Ulrike Renk Die Australierin

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Inhaltsangabe zu „Die Australierin“ von Ulrike Renk

Von Hamburg nach Sydney Als Tochter eines Werftbesitzers wächst Emilie behütet in Hamburg auf. Im Jahr 1855, mit neunzehn Jahren lernt sie Carl Gotthold Lessing kennen, einen Kapitän und den Neffen des Dichters. Emilie verliebt sich in Lessing, doch ihr Vater ist gegen eine Ehe. Emilie bricht es schier das Herz, als Lessing ohne sie aufbricht. Als er von seiner ersten großen Fahrt zurückkehrt, gehen sie eine heimliche Affäre ein. Als ein Hausmädchen sie verrät, kommt es zum Bruch, und gemeinsam lassen sie sich auf ein großes Abenteuer ein: nach Australien zu gehen.

schöner kurzweiliger histo-schmöker, der lust auf band 2 macht. auch für histo-einsteiger geeignet.

— LeseSprotte
LeseSprotte

verwirrender Titel, mit Australien hat die ganze Geschichte nicht sehr viel zu tun (oder erst am Schluss). Aber ansonsten genial erzählt!

— dieben
dieben

Auf einer wahren Begebenheit beruhend, hat mich sehr mitgenommen.

— monana88
monana88

Sehr schön emotional und auch leicht spannend. Auf Grundlage von wahren Begebenheiten geschrieben. Damit wurde ich in den Bann gezogen.

— ChristinK
ChristinK

Ich bin auch von dieser Geschichte von Ulrike Renk total begeistert.

— Bilie
Bilie

Ein Abenteuer auf dem Meer und eine Familiengeschichte, die es in sich hat. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

— Sommermaedchen23
Sommermaedchen23

Der Auftakt einer Trilogie über gesellschaftliche Zwänge und der Auflehnung dagegen

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ausschweifender Roman mit leider vielen Schwächen, nicht empfehlenswert für Leser, die keine Zeit zu verschenken haben (***).

— Insider2199
Insider2199

Zum Abschalten perfekt!

— labbelman
labbelman

Hass und Freude liegen für den Leser nah beieinander.

— detlef_knut
detlef_knut

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  • Von großer Fahrt & noch größerer Liebe…

