Die Jahre der Schwalben

von Ulrike Renk 
4,9 Sterne bei76 Bewertungen
Die Jahre der Schwalben
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Neue Kurzmeinungen

Jana68s avatar

Absolut überzeugend und sehr berührend.

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Schöner und intensiver Roman über eine schwierige Zeit

Alle 76 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Jahre der Schwalben"

Verlorene Heimat – eine starke junge Frau zwischen Liebe und Verlust

Kurz nach ihrer Hochzeit erfährt Frederike, dass ihr Mann eine schwere Krankheit hat. Er geht in ein Sanatorium, und Frederike hofft auf seine Genesung. Doch als er stirbt, steht Frederike vor den Trümmern ihres Lebens. Allein und ohne eigenes Vermögen muss sie das Gut mit der großen Trakehnerzucht bewirtschaften. Jahre der Verzweiflung und Einsamkeit folgen, bis sie Gebhard von Mansfeld kennenlernt. Ganz langsam gelingt es ihr, wieder an das Glück zu glauben. Doch dann kommt Hitler an die Macht, und plötzlich weiß Frederike nicht, ob sie und ihre Liebsten noch sicher sind.

Die große emotionale Familiensaga aus Ostpreußen, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633510
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:09.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor einem Monat
    Ein wunderbarer zweiter Teil, der mich wieder begeistert hat

    Der Beginn von Frederikes Ehe zerstört alle ihre Träume! Ax ist krank und so muss Frederike ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Freddy wird erwachsen und das auf die harte Tour. Sie muss sich Respekt verdienen und das auch noch in einer fremden Umgebung, natürlich bleibt das nicht ohne Folgen. Und auch der nächste politische Wandel steht an und Hitler kommt an die Macht.

    "Die Jahre der Schwalben" ist der zweite Teil einer dreiteilgen Familiensaga, die zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht.
    Was soll ich sagen? Mich hat der erste Teil schon mitgenommen in eine andere Welt, die ja eigentlich gar nicht so lange zurückliegt. Und auch von diesem Buch bin ich wieder begeistert. Frederike durchlebt viele Tiefen, aber sie lässt sich nicht so schnell unterkriegen und so gibt es auch einige Höhen für sie.

    Schnell war ich wieder in der Geschichte drin und auch diesen Teil haben ich in kurzer Zeit gelesen. Wer schon den ersten Teil gelesen hat, kennt die Schreibweise von Ulrike Renk. Sie ist eher etwas ruhiger, doch für mich muss nicht immer viel passieren, um eine schöne und mitreißende Geschichte zu erzählen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

    Auch hier gibt es von mir wieder volle 5 Sterne!

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    Nadezhdavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner und intensiver Roman über eine schwierige Zeit
    Schöner und intensiver Roman über eine schwierige Zeit

    Die Autorin schreibt sehr einfühlsam über schwierige Epochen in der deutschen Geschichte, wobei sie das "große" politische Geschehen geschickt in die alltäglichen Ereignisse und Lebenszusammenhänge auf den verschiedenen Gütern hineinwebt. Vor allem die anschaulichen Beschreibungen des Arbeitsalltags auf diesen Gütern und des dort herrschenden sozialen Gefüges haben mich auch bei den "Schwalben" wieder sehr fasziniert. Da diese Teile der Handlung oft ruhig und wenig dramatisch geschildert werden, würde auch ich das Buch für mich als ein "Wohlfühlbuch" beschreiben - ein ernstes Wohlfühlbuch.


    Interessant zu lesen waren aber auch die teils durchaus dramatischen weiteren Entwicklungen im Privatleben der Hauptfigur Frederike. (Leider kann ich nicht schreiben "spannend", denn dafür hat der Klappentext auch aus meiner Sicht viel zu viel verraten.) Es gelingt ihr weiterhin, mit den nicht zu knapp bemessenen Schwierigkeiten in ihrem Leben fertigzuwerden, auch wenn es sie regelmäßig an die Grenzen ihrer Kräfte und ihres guten Willens bringt. Insbesondere die schwieriger werdenden Beziehungen, dabei muss v.a. ihre Mutter hervorgehoben werden, tragen nicht gerade dazu bei, Frederike das Leben zu erleichtern. Zum Glück gelingt es ihr, sich von ihrer Mutter weitgehend zu distanzieren.
    Frederikes Privatleben kommt schließlich in ruhigeren Gewässern an, während sich die politische Situation von Kapitel zu Kapitel verschärft. Am Ende ging es mir zu schnell - ich hätte gern mehr über die Kriegsjahre gelesen und hoffe, dass Band 3 in dieser Hinsicht noch mit ein paar mehr Details aufwarten kann.

