Ulrike Reinker Wie es war, ich zu sein

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Inhaltsangabe zu „Wie es war, ich zu sein“ von Ulrike Reinker

Monika »sammelt Strumpfhosen und Männer« und hütet ein Geheimnis. Ihre Nichte Rosetta ist pummelig und scheint selbst in der eigenen Familie auf die Rolle des Außenseiters festgelegt zu sein. Jenny, Rosettas beste Freundin, sucht nach der großen Liebe und findet … den allzu perfekten Ken. Drei Frauen und ihre Geschichten. Geschichten von Liebe, Freundschaft, Treue, Verlust und Mut. Geschichten voller Widersprüche und Brüche – wie das Leben selbst. Ulrike Reinker erzählt in ihrem Coming-of-Age-Roman einfühlsam, berührend, aber immer auch komisch von den kleinen Katastrophen und großen Glücksmomenten. Dabei gelingt ihr scheinbar mühelos, was nur wenige schaffen: Ihre Figuren leben!

Ein guter Episodenroman über drei tolle Frauen

— LadyIceTea
LadyIceTea

Tolles Buch für zwischendurch

— Steph86
Steph86

Ein interessanter Episodenroman dreier Frauen, die Glück, Liebe und eigene Identität suchen.

— rewareni
rewareni

Coming-of-Age-Roman rund um das Erwachsenwerden

— Schnuck59
Schnuck59

Kurzweiliger Episodenroman über den Lebensweg von 3 Frauen

— Lilith79
Lilith79

Interessanter, tiefgründiger Episodenroman mit locker verknüpften Geschichten über das Frauwerden und -sein.

— black_horse
black_horse

Authentischer Episodenroman über drei Frauen, die ihren Weg im Leben gehen

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Ein weiterer großer Wurf der Autorin Ulrike Reinker ("Brehm 46")!

— Duesselleser
Duesselleser

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  • Wie es war, ich zu sein

    Wie es war, ich zu sein
    Booky-72

    Booky-72

    10. August 2016 um 22:34

    Drei Frauen, Monika und ihre Nichte Rosette, dazu deren beste Freundin Jenny. Spannende Episoden aus ihrem Leben, Situationen, die diese drei zu meistern haben. Und es sind Situationen, die das Leben der drei auf gewisse Weise verbindet und sie auf ihrem Lebensweg stark macht. Es geht um Liebe, Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Bei den beiden Mädchen aber auch ums Erwachsenwerden und die verflixte Teenagerzeit mit den typischen Schulproblemen. Ein schöner Schreibstil, der das Buch flüssig lesen lässt. Große Zeitsprünge, die etwas enger hätten sein können, um noch mehr Szenen der Protagonisten einfangen zu können.

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  • Leserunde zu "Wie es war, ich zu sein" von Ulrike Reinker

    Wie es war, ich zu sein
    Conte_Verlag

    Conte_Verlag

    Liebe BücherfreundInnen,eine spannende Leserunde wartet auf euch! In ihrem Coming-of-Age-Roman Wie es war, ich zu sein verwebt Ulrike Reinker geschickt die Lebensfäden ihrer drei Protagonistinnen. Kleine und mittlere Katastrophen, mal traurig, mal lustig, aber niemals langweilig. Drei Frauen, die mehr als nur Verwandtschaft und Freundschaft verbindet.Wir verlosen 10 Exemplare von Wie es war, ich zu sein. Bewerben könnt ihr euch bis zum 29. März 2016. Dann wird die Lostrommel gerührt. Wir benachrichtigen die Gewinner und verschicken die Leseexemplare. Nachdem jeder sein Buch erhalten hat, kann das Lesen beginnen.Ulrike Reinker wird an der Leserunde teilnehmen und eure Fragen gerne unter der Kategorie »Fragen an die Autorin« beantworten. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet einfach folgende Frage: Wer ist Rosetta? Zum Inhalt des Buches:Monika »sammelt Strumpfhosen und Männer« und hütet ein Geheimnis. Ihre Nichte Rosetta ist pummelig und scheint selbst in der eigenen Familie auf die Rolle des Außenseiters festgelegt zu sein. Jenny. Rosettas beste Freundin, sucht nach der großen Liebe und findet … den allzu perfekten Ken.Drei Frauen und ihre Geschichten. Geschichten von LIebe, Freundschaft, Treue, Verlust und Mut. Geschichten voller Widersprüchen und Brüche – wie das Leben selbst. Ulrike Reinker erzählt in ihrem Episodenroman einfühlsam, berührend, aber immer auch komisch von den kleinen Katastrophen und große Glücksmomenten. Dabei gelingt ihr scheinbar mühelos, was nur wenige schaffen: Ihre Figuren leben!Wir freuen uns auf eure Antworten!Viele Grüße,Noémie

