Ulrike Herwig Sag beim Abschied leise Blödmann

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Inhaltsangabe zu „Sag beim Abschied leise Blödmann“ von Ulrike Herwig

Charlotte wirft ihren Mann raus, weil der sie zum x-ten Mal betrogen hat. Beim Leerräumen des gemeinsamen Hauses stolpert sie über ein altes Handy. Und über eine uralte Mailboxnachricht von Doro. Das verrückte Huhn ist schon seit Jahren untergetaucht, doch plötzlich hat Charlotte Sehnsucht nach ihrer unsteten Schwester. Charlotte macht sich auf die Suche. Ihre heißeste Spur: Doros ehemalige Liebhaber. Und jeder Mann bringt sie ihrer Schwester näher – und einem bunten Leben, das sie sich an der Seite ihres Exmanns nie hat träumen lassen.

Sehr amüsante Geschichte mit einigem Tiefgang

— Langeweile
Langeweile

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  • Die Suche nach der verlorenen Schwester

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    Langeweile

    Langeweile

    03. February 2016 um 11:23

    Charlotte hat ihren mal wieder untreuen Ehemann Phillip aus dem Haus geworfen.Beim Aufräumen des Hauses gerät ihr ein altes Handy,mit einer Nachricht ihrer Schwester,in die Hände. Sie hat seit über zehn Jahren, nach einem großen Streit, nichts mehr von Doro gehört. Nun möchte sie den Kontakt wiederherstellen.Über die verflossenen Liebhaber ihrer Schwester nimmt sie die Fährte auf. Teilweise wird sie von ihrer Tochter Miriam unterstützt ,die es cool findet eine Tante zu haben,von deren Existenz sie bisher nichts ahnte. Auch ihre Kollegin und Freundin Veronika ist in die Suche involviert. Bei der aufwendigen ,teils chaotischen Suche erfährt sie viel Neues über sich und ihre Schwester. Auch Phillip macht einige Versuche Charlotte zurückzuerobern.Er möchte die Bequemlichkeit des Ehelebens wieder auskosten,ohne seine Gewohnheiten zu ändern. Als sie endlich am Ziel ist ,erwartet sie eine Überraschung und ihr Leben nimmt eine neue Wende. Darüber möchte ich aber nichts verraten,um die Spannung zu erhalten. Der Autorin ist es gelungen ,die einzelnen Figuren sehr authentisch darzustellen.Ich habe mich gut unterhalten. Fazit: Ein lockerer Sommerroman mit einigem Tiefgang.Ich kann das Buch mit gutem Gewissen empfehlen. Buchtitel: Sag beim Abschied leise Blödmann

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  • Leichte Ferienlektüre

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    badwoman

    badwoman

    16. August 2015 um 15:59

    Charlotte trennt sich von ihrem untreuen Ehemann und macht sich im Zuge ihres Neubeginns auf die Suche nach ihrer Schwester Doro, die sie seit 11 Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Schwestern hatten sich im Streit getrennt und seither fehlt jede Spur von Doro. Charlotte setzt bei den Liebhabern Doros an und hangelt sich so von einer Spur zur nächsten und erfährt nebenbei einiges über ihre Schwester und auch über sich selbst. Dieses Buch ist leicht und locker geschrieben, flüssig und schnell zu lesen und eignet sich bestens für´s Reisegepäck. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Ein wenig schade finde ich, dass sich diese Geschichte doch sehr vorhersehbar entwickelt und keine großen Überraschungen bietet - aber wie gesagt, als Urlaubslektüre durchaus zu empfehlen. Das Cover finde ich auffällig und originell.