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    Philienes avatar
    Philienevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach nur schön
    Großartige Fortsetzung

    Frederike heiratet ihre Jugendliebe Ax und zieht mit ihm nach Sobotka. Doch kurz nach der Hochzeit stellt sie fest das ihr Mann schwer krank ist. Sowohl ihre Mutter als auch Ax haben ihr das Verschwiegen. Zu den Sorgen um ihren Mann kommt die Verantwortung für das Gut , um das sie sich alleine kümmern muss.


    Das Buch ist eine großartige Fortsetzung von Das Lied der Störche. Ich war sofort wieder in die Welt der Güter in der Zeit hineingezogen. Alle Figuren sind toll ausgearbeitet und wirken authentisch. Besonders gut gefällt mir das nicht nur die Gutsherren  beschrieben  wird, sondern auch das Leben der einfachen Leute erzählt wird.

    Ich freue mich sehr auf den dritten Teil.

    Kommentare: 1
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    Lennys avatar
    Lennyvor 5 Monaten
    Die Jahre der Schwalben

    Band 2 der Familien Saga ! 

    Auch Band 2 hat mich eingefangen! Unsere Hauptperson Frederike verliebt sich, doch kann sich der Liebe nicht hingeben, da sie verheiratet ist. Ax ist schwer krank, doch er kommt geheilt aufs Gut zurück. Kann nun eine glückliche Zeit beginnen? Und was passiert in der Politik? Wie wird es den Leuten im Krieg ergehen? 


    SPOILER!!!!
    Frederike verliert Ax und findet die Liebe! Die Autorin kann die Gefühle so deutlich übermitteln, hier ist man wirklich voll dabei! Wir erleben einige Geburten und ich hatte Angst, dass es langatmig wird, aber auch da ist immer der richtige Pep dahinter und das Lesen fesselt! Auch die Wölfe kommen kurz hier und da mal ins Spiel....
    Ich bin total begeistert und lese auch Band 3! 

    Zum Schluss des Buches teilt die Autorin mit, was alles wahr ist! Auch das fand ich grandios! 

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    Marion2505s avatar
    Marion2505vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich tolle Fortsetzung der Ostpreußen Saga, die mich mit facettenreichen Charakteren und fesselndem Schreibstil begeistert hat.
    Unglaublich tolle Fortsetzung der Ostpreußen Saga

    Inhalt:

    Als Frederike ihren Mann Ax zu Stieglitz heiratet, glaubt sie an eine glückliche Zukunft. Doch kurz nach der Hochzeit stellt sich heraus, dass Ax schwer krank ist. Auch sein Aufenthalt in einem Sanatorium in Davos bringt nur eine kurze gesundheitliche Verbesserung. Als Ax stirbt, muss Frederike alleine und ohne großes Vermögen das Gut Sobotka mit der großen Trakehnerzucht führen. Sie durchlebt schwierige, anstrengende und sehr einsame Jahre. Als sie Gebhard zu Mansfeld kennenlernt, scheint es wieder eine Chance auf eine glückliche Zukunft zu geben. Doch dann kommt Hitler an die Macht und Frederike muss erneut um ihr Glück bangen.

    Meine Meinung:

    Ein unglaublich schönes Buchcover

    Das Buchcover gefällt mir unglaublich gut. Es entführt mich sofort in Frederikes Welt und lässt mich förmlich die Gutsluft schnuppern. Beim Betrachten bekomme ich sofort Lust, mit ihr durch die Landschaft zu spazieren und das Gut und seine Umgebung zu erkunden. Für mich ist es ein Cover, das die Geschichte des Buches wunderbar widerspiegelt.

    Ein fesselnder Schreibstil

    Der Schreibstil von Ulrike Renk hat mich wieder von der ersten Seite an gefesselt und in seinen Bann gezogen. Die Geschichte beginnt neun Monate nach ihrer Hochzeit mit Ax und sofort wurde ich in Frederikes völlig verzweifelte Gefühlswelt, in der auch eine gehörige Portion Wut mitschwang, geworfen. Ich war sofort wieder mitten im Geschehen und konnte so sehr mit Frederike mitfühlen, dass ich das Buch eigentlich gar nicht weglegen wollte. Viel zu sehr hat mich ihre Geschichte fasziniert.