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  • Mein erster Episodenroman

    Wie es war, ich zu sein
    LadyIceTea

    LadyIceTea

    31. May 2016 um 13:33

    In diesem Episodenroman geht es um drei Frauen. Es geht um Rosetta, Monika und Jenny. Rosetta und Jenny sind beste Freundinnen. Monika ist Rosettas Tante. Wir erleben mit großen Zeitsprüngen einige Momente aus dem Leben der drei Frauen. Wir erleben Themen wie Mobbing, Fremdgehen, Freundschaft, Vertrauen, Trauer und Adoption. Es sind die wichtigsten Momente, in denen Entscheidungen getroffen werden und Wege sich entwickeln.Dies war mein erster Episodenroman. Ich wusste nicht so richtig was ich zu erwarten habe und hab einfach drauf los gelesen. Der Aufbau gefällt mir. Die einzelnen Kapitel entsprechen jeweils einer Episode aus dem Leben einer der Protagonistinnen. Zwischen den Episoden sind größere Zeitsprünge, wodurch einige Jahre umfasst wurden.Der Schreibstil ist modern und mit einigem Wortwitz. Ich kam gut damit zurecht und konnte flüssig durch das Buch fliegen. Die drei Frauen werden trotz wenig Information gut charakterisiert. Vieles bleibt aber der eigenen Phantasie offen. Da muss man selber entscheiden, ob einem das gefällt oder nicht. Die Geschichten, die in den Kapiteln erzählt wurden, fand ich alle spannend. Ich hätte gerne bei jeder Episode noch viel mehr erfahren. Jede Episode hatte Stoff für ein eigenes Buch.Eigentlich hätte die Autorin eine Trilogie daraus machen können. Ein Buch für jede Frau. Aber es sollte ja ein Episodenroman sein und das ist er. Jedoch, war es mir manchmal zu wenig Information. Die Geschichten haben super viel Potential aber ich hätte z.B. gerne zu den drei Frauen mehr Informationen gehabt. Dass in den Geschichten viel der eigenen Phantasie überlassen wird, finde ich ok aber zu den Wesenszügen der Frauen hätte ich gerne mehr erfahren. Trotzdem ein tolles Buch. Kann ich empfehlen.

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  • Wie es war, ich zu sein

    Wie es war, ich zu sein
    Steph86

    Steph86

    18. May 2016 um 08:35

    Buchinhalt Monika »sammelt Strumpfhosen und Männer« und hütet ein Geheimnis. Ihre Nichte Rosetta ist pummelig und scheint selbst in der eigenen Familie auf die Rolle des Außenseiters festgelegt zu sein. Jenny, Rosettas beste Freundin, sucht nach der großen Liebe und findet … den allzu perfekten Ken. Drei Frauen und ihre Geschichten. Geschichten von Liebe, Freundschaft, Treue, Verlust und Mut. Geschichten voller Widersprüche und Brüche – wie das Leben selbst. Ulrike Reinker erzählt in ihrem Coming-of-Age-Roman einfühlsam, berührend, aber immer auch komisch von den kleinen Katastrophen und großen Glücksmomenten. Dabei gelingt ihr scheinbar mühelos, was nur wenige schaffen: Ihre Figuren leben!   Leseeindruck Die 200 Seiten waren leider viel zu schnell vorbei. Ich hätte gern noch mehr gelesen und es hätte gern doppelt so viele Seiten sein dürfen. Mir hat dann an der ein oder anderen Ecke echt ein bisschen an Informationen gefehlt. Man hätte gut und gern drei Bücher (über jede Frau eines) daraus machen können. Der Schreibstil  war super und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Ich hatte das Buch so in Null-Komma-Nix durchgelesen und war am Ende echt traurig, dass es schon zu Ende ist. Ein bisschen negativ für mich waren allerdings immer wieder die großen Zeitsprünge. Dadurch ging zuviel an Handlung verloren und so kann es auch passieren, dass manch ein Leser auf der Strecke bleibt. Insgesamt war es für mich allerdings ein großes Lesevergnügen und ich werde auch sicherlich noch mehr von der Autorin lesen.

