Ulrike Renk Liebe ist keine Primzahl

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Inhaltsangabe zu „Liebe ist keine Primzahl“ von Ulrike Renk

Vanessa ist neun, als ihre Mutter in die Psychiatrie kommt. Bernd, ihr Vater, sagt ihr nur, dass die Mutter sie nun verlassen habe, fort sei. Zuerst trauert Vanessa immens, doch dann stellt sie fest, dass das Leben ohne die kranke und instabile Mutter einfacher wird. Bernd bemüht sich, Routine und Gleichmäßigkeit in die Kleinstfamilie zu bringen. Doch die Wohnung erinnert beide an das, was hier passiert ist, und auch die Nachbarn und Freunde vergessen es nicht. Nach vier Jahren ziehen sie um, fast 500 Kilometer weit weg. Und finden ein neues Zuhause. Hier kennt keiner die kranke Mutter. Hier hat keiner ihre peinlichen Auftritte erlebt. Und hier lernt Vanessa Kim kennen. Erst ist es nicht so leicht für Vanessa, mitten im Schuljahr auf eine neue Schule, in eine neue Klasse zu kommen. Kim nimmt sich ihrer an und schon bald werden die beiden die besten Freundinnen. Bernd macht Essen und arbeitet meistens im Homeoffice. Oft ist Nessie – wie Vanessa von allen genannt wird – auch bei Kim. Kims Eltern sind geschieden, sie weiß also, wie das ist, wenn eine Familie plötzlich kleiner wird. Außerdem ist Maria, Kims Mutter, toll. Sie klebt Pflaster, backt Kuchen und fährt die Mädels zu Konzerten. Sie ist auch nie peinlich, so wie es Nessies Mutter früher immer war. So eine Mutter hätte sich Nessie immer gewünscht. Kim wiederum wünscht sich einen Vater wie Bernd. Dann wird Maria Elternvertreterin und Bernd ihr Stellvertreter. Die beiden Erwachsenen treffen sich immer öfter – manchmal gehen sie auch essen oder ins Kino. Die Mädchen freuen sich, verbindet sie doch nun noch eine Sache mehr. Als Kim und Maria plötzlich bei ihnen einziehen, ändert sich alles für Vanessa. Die beste Freundin ist auf einmal die Schwester, die Vanessa immer haben wollte. Aber wenn sich Wünsche erfüllen, ist die Realität oft anders als gedacht …

Eine Geschichte über das Leben

— Monika58097
Monika58097

Schöner Schreibstil, aber eine wirklich furchtbare Protagonistin. :/ Schade!

— Leseeule96
Leseeule96

Engagiert, erfrischend, amüsant und feinfühlig - ein lesenswerter Mix nicht nur für die Jugend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Wichtige, interessante Themen - aber vielleicht ein bisschen viel für ein relativ dünnes Buch?

— MikkaG
MikkaG

Schönes Cover! Ein rundum gutes sensibles Buch,das zum Nachdenken anregt! Einfach alles enthalten, ein tolles Jugendbuch! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

Ein fesselndes Jugendbuch, auch mit ein wenig Mathe, ein wenig Romantik und viel Trubel. Volle Leseempfehlung

— Buchraettin
Buchraettin

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  • Eine Geschichte über das Leben

