Erstaunlich was die Frauen Ende des 18./ Beginn 19. Jahrhundert trotz der Zwänge, denen sie unterworfen waren, geleistet haben. Aber auch die nächste Generation hatte es nicht leicht.
In diesem Buch sind Regentinnen, Salondamen, Schriftstellerinnen und Künstlerinnen portraitiert. Es beginnt mit Frauen der Weimarer Klassik, geht über die Frauen der Nachklassik bis hin zu den Künstlerinnen der Bauhaus-Epoche.
Das Buch beginnt mit Herzogin Anna Amalia, die sich gerne mit eigenständigen klugen Frauenpersönlichkeiten umgab und viel für die kulturelle Entwicklung im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach getan hat. Aber auch andere Persönlichkeiten wie z. Bsp. Charlotte von Stein und Johanna Schopenhauer werden hier vorgestellt. Was mich besonders gefreut hat, dass es auch über die oft verschmähte Christiane Vulpius, Lebensgefährtin von Goethe, ein Kapitel gibt.
In der Nachklassik sind u. a. das Leben und Wirken der Maria Pawlowna und Henriette von Schorn beschrieben.
Und im letzten Abschnitt sind die Kapitel den Künstlerinnen Gunta Stölzl, Friedl Dicker und Marianne Brandt porträtiert.
Das Buch ist in einer klaren, knappen Sprache geschrieben, ohne jegliche romantische Verklärung, wie man es sonst oft in Biographien findet. Manche Kapitel erscheinen mir allerdings wie eine Auflistung und ich hätte mir etwas mehr Inhalt gewünscht.
Ein sehr ansprechendes Buch, das ich gerne denjenigen empfehle, die einfach nur an Daten und Fakten interessiert sind.













