Ulrike Ladnar

 4.2 Sterne bei 29 Bewertungen

Neue Bücher

Die Spur der Stachelbeeren
 (11)
Neu erschienen am 31.07.2018 als Taschenbuch bei Nikros Verlag.

Alle Bücher von Ulrike Ladnar

Sortieren:
Buchformat:
Ulrike LadnarDie Spur der Stachelbeeren
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Spur der Stachelbeeren
Die Spur der Stachelbeeren
 (11)
Erschienen am 31.07.2018
Ulrike LadnarDas Geheimnis der fünf Frauen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Das Geheimnis der fünf Frauen
Das Geheimnis der fünf Frauen
 (6)
Erschienen am 04.03.2015
Ulrike LadnarWiener Herzblut
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Wiener Herzblut
Wiener Herzblut
 (3)
Erschienen am 12.03.2012
Ulrike LadnarWiener Vorfrühling
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Wiener Vorfrühling
Wiener Vorfrühling
 (3)
Erschienen am 05.08.2013
Ulrike LadnarFrankfurter Szenen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Frankfurter Szenen
Frankfurter Szenen
 (2)
Erschienen am 05.04.2017
Ulrike LadnarLiteraMedia / Emilia Galotti
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
LiteraMedia / Emilia Galotti
LiteraMedia / Emilia Galotti
 (0)
Erschienen am 25.04.2008
Ulrike LadnarLiteraNova / Top Dogs
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
LiteraNova / Top Dogs
LiteraNova / Top Dogs
 (0)
Erschienen am 01.03.2012
Ulrike LadnarLiteraMedia / Geschichten aus dem Wiener Wald
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
LiteraMedia / Geschichten aus dem Wiener Wald

Neue Rezensionen zu Ulrike Ladnar

Neu
Traubenbaers avatar

Rezension zu "Die Spur der Stachelbeeren" von Ulrike Ladnar

Rezension für "Die Spur der Stachelbeeren"
Traubenbaervor 14 Tagen

"Die Spur der Stachelbeeren" von Ulrike Ladnar (erschienen bei Nikros) spielt 1918 in Ludwigsburg.
Als Lynns Mutter stirbt muss sie sich ab sofort um die Familie kümmern, da ihr Vater von der Trauer um seine Frau übermannt wird. Darum verzichtet Lynn auch darauf ihren Traum zu verwirklichen und zu studieren. Stattdessen arbeitet sie in einem Lazarett. Doch plötzlich verschwindet sie...
Der Roman ist sehr anspruchsvoll und mitreißend. Der erste Weltkrieg und dessen Auswirkungen werden eindrucksvoll und detailliert beschrieben. Besonders die Situation im Lazarett wirft einen ungeschönten Blick auf diesen Abschnitt der deutschen Geschichte. Mir persönlich hat diese Authentizität gut gefallen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass besonders sensible Leser eher Probleme damit haben könnten.
Am besten haben mir die Tagebucheinträge gefallen, die immer wieder die Handlung auflockern. In ihnen werden historische Fakten so geschickt verpackt, dass der Leser informiert wird, ohne sich zu langweilen. 
Die Emotionen von Lynn und den anderen Protagonisten sind gelungen eingefangen und beschrieben. Das macht die handelnden Personen sehr realistisch.
Mir hat der Roman rundum gut gefallen und ich würde ihn jederzeit weiterempfehlen.

Kommentare: 1
3
Teilen
tardys avatar

Rezension zu "Die Spur der Stachelbeeren" von Ulrike Ladnar

Die Spur der Stachelbeeren
tardyvor 22 Tagen

1918. Es ist kurz vor Kriegsende in Ludwigsburg. Die junge Lynn, halb Engländerin, halb Deutsche, lebt hier mit ihrer Familie. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter, kümmert sie sich um Vater und ihre zwei Brüder. Ihren Traum zu studieren hat sie erst einmal auf Eis gelegt und arbeitet deshalb als Schwester in einem Lazarett. Eines Tages ist Lynn spurlos verschwunden und als sie dann wieder auftaucht, ist sie verändert, aber niemand redet darüber. Und was haben die immer wieder auftauchenden Stachelbeeren mit der ganzen Sache zu tun?


Ulrike Ladnar hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Ihre Sprache ist anspruchsvoll, aber trotzdem ansprechend und flüssig zu lesen. Mich hat als erstes das wunderschöne Cover angesprochen, das Stachelbeeren zeigt. Diese Stachelbeeren ziehen sich auch als roter Faden durch das Buch, nicht nur in der Geschichte, sondern auch als kleine Illustrationen zu Beginn der Kapitel. 

Das Thema ist ernst und immer wieder werden wir hautnah mit den schrecklichen Ereignissen im ersten Weltkrieg konfrontiert. Die Autorin beschönigt nicht und beschreibt die Atmosphäre im Lazarett sehr genau. Diese vielen Details gehen unter die Haut und haben mich als Leser sehr betroffen gemacht. 

Aber Ulrike Ladnar lässt uns Leser auch an den durchaus schönen Dingen dieser Zeit teilhaben. So ist da die patente Haushaltshilfe Bertha, die auch aus wenigen Zutaten immer ein schmackhaftes Menü zaubert und uns mit ihrem Humor erfreut.

Das nicht einfache Leben in Kriegszeiten, die Ängste und Nöte, der ganze Schmerz ist sehr detailliert eingefangen und in meinen Augen authentisch wiedergegeben. Bis auf einige Längen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen.

