Ulrike Renk Die Heilerin

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Inhaltsangabe zu „Die Heilerin“ von Ulrike Renk

In die Neue Welt Krefeld im 17. Jahrhundert. Für Margaretha und ihre Familie wird das Leben in der Stadt immer schwieriger. Da sie der mennonitischen Glaubensgemeinschaft angehören, werden sie wiederholt angegriffen. Plötzlich müssen sie über einen bisher unerhörten Plan nachdenken: Sollen sie in die Neue Welt auswandern? Doch kann Margaretha dann auch Hebamme und Heilerin werden wie ihre Mutter? Und was wird aus Jan, dem Jungen, den sie heimlich liebt? Die authentische Geschichte einer mennonitischen Familie, die nach Amerika auswanderte.

Eine Geschichte, in der man vollkommen versinken kann und traurig ist, wenn das Buch schon zu Ende ist. Ich wünsche mir eine Fortsetzung!

— Tichiro
Tichiro

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    Die Heilerin
    brauchnix

    brauchnix

    19. April 2017 um 20:14

    Von Ulrike Renk kannte ich bereits die Australien-Trilogie. Ich schätze an dieser Autorin sowohl die interessanten Fakten und Details, als auch die angenehme Personenbeschreibung und die Nähe, die zu den Charakteren entsteht. Auch, dass die Personen einen realen Hintergrund haben, tatsächlich gelebt haben, finde ich toll und ich war gespannt, wie mir denn eines ihrer frühen Werke - oder ist es sogar ihr erstes überhaupt – gefallen würde. Erst war ich etwas überrascht, dass der Roman nicht wie von mir erwartet zum größten Teil in Amerika spielt, sondern ziemlich lange in Krefeld. Es ist ein Familienroman mit der zentralen Frauenfigur der Margaretha, die durch ihre Mutter zu einer heilenden Frau ausgebildet wird. Interessant war auch, dass sie den Mennoniten angehört, einer Glaubensrichtung, von der ich noch nicht so viele gelesen hatte. Wie viele kleinere Glaubensgruppen wird sie verfolgt und lebt am Rande der Gesellschaft. Das Buch ist ziemlich dick und es besticht nicht durch atemlose Spannung – wie eigentlich keines von Renks Büchern – sondern durch eine ruhige aber durchaus intensive Erzählweise. Es geht hier nicht darum, den Leser zum Durchrasen des Buches zu bringen sondern man kann sich mit der Zeit und den Menschen auseinandersetzen und erfährt einiges Neues. Schöner historischer Roman.

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  • Leserunde zu "Die Australierin" von Ulrike Renk

    Die Australierin
    UlrikeRenk

    UlrikeRenk

    Liebe LovelyBooks-Gemeinde, ich möchte Euch herzlich zu einer Leserunde zu meinem eben erschienenen Roman »Die Australierin« einladen. Worum geht´s: Hamburg, Mitte des 19. Jahrhunderts: Mit der behüteten Kindheit auf einem Landgut in Othmarschen ist es für die achtjährige Emilia Bregartner schlagartig vorbei, als ihre Eltern mit dem jüngeren Bruder nach England ziehen um dort die Geschäfte der Familie voranzutreiben. Bregartners sind Schiffsbauer. Emilia bleibt bei Onkel und Tante in Hamburg zurück, sie muss ja zur Schule. Aus dem geplanten Zwei-Jahres-Aufenthalt in England wird eine Dauerlösung und Emilia wartet immer darauf, dass die Eltern sie nach England nachholen. Doch das geschieht nie. Die Eltern schicken nur nichtssagende Briefe und verschwinden mehr und mehr aus Emilias Leben. Onkel und Tante meinen es sicher nicht böse, aber besonders liebevoll gehen sie nicht mit ihrer Nichte um. Für sie ist das Mädchen eine Art Handelsware: Sie investieren in Emilias Bildung und Erziehung, damit sie eine möglichst vorteilhafte Partie macht. Vorteilhaft für die Firma, wohlgemerkt. Dass die heiratsfähige Emilia gar nicht daran denkt, sich derart verschachern zu lassen, damit hat die Familie nicht gerechnet. Sie will keinen der langweiligen „Pfeffersäcke“ ehelichen, sondern verschenkt ihr Herz an den nahezu mittellosen Kapitän Carl Gotthold Lessing, einen Großneffen des Dichters Gotthold Ephraim Lessing. Da können die Verwandten brüllen und drohen, dem Mädchen den Geldhahn zudrehen und dem Paar den Segen verweigern: Emilia und Carl heiraten trotzdem und sie geht als Kapitänsfrau mit ihm auf große Fahrt. Hier geht´s zur Leseprobe. Dies schreibt Edith Nebel auf Tiergeschichten.de über meinen aktuellen Roman. Besser als sie, hätte ich es gar nicht zusammenfassen können. Der Aufbau Verlag stellt 25 Bücher zur Verfügung. Dies ist meine erste Leserunde bei Lovelybooks und ich bin schon ganz gespannt, wie das abläuft und welche Fragen es vielleicht geben wird.  Herzlichst Ulrike Renk  Mehr Informationen zu meiner Person und zu meinen Büchern findet Ihr auf meiner Homepage.

