“Of Flame and Fury – Win. Or Burn” war mein erstes Buch der Autorin Mikayla Bridge und gleichzeitig eines der wenigen Bücher, die ich bisher über Phönixe gelesen habe. Und umso mehr hat mich dieses Buch begeistert, denn so eine Darstellung von Phönixen ist mir noch nie begegnet.
Hier sind Phönixe keine sanften, mystischen Begleiter, sondern wilde, gefährliche und unberechenbare Wesen. Besonders gefallen hat mir, dass es verschiedene Phönixarten gibt, die direkt zu Beginn mit ihren Eigenschaften vorgestellt werden. Das schafft sofort Tiefe und ein starkes Gefühl für die Welt.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Zu Beginn jedes Abschnitts gibt es einen Ausschnitt aus einer Legende, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht und die Atmosphäre hervorragend unterstreicht. Diese legendären Textpassagen fand ich besonders schön, weil sie das Gefühl einer größeren, mythologischen Welt schaffen.
Ein absolutes Highlight waren für mich die Phönixrennen – waghalsig, intensiv und so bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, live zuzusehen. Jede Szene war voller Spannung und Action, fast wie ein großes Sportevent in einem Fantasy-Setting.
Parallel dazu läuft eine geheimnisvolle Handlung, in der schnell klar wird, dass nichts so ist, wie es scheint. Eine mysteriöse Krankheit breitet sich aus und überall lauern Geheimnisse und Intrigen.
Die Protagonistin war mir sofort sympathisch. Sie ist stark, loyal und bereit, alles für ihren Phönix zu tun – den sie wie ihr eigenes Kind behandelt, obwohl er gleichzeitig eine Gefahr für sie sein könnte. Ihr Phönix Savita ist faszinierend und furchteinflößend zugleich. Und dann gibt es noch Warren: charmant, frech, mutig und mit einer sofort spürbaren Chemie zur Protagonistin. Zwischen ihnen knistert es von Anfang an.





