Ulrike Parthen Sauerkraut mit Peperoni

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Inhaltsangabe zu „Sauerkraut mit Peperoni“ von Ulrike Parthen

Sie will unbedingt heiraten. Er wiederum einen Propeller im Wohnzimmer installieren.

— friederickesblog
friederickesblog
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  • Süße Liebesgeschichte mit viel Witz

    Sauerkraut mit Peperoni
    Hannasbuecherwelt

    Hannasbuecherwelt

    23. February 2017 um 12:49

    Nicht nur der Klappentext verspricht ein lustiges und süßes Büchlein mit viel Witz und  Humor. Auch das Cover spricht deutlich dafür. Mir persönlich gefällt das Cover und auch die Gestaltung innen im Buch wie zum Beispiel die Schrift und die Einteilung in sinnvolle Kapitel unheimlich gut. Gleich zu Anfang lernt der Leser die beiden Protagonisten Uli aka Schmaggo und Rüdi, ihren zukünftigen Ehemann kennen. Ab der ersten Seite war mir klar: Die beiden sind einfach ein tolles und wirklich harmonisches Pärchen. Natürlich sind beide grundverschieden, was durch viele Patzer und kleine Katastrophen schnell klar wird. Aber grade diese führen die beiden in wirklich lustige und absurde Situationen, die ich als Leser oft sehr lustig und gelungen fand.  Tatsächlich habe die meiste Zeit beim Lesen dieses Buches damit verbracht, sehr viel zu lachen. Zum Glück habe ich dieses Buch nicht in einem Bus oder der Bahn gelesen, denn sonst hätten mich höchstwahrscheinlich viele Menschen komisch angeguckt, wenn ich dauerhaft beim Lesen lachen würde ;) Ich konnte der Geschichte immer sehr gut folgen und der Schreibstil war angenehm zu lesen. Allerdings hätte ich mir ab und an auch mal einen Nebensatz gewünscht, aber ich glaube das ist einfach Geschmackssache. Denn der Inhalt der Geschichte kam auch so rüber, aber meiner Meinung nach hätte die Autorin doch an der einen oder anderen Stelle die Geschichte mehr ausschmücken können. Auch fand ich das Buch für meinen Geschmack zu kurz. Ich bin ein Fan von Geschichten, in die man für eine gewisse Zeit komplett abtauchen kann. Bei der Länge des Buches war das Abtauchen für mich leider ein bisschen zu kurz und ich hatte das Gefühl, dass ich allerhöchstens ein bisschen am Rand gekratzt habe ;) Fazit Mir hat das Buch gefallen. Die Liebesgeschichte mit der richtigen Menge an Humor und Witz haben für mich ein gelungenes Buch ergeben. Trotzdem gibt es von mir eine Abzug bei der Sternenvergabe, da ich das Buch einfach zu kurz fand und ich mir auch den Schreibstil ein wenig ausgeschmückter gewünscht hätte. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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  • Humorvolle Liebeskomödie