    Liebe ist keine Primzahl
    Monika58097

    Monika58097

    29. July 2015 um 12:09

    Nessie und Kim, zwei beste Freundinnen, die alles miteinander teilen. Zwei, die durch dick und dünn gehen. Zwei, die keine Geheimnisse voreinander haben, oder etwa doch? Nessie wohnt zusammen mit ihrem Vater. Kim lebt bei ihrer Mutter. Kims Mutter Maria ist toll, doch nur als deren Mutter, nicht als Papas Freundin. Nessie möchte ihren Vater nicht teilen, mit niemanden. Sie ist zwar wahnsinnig gerne mit Kim zusammen, aber so richtig als Familie? Nessie ist plötzlich mit ganz vielen neuen Situationen konfrontiert. Und dann ist da auch noch Lukas, in den sie sich verliebt hat, doch Lukas scheint eher auf Kim zu stehen. Nessies Welt sind die Zahlen. Sie liebt Zahlen über alles, doch können die Zahlen ihr diesmal helfen? "Liebe ist keine Primzahl" - ein wunderschöner Jugendroman über Familie, Freundschaft und die erste Liebe. Lese ich den Roman mit den Augen eines Teenagers, so bin ich mitten drin in deren Leben. Musik, Stars, Freunde. Vielleicht auch der erste Kuss. Die Pubertät, Probleme mit den Eltern, aber auch Probleme mit der besten Freundin. Hervorragend, wie Nessie wirklich alles in Zahlen ausdrückt! Wieviel Tage, Stunden und Minuten sie jetzt in der neuen Stadt wohnen, wie lange ohne Mama und, und, und. Zahlen, an die kann das junge Mädchen sich festhalten. Es ist eine wunderbare Geschichte mit zaubernden Personen. Personen, die meine Nachbarn sein könnten. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran. Es ist eine Geschichte, wie sie jeder junge Mensch erleben könnte. Absolute Leseempfehlung!

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  • Schöner Schreibstil, aber eine unglaublich nervige Protagonistin

    Liebe ist keine Primzahl
    Leseeule96

    Leseeule96

    27. April 2015 um 13:30

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür. Nessie steckt mitten in der Pubertät und erfährt, was es heißt, erwachsen zu werden. Das erste Mal verliebt sein, das erste Mal Streit mit der besten Freundin, den Vater teilen, und einiges mehr.Denn nachdem Nessies Mutter krank wurde, lebte sie mit ihrem Vater alleine und als dieser sich in die Mutter ihrer besten Freundin Kim verliebt, kommt Nessie damit alles andere als klar. Leider hat mir Nessie überhaupt nicht gefallen. Im Gegenteil: ich fand sie einfach nur dermaßen anstrengend und unreif. Ich kenne kein vierzehnjähriges Mädchen, was sich so wie sie aufgeführt hat. Sie war einfach total zickig, oft egoistisch und respektlos gegenüber ihrem Vater und eifersüchtig auf Kim und ihre Mutter, da die Beiden auf einmal einen Platz in seinem Leben eingenommen haben.Manchmal war es so schlimm, wie mich ihre Art aufgeregt hat, dass ich das Buch zur Seite legen musste, da ich so aggressiv wurde. Was eigentlich echt schade ist, denn der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen und sie hat auf jeden Fall Potential! Ihre Art zu erzählen hat mir gut gefallen und ich bin gut mit gekommen. Umso doofer fand ich, dass die Protagonistin so anstrengend war, denn das hat wirklich vieles kaputt gemacht. Fazit: Die Geschichte an sich war nicht außergewöhnliches, aber trotzdem ganz nett und ich musste auch an manchen Stellen echt schmunzeln. Wäre die Protagonistin nicht so anstrengend gewesen, wäre die Bewertung noch deutlich besser gewesen und auch, wenn es mir für den Rest der Geschichte leid tut, kann ich nicht mehr als zwei Eulen geben, weil mir der Lesespaß einfach zu oft von Nessie zunichte gemacht wurde. Trotzdem hat die Autorin Potential und ich würde es nicht ausschließen, dass ich irgendwann noch ein Buch von ihr probieren würde, sollte es ein weiteres geben.

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  • Im Leben hilft kein Mathebuch.

    Liebe ist keine Primzahl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. December 2014 um 18:56