Kommentieren0
7
Teilen
ElkeMZs avatar

Rezension zu "Die Spur der Stachelbeeren" von Ulrike Ladnar

"Ungewöhnlich" ist Programm dieses interessanten historischen Kriminalromans...
ElkeMZvor einem Monat

Die junge Deutsch-Engländerin Lynn lebt zur Zeit des 1. Weltkriegs im württembergischen Ludwigsburg und muss nach dem Tod der Mutter Haus und Familie versorgen, statt, wie ihr älterer Bruder, ein Studium zu beginnen. Während dieser eingezogen wird und der kleine Bruder "Soldat spielt", versorgt Lynn außerdem die Kriegsverletzten...und verschwindet plötzlich, was nur ein Teil des Kriminalromans ist, der gleichzeitig auch historischer Roman, Frauenroman oder Antikriegsroman sein könnte, enthält er doch unglaubliche viele Facetten und Details. (Das Buch wurde mir empfohlen, ich war nicht bei der Leserunde dabei.) Die Geschichte ist ein erstaunlicher Zusammensatz von Fragmenten, Erzählungen, Ich-Perspektiven, Zeitungsartikeln und Tagebüchern, immer wieder gibt es kleine Randbemerkungen, wie auch mal ein "Kriegsrezept". Die Stachelbeeren spielen durch das ganze Buch hindurch eine geheimnissvolle Rolle. Das ist wirklich außergewöhnlich und macht es spannend, und auch philosophisch, was die Gedanken über den Krieg angeht. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack - mir hat es gut gefallen, man merkt quasi die "Liebe" mit der dieses Buch geschrieben wurde, wirklich wie ein "Familiengericht". Auch ganz bezeichnend für den Aufbau der Geschichte, dass die genannten Rezepte und die Figur der schwäbischen Hausmagd in diesem -an sich ja ernsten, sorgenvollen Buch, wenn man die Zeit und auch die erzählten Geschehnisse bedenkt- immer wieder für Auflockerung, Humor und gar Rührung sorgen, auch das ist einfach außergewöhnlich. Mich hat beeindruckt, wie die Autorin verschiedene Handlungsstränge mühelos "handelt", und wie sie die Geschichte mit diversen Zutaten (Gedichtzitate, Zeitungsschnipsel etc.) ausschmückt. Die Charaktere sind gut gezeichnet, so dass man sofort eine Vorstellung hat und angenehm mit den Protagonisten mitfühlen kann. Auch an überraschenden Wendungen fehlt es nicht. Trotzdem habe ich mich entschlossen einen Stern abzuziehen, weil es, wenn ich ganz ehrlich bin, mich ein paarmal doch im Lesefluss gestört hat, dass jetzt wieder etwas anderes kommt, das man auch nicht immer sofort durchschaut. Obwohl es gleichzeitig durchaus das ist, was die Spannung hochhält. Es geht also wirklich um Kleinigkeiten. Wie auch, dass mir die Hauptprotagonistin mitunter doch etwas zu abgeklärt agiert...oder am Ende, das Thema der Männer: ein schönes Ende, Gottseidank, aber in dieser Zeit für mich nicht ganz vorstellbar, was die beiden jungen Herren angeht. Und: ein klassischer historischer Krimi ist es für mich nicht, da könnten aufgrund der Inhaltsangabe vllt. falsche Erwartungen geweckt werden. Es ist eher "etwas von allem". Fazit: Wer sich auf eine ungewöhnliche Struktur einlassen kann, bekommt ein garantiert interessantes Leseerlebnis, das einen wunderbaren Einblick in das Alltagsleben im Würrtembergischen und in die Zeit um den 1. Weltkrieg gibt. Aus klar "fraulicher" Perspektive. Dicke vier Sterne.

Kommentare: 1
38
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
N

Liebe LovelyBooks Freunde,

endlich ist es soweit: das neue Buch von Ulrike Ladnar „Die Spur der Stachelbeeren“ erscheint am 31.7. in meinem kleinen Nikros Verlag! Ganz kurz zu mir: Mein Name ist Petra-Marion Niethammer und ich verlege seit 2012 Bücher, die mir Spaß machen. Ich freue mich riesig, dass die Autorin nach monatelanger Vorarbeit und gründlicher Recherche pünktlich zum 300-jährigen Stadtjubiläum und 100 Jahre nach Ende des 1. Weltkriegs die spannende Geschichte der jungen Lynn vorlegt: eine faszinierende Zeitreise ins historische Ludwigsburg 1918. Ihr merkt es natürlich gleich, ich bin total begeistert von dem Buch. Und mir ist es ganz wichtig, nun eure Meinung zu erfahren.

Und darum geht es:

Liebeswirren – Kriegswirren. Ein spannender Kriminalfall im letzten Kriegsjahr 1918: Seit dem frühen Tod ihrer englischen Mutter sorgt die junge Lynn für ihre Familie und arbeitet engagiert im Lazarett. Eines Tages taucht Lynn nicht zum Dienst auf – keiner weiß, wo sie sein könnte. Wurde sie entführt oder ist sie mit dem geheimnisvollen Offizier durchgebrannt? Und was hat es mit den Stachelbeeren auf sich, die plötzlich vor der Haustür liegen? Plötzlich ist Lynn wieder da und nichts ist mehr wie vorher.

Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 5. August 2018 für diese Leserunde mit der Antwort auf die Frage: Wo finden dieses Jahr die 35. Baden-Württembergischen Literaturtage statt und hast du bereits einmal dieses oder ein ähnliches Bücher-Festival besucht?

Ich werde die Leserunde persönlich begleiten und bin schon sehr gespannt auf eure Fragen und Leseeindrücke! Ulrike Ladnar steht mir dabei zur Seite und freut sich auf eure Rezensionen auf Amazon & Co.

Nun wünsche ich euch viel Glück bei der Verlosung!

Petra-Marion Niethammer

NiKROS Verlag


Zur Leserunde

Community-Statistik

in 34 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks