Ulrike Jonack , jon null "Zweisam"oder"Die Sache mit Akakor"

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Inhaltsangabe zu „"Zweisam"oder"Die Sache mit Akakor"“ von Ulrike Jonack

Zweisam oder "Die Sache mit Akakor"- Sience-Fiction-Roman§§Raumflüge können echt langweilig sein, vor allem, wenn sie im äußeren Sol-Arm der Milchstraße, einem sternenarmen Gebiet also, stattfinden. Trotzdem hätte Captain Michaela Brauer gern darauf verzichtet, von einem Geistwesen belästigt zu werden, aus dem Orbit eines explodierenden Planeten flüchten zu müssen und diverse Besatzungsmitglieder zu verlieren. Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert auch nicht im 24. Jahrhundert.

Mein erstes SciFi-Buch :) Anfangs für mich deswegen etwas ungewohnt, aber wirklich lesenswert!

— jasbr
jasbr

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  • Buchverlosung zu ""Zweisam"oder"Die Sache mit Akakor"" von Ulrike Jonack

    "Zweisam"oder"Die Sache mit Akakor"
    Ulrike_Jonack

    Ulrike_Jonack

    Liebe Lovelybooks-Leser, unter allen, die hier und auf mindestens einer weiteren Plattform eine Rezension zu meinem Buch hinterlassen würden, verlose ich 5 Bücher von "Zweisam oder Die Sache mit Akakor".  Es handelt sich um einen echten Science-Fiction-Roman. Hier ein Kurztext dazu: Raumflüge können echt langweilig sein, vor allem, wenn sie im äußeren Sol-Arm der Milchstraße, einem sternenarmen Gebiet also, stattfinden. Trotzdem hätte Captain Michaela Brauer gern darauf verzichtet, von einem Geistwesen belästigt zu werden, aus dem Orbit eines explodierenden Planeten flüchten zu müssen und diverse Besatzungsmitglieder zu verlieren. Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert – auch nicht im 24. Jahrhundert. Und noch eine kleine Leseprobe, damit ihr euch ein Bild vom Schreibstil machen könnt: Brauer unterbrach sich, sie hatte die Krankenstation erreicht. Bevor sie die Tür öffnete, holte sie noch einmal tief Luft. Weder Leonard Cohen und erst recht nicht der Chefarzt, Dr. Yongbo Tian, sollten etwas von ihrer Verstimmung bemerken. Ihre Sorge war unbegründet, es war niemand da. Einen Augenblick lang blieb Brauer mitten im Sprechzimmer stehen und fragte sich erfolglos, was sie nun tun sollte. Wieder gehen und den Kopfschmerz einen weiteren Tag lang ertragen oder warten? Oder Cohen über Bordfon rufen? Vielleicht schlief er ja noch. Brauer stellte fest, dass sie nicht wusste, was für eine Schicht Cohen heute hatte. Und wann für die Ärzte die reguläre Frühschicht überhaupt anfing. Natürlich hatte immer einer der beiden Bereitschaft, eigentlich hatten beide immer Bereitschaft, es gab ja nur zwei Ärzte an Bord. Es gab natürlich noch hochqualifizierte Schwestern, aber … Als Captain musste sie das alles eigentlich wissen. Und eigentlich wusste sie es ja auch. Nur jetzt nicht. Oder vielleicht dachte sie nur, dass sie es wusste. Oder dass sie es jetzt nicht wusste. Vielleicht … Brauer verlor den Faden. Sie fühlte sich, als würde ihr gleich schwindelig werden, und setzte sich vorsichtshalber auf den Stuhl am Schreibtisch. ‚Also doch warten‘, dachte sie und rückte sich bequemer auf dem harten Stuhl zurecht. Da trat Cohen ein. Er sah sie überrascht an, das wasserhelle Blau seiner Augen betonte diesen Eindruck noch. „Micha?“ „Gut erkannt.“ Sie stand auf. „Ich wollte mal testen, ob du pünktlich bist.“ Er reichte ihr die Hand. „Und hab ich bestanden? Guten Morgen erstmal.“ „Morgen. Ja, hast du.