    1.095 Tage wohnte die fast fünfzehnjährige Nessie jetzt mit ihrem Dad zusammen in der gemütlichen Wohnung mit den alten Holzböden und Stuckdecken, in der sie sich so geborgen fühlte - sogar ohne ihre Mutter, die nun seit 2.084 Tagen nicht mehr bei ihnen war. 989 Tage lebten sie bereits in der alten Wohnung ohne sie, danach kam der Umzug in eine andere Stadt, in diese Parterre-Wohnung mit Garten, in der im Obergeschoss Oma Inge wohnte, Dads Großtante oder so ähnlich. Nessie musste mitten im Jahr die Schule wechseln, ihre alten Klassenkameraden zurücklassen und sich neue Freunde suchen. Das war nicht einfach und Nessie hatte Herzklopfen, wenn sie an all' das Neue dachte. Die Zeit bis sie eine neue Freundin fand, war Gott Lob kurz, es dauerte nur fünf Tage, bis sie ihr Misstrauen der liebenswerten Kim gegenüber abgebaut hatte, und von dem Moment an waren sie wie Zwillinge - ein Herz und eine Seele. die sich gegenseitig alles erzählen konnten und einander grenzenlos vertrauten. Das heißt, ein Geheimnis hatte Nessie doch vor ihrer besten Freundin, und in manchen Momenten bedrückte es sie, dass alle Menschen und eben auch Kim glaubten, ihre Mutter sei tot. Vielleicht aber war es besser so, denn die Wahrheit war noch schrecklicher und hatte bisher schon Nessies ganzes Leben belastet. Aber das Schicksal ließ sich nicht aufhalten. Als Nessie eines Tages merkte, dass ihr Vater sich in Maria, Kims Mutter, verliebt hatte, musste sie befürchten, dass alles Verborgene ans Tageslicht kommen würde. Plötzlich stand die Zweisamkeit mit dem geliebten Dad auf dem Spiel, Maria beanspruchte einen Platz in seinem Herzen und aus ihrer Freundin Kim drohte eine Schwester zu werden, die nicht nur in der Schule mit Lukas kokettierte, den Nessie herzklopfend verehrte, sondern sich mit Sack und Pack in ihrem Leben breitmachen wollte. Nichts war mehr berechenbar und logisch, wie es ihr Lieblingsfach Mathematik stets für sie bereithielt und mit den vertrauten Primzahlen hatte ihr Leben rein gar nichts mehr zu tun. Ulrike Renk hat ein amüsantes, kluges Buch geschrieben, in dem sie den Leser mitnimmt in eine junge, positive, spontane Welt, in der alle Gefühle sich unverblümt und erfrischend direkt präsentieren. Das Auf und Nieder, das Nessies Leben während dieser Zeit so recht in Atem hält, wird von der Autorin mit viel Einfühlungsvermögen und Liebe zum Detail wiedergegeben. Mancher Leser erinnert sich an die eigenen Freundschaften, die wichtig und wertvoll waren, es sogar teilweise über lange Zeit geblieben sind und eine so große Rolle im Leben spielten. Oder die ersten Flirts, die entweder himmelstürmend sein konnten, wenn sie begannen, oder Weltuntergänge anzukündigen schienen, wenn der "Herzschmerz-Abschied" da war. Durch den flüssigen, unterhaltsamen Stil der Autorin, der trotzdem auch die leisen, sensiblen Töne nicht vermissen lässt, wird der Leser so nahe an die Protagonisten herangeführt, dass er wunderbar mit ihnen zu empfinden vermag. Liebenswerte Literatur, die zu Herzen geht, deshalb soll meine Leseempfehlung nicht nur die Jugend ansprechen.

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  • richtig schönes Jugendbuch mit Alltagsthemen

