Leserpreis 2018
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UlrikeRenk

vor 3 Wochen

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Ihr Lieben,
am 7.12. erscheint der erste Band meiner neuen Trilogie. Wie immer möchte ich gerne mit euch eine Leserunde machen. Und wie immer beruhen die Bücher auf einer wahren Familiengeschichte.
Diesmal geht es um die Familie Meyer aus Krefeld - eine jüdische Familie.
"Jahre aus Seide" ist kein Kuschelbuch - es beschreibt das Leben einer Familie in einer sehr schwierigen Zeit.
Wenn ihr bei der Leserunde mitmachen wollt, dann solltet euch das bewusst sein. Ich möchte euch auch herzlich bitten, wirklich teilzunehmen und natürlich auch eine Rezension zu schreiben.
Eure
Ulrike Renk

http://www.aufbau-verlag.de/index.php/jahre-aus-seide.html

Autor: Ulrike Renk
Buch: Jahre aus Seide

Langeweile

vor 3 Wochen

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Ich liebe Familiengeschichten und das Tüpfelchen auf dem I ist es, wenn sie auf einer wahren Begebenheit beruhen. Ich habe vor kurzem die Ostpreußen Saga gelesen und war sehr begeistert. Deshalb nutze ich die Gelegenheit und springe als Erste in den Lostopf. Eine Beteiligung an der Leserrunde ist selbstverständlich, ebenso eine breit gestreute Rezension.

Jeanette_Lube

vor 3 Wochen

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Sehr gern würde ich an dieser Leserunde teilnehmen. Daher hüpfe ich mal in den Lostopf und hoffe auf Glück!

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Antek

vor 2 Stunden

Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 13 - 96)
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Bibliomarie schreibt:
Aber in all der Idylle kommen schon die Gespräche auf die "Braunen". Die Gäste sind ein Spiegelbild der damaligen Gesellschaft, frühe Skeptiker, Anhänger der Zionisten und all die vertrauensvollen Menschen, die dachten, dass ihnen nichts passieren kann. Sie sind schließlich Deutsche, leben mehr oder weniger säkular. Was für ein verhängnisvoller Irrtum! Wie schnell sollten die Rechten in der Gesellschaft die Oberhand bekommen. Eine deutliche Mahnung an uns keine Anfänge zuzulassen. Auf S. 42 ergibt ein Satz wenig Sinn: So manchen Abend hatte ich sie hier zitternd und weinend unten verbracht. Da ist eindeutig das "Verbracht" zu viel. Bei einem renommierten Verlag wie Aufbau sollte das nicht durchs Lektorat rutschen. Es gibt auf S. 56 noch einen dummen Druckfehler: azfgenommen - statt aufgenommen.

Ja das finde ich auch, das Spiegelbild der damaligen Gesellschaft ist mit den Charakteren gut getroffen, alles als Spinnerei abwinken, erste Ängste und natürlich die von einem Leben in Palästina träumen. Wobei ich mir das in so einem Kibbuz alles andere als erstrebenswert vorstelle!

Die beiden habe ich auch notiert, auf S. 20 fehlt in einem Satz meiner Meinung auch ein Satz, eventuell ein deshalb stellte sie schnell da bei den verkochten Kartoffeln.
Ich kann gut drüber weg lesen, mich stört es nicht so, aber ich denke an die zweite Auflage,

Antek

vor 1 Stunde

Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 13 - 96)
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Bibliomarie schreibt:
An den entlassenen Chauffeur musste ich auch sofort denken, da ist bereits das Problem vorprogrammiert. Merländer, Lebemann, schwul und Glücksspiel affin. Für ihn wird es noch übel enden.

Jep, das mit dem Chauffeur könnte Probleme machen, das habe ich bisher gar nicht bedacht.

ja ein 175er, Jude und Glücksspiel, das ist eine explosive Mischung in der Zeit.

Antek

vor 1 Stunde

Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 13 - 96)
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Je der Roman hat eindeutig Suchtfaktor und ich konnte erst spät anfangen, die Nacht war daher ääääääääußerst kurz und die Augendeckel hängen.

Der locker leichte Sprachstil macht das Lesen wirklich zum Vergnügen und die Seiten fliegen nur so dahin.

Richtig toll finde ich Karl ein Mann der in der Zeit seine Frau so einbindet in alles, ihr sogar hilft, das Geschirr aufzuräumen, so einen muss man echt festhalten. Die beiden lieben sich und das ist total schön zu spüren. Aber ich denke er hat auch viel Liebe von seinen Eltern mitbekommen, die sind echt auch super und Martha könnte sich keine besseren Schwiegereltern wünschen. Das Verhältnis ist ja sogar besser als zur eigenen Mutter. Zuerst dachte ich ja, Emilie eine ganz schön herrische Kratzbürste aber Minnies Worte haben mich nachdenken lassen und das zarte Bussi, das Lob für die Party, sie kann wohl auch einfach nicht aus der Haut.

Schmunzeln musste ich weil Ilse Emilie keinen Abschiedskuss geben will, so authentisch! :O)

Die unterschiedlichen Ansichten der Zeit werden auch gut dargestellt, Berthold will nach Palästina, ein Leben im Kibbuz, die Nazis sind keine Bedrohung der erfolgreiche jüdische Geschäftsmann, aber auch schon erste Befürchtungen, ganz typisch für die Zeit.

Gelinde

vor 1 Stunde

Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 13 - 96)

Antek schreibt:
Ja, aber ein ganz süßer Fratz, wissbegierig, liebenswert und schon sehr abgeklärt. :O)

ja ich denke solche Ausnahmekinder gibt es immer wieder

Gelinde

vor 1 Stunde

Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 13 - 96)
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Antek schreibt:
Richtig toll finde ich Karl ein Mann der in der Zeit seine Frau so einbindet in alles, ihr sogar hilft, das Geschirr aufzuräumen, so einen muss man echt festhalten. Die beiden lieben sich und das ist total schön zu spüren. Aber ich denke er hat auch viel Liebe von seinen Eltern mitbekommen, die sind echt auch super und Martha könnte sich keine besseren Schwiegereltern wünschen. Das Verhältnis ist ja sogar besser als zur eigenen Mutter.

Ja Karl ist ein toller Mann, er behandelt Martha wie eine gleichwertige Partnerin.

Und dass das Verhältnis zu den Schwiegereltern manchmal besser ist als zu den eigenen ist auch nicht so ungewöhnlich.

UlrikeRenk

vor 32 Minuten

Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 13 - 96)
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Antek schreibt:
J Die beiden habe ich auch notiert, auf S. 20 fehlt in einem Satz meiner Meinung auch ein Satz, eventuell ein deshalb stellte sie schnell da bei den verkochten Kartoffeln. Ich kann gut drüber weg lesen, mich stört es nicht so, aber ich denke an die zweite Auflage,

Zu spät ...

UlrikeRenk

vor 30 Minuten

Abschnitt 1 Kapitel 1-5 (Seite 13 - 96)
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Gelinde schreibt:
ja ich denke solche Ausnahmekinder gibt es immer wieder

Damals gab es keine Kindergärten. Ruth hat die ersten Jahre vor allem mit Erwachsenen verbracht. Ich glaube, die Kinder waren damals einfach auch anders. Pädagogische Konzepte kamen ja erst langsam auf.

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