Frankfurter Szenen

von Ulrike Ladnar 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
Frankfurter Szenen
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Nicht nur für Frankfurt Fans empfehenswert

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Ein interessanter historischer Roman aus dem Frankfurt/Main von 1917

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Inhaltsangabe zu "Frankfurter Szenen"

Kriegsjahr 1917. In einer Frankfurter Pension, in der ein kriegsversehrter Dichter und seine Frau, die Schauspielerin Rosalinde Geiger, leben, wird eine Puppe in einem Sarg gefunden. Sie ist der Schauspielerin täuschend ähnlich. Ein übler Scherz? Oder gar eine Morddrohung? Eine ebenfalls in der Pension wohnende Ärztin ruft ihre kriminalistisch erfahrene Freundin Sophia Sachtl zu Hilfe. Wird Sophia dem Rätsel auf die Spur kommen? Und wie entwickelt sich ihr Verhältnis zu dem jungen Kommissar, der von einem anderen Frankfurter Fall mit einer Totenpuppe weiß?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839220153
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:05.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Neuneuneugierigs avatar
    Neuneuneugierigvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht nur für Frankfurt Fans empfehenswert
    Mir hat es wirklich sehr gut gefallen!

    Wieder mal zu einem von mir gelesenem Schätzchen.
    FRANKFURT am Main ist der Schauplatz dieser kurzweiligen feinen Geschichte.  Sie spielt während des ersten Weltkriegs. Die Menschen sind schon lange nicht mehr euphorisch und so bekommt man hier neben dem (Haupt-) Geschehen ein gutes Gefühl für die damalige Zeit und Stimmung geliefert.
    Eine Spürnase - extra zur Freundin angereist, erlebt so viel in Frankfurt,  dass das durchaus als Reiseführer eines vergangen Jahrzehnts im vergangenen Jahrhundert dienen kann.  
    Mir hat es wirklich sehr gut gefallen!

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter historischer Roman aus dem Frankfurt/Main von 1917
    Was hat es mit den Puppen auf sich?


    Dies ist der vierte historische Roman rund um Sophia von Wiesinger, verehelichte Sachtl. Diesmal spielt die Geschichte nicht im historischen Wien, sondern im Frankfurt von 1917. 
    Sophia Sachtl, inzwischen verwitwet und Mutter eines kleinen Sohnes, lebt in Zürich um ihr Jura-Studium abzuschließen, was ihr ihn Wien nicht erlaubt ist. Ihre beste Freundin, die jüdische Ärztin Mascha, hat Frankfurt zu ihrem Lebensmittelpunkt erkoren.
    Mascha lebt unter Künstlern und Schauspielern und ruft Sophia zu Hilfe, als sie das Leben von Rosalinde Geiger, einer dieser Mitbewohnerinnen, in Gefahr sieht. Sophia reist nach Frankfurt um den möglicherweise geplanten Mord zu verhindern.

    Wer oder Was steckt hinter diesen unverhohlenen Morddrohungen?

    Meine Meinung:

    Dieser Roman ist so ganz anders als seine drei Vorgänger, die zu Recht als Krimis eingestuft sind. Gibt es doch Mord, Täter, Ermittlungsarbeit und Aufklärung. Diesmal wirkt der Roman, der trotz allem über weite Strecken fesselnde Sequenzen hat, wie ein Theaterstück auf mich, in dem die Protagonisten zwar wissen WEN sie darstellen, aber die Handlung nicht kennen.
    Es wimmelt vor Geheimnissen, man traut einander doch nicht ganz über den Weg. Dazwischen menschelt es seht und Sophia lernt den dichtenden Kriminalkommissar Max Grossmann kennen.
    Doch Sophia hat nur drei Tage Zeit, den „Fall“ zu lösen.

    Sehr subtil werden wir in die unterschiedlichen Welten des Frankfurt des Jahres 1917 eingeführt. Zum einem lernen wir die jüdische Umgebung kennen, dann das breite Spektrum der Künstler, ob bildende oder darstellende Kunst – an beidem ist die Stadt reich. Allerdings mangelt es an Lebensmitteln, Bekleidung und vor allem an Zuversicht, den Krieg noch zu gewinnen. Hier und da ist bereits von Niederlage, von Desertion die Rede – aber nur ganz, ganz leise und hinter vorgehaltener Hand.
    Die politische Stimmung im Deutschen und des Österreichischen Kaiserreichs sowie die des Zarenreiches unmittelbar vor der Revolution wird schön unterschwellig dargestellt.

    Fazit:

    Mir hat dieser historische Roman gut gefallen, wenn ich auch die Leichtigkeit des Wienerischen Umfeld ein wenig vermisse.
    Daher diesmal nur 4 Sterne.

    Kommentare: 1
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