    Liebe ist keine Primzahl
    Manja82

    Manja82

    20. June 2014 um 17:19

    Kurzbeschreibung: Das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Mutter erzählt Nessie niemandem, auch ihrer besten Freundin nicht – dass diese plötzlich ihre neue Schwester wird, macht alles noch komplizierter Die fast 15-jährige Nessie möchte so normal wie möglich sein, und auf den ersten Blick ist sie das auch: ein durchschnittlicher Teenager samt Hautproblemen und Herzflattern. Mit ihrem alleinerziehenden Vater lebt sie in Krefeld. Eine Mutter gibt es nicht mehr – und darüber ist Nessie sogar ein bisschen froh. Dass alle, insbesondere ihre beste Freundin Kim, glauben, ihre Mutter sei tot, ist Nessie zwar unangenehm, aber die Wahrheit ist schlimmer. Doch dann verliebt sich ihr Vater ausgerechnet in Kims Mutter, und das lang gehütete Geheimnis kommt ans Licht. Dass aus der besten Freundin plötzlich eine Stiefschwester wird, macht die Sache nicht einfacher. Und dann gibt es auch noch Lukas, in den Nessie hoffnungslos verliebt ist; doch Lukas hat nur Augen für Kim … Wird die Freundschaft der beiden Mädchen diese Prüfungen überstehen? Könnte das Leben so logisch sein wie die Mathematik, in die sich Nessie gern flüchtet, wäre alles ganz einfach. Doch Liebe ist leider keine Primzahl. (Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf) Meine Meinung: Nessie ist 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Zahlen sind ein fester Bestandteil ihres Lebens, gegen ihr den nötigen Halt. Sie lebt mit ihrem Vater zusammen. Alle in ihrem Umfeld glauben die Mutter sei gestorben, doch Nessie weiß es besser. Ihre Mutter ist in eine Klinik, sie ist krank und wird dort behandelt. Als ihr Vater sich in die Mutter ihrer besten Freundin Kim verliebt droht Nessies Leben im Chaos zu versinken. Kann sie das Geheimnis um ihre Mutter so überhaupt noch wahren? Kann das gut gehen mit der Patchworkfamilie? Und als ob das noch nicht genug Chaos für Nessie wäre, ist das auch noch Lukas, der Junge in den sich Nessie verliebt … Das Jugendbuch „Liebe ist keine Primzahl“ stammt von der Autorin Ulrike Renk. Obwohl die Autorin bereits viele Bücher veröffentlicht hat, so ist sie doch bisher an mir vorbeigegangen, denn dies war mein erster Roman aus ihrer Feder. Im Buch gibt es einige Charaktere, die soweit sehr gut und authentisch beschrieben werden. Nessie, die Protagonistin, heißt eigentlich Vanessa und ist 14 Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Vater alleine. In ihrem Umfeld glauben alle ihre Mutter sei gestorben. Doch dem ist nicht so, sie ist in einer Klinik und wird dort behandelt. Nessie ist ein sympathisches Mädchen mit einem Tick für Zahlen. Sie geben ihr Halt, sind ihre Konstante im Leben. Manchmal ist Nessie ein wenig zickig und auch recht launisch, eben wie ein ganz normaler Teenager in ihrem Alter. Sie hat aber auch gute Eigenschaften. So denkt sie über sich selbst und ihr Verhalten nach und geht auf ihr Gegenüber nach einem Streit zu. Ihr Vater ist ein ebenso liebenswerter und sympathischer Mann. Er hat es nicht immer leicht mit einem Mädchen in der Pubertät. Kim ist Nessies beste Freundin. Die beiden verstehen sich richtig gut. Dann aber verlieben sich Kims Mutter Maria und Nessies Vater ineinander. Auch die anderen Charaktere, wie Nessies richtig Mutter, die psychisch krank ist, ihre Stiefmutter Maria, die oftmals ziemlich überfordert ist mit der ganzen Situation oder auch Finn, der in der Schule ein Außenseiter ist, sich aber sonst als guter verlässlicher Freund entpuppt, haben mir auch sehr gut gefallen. Jeder hat seinen Platz in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig zu lesen. Allerdings hält sie sich manchmal zu lange mit zu ausschweifenden Erklärungen bei mancher Szene auf. An anderen Stellen wiederum fallen die Erläuterungen zu knapp aus. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nessie in der Ich-Perspektive. So bekommt man als Leser einen guten Draht zu ihr und ihre Handlungen sind eigentlich auch immer nachvollziehbar. Die Handlung selber beinhaltet einige, besonders auch für Jugendliche wichtige Themen. So geht es beispielsweise ums Erwachsenwerden, die erste Liebe oder auch um eine psychische Erkrankung eines Elternteils und wie ein Kind/Jugendlicher damit leben muss, damit umgeht. Die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen und regt auch zum Nachdenken an. Fazit: Zusammenfassend gesagt ist „Liebe ist keine Primzahl“ von Ulrike Renk ein richtig gutes Jugendbuch. Authentische Charaktere, der locker flüssige Stil und Themen aus dem Alltag wissen den Leser mitzunehmen und zu unterhalten. Durchaus lesenswert!