    Die Australierin
    Aspasia

    Aspasia

    22. July 2017 um 15:16

    Welch ein wundervoll praller historischer Roman, der den Leser so richtig tief ins Pfeffersack beherrschte Hamburg des 19. Jh.s eintauchen lässt. So tief, so kenntnisreich, so stimmungsvoll beschrieben, dass man nach dem Zuschlagen der letzten Seite erst einmal verwundert die Augen reibt, dass man sich im Hier und Jetzt befindet.Ulrike Renk hat mit ihrer Familiensaga „Die Australierin“ , um die Lebensgeschichte Emilia Bregartner, der Tochter aus gutem Hause, in Hamburg bedeutete das die per Geburt erlangte Mitgliedschaft im Club des lutherischen Geldadels, erworben durch Handel und Hafen, nicht nur eine Hommage einer ungewöhnlich starken Frau, sondern auch ein kenntnisreiches Portrait der freien Hansestadt Hamburg und ihrer Bewohner in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gezeichnet.Emilia erlebt als 8 jährige Tochter, des Werftbesitzers Martin Bregartner den verheerenden, großen, drei Tage währenden, Brand Hamburgs im Jahre 1842 aus der Ferne, dem vor der Stadtgrenze liegenden Gut ihrer Familie in Othmarschen mit. Dort lebt sie zwar das Leben eines kleinen Mädchen der Hamburger Oberschicht mit Personal und Spitzenkleidchen, aber das Personal ist Teil der Familie und vor allem zu Inken, der Dienstmagd, hat sie eine sehr innige Beziehung, und das Dorfleben führt zu einer gewissen Erdung.Während die Männer an diesem schrecklichen Tag in Hamburgs Geschichte in der Stadt alles tun, um das Schlimmste zu verhindern, liegt ihre Mutter Anna, nach mehreren vorangegangenen Totgeburten, seit Stunden in den Wehen, und die kleine, verängstigte Emilia wird trotz Ascheregens mit der benachbarten Lotsenfamilie Jörgensen, eine Art Ersatzfamilie, mit deren Töchtern sie spielt, in die Kirche geschickt.Unter den über 30.000 Obdachlosen, die der Brand hervorgebracht hat, befindet sich auch der ältere Bruder und Geschäftspartner ihres Vaters, Hinrich, und seine Frau Wilhelmina, so dass beide Aufnahme im ehemaligen Elternhaus finden, was zu weitreichenden Veränderungen des einst beschaulichen Lebens auf dem Land führt. Die an einen mondänen Lebensstil gewöhnte Wilhelmina reißt die Führung des Hauses an sich, da Anna, geschwächt nach der Geburt ihres Sohnes Julius, dazu erst einmal für Monate nicht in der Lage ist.Zwei Jahre später, das neu erbaute Haus von Onkel und Tante an der kleine Alster ist gerade fertig gestellt, gehen Emilias Eltern mit dem kleinen Bruder nach London. Emilia muss trotz tränenreicher Bitten in Hamburg bleiben. Der Kontakt zwischen Eltern und Kind reduziert sich mit den Jahren auf einen bloßen Informationsaustausch.Bei ihren ehrgeizigen und äußerst geschäftstüchtigen Onkel und Tante wächst sie zu einer jungen, gebildeten Frau heran, die auf Diner, Souper und Bällen ihren Marktwert zur Schau trägt, um möglichst gewinnbringend zum Wohle des Unternehmens an einen der jungen Erben gebracht zu werden. Emilia verliebt sich aber unter ihren Stand in den jungen Kapitän Carl Gotthold Lessing, der in der Reederei ihres Onkels ein Segelschiff, finanziert mit der Hilfe verschiedener Brüder, in Auftrag gibt. Gegen den Willen ihrer Familie schaffen die zwei Tatsachen, heiraten und gehen an Bord der frisch vom Stapel gelaufenen „Lessing“, um auf ihr gen Peru zu segeln, wo auch Lilly, ihre erste Tochter, das erste von acht Kindern, zur Welt kommt.Schon auf der Rückfahrt, Emilia ist erneut schwanger, erreicht sie die Nachricht ihres 16 jährigen Bruders über den Tod des Vaters und die darauf folgende Rückkehr von Mutter und Bruder, dem Erben des Vaters. Er lädt sie ein in ihr geliebtes Elternhaus nach Othmarschen. So beschließen die jungen Eltern, dass Lilly und Emilia in Hamburg bleiben, und Emilia dort auch niederkommen wird, während Carl sich gen Australien aufmachen wird, um vor Ort zu prüfen, ob dieses Land ihnen eine mögliche zukünftige Heimat sein könnte.Nach zwei Jahren folgt Emilia mit ihren Töchtern ihrem Mann und siedelt sich mit ihrer immer größer werdenden Familie in einem Vorort von Sydney an. Carl und Emilia segeln in Begleitung ihrer Kindern zwischen Südafrika, China und Australien, so dass er auch nach Einschulung der Ältesten nur Monate und nicht Jahre von der Familie getrennt ist.Die Kinder werden älter und das Schicksal scheint sich zu wiederholen, als die Zweitälteste, Minnie, sich in einen Mann, Rudolph, verliebt, der vor allem Carl als nicht geeignet erscheint. Doch Emilia erinnert ihn an ihre eigenen Anfänge ohne jede familiäre Unterstützung, so dass Carl einer Ehe zustimmt, wenn er seine Skepsis auch nie ganz ablegt und den jungen Mann dies spüren lässt. Minnie wird Mutter von vier Kindern innerhalb von acht Ehejahren, der gemeinsame Traum von einer Farm mit Weinherstellung scheitert, die Farm muss verkauft werden, und ihr Mann einen Job als reisender Immobilienhändler annehmen. Die Familie lebt nun in der Stadt, in einer billigen, schäbigen und feuchten Wohnung. Minnie, geschwächt, wird krank und zieht mit den Kindern zurück zu ihren Eltern, wo sie kurz nach der Geburt des vierten Kindes an den Folgen der Krankheit verstirbt. Rudolph ist untröstlich, gibt sich die Schuld, und es ist Carl, der ihn tröstet.Die Kinder bleiben bei den Großeltern, während Rudolph arbeitet, bis zu dem Tag als er beschließt seine älteste Tochter Carola, die ihrer Großmutter sehr nah steht, und ihrer Mutter sehr ähnelt, zu seiner kinderlosen, wohlhabenden Schwester zu geben, die dafür seine Schulden tilgt. Weder Carolas herzzerreißender Protest, noch die Einwände der Großeltern können ihn umstimmen. Selbst am Tag des Abschieds, Carl wird sie höchst selbst nach Hamburg segeln, ist ihr Vater nicht da. Carola wächst bei ihrer Tante und ihrem Ehemann, einem Sohn der Hamburger Kaufmannsfamilie Amsinck auf, der Emilia einst den Hof machte, doch im Gegensatz zu Emilia verbindet sie mit ihrer Großmutter ein inniger Briefwechsel. Emilia ist es auch, an die sich wendet, als sie sich verliebt, und Tante und Onkel mit ihrer Wahl nicht einverstanden sind, die ihr rät sich zu prüfen und dann ihrem Herz zu folgen.Renk legt mit „Die Australierin“ nicht nur einen spannenden und emotional ergreifenden Plot mit gut gezeichneten Figuren, von der Heldin bis zum Schiffsjungen an Bord, vor, sondern versteht es auch sehr gekonnt dies sprachlich umzusetzen. Sie hat ihren Figuren wahrlich „aufs Maul“ geschaut, was sicherlich Anteil daran hat, dass diese so ungewöhnlich lebendig wirken. Kenntnisreich berichtet sie über die Hochseefahrt, benutzt die Sprache der Seeleute, aber nicht zur auktorialen Selbsterhöhung, um zu zeigen, dass sie recherchieren kann. Sie weiß um den Balanceakt den Leser in die für ihn fremde Zeit zu entführen, ohne ihn oder aber die Zeit zu verraten. Das ist wahrlich nicht die Regel in diesem Genre.Für mich ein absolut lesenswerter historischer Roman.