“ Sie folgte Cohen, der ins Behandlungszimmer ging und dort einige Geräte anschaltete. „Bist du allein heute Vormittag?“ „Schwester Kristine kommt um neun.“ Er wandte sich Brauer zu. „Warum?“ „Nur so. Ehm … Weshalb ich hier bin: Hast du ein Kopfschmerzmittel oder so für mich?“ „Klar. Setz dich!“ Er wies auf einen Stuhl. Brauer nahm Platz. Cohen kramte in einem der Wandschränke. „Was Leichtes reicht.“ Er kam zu Brauer und hielt ihr ein Messgerät an die Stirn. „Ich brauche nur was gegen Kopfschmerzen, Leo“, sagte Brauer und versuchte aufzustehen. Cohen drückte sie auf den Sitz zurück. „Ich bin hier der Arzt. Also bitte, Micha!“ Er fuhr damit fort, ihr Temperatur und Puls zu messen. „Ich muss zum Dienst“, wandte sie ein. Es war eine rhetorische Bemerkung, sie wusste, dass sie Cohen damit nicht beeindrucken konnte. „Ja sicher.“ Er wechselte die Gerätschaft und piekste Brauer ins Ohrläppchen. „Au! Musste das sein?!“ Er nickte, ganz in seine Arbeit vertieft. Brauer versuchte es anders: „Macht es Spaß, den Chefarzt zu spielen? Du bist doch bloß froh, dass Tian heute erst zur Spätschicht hier auftaucht!“ Wieder nickte er. „Halloo?! Hast du gehört, was ich grade gesagt habe?“ Jetzt erst sah Cohen auf. „Ich bin ja nicht taub.“ Brauer lächelte ihn demonstrativ an. Cohen ging nicht darauf ein. „Du hast dir ’ne Marsgrippe eingefangen. Leg dich hier hin.“ Er wies auf die Pritsche unter der Diagnosetafel. „Das ist nicht dein Ernst!“ „Doch.“ „Warum bist du heute so zickig?“ „Ich bin nicht zickig, ich bin Arzt. Dein Arzt, um genau zu sein. Also bitte!“ „Eine Volldiagnose. Wegen einer Marsgrippe.“ „Wegen einer Marsgrippe“, bestätigte Cohen. Er stemmte sich mit beiden Händen auf den Armlehnen an Brauers Stuhl ab, so dass sie etwas zurückweichen musste. „Micha, du schleppst die Grippe schon ein paar Tage mit dir herum. Ich bin nicht blind. Du bist müde und abgespannt und mürrisch. Ja“, wischte er ihren Einwand fort, „mürrisch. Es gibt Schlimmeres als einen mürrischen Captain und zwar einen müden unkonzentrierten Captain.“ „Das liegt nicht an der Grippe …“ „Woran auch immer: Ich bin an Bord der Arzt des Captains und ich verordne dem Captain eine Ruhepause. Geh ins Bett, kurier dich aus, mach mal Pause!“ „Pause. Wovon denn, Leo?! Hier ist doch nichts los.“ „Dann mach Pause von Nichtsmachen! Und jetzt leg dich da hin und lass mich nachsehen, wieso diese Grippe dich schon so lange plagt!“ Sie gab auf und legte sich unter die Diagnosetafel. Während Cohen an allen möglichen Rädchen drehte, sich irgendwelche Daten notierte und mit anderen verglich, die er von der Tafel ablas, glitten Michaelas Gedanken ab. Vielleicht hatte Leo Recht, sie musste mal ausspannen. In ihr war immer noch dieser Groll, der, wenn sie ehrlich war, schon im Urlaub vor dieser Reise begonnen hatte. Das heißt, ein richtiger Urlaub war es ja nicht gewesen. Die Zivile Globalkontrolle hatte sie und alle anderen, die jemals auf Warén gewesen waren, nach Kabul beordert. Dort hatte sich Brauer fast sofort zwischen den Fronten der Integrationsbefürworter und der Integrationsgegner wiedergefunden. Sie hielt die Diskussionen für Zeitverschwendung. Es war – gelinde gesagt – albern: Dreizehn Monate nach der Gründung des Terranischen Bundes stritt man noch immer, ob Warén vollwertiges Mitglied sein sollte. Natürlich hatte man es auf Erde, Mars und Wöltu mit Menschen, auf Warén dagegen mit Kara und Wahren Herrschern zu tun. Aber bitte! Entweder es war ein Bund