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  • Leserunde zu "Das Miezhaus" von Ulrike Renk

    Das Miezhaus
    UlrikeRenk

    UlrikeRenk

    Liebe LovelyBooks Gemeinde, ich möchte euch herzlich zu einer Leserunde zu meinem  Buch "Das Miezhaus" einladen. Es ist ein Feelings Roman mit Herz ...und Tieren. Worum geht es? Vom Mann verlassen, im Job gekündigt, gesegnet mit einer Tochter mitten in der Pubertät, fühlt sich Judith Sommer am Tiefpunkt angekommen. Durch gutes Zureden ihrer Verwandtschaft entschließt sie sich, einen lang gehegten Wunsch wahr werden zu lassen: Sie eröffnet eine Tierpension. Nun könnte das Leben wirklich schön sein, wäre da nicht der neue Mieter im Haus … Der große Altbau am Rand von Köln gehört ihrer Familie - ihr Vater, den sie den Ahnherren nennt, wohnt dort ebenso wie eine Tante und Judiths Lieblingscousin Samuel. Die Souterrainwohnung steht jedoch schon seit Jahren leer und vor einigen Wochen ist Judiths Cousine ausgezogen. Judith lebt mit ihrer Tochter Esther, dem Maine Coon Kater Cooniebert, der Katze Penelope und dem Malamuten im Erdgeschoss. Schon immer hat sie auf die Tiere ihrer Freunde und Bekannten aufgepasst, wenn diese verreisten, warum sollte sie das nicht beruflich machen? Platz ist genug da, aber es gibt, so muss sie feststellen, jede Menge bürokratischen Ärger zu meistern. Und dann zieht Alex ein - ein Tierarzt, der absolut nichts von Tierpensionen hält. Humorvoll und romantisch – der perfekte Schmöker für Tier- und Menschenfreunde! Hier geht es zur Leseprobe Der Verlag stellt 20 epub Exemplare zur Verfügung. Herzlichst Ulrike Renk Mehr Informationen zu mir und meinen Bücher findet ihr auf meiner Homepage.

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    • 352
  • Buchverlosung zu "Liebe ist keine Primzahl" von Ulrike Renk

    Liebe ist keine Primzahl
    Buchraettin

    Buchraettin

    Eine kleine Aufgabe gibt es auch.. schreibt doch einfach welche Kinderbuchneuerscheinung wir aus den Herbstvorschauen der Verlage unbedingt lesen sollten. ( es geht auch Jugendbuch) für diese Verlosung nehme ich auch gern Tipps zu Belletristik... http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/   Fotos der Gewinne hänge ich an…   Teilnahmebedingungen: 1.       Ihr seid mindestens 18 Jahre oder habt die Erlaubnis eurer Eltern / Erziehungsberechtigen an diesem Gewinnspiel teilzunehmen. 2.       Wir versenden leider nur in Deutschland, kein Ersatz bei Verlust  / Beschädigung auf dem Postweg, kein Versand an Packstationen.  ( wir losen neu aus, wenn ihr eine Packstation angebt, dann verfällt der Gewinn) 3.       Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 4.       Der Gewinn soll sofort verschickt werden, deshalb meldet euch bitte innerhalb von 3 Tagen und gebt an wie wir euch kontaktieren können, sonst wird neu verlost. 5.       Kein Anspruch auf Auszahlung des Geldwertes des Gewinns. Das sind zT Me Ausgaben, zT gelesen, evt mal ein Knick.. also sie sind nicht neu die Bücher, aber die Dinge, die in den Paketen dabei sind….  Sollte ein Punkt nicht so erfüllt sein, besteht kein Anspruch auf den Gewinn. und gern nur hier schreiben..  Hinweis ( Das Amore Buch hat hinten leider eine Art Eselohr im Umschlag, es ist halt gebraucht)

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    • 25
  • Die sechs ist die kleinste vollkommene Zahl, was so gar nicht zu Mutter passt.