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  • Bezaubernder und überzeugender Auftakt!

    Die Australierin
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    01. January 2017 um 16:15

    Das Cover Das Cover gefällt mir gerade für einen historischen Roman und mit Schwerpunkt Australien ungemein gut. Ich möchte hier schon jetzt lobend erwähnen, dass sich die beiden Fortsetzungen optisch daran orientieren und die Reihe mit dem blassroten Buchrücken super zusammen im Regal aussieht. Kurze Inhaltsbeschreibung Es geht um die Lebensgeschichte von Emilia. Sie wächst ganz behütet und wohlhabend auf dem elterlichen Landsitz nahe Hamburg auf. Als es zu einem Brand in der Stadt kommt, verlieren der Bruder ihres Vaters und seine Frau ihr Hab und Gut und ihr Stadthaus. Durch den Einzug ins Haus ihrer Eltern verändert sich für Emilia Alles. Der Onkel und die Tante sind Stadtmenschen mit mehr Anspruch und hohen gesellschaftlichen Zielen. Emilia leidet unter den Maßregelungen und Anforderungen der Tante. Emilias Leben gewinnt erst wieder an Farbe und Sinn, als sie Carl Gotthold Lessing, einen Großneffen des berühmten Dichters kennenlernt. Nach ein paar Unterhaltungen und vor allen vielen Briefen, die sie sich schreiben, ist Emilia klar, dass sie Carl liebt. Und dieser liebt sie und will sie heiraten. Doch die Verbindung mit dem noch mittelosen Schiffsbesitzer und Händler findet bei ihrer Familie keinen Anklang … Schreibstil und Storyverlauf Mir hat der Schreibstil ausgesprochen gut gefallen. Ich konnte die Figuren auf ihrer Reise auch emotional begleiten. So standen mir manches Mal die Tränen in den Augen, an anderer Stelle habe ich geschmunzelt oder gelächelt. Die Geschichte wechselt zwischen Spannung, Charakterentwicklung, historischen Ereignissen und Beschreibungen des gesellschaftlichen Lebens Hamburg im Jahre 1842 (bis 1909) und der Seefahrt, so wie dem späteren Leben in Australien hin und her. Mir hat die Mischung sehr gut gefallen und ich denke, dass hier auch neugierige Anfänger des historischen Genres fündig werden und viel Spaß haben werden. Die Charaktere und ihre Entwicklung Emilia fand ich eine sehr interessante Persönlichkeit. Gerade später, nach allem was sie erlebt hat und nachdem sie herangereift ist zu einer Frau (und Mutter) habe ich sie sehr geschätzt und in mein Herz geschlossen. Gleiches gilt für die zahlreichen Nebenfiguren, die unglaublich lebendig und echt dargestellt sind. Man spürt, dass hier eine wahre Gegebenheit recherchiert wurde. Die Liebe zu den Figuren ist überdeutlich. Mir haben auch die Kinder von Emilia und Clark gefallen, die man zum Ende hin bereits kennenlernt, weshalb ich mich natürlich sehr auf die Fortsetzung freue. Fazit Ein super Auftakt mit historischem Charme, großen Gefühlen, Spannung und ganz viel Liebe für die Figuren. Dazu noch Australien, zu einer Zeit, die ich liebe, perfekter geht es fast nicht. Sehr zu empfehlen. Sicher auch für Neulinge im historischen Genre.  

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  • Perfekt für einen schönen Leseabend

    Die Australierin
    Bilie

    Bilie

    27. October 2016 um 19:17

    Ich habe zuerst "Die australischen Schwestern" gelesen, weil ich nicht wusste, dass es sich um eine Trilogie handelt. Ich war davon schon total begeistert und habe mir gleich den ersten Band "Die Australierin" besorgt. Auch diese Geschichte ist wieder total fesselnd und man fühlt mit den Hauptfiguren. Ich freue mich schon auf den Rest dieses tollen Romans. 

  • Ein wundervoller Familienroman!

    Die Australierin
    Gosulino

    Gosulino

    20. October 2016 um 11:02

    Emilia Bregartner hat eine unbeschwerte Kindheit in Othmarschen, auf dem Gut ihrer Eltern nahe Hamburg. Ihre Eltern sind Werftbesitzer und Emilia wächst behütet und in Wohlstand auf. Als ein großer Brand halb Hamburg vernichtet, ziehen ihre Eltern mit dem Bruder Julius nach England, um dort die Geschäfte weiterzuführen. Emilia soll bei Onkel und Tante in Hamburg bleiben, denn diese betreiben von dort weiter die Werft und die Geschäfte laufen durch den Brand besser denn je. Emilia genießt eine gute Ausbildung und großen Wohlstand, aber glücklich ist sie nicht wirklich. Als sie Carl Gotthold Lessing kennenlernt, einen Kapitän, der unter eigener Flagge segelt, verliebt sie sich unsterblich. Aber Onkel und Tante sind gegen diese Verbindung, denn sie halten sie nicht für standesgemäß. Emilia aber setzt ihren Willen durch, bricht mit der Familie und folgt ihrem Mann nach Australien, um dort ein neues Leben zu beginnen.Ulrike Renk hat einen wundervollen Roman über das Leben der echten Emilie Bregartner geschrieben, der sehr ausführlich ihr Leben in Hamburg und Australien beschreibt, ihre Reisen auf See, der aber nie langweilig wird. Ein Roman, der sich über fast drei Generationen zieht, über ein Leben für die Familie, für die Liebe, über alle Entbehrungen und Gefahren, das sie aber nie hat aufgeben lassen und sie schließlich ihr Glück finden lässt. Ein großer Familienroman und eine absolute Leseempfehlung für all diejenigen, die auch gerne etwas über das Leben und die beschwerlichen Reisen im 19. Jahrhundert in ferne Länder erfahren möchten.