mit der Erde als Hauptsitz, dann konnte Warén doch vollwertiges Mitglied sein, oder nur eine Sammlung von menschlichen Kolonien! Und was um alles in der Welt war denn so verwerflich daran, dass sich zwanzig Kara – Mitglieder im Bund oder nicht – aufgemacht hatten, eine für sie neue Welt, die Erde nämlich, kennenzulernen? Als Captain Hewlett diese zwanzig Forscher an Bord nahm, tat er das doch nicht, um sich in die Belange Waréns einzumischen! Und ausgerechnet einer dieser Kara – Imnoi – stellte sich vor den Ausschuss und sagte, das Weggehen der zwanzig sei vom Hohen Rat Waréns mit … wie hatte er es ausgedrückt? … „nicht mit Wohlwollen bedacht worden“. So ein …! „Reg dich ab, Micha! Mein Gott, dein Puls rast, als würdest du in den Kampf ziehen wollen.“ „Entschuldige. Ich war mit den Gedanken grade woanders.“ „Das war nicht zu übersehen. Worum ging es denn?“ Brauer winkte ab. „Nicht so wichtig. Und?“, wechselte sie das Thema. „Wann muss ich sterben?“ ***(LESEPROBE 2) *** Roxana Collet drehte sich von ihrem Kommunikationspult herum und sagte: „Es ist die Krankenstation, Sir.“ Ein roter Reflex, vermutlich von einer der Anzeigen, huschte über ihre schokofarbene Haut. Er blieb genau auf der Nasenspitze hängen, was Jason Boor als sehr irritierend empfand. Um den Blickwinkel zu ändern, hob seine ein Meter neunzig aus dem Sessel und ging zu Collet hinüber. Er beugte sich über die Konsole, drückte die Empfangstaste. „Zentrale, Erster Offizier.“ Leonard Cohens Gesicht erschien auf dem kleinen Monitor. „Doktor! Ist was mit den Kara?“ Cohen war sichtlich erstaunt. „Nein. Wieso? Warum denkt nur jeder gleich an die Waréner, wenn er mich sieht?“ „Entschuldigen Sie, das war natürlich voreilig. Also was gibt es?“ „Ich wollte Sie nur darüber informieren, dass ich eben den Captain für drei Tage krank geschrieben habe.“ „Krank?“ „Nur eine leichte Marsgrippe“, beruhigte ihn der Arzt. „Aber der Captain ist etwas überarbeitet. Es wäre furchtbar nett von Ihnen, wenn Sie Michaela die Ruhepause gönnen würden.“ „Ich verstehe. Und was, wenn der Captain sich erkundigen will, was in der Zentrale so los ist?“ „Sagen Sie so viel, dass Michaela nicht misstrauisch wird, und so wenig, dass sie nicht das Gefühl bekommt, irgendwas würde ihre Anwesenheit erfordern.“ „Ich versuche es, Doktor“, versprach Boor lächelnd. „Noch etwas?“ „Das wird schon schwierig genug für Sie“, erwiderte der Arzt und beendete das Gespräch. Boor nickte zu Collet herunter, die daraufhin die Verbindung unterbrach, und ging an seinen Platz zurück. Dabei strich er sich mit der rechten Hand über den kahlen Schädel. Isaac Sauders, Boors Freund seit den Tagen der Pilotenausbildung, hatte dessen ovalen, bis auf die buschigen Brauen völlig haarlosen Kopf einmal als „poliertes Denk-Ei“ bezeichnet. Boor hatte sich revanchiert und den Iren daran erinnert, dass sein feines, sehr kurz geschnittenes, rotblondes Haar auch nicht gerade eine Löwenmähne darstellte. Seitdem trug Sauders einen Zopf, der ihm bei jeder heftigen Bewegung um die Ohren flog. Zum Beispiel jetzt, als er sich vom Steuerpult zu Boor umdrehte, um zu sagen: „Wenn Cohen Brauer überzeugen konnte, nicht zum Dienst zu kommen, muss es ihr ziemlich schlecht gehen.“ Boor schüttelte den Kopf. „Nicht unbedingt. Der Captain war in letzter Zeit tatsächlich etwas überarbeitet, und Brauer ist die letzte, die so was nicht zugeben würde. Sie macht einfach mal Urlaub, denke ich.