    Liebe ist keine Primzahl
    MikkaG

    MikkaG

    14. May 2014 um 11:34

    Das Cover ist nett, freundlich und ansprechend, und in Verbindung mit dem Wort "Liebe" im Titel hatte ich mit einer leicht zu lesenden, nicht sehr anspruchsvollen Geschichte gerechnet - und habe im Endeffekt viel mehr Anspruch und Tiefgang bekommen als erwartet! Hier wird viel mehr angesprochen als die erste Jugendliebe: wie lebt man als Kind und Teenager mit einem Elternteil, der ernsthaft psychisch krank ist? Ist das vererblich? Mit wem spricht man darüber? Ist es Verrat, sowas seiner besten Freundin zu verschweigen? Und dann gibt es noch völlig andere Themen: wie lebt es sich in einer Patchwork-Familie, vor allem wenn die beste Freundin auf einmal zur Stiefschwester wird? Darf die neue Stiefmutter einem wirklich Vorschriften machen? Ist das ok, wenn der eigene Vater der neuen Schwester auf einmal Geschenke kauft - und man selber keine bekommt? Beide Mädchen haben mit Neid zu kämpfen, und mit dem Gefühl, auf einmal zurückstecken und um die Aufmerksamheit ihrer Eltern buhlen zu müssen. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte öfter das Gefühl, es hätte dem Buch gutgetan, wenn nicht so viel auf relativ wenigen Seiten abgehandelt worden wäre. Beide Themen sind wichtige, umfangreiche Themen, aber beide zusammen sind vielleicht einfach zuviel auf einmal. Im ersten Teil steht noch Nessie und ihr Verhältnis zur psychisch kranken Mutter im Vordergrund, aber später fällt dieser Aspekt der Geschichte immer mehr einfach unter den Tisch. Und am Schluss lösen sich die Dinge für mich teilweise zu glatt auf, und teilweise werden sie gar nicht wirlich aufgeklärt. Was ich auch zum Teil sehr verwunderlich fand: auf manche Ereignisse wird über lange Passagen hinweg hingearbeitet - und dann werden sie einfach übersprungen. Da ist zum Beispiel ein Kapitel, in dem Nessie ihre Mutter in der psychiatrischen Wohneinheit besuchen soll. Und sie will nicht, sie bekommt hysterische Anfälle, die sträubt sich, die tobt... Die ganze Reise nach Berlin, wo die Mutter lebt, ist für sie eine Tortur. Und dann wird die Begegbnung nicht einmal beschrieben - mit keinem Wort. Die Geschichte springt einfach von der Hinreise direkt zur Rückreise. Und da habe ich mich als Leser fast ein bisschen betrogen gefühlt! Das waren einfach Szenen mit unglaublich viel Potential, die da gänzlich verschwiegen wurden, oder die dann höchstens im Rückblick knapp und mit emotionaler Distanz angesprochen wurden. Abgesehen von dieser für mich doch ziemlich gravierenden Schwäche fand ich das Buch spannend, und die Gefühle von Nessie kamen mir immer glaubhaft und gut recherchiert vor. Überhaupt war sie für mich ein sympathisches junges Mädchen, das ich immer gut verstehen konnte - auch dann, wenn sie mal zickig, unfair und launenhaft vor. Es ist schwer genug, ein Teenager zu sein, und sie hat ja an viel mehr zu knabbern als der typische Teenager! Sie hat auch jede Menge gute Eigenschaften, ganz besonders ihre Fähigkeit, über ihr eigenes Verhalten nachzudenken, sich zu entschuldigen und nach einem Streit wieder auf Menschen zuzugehen. Ihren Vater fand ich unheimlich sympathisch und liebenswert - für ihre Mutter konnte ich leider kein rechtes Gefühl entwickeln, denn fast alles, was man über sie erfährt, ist stark von der Krankheit geprägt. Die neue Stiefmutter kam mir manchmal etwas sprunghaft beschrieben vor. Manchmal ist sie liebenswert, mütterlich und geduldig, dann ist sie wieder extremst unfair und gereizt. Gut, letzteres kommt vielleicht daher, dass sie sich mit der Situation überfordert fühlt, aber dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, über zwei verschiedene Frauen zu lesen. Mein Lieblingscharakter war aber bei weitem Finn - in der Schule ist er eher der schrullige Außenseiter, aber er entpuppt sich immer mehr als wunderbarer, loyaler Freund, der für sein Alter erstaunlich einfühlsam ist. Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich sicher für Erwachsene UND Teenager lockerflockig runterlesen. Natürlich darf auch in einem Jugendbuch mit ernsthaften Themen eine Prise Humor nicht fehlen, und da hat mich das Buch auch nicht enttäuscht! Was die im Titel versprochene Liebe betrifft: meiner Meinung nach geht es hier weniger um romantische Liebe als um familiäre und freundschaftliche Liebe. Ja, Nessie und Kim verlieben sich natürlich auch mal, das wäre in ihrem Alter ja auch verwunderlich, wenn nicht, aber im Großen und Ganzen stand das für mich eher im Hintergrund und war meist eher ein Auslöser - manchmal für Konflikte zwischen Nessie und Kim, manchmal für schwesterlichen Zusammenhalt. Ich hätte mir wirklich gewünscht, die Autorin hätte entweder ein dickeres Buch geschrieben und somit beiden der großen Themen - psychische Erkrankung eines Elternreils / Patchworkfamilien - viel mehr Raum gegeben, oder sich auf eines davon beschränkt. So hatte ich einfach immer wieder das Gefühl, dass etwas zu kurz kam oder ganz unterschlagen wurde. Aber dennoch fand ich das Buch immer noch spannend und gut zu lesen, und ich finde es durchaus auch für erwachsene Leser interessant. Die beiden jungen Heldinnen sind sympathisch und glaubhaft, und besonders das Thema psychischer Erkrankungen ist einfühlsam und lebensecht beschrieben - wenn auch etwas zu kurz!