    Sauerkraut mit Peperoni
    friederickesblog

    friederickesblog

    21. February 2017 um 13:25

    Klappentext Sie will unbedingt heiraten. Er wiederum einen Propeller im Wohnzimmer installieren. Wegen der physikalischen Gesetze, die damit ausgetrickst werden sollen. So viel vorweg: Beide gelangen schlussendlich zu einem Happyend, wenn auch unter erschwerten Bedingungen - Scherben inklusive. Und dann wäre ja noch dieser TV-Auftritt, der beide vor große Herausforderungen stellt. Allen voran die Sprachbarriere, die auch im Alltag immer wieder für Gelächter sorgt. Kein Wunder, wenn sich akzentfreies Schwäbisch und Hohenlohisch aus Gründen der Liebe zusammentun. Eine heitere Hohenloher Liebes-Komödie nach wahren Begebenheiten. Die Autorin   Einst geboren im schwäbischen Waiblingen – als selbstständige Autorin und Werbetexterin tätig für Unternehmen im ganzen Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz. Lebt inzwischen in Hohenlohe, glücklich verheiratet, eine erwachsene Tochter.   Das Cover   Das Cover ist in den Grundfarben sehr hell und freundlich gehalten. Ein rotes Herz steht mit seiner markanten Größe in der Mitte und signalisiert zusammen mit dem lustigen Pärchen auf dem Fahrrad, dass es sich um eine humorvolle Liebesgeschichte handelt.   Die Geschichte (Achtung: Spoiler!)   Uli und Rüdi wollen heiraten – oder auch Uli will Rüdi heiraten, und der will von seiner Traumfrau geheiratet werden. Bis dahin haben die beiden einige Hürden zu nehmen, und Uli muss sich neben diverser Pechsträhnen und anderen Aufregern auch noch mit einer etwas anderen Mundart auseinandersetzen.   Meine Meinung   Ich habe lange nachgedacht, was ich zu diesem Buch schreiben und sagen soll, weil Erzählungen nach einer wahren Geschichte und ihre Protagonisten nicht so einfach mit den Worten „Das ist Geschmackssache“ bewertet oder abgewertet werden können.   Dieses Büchlein basiert auf einer wahren Begebenheit. Der Schreibstil ist einfach und enthält meines Erachtens Elemente der Werbesprache, die natürlich in der Regel kurz und prägnant ist und in wenigen Worten alles auf den Punkt bringen muss. In einem Roman hingegen schmücken die Autoren die Geschehnisse, Figuren und Schauplätze eher aus und beschreiben vieles ausführlich. Ich fand die Kürze, in der ja manchmal auch die Würze liegen kann, in diesem Buch allerdings als sehr störend. Doch vielleicht fehlten für mein subjektives Empfinden auch einfach nur die Pointen? Ein Beispielzitat: „Es regnet. Das ist erst mal nichts Neues. Es regnet oft in Deutschland. Vor allem im Sommer.“ Über weite Strecken ermüdete mich das und ließ mich trotz der „Ich“-Form nicht wirklich den Figuren nahekommen, zumal auch mit den Dialogen sehr sparsam umgegangen wurde. Die in knappen Worten aneinandergereihten und dahinplätschernden Vorkommnisse des Alltags haben mich auch öfter irritiert als überzeugt. Hier sei als Beispiel das Volksfest genannt, das vier Tage dauert. Ich wusste am Ende nicht, warum für die Abhandlung des Festes so viele Seiten verwendet wurden. In der Region mag es ja ein absolutes Highlight sein, aber es ist dort wenig passiert, was einen wirklichen Beitrag zur Geschichte leisten konnte. Ähnlich erging es mir mit dem Umzug aus dem Schwäbischen nach Hohenlohe, der wie das Auswandern in eine völlig andere Welt anmutete, was er ja eigentlich gar nicht ist. So hatte ich meine Probleme mit der „Sprachbarriere“, wie sie im Klappentext angekündigt wird. Als waschechte Badenerin, deren Mundart auf jeden Fall ebenso ausdrucksstark ist wie das Hohenlohische, weiß ich ein bisschen, wie das ist. Die Schwaben, die Badener und auch die Hohenloher sind glaube ich sprachlich nicht so weit auseinander, auch wenn wir den einen oder anderen Buchstaben verdrehen oder einiges unterschiedlich aussprechen. Gerade in dieser Geschichte, in der laut Klappentext diese „Sprachbarriere“ eine nicht unerhebliche Rolle spielt, hätte ich mir zur Untermalung ein paar trockene, markante Mundartsätze aus beiden Dialekten sehr gut vorstellen können. Die wahre Geschichte, auf der die kleine Liebeskomödie basiert, kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Dies liegt auch daran, dass das wahre Leben manchmal doch nicht ganz so spannend ist wie das erfundene. Ganz sicher gibt es auch Leser, die sich schlapp lachen über die spritzig vorgetragenen, hausgemachten Aufgeregtheiten, über die Pechsträhnen und die Hektik im Leben der beiden Hauptfiguren. Möglicherweise ist es ja für die Hohenloher, die an den Schauplätzen näher dran sind als ich und das Lokalkolorit besser nachvollziehen können, um einiges einfacher, die Geschichte als unterhaltsam und amüsant zu empfinden.   Aus diesem Grund spreche ich eine leise Leseempfehlung aus, die allerdings jeder für sich selbst bewerten und einordnen muss. Ich wünsche dem Buch wie allen anderen Büchern ganz viel Erfolg.   Friedericke von „friederickes Bücherblog“  

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