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  • Schwestern

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    dowi333

    dowi333

    18. April 2015 um 09:35

    Philipp ist ein neutorischer Fremdgänger ohne Skrupel. Als Charlotte ihn zuletzt mit Klavierlehrerin ihrer Tochter in flagranti erwischt, ist das Maß voll. Charlotte trennt sich endgültig von Philipp, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Beteuert er doch immer wieder, dass er sie vermisst... wobei ihm wohl eher an den Annehmlichkeiten der Ehe gelegen ist. Es ist Zeit, ihren Hausrat und ebenso ihr Leben gründlich zu entrümpeln. Dabei stößt sie auf ihr altes Handy; eine alte Nachricht Doro, ihrer Schwester, weckt ihre Sehnsucht. Die beiden haben vor Jahren – nach „der Sache“ – den Kontakt zueinander abgebrochen. Ein paar halbherzige Bemühungen brachten Charlotte auf ihrer Suche nach Doro nicht weiter. Die Schwestern sind im Streit auseinandergegangen. Was damals (vor 11 Jahren) geschehen ist, wird quäntchenweises in den Handlungsverlauf eingearbeitet. Doro ist zur Beerdigung ihrer Mutter nicht erschienen, da sie auf eine Gesangskarriere hoffte und an einer Bandprobe teilnehmen wollte. Bereits das ist unverzeihlich. Doch dann war da noch „die Sache“. Über Ben the man - Rockmusiker - wird sie auf eine Spur gebracht. Die Suche führt sie weiter nach Neustrelitz zu einem weiteren Verflossenen ihrer Schwester, Johannes Grubner, der Mecklenburgs ersten Yoga- und Esoterik-Campingplatz betreibt. Mit einer liebeskranken Schülerin im Gepäck begibt sich Charlotte also nach Meck-Pomm... und wird erneut nicht fündig. Doro hat Johannes für Reptilien-Richard – einen Tierarzt auf Rügen – verlassen. Der hatte jedoch schon nach wenigen Tagen genug von Doro und setzte sie vor die Tür. Dort verliert sich zunächst die Spur... zunächst. Einen wertvollen Hinweis liefert Richard, der sie auf einen Teilnehmer einer Kochshow aufmerksam macht, der unzweifelhaft Doros Pullover trägt. Hobbygourmetkoch Kotti (Viktor Kosslowsik) aus Dresden verweist sie an die Grünen-Politikerin Susanne Doppel-Kiefer-Bruch und deckt nebenbei auf, dass Charlotte Tante ist. Die wiederum gibt ihr den Hinweis, es bei dem Dichter und Sanssouci-Gärtner Julius zu versuchen. Doch auch Julius wurde nach kurzer Zeit von Doro verlassen, und zwar für „Shakespeare“. Dieser Hinweis und ein wenig detektivisches Geschick bringen Charlotte zu ihrer Schwester. Auf der Suche nach ihrer Schwester lernt Charlotte neue Seite von Doro kennen. Und sie muss erkennen, dass der Männergeschmack ihrer Schwester unberechenbar ist. Immer wieder fragt sie sich: „Was hat meine Schwester in diesem Mann gesehen?“ Außerdem stellt sie fest, dass Doro von jedem Verflossenen ein Souvenier einbehalten hat; exquisiete Stücke: eine seltene Rio-Reiser-Platte, ein kostbares Buch über Heilkräuter und Mondphasen, ein antikes Affenskelett, eine alte Butterform, handgeschriebene Gedichte... und einen Kricketschläger. Hielt sie Doro bisher immer für schrill, bunt, cool und alles andere als neidisch auf ihre große Schwester, muss sie erfahren, dass Doro stets um ihre Anerkennung bemüht war. Wegen „der Sache“ seinerzeit, sah Doro sich gezwungen, sich ihrer Schwester zu entziehen. Sie hatte Charlotte doch schon genug verletzt. Wieder vereint stellt Charlotte fest, dass sich ihre Schwester verändert hat. Sie ist „normal“. Charlotte stolpert von einem Missgeschick in das nächste. Neben der Suche nach ihrer Schwester, wird ihr Leben als Lehrerin an einer Berufsschule und das Anbahnen einer neuen Beziehung thematisiert. Das Buch ist amüsant geschrieben. Zwar hat mich der Handlungsverlauf (bis auf wenige Ausnahmen) nicht überrascht; dennoch ist es eine wunderbare Geschichte, die noch viel besser erzählt wird.