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  • Drei Frauen auf der Suche nach sich selbst

    Wie es war, ich zu sein
    BuchNotizen

    BuchNotizen

    07. May 2016 um 20:06

    Wie es war, ich zu sein“ ist ein Episodenroman und erzählt in 7 Geschichten, die Suche nach der eigenen Identität, der drei so unterschiedlichen Frauen. Wir begleiten Rosetta und Jenny von der Kindheit bzw. Teenagerzeit an, bis sie zu erwachsenen Frauen werden. Tante Monika spielt in Rosettas Leben eine wichtige Rolle. Auch sie steht am Wendepunkt ihres Lebens. Es ist kein fortlaufender Roman, die Geschichten sind chronologisch (bis auf die zweite Episode) und beinhalten teilweise größere Zeitsprünge. Jede Episode bedeutet für die jeweilige Protagonistin eine wichtige Erfahrung oder einen wichtigen Wendepunkt in ihrem Leben. In der letzten Episode laufen die Fäden zusammen. Die Episoden sind durch die Protagonistinnen miteinander verbunden, so erfährt man stets, wie es den anderen ergangen ist. Die Geschichten werden jeweils in der Ich-Form erzählt und der Sprachstil passt sich den Episoden an. Es sind Episoden dabei, die betroffen machen, die berühren oder Respekt abverlangen. Alle Geschichten werden humorvoll bis ironisch geschildert. Rosetta, Jenny und Monika sind sehr unterschiedliche Charaktere. Mir haben alle drei Protagonistinnen gut gefallen, mal war mir die eine, mal die andere sympathischer. Alle Charaktere sind für mich glaubwürdig und haben sich weiterentwickelt und sind nicht nur älter geworden. Der Episodenroman „Wie es war, ich zu sein“ von Ulrike Reinker schafft es, ernste Themen humorvoll zu verpacken. Die Geschichten sind unterhaltsam geschrieben und machen an einigen Stellen betroffen und nachdenklich.

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  • Wer bin ich ?

    Wie es war, ich zu sein
    rewareni

    rewareni

    24. April 2016 um 10:47

    Der Episodenroman ,,Wie es war, ich zu sein, von Ulrike Reinker, lässt den Leser auf witzige, berührende und einfühlsame Art und Weise am Leben dreier Frauen teilhaben, die unterschiedlicher nicht sein können. Die pummelige Rosetta, deren Mutter unter einer Wochenbettdepression gelitten hat und  nicht gemerkt hat, dass sie ihr Neugeborenes vergessen hat mitzunehmen. Jenny, Rosettas beste Freundin, die gerne ihr Essen von sich gibt um schlank zu sein. Und Monika, Rosettas Tante, die Liebhaber am laufenden Band hat, selbst wenn es ihr eigener Schwager ist. Alle drei sind auf der Suche nach wahrer Liebe, Freundschaft und eigener Identität. Doch was sie finden ist immer wieder Verlust, Versagen und Selbstzweifel. Die Geschichten ziehen sich über Jahre hinweg, wo die Protagonisten immer wieder auf der Suche nach sich selbst sind. Fragen wie wer bin ich, wer möchte ich sein oder wer kann ich sein, zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Pointenreiche Dialoge und ein eigener Wortwitz machen den Roman sehr unterhaltsam. Aber man muss auch zwischen den Zeilen lesen, denn manche Geschichten sind sehr tiefgründig und regen zum nachdenken an. Themen wie Mobbing an der Schule, Vergewaltigung, Fehlgeburten oder Adoption werden angeschnitten und zeigen, wie Menschen mit schwierigen Situationen umgehen. Auch wenn die Geschichten nicht chronologisch aufgebaut sind, kommt man gut mit den Inhalten zurecht. Das Leben der drei verläuft für jede anders als geplant und es ist interessant zu lesen, welche Hürden sie überwinden müssen.    