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    • 2
  • Toller Roman um eine mutige und tapfere Frau ...

    Die Australierin
    engineerwife

    engineerwife

    09. August 2016 um 11:02

    Zwischendurch liebe ich Auswandererromane, obwohl mich sonst meistens die, die nach Amerika gehen, mehr reizen. Umso positiver überraschte mich dieser erste Teil von Ulrike Renks Australientrilogie. Natürlich stach mir beim Lesen des Klappentextes gleich der Name Lessing ins Auge, war doch Nathan der Weise Lektüre in einer meiner Deutschklassen. Die Autorin vermerkt auch gleich, dass der Roman auf wahren Tatsachen beruht, was ihn für mich noch spannender machte. Ein großer Teil des Romans spielt in Hamburg, meiner Geburtsstadt und heute eines unserer liebsten Reiseziele. Emilia lebt dort mit ihrer Tante und ihrem Onkel und wächst behütet zu einer jungen hübschen Frau heran, die den Fehler macht, sich in den Kapitän Carl Gotthold Lessing zu verlieben, der ein Segelschiff in der Werft ihres Onkels in Auftrag gibt. Wie im Klappentext beschrieben, setzt sie ihren Willen durch und wird somit für viele Jahre zur Kapitänsfrau, die ihren Mann entgegen allem Aberglauben auf seinen Reisen mit ihren Kindern begleitet. Frau Renk hat mich mit ihrer Geschichte fasziniert und immer bei der Stange gehalten, dass ich das Buch in null Komma nix durch hatte und mich nun schon auf den zweiten Teil freuen darf. 

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Von Hamburg nach Australien ...

    Die Australierin
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    06. August 2016 um 10:58

    "Die Australierin" ist der erste Teil einer drei-teiligen Familien-Saga, die auf wahren Begebenheiten und Personen beruht. Ulrike Renk hat hier sehr geschickt Wahrheit und Fiktion zu einem historischen Roman verbunden. Das Buch erzählt die Geschichte der historischen Emilia Bregartner, Tochter einer wohlhabenden Reederfamilie aus Hamburg, die eine behütete Kindheit in Othmarschen verbringt. Doch nach dem großen Brand von Hamburg 1842 übernehmen die Eltern die Filiale der Reederei in England. Der Bruder Julian darf mitreisen, Emilia muss bei Onkel und Tante in Hamburg bleiben. Lange hofft sie, ihrer Familie nachreisen zu dürfen. Als daraus nichts wird und sie zum Spielball der gesellschaftlichen Großmannssucht der Tante wird, verliebt sich Emilia in den jungen Kapitän Carl Gotthold Lessing. Das passt natürlich weder der Familie in Hamburg noch in London. Trotz des Widerstandes wird geheiratet, allerdings wird Emilia von ihrer Familie verstoßen. Mit ihrem Mann verbringt sie einige Jahre auf See, bringt dort auch ihre ersten Kinder zur Welt und wandert schlussendlich mit ihm nach Australien aus. Die Geschichte spielt zwischen 1842 und 1909. Sie bildet die Konventionen, denen sich die wohlhabenden Familien unterworfen haben, recht anschaulich ab. Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Menschen. Dass fallweise platt gesprochen wird, lockert den Roman auf. Die Jahre auf See sind sehr unkonventionell. Immerhin bringt sie drei Kinder auf See zur Welt. Alle Achtung! Eine Kleinigkeit muss ich trotzdem loswerden: gut zwei Drittel des Buches spielen NICHT in Australien. Daher ist der Titel ein wenig irreführend. Mir gefiele z.B. „Von Hamburg nach Australien“ besser. Aber, das ist jammern auf hohem Niveau.

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    • 4
  • Der harte Weg des Auswanderns...