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  • Sag beim Abschied leise Blödmann

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    Themistokeles

    Themistokeles

    19. February 2015 um 07:27

    Wie man schon leicht am Titel erkennen kann, dieser Roman wartet mit einigem an Humor auf. Er ist aber an einigen Ecken auch deutlich tiefgründiger, als man bei einem solchen Titel vielleicht vermuten würde, auch wenn dieser Aspekt bei weitem nicht überwiegt und man hier wirklich eher eine typische Unterhaltungslektüre vor sich hat, die beim Lesen einfach Spaß macht. Das Buch ist einfach super, wenn man sich entspannen will beim Lesen und einfach ein wenig Spaß haben möchte. Vor allen Dingen auch, da es sehr locker geschrieben ist, man sofort in den Fluss beim Lesen kommt, es weder größere Schwierigkeiten beim Einstieg in den Roman gibt, noch man im Verlauf des Romans auf wirklich langatmige Passagen trifft. Eher ist es sogar so, dass man ziemlich gefesselt ist, da die Geschichte teilweise sogar überraschend spannend war, da man nie so genau wusste, wie der nächste Exfreund von Charlottes Schwester wohl leben wird, wie er so ist und vor allen Dingen, was man erfahren würde. Denn Charlotte begegnen sehr viele Ehemalige ihrer Schwester auf ihrer Suche nach Doro. Dabei ist es einfach sehr gelungen, wie diese Männer so sind, denn auch wenn sie alle auf eine gewisse Weise etwas skurril sind, wie einer, der Musiker ist und sich vielleicht für ein bisschen genialer hält, als er eigentlich ist, einer, Campingplatzbesitzer und ein wenig seltsam und noch viele andere, die zum einen sehr für den ein oder anderen amüsanten Moment sorgen, zum anderen aber auch das Buch durch ihre Art einfach sehr bereichern, da es so abwechslungsreich wird. Charlotte selbst ist dabei auch ein Charakter, der mir sehr gut gefallen hat, da sie an sich schon sehr sympathisch ist und man einfach auch merkt, wie sie sich im Laufe ihrer Suche, durch das, was sie alles erfährt, kennenlernt und neu entdeckt, entwickelt und man einfach merkt, wie sehr einen so etwas beeinflussen kann. Gerade auch diese sehr sichtbare Entwicklung in ihrer Persönlichkeit, finde ich sehr gelungen und auch einfach stimmig. Ein Roman, der sehr gut unterhält, vor allen Dingen amüsant ist, aber auch ein wenig tiefgründig und mit noch der ein oder anderen Wendung aufwarten kann, die ich so nicht erwartet hätte, aber durchaus für ein wenig Spannung sorgt. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn es macht wirklich Spaß es zu lesen, wenn man gerade Lust auf eine etwas leichtere Lektüre hat.

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  • Auf der Suche nach Doro

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    hoonili

    hoonili

    11. February 2015 um 11:06

    Als Charlotte ihren Mann mit der Nachhilfelehrerin ihrer Tochter in flagranti erwischt ist entgültig Schluß. Es ist nicht das erste Mal, dass er sie betrügt. Sie trennt sich von ihm und zieht mit ihrer Tochter Miriam in eine kleine Wohnung. Als sie die Sachen zusammenpackt, entdeckt sie ein altes Handy. Darauf befinden sich noch Nummern ihrer alten Freunde, aber auch eine Nachricht ihrer Schwester Doro. So muss Charlotte an Doro denken und fragt sich, was ihre Schwester inzwischen wohl macht. Sie hat sie jahrelang nicht gesehen und es geht ihr nicht aus dem Kopf. Also sucht sie nach dem Ex-Freund von Doro und dieser kann ihr ein wenig weiterhelfen. So geht es von Ex-Freund zu Ex-Freund weiter und alle erzählen ein bißchen von früher, wie Doro war und teilweise wissen sie auch, wohin es sie dann verschlagen hat. Die Suche nach Doro hat auch viel Humor und Charlotte gibt nicht auf. Obwohl es nach einigen Männern keinen Hinweis mehr gibt... Dabei lernt sie auch noch einen sehr netten Mann kennen, den sie nicht vergessen kann.... Wird Charlotte ihre Schwester finden? Und warum haben die beiden sich so lange nicht gesehen? Die Geschichte hält den Leser auf Trab und es ist viel Spannung dabei. Die einzelnen Männer sind sehr verschieden und die Autorin erzählt amüsant von der Suche nach Doro. Charlotte ist mir sehr sympathisch. Das Cover gefällt mir sehr gut und der Titel passt hier auch wirklich zum Buch. Eine superschöne Lektüre, die eine richtig gute Story erzählt!