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  • Ausschnitte aus dem Erwachsenwerden

    Wie es war, ich zu sein
    Schnuck59

    Schnuck59

    23. April 2016 um 16:32

    In ihrem Episodenroman „Wie es war, ich zu sein“ erzählt Ulrike Reinker Geschichten um drei Frauen, die durch Verwandtschaft und Freundschaft miteinander verbunden sind. Die einzelnen Episoden beschreiben Gegebenheiten aus dem Leben von Rosetta, ihrer Tante Monika und ihrer Freundin Jenny. Es geht um Themen wie Freundschaft, Liebe, Liebeskummer, Familie, Geschwister, Entwicklung und Mobbing. Es gibt humorvolle, aber auch tiefgründige Inhalte. Die Themen Figur und Aussehen spielen gerade in der Pubertät eine große Rolle und werden hier mit Ernst, aber auch einer Prise Selbstironie angesprochen. Der Ablauf ist nicht immer chronologisch und es gibt unterschiedlich lange Zeitsprünge zwischen den Episoden. Durch die Wechsel in der Erzählperspektive entstehen verschiedene Themenschwerpunkte und dadurch konnte ich keinen klaren Handlungsaufbau erkennen. In der letzten Episode ergibt sich dann aber ein guter und runder Abschluss. Der Schreibstil ist lebendig und wirkt bezogen auf die Wortwahl eher jugendlich. Für mich ist durch das Cover und durch den Klappentext nicht erkennbar, dass des sich um einen Coming-of-Age-Roman handelt. Dies könnte noch etwas deutlicher beschrieben werden. „Das Schwierigste an meiner Jugend war, das ich so jung war“ Woody Allen, diese Aussage am Anfang könnte als Zusammenfassung der sieben Geschichten dienen. 

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  • Kurzweiliger Episodenroman über den Lebensweg von 3 Frauen

    Wie es war, ich zu sein
    Lilith79

    Lilith79

    16. April 2016 um 21:22

    "Wie es war, ich zu sein" ist kein klassischer Roman, der eine fortlaufende Geschichte erzählt, sondern er erzählt episodenhaft wichtige Lebensmomente aus dem Leben von 3 jungen Frauen. Im Mittelpunkt stehen Rosetta, ihre beste Freundin Jenny und Rosettas Tante Monika. Das Buch beginnt in der Jugendzeit von Rosetta und Jenny, erzählt Episoden und einschneidende Erlebnisse aus der frühen Kindheit und der schwierigen Jugend und später Geschichten aus dem jungen Erwachsenenleben der beiden Mädchen. Die Hauptthemen der Geschichten sind Freundschaft und Liebe und die Suche danach. Für mich waren Jenny und Rosetta in diesem Buch die Hauptprotagonistinnen, denn Rosettas Tante Monika steht nur in einer Geschichte im Mittelpunkt und bleibt ansonsten ein bisschen im Hintergrund. Das fand ich ein bisschen unausgewogen, im Hinblick darauf, dass der Klappentext etwas anders klingt. Die einzelnen Geschichten sind sehr intensiv und trotz der meist durchaus ernsten Thematik immer mit viel Humor geschildert, sie lassen sich extrem kurzweilig und obwohl das Buch über 200 Seiten hat, schien es sich im Null komma  nix durchzulesen (was für mich immer ein sehr gutes Zeichen ist). Da jede der Frauen nur in in wenigen Kapiteln die Hauptrolle spielt, sind die Einblicke, die man in ihren Lebensweg erhält natürlich begrenzt, das habe ich aber vom Klappentext her schon so erwartet und mir hat es eigentlich gut gefallen, ich mag es wenn man nicht immer alles fertig und komplett vorgelegt bekommt, sondern auch mal etwas offen bleibt. Ich habe auch "Brehm 46" von Ulrike Reinker gelesen, das Buch ist zwar zuerst erschienen, ist meines Wissens aber neuer, das "Wie es war, ich zu sein" ein früheres Werk der Autorin ist, merkt man schon ein bisschen an der Sprache und am Aufbau, es wirkt noch ein bisschen unausgereifter und manche Dinge in den den Geschichten waren mir etwas zu konstruiert und plakativ. Das ist aber nur eine Kleinigkeit und dem Lesevergnügen hat es keinen Abbruch getan. Für mich ein sehr unterhaltsames Buch das noch nicht ganz mit "Brehm 46" mithalten kann.