    Die Australierin
    labbelman

    labbelman

    10. June 2016 um 16:19

    Da mir die Reihe ans Herz gelegt worden ist, begann ich gespannt den ersten Teil der Trilogie zu lesen und wurde von der Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, überrascht. In diesem Roman erlebt der Leser das Schicksal der Emilia Bregartner. Sie wächst behütet auf und genießt das Leben der gehobenen Klasse. Als die Eltern nach England auswandern, bleibt Emilia allein zurück bei Onkel und Tante, wo sie von nun an nicht mehr die einstigen Freiheiten genießen kann. Als sie den stattlichen Kapitän Carl Gotthold Lessing kennenlernt, wird aus der anfänglichen Freundschaft bald mehr, doch was tun, wenn die Familie gegen die Verbindung ist? Ich bin ein wahrer Fan von Schicksalen besonderer, weiblicher Persönlichkeiten und so kam ich hier ganz auf meine Kosten. Emilias Werdegang wird von der Kindheit an bis ins hohe Erwachsenenalter beleuchtet. Mir hat gefallen wie sie ihren Weg trotz aller Widrigkeiten geht. Die Autorin schreibt so fesselnd, dass man einfach nicht genug bekommen kann. Mir haben vor allem die Darstellung des Lebens auf hoher See und natürlich die Schilderungen Australiens sehr gefallen. Für meine Begriffe hat man sehr gut gemerkt, wie hervorragend die Autorin recherchiert hat. Fazit: Kurzweilige Lektüre, die laue Sommernächte zu einem Erlebnis werden lässt. Ich freue mich auf die Fortsetzung und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

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  • Hass und Freude liegen für den Leser nah beieinander.

    Die Australierin
    detlef_knut

    detlef_knut

    21. April 2016 um 12:52

    Der Roman ist der Auftakt einer Reihe von Romanen, die sich um die Auswanderung der Emily Bregartner und ihrer Familie drehen. Es geht ins Hamburg des 19. Jahrhunderts. Hamburg erlebt gerade den größten Brand seines Bestehens. Die Häuser vieler Stadtteile sind bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Familie Martin Bregartners, Emilias Vater, wohnt außerhalb in Othmarschen. Das Haus seines Bruders in der Stadt ist vom Feuer getilgt worden, weshalb Hinrich mit seiner Frau bei den Verwandten in Othmarschen aufgenommen wird. Was eigentlich für kurze Zeit gedacht war, entwickelt sich wegen der Schwierigkeiten beim Aufbau der Stadt zu einem Dauerzustand. Hinrichs Frau übernimmt das Haus in Othmarschen in ihrer Selbstgefälligkeit. Darunter leidet nicht nur Emilia, sondern auch alle Bediensteten. Ulrike Renk hat das Bild einer bürgerlichen Familie in der Mitte des 19. Jahrhunderts gezeichnet. So entgeht ihm nicht eine gewisse Ähnlichkeit mit Thomas Manns "Die Buddenbrooks", was nicht zuletzt auch an der norddeutschen Regionalität liegen mag. Die Figuren sind umfangreich charakterisiert. Nicht nur Emilia als Protagonistin und tragende Figur, auch alle ihre Verwandten und Freunde werden umfassend dargestellt, so dass sich der Leser eine entsprechende Meinung zu ihnen bilden kann. Schnell ist die Unterscheidung zwischen "gut" und "böse" möglich, um letztendlich doch noch überrascht zu werden. Einzelne Figuren werden sehr sympathisch gezeichnet, wozu die Autorin auch die Macht der Dialoge nutzt. Da mit den Bediensteten nicht nur die Oberschicht dargestellt wird, werden auch Dialekte wie das Hamburger Platt eingesetzt. Fesselnd ist die Schiffsreise um das Kap Horn beschrieben. Mit sehr viel Akribie hat Renk auf den Einsatz der seemännischen Sprache wertgelegt. Diesen Passagen sind weitgehend stimmig und erinnern an dem im Buch oft genannten Roman "Moby Dick" oder andere Seefahrergeschichten. Seite für Seite gibt es für den Leser immer wieder Neues zu entdecken. So erschließt sich ihm schließlich ein Gesamtbild der damaligen Zeit, wie sie tatsächlich hätte sein können. Zwar wird heute nicht mehr in einem solchen Umfang von Hamburger "Pfeffersäcken" gesprochen, aber so, wie im Roman geschildert, kann der Leser sie sich gut vorstellen. Hass und Freude liegen für den Leser nah beieinander. Rührend so manche Episode. Für Liebhaber einer Familiensaga, die er nicht verpassen sollte. Allein deshalb ist der Roman schon empfehlenswert. Renk, Ulrike Die Australierin Aufbau Verlag, Berlin ISBN 9783746630021 © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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  • Leserunde zu "Die australischen Schwestern" von Ulrike Renk

    Die australischen Schwestern
    UlrikeRenk

    UlrikeRenk

    Liebe Lovelybooks Gemeinde, ich möchte euch herzlich zu einer Leserunde zu meinem Roman "Die australischen Schwestern" einladen. Er erscheint am 21. August und der Aufbau Verlag stellt 25 Freiexemplare zur Verfügung. Worum geht es? Australien, 1891. Das Leben von Carola, Mina und Elsa verändert sich schlagartig, als ihre Mutter kurz nach der Geburt des jüngsten Kindes stirbt. Während Carola, die Älteste, ins ferne Deutschland geschickt wird, bleiben Mina und Elsa in Australien. So unterschiedlich sich die Lebenswege der drei jungen Frauen auch entwickeln, eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie geben nicht auf, wenn es darum geht, für ihre Träume zu kämpfen. Eine hochemotionale Saga um das Leben dreier außergewöhnlicher Schwestern – nach einer wahren Geschichte. Einige von euch haben auch schon das erste Buch der Reihe, Die Australierin, gelesen, und ich fände es toll, wenn wir auch diesmal wieder eine interessante Leserunde hinbekommen würden. Die Kapitel kann ich erst im Laufe der Woche einteilen, da ich meine Belegexemplare noch nicht habe. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag um 24:00 Uhr, am Montag den 24. 08. werde ich die Gewinner auslosen. Herzlichst Ulrike Renk