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  • Sehr humorvoll und dennoch nachdenklich !

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2014 um 16:32

    Die Berufsschullehrerin Charlotte und ihre 9- jährige Tochter Miriam machen einen Kurzurlaub auf Rügen . Doch schnell wird klar , dieser Urlaubort hält nicht was er verspricht . Beide langweilen sich zu Tode und beschließen den nächsten Zug nach hause zu nehmen. Da ihr Ehemann und vielbeschäftigter Geschäftsmann Phillip mal wieder nicht zuerreichen ist , um die beiden vom Bahnhof abzuholen , beschließen sie schließlich ein Taxi nach hause zunehmen . Was Charlotte da erwartet ist wiklich die schlimmste Vorstellung einer Frau , sie erwischt ihren Mann im eigenen Heim beim Fremdgehen !! Jetzt reicht es !!! Nachdem Phillip sie auch noch mit der jüngeren Klavierlehrerin von Miriam betrügt , macht sie kurzen Prozess und setzt ihn vor die Tür. Nach drei Monaten räumt sie mit ihrer Freundin Veronica , das Haus auf und entsorgt die letzten Erinnerungen ihres Ehemannes . Als sie dann ihr altes Handy wiederfindet und eine Nachricht von ihrer Schwester Doro bekommt , wird sie unwiderruflich in die Vergangenheim gezogen , denn zwischen den beiden Schwestern lief nicht immer alles glatt !!! Charlotte will nun ein neues Leben beginnen und macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester und taucht erneut in ihre Vergangenheit ein !! Ein tolles leicht zulesendes Buch , dass über die Eheprobleme mit so viel Ironie erzählt , dass es einfacj Lust auf mehr macht !!! Das wohl bekannteste Problem der Ehe , mal anders und witzig erzählt . Ein schönes , mal leichtes , mal nachdenkliches Buch , welches den Leser mal zum Lächeln bringt und mal mit Tränen in den Augen zurücklässt !

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  • Sag beim Abschied leise Blödmann

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    Machi

    Machi

    23. February 2014 um 19:23

    Die Berufsschullehrerin Charlotte Windrich trennt sich von ihrem Mann Phillip, nachdem sie ihn mit der Klavierlehrerin ihrer gemeinsamen Tochter Miriam erwischt hatte. Dabei krempelt sie ihr Leben um und versucht ihre jüngere Schwester Doro zu finden, welche sie wegen eines Streits seit 11 Jahren nicht mehr gesehen hat und von der sie nicht weiß, wo sie sich aufhält. Eine komische Reise beginnt. Die Suche nach ihrer Schwester führt sie in verschiedene lustige und skurile Situationen. Diese sind durch einen lockeren und sehr humorvollen Schreibstil sehr gut beschrieben. Die Witze sind nicht übertrieben oder klingen erzwungen, sondern passen zu der jeweiligen Situation. Schön gemacht ist hierbei, dass Witze oder komische Szenen vom Anfang des Buches auch später wieder aufgenommen und sinnvoll eingebaut werden. Auch der Aufbau der Suche ist grundsätzlich gut gemacht, wobei manche Sachen doch etwas zu konstruiert wirken, beziehungsweise der Grund des Streits die Sinnhaftigkeit des Buches in Frage stellt und einen doch etwas enttäuscht von der Handlungsweise der Hauptprotagonistin zurücklässt. "Sag beim Abschied leise Blödmann" ist eine geeignete Sommerlektüre für alle, die eine leichte und witzige Geschichte ohne großen Anspruch suchen.

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  • Sag beim Abschied leise Blödmann

