgerunion wird. Guérots politische Utopie »leistet einen originellen, klugen und radikalen Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion«. (Süddeutsche Zeitung)

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    Warum Europa eine Republik werden muss

    MutZurLebenskunst

    25. January 2017 um 16:57

    Die Autorin, Politikwissenschaftlerin und Direktorin des European Democracy Lab in Berlin, entwirft in diesem Buch das Bild eines als Republik geeinten Europas.  Im ersten Teil analysiert sie, wie und warum Europa in eine tiefe Krise geraten ist. Im Kern geht es darum, dass die Europäische Union in ihrer Struktur zu verworren und undemokratisch ist, dass es den europäischen Bürgern an politischer Gleichheit fehlt und die nationalen Interessen immer wieder dem Gemeinwohl entgegen stehen. Die gegebenen Machtverhältnisse und Interessenslagen führten dazu, dass insbesondere die ländlichen Regionen und Europas Randregionen abgehängt würden. Und da die Menschen der EU die Lösung nicht mehr zutrauen, gibt es einen Rückfall in Nationalismen trotz der Erfahrung, dass das in der Vergangenheit immer zu Krieg und Zerstörung  geführt hat, nicht zu Wohlstand und Freiheit. Die kleinen Einzelstaaten haben in der globalisierten Welt auch keine echte Chance. Ein Dilemma.  Als Ausweg präsentiert Guérot im zweiten Teil die Euroäische RePublik, deren P sie groß schreibt, um die Bedeutung des Gemeinwohls zu unterstreichen. Eine Republik sei genau das System, das zwischen Nationalismus, Sozialismus und Liberalismus stehe. "Das Bild, das hier vor Augen steht, zeigt lebendige, sich weitgehend selbstregierende europäische Provinzen unter dem gemeinsamen rechtlichen Dach einer Europäischen Republik, animiert und belebt von Bürgern, statt von Nationen", schreibt sie auf S. 122. Die Autorin führt aus, wie die politische, die territoriale und die wirtschaftliche Neuordnung aussehen könnte.  Im dritten Teil, dem "Nachklapp" betrachtet Guérot noch die Rolle dreier Gruppen: die Frauen, die Jugend und die Bildungs-Elite. Das Buch lässt sich als Provokation lesen, als Ermutigung und als Drama. Die Dramatik, die es mir vor Augen führt, könnte lähmen, wenn da nicht zugleich die Lösungsansätze wären, die so utopisch gar nicht sind. Ich kann das hier aus zwei Gründen nicht genauer erläutern. Erstens würde die Abhandlung zu lang werden und zweitens müsste ich das Buch noch mindestens zweimal lesen. Das spricht vielleicht nicht für meinen politischen Bildungsstand. Trotzdem ziehe ich dem Buch einen Stern wegen zu intellektueller Sprache ab. Ich halte die Inhalte für sehr spannend, motivierend und diskussionswürdig, nicht nur für Eliten, und hätte mir gewünscht, dass es für ein breiteres Publikum noch angenehmer zu lesen ist. Davon sollte sich niemand abhalten lassen, sondern sich gerne herausfordern lassen. Ohne manchmal mühsamen Hirneinsatz werden wir die Kurve in Europa vermutlich nicht kriegen

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  • Seelenbalsam für Europäer

    Warum Europa eine Republik werden muss

    Quadlipokkel

    11. October 2016 um 16:29

    Im ersten Teil ihres Werkes setzt sich Ulrike Guérot recht schonungslos mit dem unvollendeten Zustand der europäischen Integration auseinander. Sie zeigt das Demokratiedefizit und die Folge der rechtlichen Ungleichheit der Bürger auseinander. Sie bleibt aber nicht bei der Kritik am Status Quo. Die Autorin entwirft das Bild einer Europäischen Republik, die über das Gebiet der heutigen Union hinaus geht, demokratisch legitimiert ist und den verschiedenen Regionen Europas (und dereinst vielleicht über den Kontinet hinaus) ein stabiles Dach bietet in dem sie sich entfalten können.Schon im Titel wird ihr Werk als eine politische Utopie bezeichnet. Was Frau Guérot mit ihrem Buch aber schafft, ist es all jenen ein mögliches Ziel zu geben, die zwar vom Zustand der EU enttäuscht sind, für die aber eine Rückkehr zum Nationalismus kein Ausweg darstellt. Es ist für all jene lesenswert, die mit einer pro-europäischen Position, in Diskussionen nicht in die Defensive gedrängt werden wollen und auch für jene, die auf Grund der vielen Probleme bisher nichts von Europa wissen wollten."Warum Europa eine Republik werden muss" ist auch im Shop der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) erhältlich

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