Ulrike Linnenbrink Mylopa

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Inhaltsangabe zu „Mylopa“ von Ulrike Linnenbrink

Es bedarf schon einer enormen Portion Fantasie, in diesem abgewirtschafteten Bauernhaus, der hässlichen Scheune und dem wildwuchernden Areal die Erfüllung eines Lebenstraumes zu erkennen. Doch für Christine ist es Liebe auf den ersten Blick. Mit Feuereifer macht sie sich zusammen mit ihrem Lebensgefährten Robin daran, Visionen in die Tat umzusetzen, Mylopa nach ihren Vorstellungen umzubauen und aus wilder Wiese einen prachtvollen Garten zu erschaffen. Ein Paradies soll es werden, doch ... Zwischen all den Plänen, die sie enthusiastisch umsetzen, spürt Christine, dass die rissige Fassade ihrer Beziehung zu Robin Tag für Tag heftiger bröckelt. Das drohend aufziehende Unheil, das mit der Mieterin Karin in ihr Leben tritt, erkennt sie zu spät. Und dann gibt es da plötzlich diesen Toten im Wiechholz ...

Erinnerungen an die eigenen Erlebnisse in den 1980er und 1990er Jahren werden wach. Berührend und sprachlich gut formuliert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Mylopa

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich hatte nicht erwartet, dass mich eine Lebensschilderung mit vorwiegend innerer Entwicklung so sehr in ihren Bann schlagen kann wie dieses Buch. Der Autorin Ulrike Linnenbrink ist dieses Kunststück mit der Neuauflage ihres Romans „Mylopa“ gelungen. Inhalt: Christine und Robin, beide Lehrer im Ruhrgebiet, träumen von einem Leben im Grünen. Nach einer Umweltkatastrophe wird ihr Wunsch so drängend, dass sie abseits vom nächsten Dorf einen ehemaligen Bauernhof kaufen, liebevoll renovieren und sich dort mit allerlei Tieren einrichten. Ihre Einliegerwohnung vermieten sie. Nach mehreren Mieterwechseln erhoffen sie sich von Karin und ihrer Familie ein wenig mehr Stabilität, doch das Gegenteil ist der Fall: Karin drängt sich zwischen Christine und Robin. Alles bricht auseinander. Meinung: Bei meiner Lektüre hat mich sofort die Sprache der Autorin gefangen genommen. Ich hatte das Gefühl, nach Hause zu kommen. Eine erste Auflage der Geschichte stammt aus dem Jahr 1999. Das merkt man dem Buch im positiven Sinn an. Die Sprache ist ausgewogen und lässt Bilder in meinem Kopf entstehen. Ich konnte mich fallen lassen und mich durch all die Höhen und Tiefen des von der Autorin geschilderten Lebens tragen lassen. Neben den Sprachbildern lebt die Geschichte von ihren Dialogen. Sie sind stimmig und passen in die geschilderte Zeit der 1980er und 1990er Jahre. Auch die Themen der damaligen Zeit greift die Autorin auf und erinnert an das, was viele von uns beeinflusst und geprägt hat. Den einen mehr, den anderen weniger. Dazu gehören die selbstgestrickten Pullover, die romantisch verklärte Landflucht, Tschernobyl und das allmähliche Zunehmen von Scheidungen, was bis in die 1960er Jahre gesellschaftlich geächtet war. Ulrike Linnenbrink schildert das Leben ihrer Hauptfigur Christine, die autobiographisch motiviert ist, über einen Zeitraum von rund fünfzehn Jahren. Entsprechend lang und ausführlich wird der Leser in all ihre Gedanken, Veränderungen und Entwicklungen mitgenommen. Es sind die persönlichen Katastrophen wie Fehlgeburt, Verrat durch Freundin und Partner sowie der körperliche Zusammenbruch nach der Scheidung, die mich sehr bewegt haben. Das gelingt der Autorin mit einer angenehmen Lässigkeit, die zugleich vermittelt, dass das Leben trotz aller Hürden weiter geht. Letztlich zeigt sie, dass sich alles zum Guten wendet, auch wenn es in der Krise selbst so nicht aussieht. Wertung: Mit ihrer Sprache und ihrem Stil ist es der Autorin gelungen, mich durch einen episch langen Lebensbericht zu leiten und mir die Neugierde auf die weitere Entwicklung der Handlung zu bewahren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis es zu Ende war. Sehr gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Zeit des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts einfängt und für die Nachwelt erlebbar macht. Für meinen Geschmack ist der Text psychologisch sauber reflektiert, und auch der autobiographische Aspekt ist schön verpackt. „Mylopa“ erhält mit 5 Sternen meine Höchstwertung. Mein Fazit: Lebendiges Zeitporträt der 1980er und 1990er Jahre

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