    Einziger Kritikpunkt wäre hier der sehr ausführliche Klappentext des Buches. Ich wusste schon sehr viele Wendungen in Frederikes Leben, nachdem ich ihn gelesen habe und habe das während des Lesens mehrmals sehr bedauert. Ohne dieses Wissen wäre das Buch für mich noch viel spannender gewesen.

    Facettenreiche und interessante Charaktere

    Ulrike Renk hat viele interessante Charaktere für ihr Buch kreiert, von denen ich schon einige aus dem 1. Band ihrer Ostpreußen Saga kannte. Am meisten hat mich wieder Frederike fasziniert, die sich wirklich durch einige schwierige Zeiten kämpfen muss. Und auch wenn oft ihre Verzweiflung wirklich spürbar ist, verliert sie doch nie ihren Humor.

    Dass ihre Mutter Stefanie sie trotz ihrer Kenntnis über die schwere Krankheit von Ax mit ihm verheiratet hat, wird Frederike ihr wohl nie verzeihen können, was ich persönlich sehr gut nachvollziehen kann. Es war sehr interessant, ihr Verhältnis im Buch zu verfolgen. So sehr ich Frederike in mein Herz geschlossen habe, so sehr hat mich ihre Mutter Stefanie jedes Mal wieder sprachlos gemacht.

    Zum Glück hat Frederike ihren Stiefvater, den sie "Onkel Erik" nennt. Er ist ein ganz toller Mensch und hat ihr gerade in der Anfangszeit auf Sobotka sehr geholfen. Auch Frederikes Tante Edeltraut hat mich wieder sehr begeistert und war für Frederike oft eine Hilfe.

    Und auch Frederikes Freundin Thea, die ich im 1. Band schon sehr gemocht habe, hat mich in diesem Buch wieder mit ihrer speziellen Art oft amüsiert. Und auch sie war gerade in der Anfangszeit auf Gut Sobotka für Frederike sehr wichtig.

    Das sind nur ein paar Charaktere, die mich wirklich begeistern konnten. Das Buch hält noch viele tolle andere Persönlichkeiten bereit, die alle sehr besonders sind. Nicht alle sind gut, aber alle sind einfach wunderbar dargestellt.

    Entwicklung in schweren Zeiten

    Ganz besonders hat mir gefallen, mitzuerleben, wie sich das Leben der Gutsleute ab der Machtübernahme durch Hitler verändert hat. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie die einzelnen Persönlichkeiten auf ihn und seine Politik reagiert haben. Auch war die zunehmende Angst sehr greifbar für mich, wem man noch vertrauen konnte und wem nicht.

    Darüber hinaus gefällt mir, dass die Ostpreußen Saga auf wahren Begebenheiten beruht. Dieses Hintergrundwissen hat für mich die Lektüre des Buches umso spannender gemacht. Auch finde ich es sehr hilfreich, dass es zu Beginn des Buches eine Übersicht über die verschiedenen Güter, deren Bewohner und andere wichtige Personen gibt. Mit solch kleine Details kann man mich sehr glücklich machen :-)

    Mein Fazit:

    "Die Jahre der Schwalben" von Ulrike Renk ist eine unglaublich tolle Fortsetzung ihrer Ostpreußen Saga, die mich wieder mit facettenreichen Protagonisten und einem fesselnden Schreibstil begeistert hat. Ich kann es kaum erwarten bis es mit dem 3. Teil weitergeht und vergebe daher eine absolute Leseempfehlung!

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    Lesemonevor 7 Monaten
    Ostpreußen im 2. Weltkrieg

    Der zweite Teil der Ostpreußensaga hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es vorteilhaft, dass ich den ersten Teil auch gelesen habe. So kann man die Personen und Ereignisse besser miteinander verknüpfen. In diesem Teil passiert richtig viel. Sehr anschaulich beschreibt Ulrike Renk das Leben auf einem Gutshof und die vielen Verpflichtungen, die man dadurch hat. Erschwert wird dies in diesem Teil durch den 2. Weltkrieg. Die Autorin fängt gut die Stimmung der Menschen auf. Anfänglich noch optimistisch, dass es keinen Krieg geben wird, sehen die Menschen mit immer mehr Skepsis in die Zukunft und ihre schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich. Mir gefällt an der Geschichte, dass sie auf wahren Gegebenheiten und Personen beruht. Friederike ist eine Frau, die weiß, was sie will und die nach vielen Tiefschlägen endlich auch mal Höhepunkte in ihrem Leben erleben darf. Schade, dass das Buch sehr abrupt endet und ich bin jetzt natürlich sehr auf den dritten Teil der Saga gespannt!

