Ulrike Koch

 3.8 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Ulrike Koch

Ulrike Koch ist ein waschechtes Küstenkind, dass bereits seit Kindertagen von einem abenteuerlichen Leben als Archäologin träumte. Mit ihrem Studium erfüllte sich dieser besondere Wunsch. Doch der Drang längst Verschwundenes zu entdecken weitete sich aus, sodass sie anfing eigene Welten zu erschaffen. Wenn sie nicht gerade an einer neuen Geschichte schreibt, dann bereist sie mit ihrer Familie fremde Orte.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Apocalyptic Lovers. Reiter der Hölle

Erscheint am 25.02.2021 als Taschenbuch bei Carlsen.

Apocalyptic Lovers. Reiter der Hölle: Höllisch gute Urban-Fantasy

 (12)
Neu erschienen am 17.12.2020 als E-Book bei Impress.

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Rezension zu "Apocalyptic Lovers. Reiter der Hölle: Höllisch gute Urban-Fantasy" von Ulrike Koch

Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
FavoleSvor 5 Tagen

Kelyan ist einer der apokalyptischen Reiter und muss eine besondere Halskette finden. Schafft er dies nicht, so wird er vom neuen Gott Taro, dem Trickster, versklavt. Doch um die Kette aufspüren zu können, benötigt er besondere Hilfe. Wie gut, dass er auf Trintje trifft, die noch nichts von ihrem Engelserbe ahnt.

In diesem Buch gibt es das Reich des Lichts und das der Dunkelheit. Das Reich des Lichts wurde einst von der Göttin Liora regiert, doch diese ist verschwunden und der grausame Gott Taro hat ihren Platz eingenommen. Das Reich der Dunkelheit wurde von Lucifer regiert, doch auch dieser ist unauffindbar und so wandeln die Dämonen ungehindert über die Erde.

Kelyan, der apokalyptische Reiter namens Krieg, vertreibt sich seine Freizeit mit der Jagd auf diese Dämonen und versucht dabei seinen Bruder, den Tod, zu finden. Ich finde ihn sehr sympathisch, dabei ist er nicht der ganz so liebevolle Typ.

Trintje offenbart sich an ihrem Geburtstag ihr Erbe als Engel-Halbblut. Sie trifft zufällig auf Keylan, der erkennt was sie ist und der sich kurzerhand ihre Hilfe aneignet, allerdings nicht gerade sehr höflich.

Das Buch hat einen schönen, flüssigen Schreibstil und lässt sich schnell lesen. Es hat ein sehr flottes Erzähltempo, dass einerseits keine Langeweile aufkommen lässt, andererseits hätten einige Geschehnisse ausführlicher sein können. Ich hatte den Eindruck, dass bei diesem Werk eher zwei Bände der Geschichte mehr Raum gegeben hätten, es lässt sich gut die Stelle erkennen, wo eine Aufteilung gepasst hätte. Trotzdem wird man gut unterhalten und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Ich habe sehr mit Trintje mitgefiebert, besonders bei dem, was sie im Fortlauf der Geschichte erwartete. Auch der Weltenbau mit der Geschichte von Licht und Dunkelheit ist einfach sehr faszinierend.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt, neben der flotten Handlung, ist für mich Trintje oder eher ein Teil ihres Verhaltens. Mich hat es etwas gestört, dass sie sich oft schnell ihrem Schicksal ergibt, etwas mehr Widerwillen hätte ich schon erwartet. Aber vielleicht ist das nun einmal ihr Charakter. ;-)  Die Liebesgeschichte geht in diesem Buch auch recht schnell voran, aber hier ist es gut begründet und macht Sinn, sodass es mich in diesem Fall nicht störte.

Erzählt wird hier aus mehreren Perspektiven in der Ich-Form. Dadurch erhält man als Leser einen guten Überblick über alle Geschehnisse und lernt auch die anderen Reiter kennen.

Alles in einem ist dies eine sehr gute Story, die ich erfrischend anders fand. Nur das Ende war hier auch etwas zu flott abgehandelt und auch hier war es wieder Trintjes Schicksalsergebenheit, die mich etwas störte. Richtig gut fand ich aber, dass hier mal die Frau ihren Liebsten retten muss und sich als stark beweisen kann.

Wer nichts gegen eine flotte Handlung hat und Engelsgeschichten mag, kann hier beherzt zugreifen.

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Rezension zu "Apocalyptic Lovers. Reiter der Hölle: Höllisch gute Urban-Fantasy" von Ulrike Koch

Ein richtiges Abenteuer, unterhaltsam und lesenswert
faanievor 13 Tagen

Manchmal lohnt sich ein zweiter Blick. Als ich unter einem Post zum Buch auf Instagram kommentiert hatte, dass mich die Geschichte vom Klappentext nicht so anspricht, meinte die Autorin, ob ich mir nicht mal eine Leseprobe durchlesen möchte. Das habe ich getan, und siehe da: Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb und die Geschichte begann vielversprechend. Ich habe dann auch ein richtiges Abenteuer bekommen, inklusive Schatzsuche und Challenges. Unterhaltung pur und ich bin froh, den Blick ins Buch gewagt zu haben.