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  • Leserunde zu "Die Australierin" von Ulrike Renk

    Die Australierin
    UlrikeRenk

    UlrikeRenk

    Liebe LovelyBooks-Gemeinde, ich möchte Euch herzlich zu einer Leserunde zu meinem eben erschienenen Roman »Die Australierin« einladen. Worum geht´s: Hamburg, Mitte des 19. Jahrhunderts: Mit der behüteten Kindheit auf einem Landgut in Othmarschen ist es für die achtjährige Emilia Bregartner schlagartig vorbei, als ihre Eltern mit dem jüngeren Bruder nach England ziehen um dort die Geschäfte der Familie voranzutreiben. Bregartners sind Schiffsbauer. Emilia bleibt bei Onkel und Tante in Hamburg zurück, sie muss ja zur Schule. Aus dem geplanten Zwei-Jahres-Aufenthalt in England wird eine Dauerlösung und Emilia wartet immer darauf, dass die Eltern sie nach England nachholen. Doch das geschieht nie. Die Eltern schicken nur nichtssagende Briefe und verschwinden mehr und mehr aus Emilias Leben. Onkel und Tante meinen es sicher nicht böse, aber besonders liebevoll gehen sie nicht mit ihrer Nichte um. Für sie ist das Mädchen eine Art Handelsware: Sie investieren in Emilias Bildung und Erziehung, damit sie eine möglichst vorteilhafte Partie macht. Vorteilhaft für die Firma, wohlgemerkt. Dass die heiratsfähige Emilia gar nicht daran denkt, sich derart verschachern zu lassen, damit hat die Familie nicht gerechnet. Sie will keinen der langweiligen „Pfeffersäcke“ ehelichen, sondern verschenkt ihr Herz an den nahezu mittellosen Kapitän Carl Gotthold Lessing, einen Großneffen des Dichters Gotthold Ephraim Lessing. Da können die Verwandten brüllen und drohen, dem Mädchen den Geldhahn zudrehen und dem Paar den Segen verweigern: Emilia und Carl heiraten trotzdem und sie geht als Kapitänsfrau mit ihm auf große Fahrt. Hier geht´s zur Leseprobe. Dies schreibt Edith Nebel auf Tiergeschichten.de über meinen aktuellen Roman. Besser als sie, hätte ich es gar nicht zusammenfassen können. Der Aufbau Verlag stellt 25 Bücher zur Verfügung. Dies ist meine erste Leserunde bei Lovelybooks und ich bin schon ganz gespannt, wie das abläuft und welche Fragen es vielleicht geben wird.  Herzlichst Ulrike Renk  Mehr Informationen zu meiner Person und zu meinen Büchern findet Ihr auf meiner Homepage.

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