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    Gold-Rosinchen

    Gold-Rosinchen

    13. February 2014 um 15:46

    Charlotte, verheiratet, Mutter einer Tochter und Berufsschullehrerin, die ihren Job eigentlich gar nicht gern macht und eigentlich sich beruflich verändern möchte. Charlotte befindet sich im wohlverdienten Urlaub mit ihrer Tochter Miriam nur leider kommt es anders als gedacht. Das Wetter ist scheuslig und so beschließen sie kurzerhand ihren Urlaub vorzeitig abzubrechen. Auf der Rückfahrt probiert Charlotte immer wieder ihren Mann Philipp über das Handy zu erreichen, damit er beide am Bahnhof abholen kann, leider ohne Erfolg. Und wie es im wahren Leben nun immer wieder öfters passiert, erwischt sie Philipp mit Rosie (Klavierlehrerin von Miriam) in einer eindeutigen Situation und schmeißt kurzerhand Philipp aus der Wohnung und aus dem gemeinsamen Leben, das war nämlich nicht die erste Affäre. Beim Sachen zusammensuchen, da sie aus dem gemeinsamen Haus ausziehen findet Charlotte eine alte Kiste, in dieser Kiste findet sie auch das alte Handy ihrer Schwester Doro. Und Charlotte merkt, wie sehr sie Doro vermisst und begibt sich auf die Suche nach Doro. Sie macht sich auf eine Reise die auch ihr Leben grundsätzlich ändern wird. Sie lernt auf ihrer Suche nach Doro, 5 Männer kennen, Ben, Johannes und Richard, Viktor und Julius, alle Ex-Freunde von Doro.. und unterschiedlicher können sie auch gar nicht sein. Mit einem kommt sie sich sehr nahe.. und nach langem hin und her werden sie schließlich ein Paar. Auch Doro wird gefunden.. Und beide Schwestern sind endlich wieder vereint. Der Schreibstil des Buches ist eine angenehme Überraschung. Auch die Dialoge zwischen der Berufsschullehrerin mit Ihren Schüler ist der heutigen Zeit angepasst. Ich habe Tränen gelacht in manchen Situationen. Mich hat das Buch voll überzeugt. Auch das Cover ist sehr schön und schlicht und ergreifend gestaltet. Mit sehr viel Farbe und das passt zum veränderten Leben von Charlotte. Charlotte ändert Frisur und Kleidungsstil von der grauen Maus zum bunten Vogel Für mich ist das Buch keine Sommerlektüre es setzt mit einem sehr ernsten Thema auseinander. Für mich ein bisschen zu kurz kam Miriam bei der ganzen Geschichte. Ich hätte sehr gerne mehr erfahren, wie sie mit der Situation umgehend, dass ihre Eltern sich getrennt haben. Einfach klasse.

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  • Wo ist Doro?

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    25. January 2014 um 11:11

    Charlotte ist Anfang 40, als sie von den Seitensprüngen ihres Mannes die Nase voll hat und ihn vor die Tür setzt. Beim Entrümpeln findet sie ein altes Handy und eine längst vergessene Mailboxnachricht ihrer seit Jahren verschollenen Schwester Doro. Auch wenn sie damals im Streit auseinander gegangen sind, bekommt Charlotte Sehnsucht nach Doro, und da sie sowieso gerade dabei ist, ihr Leben umzukrempeln, beschließt sie sich noch einmal daran zu setzen, Doro aufzuspüren. Obwohl Doro damals eine Karriere als Sängerin angestrebt hat, ist im Internet keine Spur von ihr zu finden. Charlotte versucht über alte Freunde herauszufinden, wohin es Dor verschlagen haben könnte, trifft dabei auf einige sehr spezielle Typen und muss mehr als einmal über ihren eigenen Schatten springen. Einerseits ist die Geschichte sehr vorhersehbar, andererseits gibt es immer wieder Überraschungen und amüsante Zwischenfälle, die die Suche auflockern. Die auftretenden Charaktere sind teilweise sehr skurril aber nicht zu überzogen dar gestellt, um nicht authentisch zu wirken. Die Erzählung ist mit viel Wortwitz gewürzt, kommt zwar nicht ganz an „Tante Martha im Gepäck“ heran, bietet aber durchaus gute Unterhaltung und hat mich mehrfach zum Schmunzeln und Lachen gebracht.