“ „Aber keine drei Tage“, widersprach Sauders skeptisch. „Das glaube ich auch nicht.“ Er grinste. „Wahrscheinlich taucht sie spätestens morgen Mittag hier auf, um nach dem Rechten zu sehen.“ Von der Navigationsstation aus mischte sich Lorena Solana in das Gespräch. „Sir“, fragte sie vorsichtig, „sollte die Dienstunfähigkeit des Captains nicht eigentlich vom Chefarzt bescheinigt werden?“ „Ach kommen Sie!“, antwortete Sauders. „Seit Cohen an Bord ist, ist er Brauers Hausarzt. Sowas hat was mit Vertrauensverhältnissen zu tun. Kein normaler Mensch würde das nackten Dienstvorschriften unterordnen!“ „Vertrauensverhältnisse können leicht missbraucht werden!“, konterte Solana eingeschnappt. Eine Strähne ihres langen goldblonden Haares fiel ihr angriffslustig ins Gesicht. Sauders funkelte sie an. „Wenn Sie das denken, dann fordern Sie doch eine Dienstuntersuchung!“ „Leute!“, versuchte Boor zu beschwichtigen. „Keiner von uns glaubt doch ernsthaft, der Captain würde sich vor dem Dienst drücken wollen! Oder?“, fragte er zur Pilotin hin. Solana schüttelte verlegen den Kopf und strich sich die Haarsträhne hinters Ohr. Boor war sofort bereit, ihr den absurden Verdacht zu vergeben.  Sauders war es nicht. „Dienstvorschriften“, brummte er, sich wieder dem Steuerpult zuwendend. „Unglaublich. Als ob Tian scharf auf sowas wäre.“ „Er ist aber der Chefarzt“, zischte Solana zu ihm hinüber. Im hinteren Teil der Steuerzentrale hüstelte jemand. Boor drehte sich um. Wil Richards, der immer etwas bleich wirkende junge Mann an den Sensorpulten, zog von dem Blick eingeschüchtert den Kopf zwischen die Schultern. Boor versuchte, ihn durch ein Lächeln zu beruhigen. „Was ist denn, Mister Richards?“ Richards räusperte sich. „Eh, Sir, ich … eh … Wir … Wir haben da einen Ortungsreflex, Sir. Bei etwa fünfzehn Grad voraus. Es könnte ein Asteroid sein, Sir.“ Boor nickte. „Danke. Geben Sie mir die Daten rüber!“ Er schwenkte das Captainspult heran, um sich in die Anzeigen zu vertiefen. In diesem Moment ging die Zentralentür auf und die beiden Waréner traten ein. Boor schaute auf. „Mit’Xitlan und Imnoi melden sich zur Einweisung in die Sensorstation, Sir“, sagte Imnoi so zackig, dass Boor beinahe das Hackenklappen vermisste. „Schön“, erwiderte er betont sanft. „Sie kommen gerade richtig.“ Er stand auf. „Genau genommen sind wir eins Komma drei Minuten zu früh“, erwiderte Mit’Xitlan. Boor sah ihn irritiert an. „Was?“ „Wir sind eins Komma drei Minuten vor der vereinbarten Zeit erschienen“, wiederholte der Kara.  Boor hob die Hände. „Ich meinte damit, Sie kommen zu einem günstigen Zeitpunkt. Mister Richards hat soeben einen Asteroiden geortet. Sie beide können also miterleben, wie so eine Fernerkundung abläuft. – Zac?“, sagte er über die Schulter zu Sauders. „Kursänderung um 14.3 Grad. Wir sehen uns den Burschen mal an!“ Boor winkte den Kara, näher an das Sensorpult zu kommen. „Dies hier“, begann er zu erklären, „ist der Radarschirm. Wie Sie sehen, werden die Reflexe in verschiedenen Farbstufen angezeigt.“ „… die einen ersten Eindruck von der Beschaffenheit des angezeigten Körpers ermöglichen“, vollendete Imnoi. „Sir, wenn Sie gestatten zu erwähnen: Mit’Xitlan und ich haben uns eingehend mit der Funktionsweise der einzelnen Sensoren und den Prinzipien der Anzeigen beschäftigt.“ „Prima!“, sagte Boor, ohne es so überschwänglich zu meinen. „Dann machen wir einfach Folgendes: Sie versuchen, die über den Asteroiden eingehenden Daten zu interpretieren. Einverstanden?“