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  • Frauwerden und Frausein

    Wie es war, ich zu sein
    black_horse

    black_horse

    14. April 2016 um 23:38

    Dies ist das erste Buch der Kategorie "Episodenroman", das ich gelesen habe. Ich konnte mir darunter vorher nicht viel vorstellen.In sieben Kapiteln werden locker miteinander verknüpfte Geschichten über die drei Protagonistinnen Rosi, Jenny und Monika erzählt. Die Geschichten greifen jeweils ein prägendes Erlebnis einer dieser drei Mädchen/Frauen heraus, wobei die Episoden zeitlich sehr weit auseinander liegen.Die beiden Freundinnen Rosi und Jenny sind in jeweils 3 Kapiteln die Hauptfigur. Der Abschnitt, der sich v.a. Rosis Tante Monika widmet, passt eigentlich nicht so richtig zum Coming-of-Age-Thema des Buches, fügt sich aber sehr gut ins Gesamtbild ein.Jede Geschichte hat ihren eigenen Reiz und wäre auch unabhängig lesbar. Die Themen, die verarbeitet werden, sind sehr vielfältig und haben u.a. auch immer wieder Bezug auf sexuelle Erfahrungen, die die Mädchen beeinflussen, u.a.Nötigung durch eine Respektsperson, Fremdgehen, ungewöhnliche Vorlieben oder das Sitzengelassenwerden. Den großen Rahmen bildet die Freundschaft, die die drei verbindet. Aber es werden u.a. auch die Themen Mobbing, Verlust und Menschen mit Behinderung aufgegriffen.Der Autorin ist es in meinen Augen sehr gut gelungen, eingängige, gefühlsstarke Erzählungen zu gestalten. Durch die gewählte Form Episodenroman bleiben zwischen den einzelnen Abschnitten viele Freiräume für Interpretation. Trotzdem werden Informationen zum weiteren Verlauf der vorhergehenden Geschichten, geschickt in die nächsten Episoden eingeflochten.Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ein wirklich gelungener Roman für den diese besondere Form sehr gut passt.

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  • Authentischer Episodenroman über drei Frauen, die ihren Weg im Leben gehen

    Wie es war, ich zu sein
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    14. April 2016 um 18:33