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  • Sag beim Abschied leise Blödmann

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    Lesemone

    Lesemone

    25. November 2013 um 10:17

    Charlotte erwischt ihren Mann wiederholt beim fremdgehen und nun ist das Limit erreicht. Sie wirft ihn raus. Beim Auszug aus dem gemeinsamen Haus findet sie ein altes Handy mit einer Mailboxnachricht drauf, von ihrer Schwester Doro. Plötzlich sehnt sich Charlotte danach, ihre Schwester zu finden, denn sie haben schon über 10 Jahre keinen Kontakt mehr. Charlotte macht sich auf die Suche und ihre einzigen Anhaltspunkte sind die verflossenen Liebhaber ihrer Schwester. Einen nach dem anderen klappert sie ab und erlebt so einiges, wovon sie in ihrem bisherigen Leben nur geträumt hat. Ulrike Herwig schreibt auf eine flotte und spritzige Art, an den richtigen Stellen mit Humor gewürzt. Das Thema des Buches ist nicht sehr tiefgründig, aber sehr unterhaltsam. Die Geschichte wirkt sehr natürlich und man kann sich dadurch mit den Charakteren identifizieren. Durch den flotten Schreibstil hatte ich das Buch leider in einem Tag schon durchgelesen. Die Autorin hat es auch hier geschafft, überzeugende Charaktere zu schaffen. Ein amüsantes Buch, perfekt für entspannte Lesestunden.

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  • Leserunde zu "Sag beim Abschied leise Blödmann" von Ulrike Herwig

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    UlrikeR

    UlrikeR

    Männer gehen – Schwestern bleiben Habt ihr auch schon einmal in eurem Leben einem Blödmann den Laufpass gegeben? Gerade ist mein dritter Frauenroman im Verlag Marion von Schröder erschienen. Diesmal geht es nicht mehr um kernige alte Damen, sondern um die Generation Ü40 - um blöde Exmänner, aus den Augen verlorene Schwestern, um die Hauswirtschaftsklasse einer Berufsschule und was sie aus Goethes "Werther" machen und um ziemlich viele exotische Tiere. Und natürlich um Liebe. Charlotte wirft ihren Mann raus, weil der sie zum x-ten Mal betrogen hat. Beim Leerräumen des gemeinsamen Hauses stolpert sie über ein altes Handy. Und über eine uralte Mailboxnachricht von Doro. Das verrückte Huhn ist schon seit Jahren untergetaucht, doch plötzlich hat Charlotte Sehnsucht nach ihrer unsteten Schwester. Charlotte macht sich auf die Suche. Ihre heißeste Spur: Doros ehemalige Liebhaber. Und jeder Mann bringt sie ihrer Schwester näher – und einem bunten Leben, das sie sich an der Seite ihres Exmanns nie hat träumen lassen. Bis zum 21.7.2013 24.00 Uhr könnt ihr euch für eins der 20 Buchexemplare bewerben, wenn ihr folgende Frage beantwortet: Wenn Platz und Geld keine Rolle spielte – welches exotische Tier hättet ihr gern als Haustier? Viel Glück! Ich freue mich auf die Leserunde!! Ulrike

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    • 350
  • Auf der Suche nach Doro

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    hoonili

    hoonili

    03. November 2013 um 13:25

    Als Charlotte ihren Mann mit der Nachhilfelehrerin ihrer Tochter in flagranti erwischt ist entgültig Schluß. Es ist nicht das erste Mal, dass er sie betrügt. Sie trennt sich von ihm und zieht mit ihrer Tochter Miriam in eine kleine Wohnung. Als sie die Sachen zusammenpackt, entdeckt sie ein altes Handy. Darauf befinden sich noch Nummern ihrer alten Freunde, aber auch eine Nachricht ihrer Schwester Doro. So muss Charlotte an Doro denken und fragt sich, was ihre Schwester inzwischen wohl macht. Sie hat sie jahrelang nicht gesehen und es geht ihr nicht aus dem Kopf. Also sucht sie nach dem Ex-Freund von Doro und dieser kann ihr ein wenig weiterhelfen. So geht es von Ex-Freund zu Ex-Freund weiter und alle erzählen ein bißchen von früher, wie Doro war und teilweise wissen sie auch, wohin es sie dann verschlagen hat. Die Suche nach Doro hat auch viel Humor und Charlotte gibt nicht auf. Obwohl es nach einigen Männern keinen Hinweis mehr gibt... Dabei lernt sie auch noch einen sehr netten Mann kennen, den sie nicht vergessen kann.... Wird Charlotte ihre Schwester finden? Und warum haben die beiden sich so lange nicht gesehen? Die Geschichte hält den Leser auf Trab und es ist viel Spannung dabei. Die einzelnen Männer sind sehr verschieden und die Autorin erzählt amüsant von der Suche nach Doro. Charlotte ist mir sehr sympathisch. Das Cover gefällt mir sehr gut und der Titel passt hier auch wirklich zum Buch. Eine superschöne Lektüre, die eine richtig gute Story erzählt!