Ulrike Kochs Schreibstil ist ziemlich einnehmend, das habe ich schon auf den ersten Seiten gemerkt. Sehr bildhaft, aber auch mit einer schönen Prise Witz und Leichtigkeit. Das passt auch gut zu Protagonistin Trintje, die einfach eine coole Socke ist. Genervt von ihren Blind Dates, die alle ein Griff ins Klo waren, hat sie nicht damit gerechnet, dass ihr Seelengefährte sie findet – und nicht umgekehrt. Doch wie es so oft ist mit den Liebesgeschichten, können sich die beiden anfangs nicht ausstehen. Er ist aber auch ein unsensibles Exemplar von einem Mann. Und dann schleppt er sie auch noch durch die halbe Weltgeschichte, auf der Suche nach dem Schmuckstück eines Gottes. Das fand ich ja so genial, ich hatte gleich ein bisschen Indiana-Jones-Feeling. Die antiken und göttlichen Stätten, die Trintje und ihr Weggefährte bereisen, habe ich noch nicht besucht, umso mehr Spaß macht es, den beiden Schatzjägern dahin zu folgen. Und natürlich sind sie vor Komplikationen nicht gefeit, denn der Trickster ist am Werk. Er hat mich ja total an den Riddler erinnert, dem ein Rätsel oder Spiel über alles geht. Dazu eine kleine Portion Wahnsinn, et voilà, fertig ist ein unberechenbarer Gegenpart, der gerne um das Leben Dritter spielt.

Kel, seines Zeichens Reiter der Apokalypse, ist, wie schon erwähnt, anfangs nicht wirklich charmant. Trintje (die er Trine nennt, sie mag es nicht, ich versteh‘s) wird mit vielen Neuigkeiten konfrontiert, die sie erst mal verarbeiten muss. Dabei ist sie aber total anders als so viele andere Protagonisten, die in eine fremde Welt geworfen werden. Sie akzeptiert, ohne viel zu hinterfragen, ändern kann sie eh nichts daran. Das gefiel mir total, dadurch lernt man aber auch die ganzen Hintergründe nicht so kennen.
Kel jedoch hat nur sein Ziel vor Augen und schert sich reichlich wenig um Trintje, die für ihn nur ein Mittel zum Zweck ist. Doch sie weiß sich schon zu behaupten, gibt ihm Kontra, ist sehr entschlossen und recht mutig. Das beeindruckt selbst eine so alte Seele wie Kel.. Ich mag die Dynamik zwischen den beiden, ihre Dialoge und ihren Umgang miteinander. Das sorgt für viele witzige Szenen und unterhält mich sehr.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten erzählt, doch auch andere apokalyptische Reiter bekommen ihre Kapitel. Eigentlich mag ich es nicht so, wenn es zu viele Perspektiven gibt, die womöglich erst spät in der Geschichte zu Wort kommen. Aber hier war es sinnvoll, um die Geschichte in seiner Gänze zu erfassen – und in sich logisch, da die vier Reiter zwar alle auf Erden wandeln, sich aber voneinander fern halten müssen.
Die Figuren haben mir eigentlich alle gut gefallen, aber sie bleiben leider recht oberflächlich. Gerne hätte ich noch mehr über die Reiter selbst erfahren oder aber auch über die anderen göttlichen Wesen. Oder über den Status Quo der fantastischen Welt, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielt.

Was bei mir leider auch nicht so ankam, war die Liebesgeschichte. Es ging mir einfach zu schnell, als dass ich die Gefühle hätte gut nachvollziehen können. Da hätte ich mir gern mehr Drumherum gewünscht, ein paar Szenen, die zeigen, wie sich die Beziehung langsam vertieft. Doch da für mich der Fokus der Geschichte eher auf dem Abenteuerlichen lag, war das nicht ganz so schlimm. Nur leider ist dann die Epik der Auflösung für mich nicht ganz so ergreifend gewesen, wie sie hätte sein können. 4 Sterne.

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Rezension zu "Apocalyptic Lovers. Reiter der Hölle: Höllisch gute Urban-Fantasy" von Ulrike Koch

Nett für zwischendurch
Booknerdsbykerstinvor 13 Tagen

Mein Fazit:


Mit der Idee zu „Apocalyptic Lovers konnte mich Ulrike Koch begeistern, mit der Umsetzung leider nicht. Mir ging vieles zu schnell, zu viel wurde einfach hingenommen ohne zu hinterfragen und die Charaktere blieben sehr blass. Es geschieht so viel auf so wenig Platz, dass für die Tiefe einfach kein Raum ist. So ist für mich noch einiges Luft nach oben offen und ich wurde lediglich nett unterhalten. Für zwischendurch kann ich es empfehlen, aber nicht unbedingt. Von mir 3 Sterne.

Meine gesamte Meinung lest ihr hier: https://booknerdsbykerstin.com/2021/01/13/apocalyptic-lovers-reiter-der-hoelle-von-ulrike-koch/


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