    Das Buch ist kein fließender Roman, in welchem die Kapitel fortlaufend aufeinander aufbauen. Es hat sieben Kapitel, die jeweils primär von einer der drei Frauen bzw. Mädchen handeln und Episoden aus ihrem Leben darstellen, die sie geprägt haben. Durch die Überschneidungen der handelnden Personen ist es mehr als nur eine Sammlung von Kurzgeschichten.    Es werden zu Beginn in den ersten beiden Kapiteln verschiedene Situationen aus der Kinder- und Teenagerzeit von Rosetta und Jenny geschildert, die eher einen tragi-komischen Charakter haben und die typischen Probleme von Jugendlichen - von Mobbing, über Vertrauensbrüche in Freundschaften bis zum Liebeskummer - thematisieren.    Dann spielt Monika, eine für Rosetta sich wichtige Vertrauensperson, von der sie allerdings schwer enttäuscht wird, die Hauptrolle in einem der Kapitel. Monika ist zwar schon um die 40 Jahre alt, hat ihren Weg im Leben und ihr persönliches Happy End jedoch noch nicht gefunden. In Kapitel 4 wird ihr klar, was ihr eigentlich im Leben fehlt.    Die letzten beiden Kapitel handelten von der nun erwachsenen Jenny, die überraschenderweise dann doch den schwereren Weg im Leben meistern musste als Rosetta, die in ihrer Kindheit dem Mobbing ausgesetzt war, und auch innerhalb der eigenen Familie keine guten Erfahrungen sammeln konnte. Diese beiden Kapitel haben mir am besten gefallen, weil ich mich letztlich besser in Jenny als in Rosetta hineinversetzen konnte. Jenny hat sich darin aus ihrer Sturm-und Drang-Phase in ihrer Teenagerzeit zu einer verwantwortungsbewussten, wenn auch glücklosen Frau entwickelt.   Im letzten Kapitel liest man auch - wie nebenbei - wie es mit Monika und Rosetta weitergegangen ist, so dass der Leser nicht im Unklaren ist und insofern doch noch einen runden Roman erhält, in dem letztlich keine Fragen offen bleiben.    Der Schreibstil ist sehr lebendig und direkt und zumal auch situationsbedingt derbe, wodurch die handelnden Personen sehr authentisch und lebendig wirken. Ich konnte mich so jederzeit gut in alle drei hineinversetzen und über so manchen Dialog schmunzeln. Auf der anderen Seite sah ich mich aber auch mit erschütternden Situationen konfrontiert, die jedoch durchaus realistisch waren.     "Wie es war, ich zu sein" beschreibt einzelne Episoden, die im Leben von drei Frauen herausragend und prägend waren. Man erhält insofern nur Einblicke in Sitationen und darf als Leser nicht enttäuscht sein, wenn man aufgrund des Perspektivenwechsels und der Kürze des Romans nicht alles erschöpfend erfährt.

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  • Drei Frauen gehen ihren Weg

    Wie es war, ich zu sein
    Isaopera

    Isaopera

    10. April 2016 um 23:03

    Dieser Episodenroman beleuchtet das Leben dreier Frauen, die miteinander befreundet bzw. verwandt sind. Die eigentliche Protagonistin ist nicht, wie es zuerst scheint, die junge Rosetta, sondern ihre Freundin Jenny. Auch die Tante von Rosetta, Monika, spielt in den Geschichten eine Rolle.Die Festlegung auf eine Figur fiel mir ein bisschen schwer und ich finde ein wenig schade, dass die anderen beiden Personen in den letzten Kapiteln etwas in den Hintergrund gerückt sind. Gerade die ersten Geschichten überzeugen wirklich stark durch ihre Authentizität und sind sehr spannend, später geht das ein kleines bisschen verloren. Die Zeitsprünge sind dann doch recht groß und teilweise erscheinen manche Aspekte konstruiert.Trotz der sehr einfach gehaltenen Sprache, der manchmal schon anmutet wie ein Jugendbuch, diesem aber thematisch überhaupt nicht entspricht, liest sich das Buch angenehm und der Schreibstil hat mir gefallen. Es ist sehr flüssig und eindeutig geschrieben und lässt wenig Raum für Interpretationen.Insgesamt ein unterhaltsamer Episodenroman, der für mich allerdings kleine Schwächen hat und teilweise den roten Faden vermissen lässt.

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  • Tolles Buch! Ein absolutes "must have"!

    Wie es war, ich zu sein
    Duesselleser

    Duesselleser

    29. December 2015 um 14:09

    Der Autorin ist mit ihrem Buch "Wie es war, ich zu sein" ein ganz großer weiterer Wurf gelungen ... sie spiegelt die Emotionen der Protagonistinnen grandios und virtuell wieder ... genau das macht ja einen guten Roman, eine gute Geschichte aus: Die Möglichkeit des Nachfühlens von Gefühlen, das Mitfühlen, das dabei sein - zu sagen: "Ja, so kann es gewesen sein, so war es vielleicht auch, sie, die das schreibt, weiß, was sie schreibt ... " Das nennt man, glaube ich, Authentizität .... und bei aller Tiefe beschreibt sie leicht und mit viel Humor und genialwitzigen Formulierungen: Das Leben! Ich bin gespannt auf, das was noch kommen wird - kommen muss!

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