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    zauberblumevor 7 Monaten
    Eine sensationelle Fortsetzung

    "Die Jahre der Schwalben" von der Autorin Ulrike Renk ist nun der zweite Teil der großen Ostpreußensaga. Es ist in weiten Teilen eine fiktive Geschichte und doch beruht sie auf der wahren Lebensgeschichte von Friederike Wilhelmine von Plato.

    Wir befinden uns mittlerweile im Jahr 1930. Frederike von Weidenfels hat mittlerweile Ax von Stieglitz geheiratet und lebt nun auf Sobotka. Leider mußte Frederike kurz nach der Hochzeit erfahren, das Ax schwer krank ist. Frederike muß das Gut mit der Trakehnerzucht selbständig bewirtschaften, währende Ax in Davos ist. Die junge Frederike hat es nicht leicht auf Gut Sobotka. Und als Ax dann stirbt, trägt sie plötzlich allein die Verantwortung für das große Gut. Frederike weiß nicht wo ihr der Kopf steht, es folgen schwere Jahre der Verzweiflung und der Einsamkeit. Und dann tritt Gebhard von Mansfeld in ihr Leben. Frederike beginnt wieder an das Glück zu glauben. Doch dann kommt Hitler an die Macht und plötzlich weiß Frederike nicht mehr, ob sie und ihre Liebsten noch sicher sind.

    Schwer beeindruckt habe ich das atemberaubende Buch aus der Hand gelegt. Es war schön wieder auf alte Bekannte zu treffen, auch wenn die Umstände nicht gerade glücklich waren. Der unglaubliche Schreibstil der Autorin hat dafür gesorgt, dass ich sofort wieder in die Geschichte eingetaucht bin. Ich durfte Frederike ja schon einige Zeit in ihrem Leben begleiten, habe ihre schöne Kindheit auf Feenhusen miterlebt und habe gehofft, dass sie mit ihrer großen Liebe Ax von Stieglitz glücklich wird. Doch das Schicksal hat wieder einmal grausam zugeschlagen. Ich habe Frederike für ihre Mut, ihre Tapferkeit und für ihren Fleiß bewundert. Als junge Frau hat sie sich dieser großen Herausforderung ein Gut zu führen gestellt. Schön, dass sie in ihrem Stiefvater oft Unterstützung gefunden hat. Ihre Mutter Stefanie hätte ich gerne ab und an geschüttelt, sie erschien mir oft hartherzig und ungerecht. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich auch die Wolfszucht vor mir und die Hingabe von Frederike, wie sie sich um die Tiere gekümmert hat. Es ist wirklich alles so herrlich beschrieben, ich kann mir das Leben auf dem Gut bildlich vorstellen. Und auch die köstlichen Gerüche aus der Küche habe ich noch in der Nase. Gefreut habe ich mich, als Frederike in Gebhard wieder einen Vertrauten gefunden hat. Zwischen den beiden war ja dieses zarte Knistern zu spüren. Und bei manchen Szenen konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Man merkt einfach wie sich Frederike weiterentwickelt und welche Gedanken sie sich über ihr zufünftiges Leben macht. Aber dann kam das dritte Reich und damit auch das Gänsehautfeeling. Was sich nun alles auf den Gütern und mit den Menschen abgespielt hat, ist einfach nicht in Worte zu fassen. Hier wird uns längst vergangene Geschichte, die mich immer wieder sehr berührt, nahe gebracht. Eine wirklich graumsame Zeit begann und somit auch die Angst um viele geliebte Menschen. Und auch Frederike und ihre Familie wurden nicht verschont. Aber wie es mit dem Leben der Adeligen weitergeht erfahren wir in der Fortsetzung, auf die ich mich schon riesig freue.