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  • Wer ist Doro wirklich ?

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. October 2013 um 08:50

    Nachdem Charlotte ihren Mann in flagranti mit der Klavierlehrerin ihrer Tochter Miriam erwischt hat, ist Schluss mit lustig. Das bewusste Tüpfelchen auf dem I war gesetzt, so das Charlotte ihren Mann kurzerhand rausschmeißt.  Beim Ausräumen des Hauses findet sie ein altes Handy mit einer Nachricht ihrer Schwester Doro, mit der sie seit 11 Jahren keinen Kontakt mehr hat. Sie verschwand nach einem einschneidenden Erlebnis aus Charlottes Welt. Nun, allein mit Miriam, macht sie sich auf die Suche nach ihrer verschollenen Schwester, ohne zunächst zu wissen, wo sie diese beginnen soll. Da erinnert sie sich an den damaligen Liebhaber ihrer Schwester und fängt bei ihm an nachzufragen. Von da an taucht Charlotte in das Leben ihrer Schwester ein und lernt sie ein wenig besser kennen und Miriam hofft, dass die Suche erfolgreich sein wird, denn bis jetzt kennt sie die Tante gar nicht ... Was für eine witzige Idee, sich auf die Suche nach der verschollenen Schwester anhand ihrer größtenteils durchgeknallten ehemaligen Liebhaber zu machen. Als Leser habe ich mich mehr als einmal gefragt, wie durchgeknallt Doro selbst sein muss, wenn sie sich mit diesen Gestalten abgegeben hat. Charlotte wächst während der Suche über sich selbst hinaus. Hat sie anfangs noch Bedenken, sich an Doros Ehemaligen wenden, wird es bald Routine. Die Autorin macht es Charlotte jedoch nicht so einfach. Es ist glücklicherweise nicht so, dass der eine Liebhaber noch weiß, wer der nächste gewesen ist und gleich eine Adresse oder Telefonnummer parat hat. Wenn es anfangs auch ganz gut läuft, hilft später nur noch der Zufall weiter oder das Recherchieren auf gut Glück.  Während der Suche erlebt Charlotte Dinge, die sie sich im Leben nicht hätte träumen lassen. Da ist ein freilaufender Gepard, der ihr nachts begegnet, keine Ausnahme. Sie erkennt sich selbst nicht wieder, ist nicht mehr das Frauchen, das ihrem Mann aus Bequemlichkeitsgründen und aus Angst vor den Folgen, alles durchgehen lässt. Die Geburtstagsfeier von Miriam bildet da auch keine Ausnahme, ist es ihr doch locker gelungen, die ungeliebten Ex-Schwiegereltern aus dem Haus zu graulen. Als Berufsschullehrerin ist sie ja von ihren Schülern auch so einiges gewöhnt, aber als sie eine Schülerin mit auf eine ihrer Suchen nimmt, lernt sie nicht nur das Mädchen näher kennen, sondern auch sich selbst. Dieses Buch zu lesen und dabei nicht blöde zu grinsen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Da ich auch noch mit einer guten Portion Fantasie ausgestattet bin, lief bei mir während des Lesens das Kopfkino. Ich habe mich z.B. mit den Heimchen köstlich amüsiert, wie auch bei vielen anderen Gelegenheiten. Ob Charlotte und Miriam gelingt, Doro ausfindig zu machen, will ich an dieser Stelle nicht verraten, wie auch nicht die Überraschung, die am Ende noch auf alle Beteiligten wartet. Ich hatte jedenfalls, nahe am Wasser gebaut, Tränen der Rührung in den Augen.  Bei der Suche nach Doro findet Charlotte sich selbst und begegnet nochmals in ihrem Leben der Liebe. Ein tolles Buch, das man so schnell nicht aus der Hand legen kann, humorvoll und witzig geschrieben. Für Fans der Autorin, wie ich mich inzwischen auch bezeichnen möchte, ein absolutes Muss. Ich kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.

