Ulrike Herrmann

 4 Sterne bei 13 Bewertungen

Alle Bücher von Ulrike Herrmann

Der Sieg des Kapitals

Der Sieg des Kapitals

 (8)
Erschienen am 17.09.2013
Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung

Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung

 (3)
Erschienen am 01.06.2018
Hurra, wir dürfen zahlen

Hurra, wir dürfen zahlen

 (2)
Erschienen am 01.01.2012
Älter werden, Neues wagen

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 (0)
Erschienen am 20.03.2008
Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung

Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung

 (0)
Erschienen am 25.11.2016

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Rezension zu "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" von Ulrike Herrmann

Ein sehr gutes Buch für einen Überblick über den Kapitalismus.
bloggingbookreviewvor 5 Monaten

Herrmann schreibt definiert bereits vor Beginn Ihres Buches ihr Zielpublikum: "Für die Studierenden der Ökonomie" Bereits in ihrem Vorwort wird zunehmend klar, welche Punkt sie eigentlich machen will. Nach eingehendem Studium der aktuellen Theorien kommt sie zu dem Schluss, dass die momentane Wirtschaftswissenschaft ihr Handwerk nicht versteht. Zum einen nennt sie hierbei das festhalten an bereits veralteten Dogmen, auf der anderen aber auch das komplette Ignorieren der ihres Erachtens nach besten des Faches: Smith, Keynes und Marx. 


Das Buch ist grob in zwei Teile gespalten. Auf der einen beschreibt Herrmann die Umstände unter denen die Theoretiker gelebt haben, auf der anderen geht sie auf die aktuelle Situation und die Bedeutung der Theorien ein. Im Anschluss an die kurzen Abrisse zu den drei großen der Ökonomie umreißt sie die jeweiligen theoretischen Standpunkte und stellt diese dem aktuellen Diskurs gegenüber. Eine besondere Rolle nimmt hierbei die Umdeutung von Smith ein. Obwohl im Diskurs oftmals als Vertreter des Neoliberalismus gehandelt, wollte Smith eher den Kapitalismus in seinem Entstehen einkesseln und regulieren. Genauso beschreibt sie das Leben von Marx und Keynes, als diejenigen Theoretiker die eigentlich einen riesigen Fußabdruck in der Wirtschaftswissenschaft hinterlassen haben sollten. 

Allerdings wird im zweiten Teil haarscharf herausexerziert, an welchen Punkten die momentane Ökonomie krankt. Die zunehmende Fixiertest auf die Neoklassik und insbesondere die machtvollen Positionen die Neoklassiker*innen inne haben. Diese scheinen bis heute nicht verstanden zu haben wie der Kapitalismus funktioniert und welche modellhaften Beispiele eigentlich passend wären. 

Allen Menschen die sich für das kapitalistische System interessieren (auch wenn sie nicht Student*innen den Ökonomie sind) empfehle ich das Buch von Ulrike Herrmann ausdrücklich. Ich selbst studiere nichts in der Richtung und fand es sehr interessant und aufschlussreich diese Perspektive auf aktuelle wirtschaftliche und politische Geschehnisse bekommen zu haben. 

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