    Für mich war diese atemberaubende Geschichte wieder ein absolutes Lesehighlight, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Auch die Einleitung die Güter, die Bewohner und die wichtigsten Leute hat mir super gefallen. Und auch der Anhang, indem die Autorin erkärt, was "Wahr" ist an der Geschichte hat mich beeindruckt. Das Cover ist sowieso wieder ein echter Hingucker. Selbstveständlich vergebe ich gerne 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein).

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    sabrinchens avatar
    sabrinchenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Teil 2 Preußen-saga mit sympathischer Protagonistin, Schicksalsschläge sind authentisch und nicht überzeichnet 30er Jahre
    Preußen-saga mit sympathischer Prota, Schicksalsschläge sind authentisch und nicht überzeichnet 30er

    Das Cover ist total passend, romantisch aber gleichzeitig historisch geheimnisvoll anmutend.
    Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht.
    Der Schreibstil ist gut verständlich, in richtiger Dosierung unterhaltsam ohne seicht zu sein.
    Die Geschichte hat mich nach kurzer Zeit inspiriert erstmal den 1. Teil ( Das Lied der Störche ) über Friederike und ihre Familie zu lesen um den 2. Teil noch besser zu geniessen und verstehen zu können.
    Der Erzählstil ist interessant gehalten und die Mundart zwischendurch lässt bei mir Heimatgefühle entstehen und lockert die Atmosphäre auf.
    Von Anfang an fiebert man in der Handlung mit.
    Auch gefällt mir das die Änderung der Weltgeschichte (Beginn des 2. Weltkriegs ) nicht ausgeschlachtet wird obwohl es natürlich den Verlauf beeinflusst, sondern das die Aufgaben, das Gut und die Familie im Vordergrund stehen.
    Die Schicksalsschläge sind authentisch und nicht überzeichnet.
    Die Geschwister sind sympathisch und man lernt sie im Laufe der Handlung immer mehr kennen.
    Sämtliche Charaktere sind farbig gezeichnet und passen in die Lebensweise und Zeit.
    Mein Lieblingscharakter ist die Köchin Schneider!
    Friederikes Charakter ist in diesem Teil an ihren Aufgaben noch gewachsen und dabei stärker geworden.
     
    Was mir auch total gefällt das es einer wahren Geschichte zu Grunde liegt.
    Das Nachwort fand ich deshalb informativ, sehr interessant und es hat meinen Blickwinkel auf die Geschichte nochmals eine neue Wendung gegeben.

    Jetzt hat dieses Buch mit einem Cliffhanger geendet ich weiss das noch ein 3. Teil kommt und ich bin sehr gespannt.
    5 Sterne von mir!

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    heinokos avatar
    heinokovor 8 Monaten
    Zeitgeschichte gut lesbar verpackt

    Zeitgeschichte gut lesbar verpackt

    Leider kenne ich den ersten Band „Das Lied der Störche“ nicht. Das machte mir zwar keine Probleme beim Einstieg in den Roman „Die Jahre der Schwalben“, aber ich hätte im Nachhinein doch sehr gerne mehr über die Geschehnisse vor Beginn des zweiten Bandes erfahren, insbesondere da ja die Grundlage der Romane die wahre Lebensgeschichte der Friederike Wilhelmine von Plato und deren Familienmitglieder ist. Das Nachwort der Autorin offenbart, wie klug sie Wahres und Fiktives zusammengefügt hat und wie viel mühsame Recherchearbeit in der Schilderung von Örtlichkeiten und zeitlichen Gegebenheiten liegt. Mein Tip also vornweg: Lesen Sie alle drei Bücher dieser groß angelegten und bewegenden Ostpreußen-Saga!

    Der vorliegende Band beginnt mit dem Jahr 1930 und endet im November 1944. Frederike’s Mann Ax ist schwer an Tuberkulose erkrankt und stirbt schließlich. Die blutjunge Frederike ist deshalb gezwungen, die Führung des riesigen Gutes Sobotka zu übernehmen, eine schwere Last. Ernsthaftes Pflichtbewusstsein und die für einen so jungen Menschen typischen Lebensträume stehen in stetem Widerstreit. Frederike wählt den Weg der Pflicht und lernt immer mehr, ihren Aufgaben als Gutsherrin gerecht zu werden.  In Gebhard findet sie schließlich den verlässlichen und kompetenten Mann an ihrer Seite. Trotz des Vormarsches der NSDAP, der zunehmenden Zukunftsängste, der Atmosphäre von Misstrauen und Verrat und schließlich der Kriegswirren mit all seiner Not, verliert Frederike letztlich nie die Zuversicht.