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  • So verschieden und doch so gleich

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    14. October 2013 um 08:08

    Nachdem Charlotte mit ihrer Tochter Miriam aus dem Urlaub gekommen ist, erwischt sie ihren Mann beim Fremdgehen mit Miriams Musiklehrerin. Charlotte fackelt nicht lange, wirft ihren Mann aus ihrem Haus und entschließt sich im Anschluss das Haus zu verkaufen und mit Miriam in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Beim Ausräumen des Hauses findet Charlotte ein altes Handy auf dem eine alte Nachricht ihrer Schwester Doro gespeichert ist. Charlotte wird in diesem Moment von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie hat schon sehr lange nichts mehr von ihrerer Schwester gehört, genauer gesagt seit einem schlimmen Streit kurz vor Charlottes Hochzeit. Charlotte beschließt ihre Schwester zu suchen, um sich mit ihr auszusprechen. Über Doros Exfreunde versucht Charlotte Doro zu finden und tatsächlich kommt sie ihr mit jedem Exfreund etwas näher. Ich finde die Geschichte sehr ansprechend. Ich habe sie mit sehr viel Freude gelesen, denn der Roman ist sehr humorvoll geschrieben. Das Buch lässt sich leicht lesen und beinhaltet keine allzu komplexen Satzstrukturen. Es lässt sich gut in einem Stück lesen, da es sehr flüssig geschrieben ist. Auch die Charakteren sind sehr ansprechend gestaltet. Gut gefallen hat mir Charlottes Tochter Miriam. Aber auch die Exfreunde von Doro, die verschiedener nicht sein könnten, haben alle sehr interessante Persönlichkeiten. Mir gefällt besonders gut, dass sie alle so verschieden sind und man darin genau erkennen kann, wie sich Doro in den Jahren verändert haben muss. Auch dass die beiden Schwestern sich ähnlicher sind, als sie denken, finde ich sehr gelungen beschrieben. Alles in allem würde ich sagen, dass es sich um einen Frauenroman handelt, der sich gut nebenbei lesen lässt. Als Urlaubslektüre oder als Entspannung zwischendurch ist dieser Roman bestens geeignet, denn er enthält weder komplexe Satzstrukturen noch komplexe Handlungen, über die man lange nachdenken muss. Ich kann dieses Buch also klar empfehlen.

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  • Ein amüsantes Abenteuer...

    Sag beim Abschied leise Blödmann
    fuffel

    fuffel

    03. October 2013 um 09:08

    Charlotte zieht einen Schlussstrich unter ihr altes Leben. Sie lässt den Mann, der sie schon oftmals betrogen hat, endlich im Regen stehen. Zusammen mit ihrer Tochter bezieht sie eine Wohnung und vermisst viele Annehmlichkeiten. Hinzu kommt, dass sie als Lehrerin einen eher undankbaren Job ausübt und in diesem erst nach und nach Erfüllung findet. Alles muss nur richtig angegangen werden. In ihrem neuen Leben taucht ein altes Handy auf und erinnert sie an ihre Schwester. Seit Jahren haben sie sich nicht mehr gesehen und plötzlich packt Charlotte der eiserne Wille Doro zu finden. Dabei hangelt sie sich von einem Exfreund ihrer Schwester zum nächsten, immer in der Hoffnung den entscheidenden Hinweis zu erhalten. Der ein oder andere Exfreund bleibt dabei länger als ihr lieb ist. Nur Richard würde sie gerne besser Kennenlernen, aber das Universum scheint sich gegen sie verschworen zu haben. Aber egal, denn irgendwie schafft sie es, ihrer Schwester näher zu kommen. Fazit: Ulrike Hedwig hat ein lustiges Buch geschrieben, indem die Hauptdarstellerin nicht nur eine Reise zu ihrer verschollenen Schwester unternimmt, sondern auch zu sich selbst. Jede Situation wird gemeistert und das mit Humor. Durch die abgedrehten und vielfältigen Exfreunde ihrer Schwester kommt man ein wenig ins Grübeln, ob man auch solche Exemplare vorzuweisen hat. Außerdem zeigt das Buch, dass man Verzeihen können muss und ausweglose Projekte durchaus erfolgreich sein können. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und wünsche euch das selbe!

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