Ulrike Meyer-Timpe Unsere armen Kinder

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Inhaltsangabe zu „Unsere armen Kinder“ von Ulrike Meyer-Timpe

Arme Kinder, armes Land Für die Kinder ist es eine Katastrophe und im reichen Deutschland zudem ein Skandal, den wir alle teuer bezahlen werden: Weit über drei Millionen Kinder und Jugendliche leben hier in Armut. Ihre Zahl wächst beständig. Weil die Gesellschaft ihre Existenz ignoriert und ihnen keine angemessene Bildung bietet, werden sie die von ihren Eltern geerbte Armut auch an die eigenen Kinder weitergeben. Es ist höchste Zeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Ideen und Ansätze dazu gibt es. Nur werden sie hier so gut wie nirgends umgesetzt. Wenn der achtjährige Benny zum kostenlosen Mittagstisch für arme Kinder kommt, hat er häufig den ganzen Tag noch nichts gegessen. Die zwölfjährige Wendy sitzt zum Spielen immer im Bett ihrer Mutter, weil sie kein eigenes Zimmer hat. Und der kleine David kann mit zehn Monaten noch nicht einmal durchs Zimmer robben, weil seine Mutter mit der Erziehung des Kleinkinds überfordert ist. Kinderarmut ist zu einer festen und ständig wachsenden Größe in der deutschen Gesellschaft geworden. Mit verheerenden Folgen. Dass Kinder inzwischen häufig „Hartz IV“ als Lebens- und Berufsziel angeben, zeigt auf erschreckende Weise ihre Perspektivlosigkeit – und verdeutlicht ein Grundproblem: Armut ist in Deutschland erblich. Die gesellschaftlichen Folgen der Kinderarmut werden den Sozialstaat bald auf eine harte Probe stellen. Doch das Bildungssystem unterstützt den Teufelskreis der Armut, statt ihn aufzubrechen. Dabei braucht Deutschland mit seiner schrumpfenden Bevölkerung dringend kluge Köpfe. Der energische Kampf gegen die Kinderarmut ist deshalb nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit – er ist auch eine ökonomische Notwendigkeit. Hartz-IV-Kinder erhalten 2,57 Euro pro Tag für Essen und Trinken und nicht einen Cent für Bildung. „Wir können es uns nicht leisten, auf Prävention zu verzichten. Frühe Hilfe für Kinder, die in Armut aufwachsen, ist kostengünstig – späte ist teuer und funktioniert nicht mehr.“ Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes „Im Moment ist es noch ruhig, aber das wird nicht so bleiben. Wenn wir einer immer größeren Gruppe keine Chance geben und damit ein verhärteter Bodensatz der Gesellschaft entsteht, wird uns das in der nächsten Generation um die Ohren fliegen.“ Hermann Krüger, Rektor der Hamburger Schule Bunatwiete

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