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    • 997
  • Rezension zu "Die Heilerin" von Ulrike Renk

    Die Heilerin
    regina_mengel

    regina_mengel

    Die Geschichte um Margaretha und ihre Familie beginnt in Krefeld, als Tochter einer Heilerin und Hebamme geht sie der Mutter tapfer zur Hand und lernt sehr viel von ihr. Die Familie gehört zur mennonitischen Gemeinde. In Krefeld herrscht Religionsfreiheit - noch, denn je schlechter die Winter werden, je voller die Stadt wird und je ärmer die Menschen, desto schwieriger wird das Leben der mennonitischen Gemeindemitglieder. Es kommt zu Anfeindungen, Todesfällen, Heilerinnen werden als Hexen bezeichnet - kurzum, die Lage spitzt sich immer mehr zu. In dieser schwierigen Zeit wird Margaretha langsam erwachsen, ihre Brüder heiraten, auch sie verliebt sich. Doch dann kommt es ganz anders, so hatte Margaretha sich ihr Leben sicher nicht vorgestellt. Als ihre Brüder beschließen als Siedler nach Amerika zu gehen, muss Margaretha mit, ob sie will oder nicht. Es beginnt ein neues, nicht minder aufregendes Kapitel im Leben der Familie. Ein wunderbares Buch, bei dem ich obendrein noch viel gelernt habe. Gerade bei historischen Romanen ist das neben der Geschichte und dem Schreibstil - beides hier hervorragend gelungen - für mich ein Qualitätsmerkmal. Man spürt regelrecht die Freude, mit der die Autorin bei der Recherche der zugrundeliegenden Fakten vorgegangen sein muss. So finden sich viele liebevolle Details, die der Geschichte den letzten Schliff verleihen und obendrein die Figuren noch authentischer werden lassen, als sie ohnehin schon sind. Es fällt keine Sekunde schwer, sich mit den Figuren zu identifizieren, mit ihnen zu leiden, zu lieben, zu hoffen und zu bangen. Es hat mir viel Freude bereitet, dieses Buch zu lesen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auf jeden Fall werde ich alsbald zu weiteren Büchern von Ulrike Renk greifen. Ich danke der Autorin für den Lesegenuss. Bitte mehr davon.

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    • 2
  • Leserunde zu "Wohin der Wind uns trägt" von Elisabeth Büchle

    Wohin der Wind uns trägt
    Arwen10

    Arwen10

    Nach kurzer Pause gibt es nun wieder eine Leserunde in Begleitung von  Elisabeth Büchle. Diesmal geht es in den Wilden Westen zur Zeit der großen Siedlertrecks: Wohin der Wind uns trägt Zum Inhalt: South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen. Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte. Ein romantischer und gleichzeitig spannender Roman aus der Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Leseprobe findet ihr hier: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816681 Der Verlag Gerth Medien stellt uns 7 Exemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde.Zusätzlich stellt Elisabeth 3 Exemplare für je eine Portopauschale von 3 Euro zur Verfügung. Bewerbt euch bitte bis zum 13. August 12 Uhr, danach verkünde ich die Gewinner. Wer bereit ist 3 Euro für das Buch auszugeben, kann sich zusätzlich im entsprechenden Thread bewerben. Wer dann nicht unter den Gewinnern ist, hat hier die Chance auf das Buch für 3 Euro. Vorraussetzung ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Heute hätte ich gerne gewußt, welche anderen Bücher aus der Zeit der Siedlertrecks ihr kennt ? Oder alternativ, was spricht euch an diesem Buch an ? Start der Leserunde, wenn alle ihr Buch haben, ca 23. August

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    • 436
  • Rezension zu "Die Heilerin" von Ulrike Renk

    Die Heilerin
    Natasha

    Natasha

    08. May 2011 um 15:56

    Ein richtig schöner Schmöker ist „Die Heilerin“, mit diesem Buch verbringt man gern einige Stunden in der Vergangenheit. Lebhaft erzählt und gut recherchiert macht Margarethas Geschichte einfach Spaß und lässt einen mitfiebern. Für alle, die gern am Leben einer ganz normalen Familie teilhaben und keine Generäle, Könige oder großen Intrigen brauchen, die perfekte Lektüre.