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    • 848
    Dreamworx

    Dreamworx

    01. April 2016 um 09:55
  • Die Australierin - wahr und berührend

    Die Australierin
    Lese_gerne

    Lese_gerne

    Von Hamburg nach Sydney (Schiff ahoi) ******************************************* Das Buch ist im Aufbau Taschenbuch Verlag erschienen. Trotz Taschenbuchauflage hat das Buch ein Hochglanzcover in den warmen Farben orange und braun und im Hintergrund ist der fünfte Kontinent Australien zu sehen. Dadurch finde ich das Buch sehr hochwertig und gelungen. ******************************************** "Die Australierin" ist mein erstes Buch von Ulrike Renk, das ich gelesen habe. Es sind von ihr noch die historischen Romane "Die Heilerin", "Die Frau des Seidenwebers", "Die Seidenmagd", Die Niederrhein-Krimireihe (2013 erschien der sechste Fall des Hauptkomissars Jürgen Fischer) und der Eiffelthriller "Lohn des Todes" erschienen. Sie hat also ein breitgefächertes Genre an Bücher geschrieben. ******************************************** Ulrike Renk wurde 1967 geboren und studierte Literatur und Medienwissenschaft. Mir ihrer Familie lebt sie in Krefeld. ********************************************* Und nun zum Buch "Die Australierin" Die kleine Emilia wächst in Othmarschen in der Nähe von Hamburg auf. Als ihre Eltern wenig später mit ihrem jüngeren Bruder nach England ziehen verbringt Emilia ihre weitere Kindheit bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Hamburg. Dort wird sie als 18jährige in die vornehme Gesellschaft eingeführt und soll eine vorteilhafte Ehe eingehen. Gegen den Willen ihrer Eltern und ihrer Verwandtschaft heiratet sie ihre große Liebe, den Kapitän Carl-Gotthold Lessing und bricht so mit ihrer Familie. Mit Carl verbringt sie einige Zeit als Kapitänsfrau auf See und bringt dort auch einige ihrer Kinder auf die Welt. Irgendwann lassen sie sich auf ein großes Abenteuer ein und steuern Australien an um dort einen Neubeginn zu wagen.... ********************************************** Sofort war ich von dem Buch begeistert als ich hörte, dass es sich hier um eine wahre Begebenheit handelt. Solche Bücher lese ich immer wieder sehr gerne. Zu Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in das Buch einzusteigen, dass wohl an den vielen verschiedenen Namen und örtlichen Begebenheiten lag. Wem es auch so geht, bitte unbedingt weiterlesen. Es lohnt sich! Doch um so mehr ich weiterlas, um so besser konnte ich in die Geschichte einsteigen und war traurig darüber, dass das Buch schon zu Ende war. Eine wahre Geschichte über Emilia Lessing, die neun Kinder zu Welt brachte, einige davon auf See und von denen acht Kindern das Kindesalter überlebten. Der Titel ist zwar etwas irreführend, da sich nicht der Hauptteil des Buches in Australien abspielt. Australienfans, die jetzt auf ein Buch mitten im Outback hoffen, werden davon nicht überzeugt sein. Die Autorin erwähnt auch noch am Schluss wie sie auf die Idee kam ein Buch über Emilia Lessing zu schreiben und erklärt auch was Fakt und Fiktion ist. ************************************************** Deshalb vier Sterne von mir wegen den kleinen Startschwierigkeiten. Aber ich habe es nicht bereut dieses tolle Buch zu lesen.

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    • 2
  • Lesegenuss auf höchstem Niveau

    Die Australierin
    yari

    yari

    "Die Australierin" ist die Geschichte um Emilia Bregartner, der Tochter eines Werftbesitzers, die sich in Carl Gotthold Lessing, einem Großneffen des berühmten Dichters, verliebt und gegen alle Widerstände ihrer Familie zu ihm hält und ihn schließlich heiratet. Carl, der ein Kapitänspatent hat, nimmt Emilia nach der Heirat mit auf sein Schiff, die "Lessing" und so begleitet sie ihn auf diversen Handelsfahrten.  Doch die Chance auf eine ertragreiche Zukunft sehen beide in Australien. Wird es dem Ehepaar gelingen, die Chance zu ergreifen und mit den Kindern in Australien ein neues Leben zu beginnen? Ulrike Renk ist ein sehr schöner Roman um Emilia und Carl gelungen, der im 19. Jahrhundert angesiedelt ist und auf wahren Begebenheiten basiert. Gekonnt hat die Autorin Wahrheit und Fiktion miteinander verknüpft. Emilia war für eine Frau ihrer Zeit sehr ungewöhnlich. Sie hat sich nicht um Konventionen geschert, und gegen alle Widerstände einen neuen Lebensweg eingeschlagen, als sie ihren Mann Carl heiratete. Außerdem war es zu dieser Zeit nicht gerade üblich, dass Frauen mit ihrem Mann zur See fuhren. Auch hier lernt man eine Emilia kennen, die voller Mut, Kraft und Tatendrang diese ungewohnte Situation meistert. Ebenso verhält es sich in ihrer neuen Heimat Australien. Auch an tragischen Ereignissen, die ihrer Familie zustoßen, verzweifelt sie nicht und zeigt so ihre innere Stärke. Emilia hat übrigens neun Kinder zur Welt gebracht; acht Mädchen und einen Jungen. Eine Tochter verstarb im Kindesalter. Auch Carl, ihre Tochter Minnie und alle anderen Charaktere sind sehr gut gezeichnet und wachsen einem ans Herz. Der Spannungsbogen wird sehr gut aufrecht erhalten. Die Familiengeschichte um Carl und Emilia und ihre Kinder ist sehr schön und kurzweilig zu lesen. Interessant war es auch, einiges über die Handelsseefahrt zu erfahren. Die historischen Hintergründe sind hervorragend recherchiert. Interessant ist auch die Entstehungsgeschichte zu dem Buch, die Ulrike Renk im Nachwort erklärt. "Die Australierin" ist ein Lesevergnügen auf höchstem Niveau und bekommt deswegen von mir fünf Sterne.