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    • 24
  • Mal was ganz anderes :)

    "Zweisam"oder"Die Sache mit Akakor"
    jasbr

    jasbr

    24. May 2015 um 17:41

    Bisher habe ich mich noch nicht an das SciFi-Genre herangewagt, weil ich mir die Bücher immer sehr kompliziert und abgehoben vorgestellt habe. Aber zum Glück habe ich mich an "Zweisam" herangewagt, denn ich wurde eines besseren belehrt. Natürlich lässt sich das Buch nicht mit den Fantasy/Dystopie-Jugendromanen vergleichen, die momentan wie Pilze aus dem Boden schießen. Hier steht nicht die Rettung der Welt bzw. eine Liebesgeschichte im Vordergrund und die Zielgruppe sind hier eindeutig die Erwachsenen. Die Geschichte spielt im Jahr 2306 und ein junger, weiblicher Kapitän Michaela Bauer ist mit der GS% Explorer im Kosmos unterwegs. Hier hat mir besonders gefallen, dass die Hauptfigur eine Frau ist. Bisher habe ich immer gedacht, nur Männer steuern Raumschiffe :) Michaela ist darüber hinaus auch noch richtig sympathisch und verkörpert eine Frau, die ihren Mann steht! So werden alle aufkommenden Probleme souverän gelöst. Man erfährt viel über sie, was ihre Rolle als Hauptfigur noch deutlicher hervorhebt. Mit an Bord sind auch sogenannte Kara, das sind Bewohner eines anderen Planeten. Anfangs habe ich mich hier etwas schwer getan, mir die unterschiedlichen Wesen vorzustellen und auch, mit ihren Eigenschaften klarzukommen. Man fuchst sich da aber schnell hinein - auch in das teilweise ungewohnte Vokabular (was aber keine Überraschungen bergen wird, wenn man etwas mehr in der SciFi-Thematik bewandert ist als ich). Besonders gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Abläufe auf der Explorer. So konnte ich mir alles wunderbar vorstellen und in die Geschichte sowie diese neue Welt eintauchen. Ich bin gespannt, ob das Leben auf Raumschiffen in der Zukunft so sein wird...  Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, weil es mal etwas anderes war und mich die Geschichte überzeugen können. Ich möchte nicht ausschließen, nochmal das ein oder andere SciFi-Buch in die Hand zu nehmen.

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  • Solide Science Fiction

    "Zweisam"oder"Die Sache mit Akakor"
    Leela

    Leela

    07. April 2015 um 03:36

    2306: Michaela Brauer und das Team der GS5 Explorer befinden sich auf einem Erkundungsflug in einer weit entfernten Galaxie, allerdings verläuft alles bisher eher ereignislos. Das Spannendste an Bord sind da noch die beiden Außerirdischen, die sich den Leuten um Brauer angeschlossen haben und Kara vom Planeten Warén sind. Die Langeweile hält jedoch nicht lange an, als die Besatzung einen Planeten entdeckt, der anscheinend einmal bewohnt gewesen war. Der Entschluss, ihn zu erkunden ist schnell gefasst, wird aber weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen... "Zweisam oder die Sache mit Akakor" ist ein solider Science-Fiction-Roman für alle, die Spaß an klassischen Weltraumabenteuern und der Erkundung unbekannter Planeten haben. Vor allem in der ersten Buchhälfte kommt man da sehr auf seine Kosten - dieser Abschnitt ist abenteuerlich und hat mir wirklich Spaß gemacht. Die zweite Buchhälfte ist anders - hier geht es eher um das Zusammenspiel der Charaktere untereinander, mystische Phänomene und zum Schluss sogar ein wenig Philosophie. Einige Ideen hier fand ich originell. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich sagen, dass mir die erste Hälfte des Buches besser gefallen hat, weil deutlich mehr Aktion in der Geschichte steckte. Andererseits ergeben beide Buchteile ein Ganzes, das gut zusammenpasst, auch wenn ich das Ende als eher antiklimatisch empfand. Überhaupt merkt man beim Lesen schnell, dass dieses Buch Teil einer Reihe ist - wozu all das, was hier passiert ist, führt, wird man wohl erst im nächsten Buch erfahren können. Die Vorgänger kann man ja immerhin noch bekommen, wenn man sich etwas umsieht. Insgesamt hätte ich mir noch ein bisschen mehr Action und vor allem eine größere Auflösung der Ereignisse auf dem Planeten gewünscht. Davon ab hat mich das Buch aber gut unterhalten und neugierig auf weitere Geschichten von jon gemacht.

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  • Falsch deklariert

    "Zweisam"oder"Die Sache mit Akakor"
    Ulrike_Jonack

    Ulrike_Jonack

    Liebe SF-Leser,


    leider sind meine Science-Fiction-Bücher in der Aufstellung noch (ich hoffe, das LB-Team kann das bald ändern) als Fantasy deklariert, so dass sie euch wohl bislang noch gar nicht "untergekommen" sind. Um das zu ändern gibt es eine Buchverlosung von "Zweisam oder Die Sache mit Akakor" - schaut doch mal rein!



    Gruß von
    jon



    Nachtrag: Jetzt stimmt die Einordnung :)

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