    Das Buch versteht es, den Leser von Anfang bis Ende zu fesseln. Es schildert so detailreich und farbig das Gutsleben und seine Bewohner, dass man das Gefühl hat, das alltägliche Leben mit ihnen zu teilen, mit ihnen zu arbeiten, mit ihnen am Essenstisch zu sitzen und alle stillen, aber auch einschneidenden  Momente des Lebens in direkter Weise mit ihnen gemeinsam zu erleben. Die politische Entwicklung dieser Jahre bewegt die Menschen und wir erfahren, wie blindes und denunziantes Mitläufertum, aber auch geheimer Widerstand wachsen. Die Angst vor einer ungewissen Zukunft liegt über allem…

    Das Buch ist ein fesselnder Roman, packend, detailreich, romantisch und realistisch gleichermaßen. Gerade durch die fesselnde Erzählweise wird der geschilderte Zeitausschnitt in seiner brisanten politischen Entwicklung und den Folgen auf das Alltagsleben der Menschen hautnah, geradezu beängstigend nah erfahrbar. Absolut lesenswert!

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: "Das Leben ist nicht fair"
    "Das Leben ist nicht fair"

    Im zweiten Band konzentriert sich alles auf Frederikes Liebesleben, das durch Ax Krankheit völlig aus den Fugen geraten ist. Sehr schön beschreibt hier die Autorin, die Zerrissenheit unter der Freddy lebt. Sei es das Landgut, das nun alleine geführt werden muss, oder auch die Sehnsucht nach Nähe, Geborgenheit und Liebe.

    Man spürt aber auch, dass die Autorin sehr viel Zeit für die Recherche investiert hat. Auch in Bezug auf die Tuberkulose und ihre Behandlungsmethoden.
    Sehr interessant fand ich auch zum Schluss die Rubrik: Wahr ist.

    Abschließend möchte ich noch ein paar Wortes zu Cover und Klappentext loswerden. Wie bereits beim ersten Band, so zeigt auch das vorliegende Cover sehr deutlich zu welcher Zeit der Roman spielt. Das Motiv mit den ausgewählten Farben ist sehr stimmig und macht Romanleser neugierig.

    Der Klappentext greift mir jedoch etwas zu sehr vor. Es wird Ax Tod angekündigt, der jedoch erst im letzten Drittel des Romans eine Rollen spielt. Die politischen Szenen halten sich dezent im Hintergrund, jedoch spürt man diese unterschwellig.

    Fazit:

    Für mich war es eine wirklich gelungene Fortsetzung der Saga, die durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Um aber die Charakteren und deren Situation besser zu verstehen, sollte man den ersten Band lesen.

    Ein Buch, das wirklich jede Seite wert ist. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    UlrikeRenks avatar

    Die Jahre der Schwalben

    Ihr Lieben,

    der zweite Band meiner Ostpreußensaga "Die Jahre der Schwalben" erscheint nächste Woche und gerne möchte ich euch zu dieser Leserunde einladen.

    Und darum geht es: Verlorene Heimat – eine starke junge Frau zwischen Liebe und Verlust

    Kurz nach ihrer Hochzeit erfährt Frederike, dass ihr Mann eine schwere Krankheit hat. Er geht in ein Sanatorium, und Frederike hofft auf seine Genesung. Doch als er stirbt, steht Frederike vor den Trümmern ihres Lebens. Allein und ohne eigenes Vermögen muss sie das Gut mit der großen Trakehnerzucht bewirtschaften. Jahre der Verzweiflung und Einsamkeit folgen, bis sie Gebhard von Mansfeld kennenlernt. Ganz langsam gelingt es ihr, wieder an das Glück zu glauben. Doch dann kommt Hitler an die Macht, und plötzlich weiß Frederike nicht, ob sie und ihre Liebsten noch sicher sind.

    Die große emotionale Familiensaga aus Ostpreußen, die auf wahren Begebenheiten beruht.

    Hier geht es zur Leseprobe

    Der Aufbau Verlag verlost unter allen Bewerbern, die sich bereit erklären, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch zu rezensieren, 25 Exemplare.

    Ich freue mich sehr auf die Leserunde mit euch!

    Herzlichst

    Ulrike Renk

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