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    • 3
  • Großartiger Roman

    Die Australierin
    Eliza08

    Eliza08

    06. September 2015 um 12:12

    Über das Buch: Von Hamburg nach Sydney Als Tochter eines Werftbesitzers wächst Emilia in Hamburg auf. Sie soll eine gute Partie heiraten, aber nicht den Mann, in den sie sich verliebt hat. Carl Gotthold Lessing ist der Großneffe des berühmten Dichters. Er hat ein Kapitänspatent erworben und sich Geld geliehen, um ein Schiff zu bauen. Er will Emilia heiraten, doch ihre Familie ist strikt gegen diese Verbindung. Die beiden beginnen, nachdem Lessing von seiner ersten großen Fahrt zurückgekehrt ist, eine Affäre. Als ein Hausmädchen sie verrät, kommt es zum Bruch. Emilia beschließt, mit ihm zu reisen. In Südamerika kommt ihr erstes Kind zur Welt, in Hamburg das zweite. Doch sie haben ein anderes Ziel: Australien. Die spannende Geschichte einer Auswanderung, die auf wahren Begebenheiten beruht. (Quelle: www.aufbau-verlag.de)   Über die Autorin: Ulrike Renk, Jahrgang 1967, studierte Literatur und Medienwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Krefeld. Bei Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Die Frau des Seidenwebers“, „Die Heilerin“, „Die Seidenmagd“ sowie der Bestseller „Die Australierin“ lieferbar. „Die australischen Schwestern“ erscheint im Sommer 2015. (Quelle: www.aufbau-verlag.de)   Meine Meinung: Für mich ist dieses Buch eines der Highlights des ersten Halbjahres. Ein Roman der mich sofort fesselte, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und meine Umwelt um mich herum vollkommen vergaß. Ich war teilweise regelrecht verärgert, wenn ich beim Lesen gestört wurde bzw. das Buch unterbrechen musste. Emilia und Carl sind einfach ein Traumpaar, es ist eine tiefe innere Liebe die sie verbindet, sodass man als Leser sofort spürt, dass die Beiden füreinander bestimmt sind. Sie sind Seelenverwandte, beste Freunde aber auch gleichzeitig Geliebte. Einen solchen Partner wünscht sich wohl jeder Mensch an seiner Seite. Wichtig ist mir auch immer eine Entwicklung der Protagonisten und diese liegt auch in diesem Fall vor, als Leser begleiten wir die Beiden über einige Jahre und erkennen, dass das Leben sie gewandelt hat, dass sie nicht mehr die sind die sie einst waren, aber dennoch sich selbst treu geblieben und für ihre Ideale eintreten. Besonders gefallen haben mir die plastischen Schilderungen der Seefahrt, authentisch und mit überzeugender Fachkenntnis beschreibt die Autorin das Geschehen auf dem Schiff bzw. die Mannschaft des Kapitäns. Auch für solche, die eigentlich keine Wasserratten sind, sind diese Ausführungen bestimmt interessant, denn man lernt viel über die Seefahrt und auch das Leben an Bord eines Schiffes. Die Spannung in diesem Roman ist immer greifbar, was wieder einmal beweist, dass nicht nur Krimis spannend sein können, sondern auch Historische Romane, die nicht den Untertitel haben, „historischer Kriminalroman“. Langeweile kommt einfach nicht auf, weil es einfach keine Längen in dem Buch gibt. Das Erzähltempo ist stellenweise recht hoch, sodass eine rasante Fahrt entsteht, die den Leser fesselt. Einzig das Ende war für mich ein klein wenig ein Bruch, wo ich das Gefühl hatte die Fortsetzung des ersten Teils zu lesen. Denn plötzlich ist es nicht mehr Emilia die im Mittelpunkt steht, sondern eine ihrer Töchter Emilia wird zwar hier zur Stütze und Hilfe der gesamten Familie, aber die Perspektive und der Schwerpunkt haben sich verschoben. Die Sprache der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen, dennoch erfüllt sie einen gewissen Anspruch und Erwartungen. Das besonders schöne Cover rundet den Lesegenuss ab und unterstreicht noch einmal die Sehnsucht der Protagonisten und wohl auch des Lesers. Eine klare Leseempfehlung für alle!

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  • Eine eindrucksvolle Lebensgeschichte

    Die Australierin
    Sabine17

    Sabine17

    Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Emilia. Sie wurde im 19. Jahrhundert in Othmarschen (nahe Hamburg) geboren. Ihr Vater und ihr Onkel sind Reedereibesitzer. Als der Onkel den Vater geschäftlich nach England schickt, siedeln nur Emilias Eltern und ihr kleiner Bruder dorthin über. Emilia wird zu ihrem Onkel nach Hamburg geschickt und wächst nun dort auf. Sie vermisst ihre Familie und das unkomplizierte Leben in Othmarschen sehr.   Als sie erwachsen ist, soll sie standesgemäß heiraten. Doch sie bricht mit der Familie und heiratet den jungen Kapitän Carl Gotthold Lessing, einen Neffen des großen Dichters. Sie bereist mit ihm die Weltmeere, bevor sie ihre neue Heimat in Australien findet.   Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten. Emilia und viele andere Personen haben tatsächlich gelebt. Die Autorin erzählt im Nachwort, wie eine Enkelin von Emilia mit ihr Kontakt aufgenommen hat. Nach gründlicher Recherche entstand dieses Buch: eine Mischung aus wahren Begebenheiten und Fiktion, die uns das Leben einer starken und eindrucksvollen Frau nahe bringen.   Nebenbei erfährt man so einiges über den großen Brand in Hamburg 1842, das Leben auf Segelschiffen zu damaliger Zeit, über die feine Gesellschaft in Hamburg im 19. Jahrhundert und die Auswanderer.   Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Allerdings fand ich es ein bisschen störend und unrund, dass am Ende noch auf eine Tochter und eine Enkelin ausführlicher eingegangen wird. Dadurch hatte das Buch irgendwie einen etwas „ausgefransten“ Schluss. Andere Leser mögen es vielleicht nicht so empfinden, aber ich habe deshalb einen Stern abgezogen. Außerdem ist – wie in anderen Rezensionen bereits erwähnt – der Titel nicht so passend gewählt. Denn ich sehe Emilia nicht als „Die Australierin“, sondern eher als die taffe Deern aus Othmarschen.

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    • 11
  • Ein biografischer Roman

    Die Australierin
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    Emilia wächst Mitte des 19. Jahrhunderts in Hamburg auf und lernt mit 19 Jahren den jungen Kapitän Carl Gotthold Lessing kennen. Sie brennt mit ihm durch und wird Kapitänsfrau. Mit ihm zusammen kreuzt sie die Meere und fängt schließlich ein neues Leben in Australien an. Dieses Buch ist mir nicht leichtgefallen. Ich kam eher schwer in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Unaufgeregt erzählt die Autorin das Leben der Emilie Lessing nach. Dabei orientiert sie sich überwiegend an der wahren Geschichte und schmückt sie nur geringfügig aus. Damit wird das Buch zu einem biografischen Roman. Das war aber genau mein Problem beim Lesen. Ich lese sehr gerne Bücher aus diesem Genre und so kam mir immer wieder der Vergleich zu Sarah Lark und anderen Autorinnen. Während andere Autorinnen es verstehen, ein großartiges Panorama vor ihren Leserinnen zu entfalten, das die gesamte Gefühlspalette der Protagonisten abdeckt, wirkt "Die Australierin" im Gegensatz dazu schon wieder fast minimalistisch. Mehr oder weniger kurz oder lang werden einzelne Episoden aus dem Leben der Emilia angeschnitten und aneinandergereiht. Dadurch ist es mir auch nicht gelungen, wirklich mit ihr warm zu werden. Allein mit ihrer Geschichte und der ihrer Tochter und Enkelin hätte vermutlich eine umfangreiche Trilogie gesponnen werden können. So bleibt für mich die Frage: "Das war's schon?" Wie auch schon in anderen Rezensionen angeklungen, finde ich ebenfalls, dass der Titel in die Irre führt. Ich hätte erwartet, dass es darum geht, wie eine junge Frau in der Fremde (Australien) heimisch wird. Das spielt hier aber leider eine völlig untergeordnete Rolle. Da hätte der Verlag eine bessere Titelwahl treffen können. Verwirrend fand ich es auch, dass die Namen immer wieder wechseln. Die Hauptprotagonistin wird sowohl als Emilia als auch als Emma bezeichnet und auch die anderen Protagonisten erhalten mehrere Namen mit denen sie im Buch immer wieder angesprochen werden. Das hat mich persönlich insbesondere am Anfang verwirrt. Positiv an dem Buch ist die ausführliche Recherche. Auch der damalige Zeitgeist lässt sich gut erkennen - sei es bei der Auswahl des richtigen Ehemannes oder auch der teilweise harte Umgang mit den Kindern. Das Buch ist ein interessanter biografischer Roman, der von einer außergewöhnlichen Frau handelt, aber durchaus noch ausführlicher und etwas ausgeschmückter hätte sein dürfen.

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    10. December 2014 um 22:13
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