Ulrike Renk Lohn des Todes

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Inhaltsangabe zu „Lohn des Todes“ von Ulrike Renk

Trügerisches Idyll Eigentlich will Constanze in der Eifel nur ausspannen, doch dann wird die Leiche einer Patientin gefunden. Plötzlich findet sich die Jugendpsychiaterin in einer schwierigen Ermittlung - an ihrer Seite ihr Freund, mit dem sie gerade eine tiefe Krise erlebt. Ein spannender Thriller mit viel Eifelkolorit.

Noch besser als „Echo des Todes“

— Soeren
Soeren

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Ein Friedhof als Hintergrund und eine Friedhofsgärtnerin und verwaiste Mutter als Ermittlerin - schon eine außergewöhnliche Idee!

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  • Er ist ein Opfer und wurde zum Täter

    Lohn des Todes
    abuelita

    abuelita

    07. April 2015 um 15:40

    Der zweite „Fall“ für Constanze von Aken und Martin Die Psychologin ist immer noch traumatisiert und auch die Beziehung zu Martin ist ziemlich abgekühlt. Als sie Erholung in ihrem Wochenendhaus sucht, ist er dort- mit ihm aber auch Kollegin Maria und eine ganze Gruppe Kollegen von Martin. Diese sogenannte OFA ist eine Sondereinheit des BKA, das Täterprofile erstellt und arbeitet gerade an einem neuen Fall. Der Chef der OFA möchte auch unbedingt Constanze dafür gewinnen… Constanze will erst nicht – aber dann wird eine ehemalige Patientin von ihr tot aufgefunden und es passieren weitere seltsame Morde….. Die Situation von Constanze ist nicht einfach, allerdings dachte ich manchmal, sie macht sich auch das Leben selber schwer…. Die Charaktere sind, wie bereits in Band 1 auch, glaubhaft und sehr gut dargestellt. Der Fall an sich ist reichlich verwickelt und die anfänglichen sehr, sehr vielen Gespräche der OFA fand ich etwas zu viel des Guten. Aber als Constanze anfängt, sich immer tiefer in das Leiden der Opfer hineinzu„graben“ , um den Motiven des Täters auf die Spur zu kommen, war auch ich gefesselt.  Ob es wohl weiter geht mit diesen Constanze und Martin? Es würde mich schon interessieren, ob sie zusammenbleiben und wie sich ihr weiteres Leben entwickelt – und ob Constanze in weitere Fälle verwickelt wird. Sie muss ja nicht jedes Mal in Lebensgefahr geraten….

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  • Noch besser als „Echo des Todes“

    Lohn des Todes
    Soeren

    Soeren

    11. November 2014 um 20:02

    Der „Lohn des Todes“ setzt einige Monate nach dem „Echo des Todes“ ein. Constanze ist noch immer traumatisiert und lässt selbst ihren Lebensgefährten Martin nicht an sich heran. Als Folge dessen entfernen sich die beiden voneinander und er stürzt sich in eine Affäre mit seiner Kollegin Maria. Constanze kommt natürlich dahinter und ist am Boden zerstört. Noch komplizierter wird ihr Leben dadurch, dass eine frühere Patientin von ihr ermordet wird. Offenbar die Tat eines Serienmörders. Unfreiwillig beteiligt sie sich mit an der Ermittlungsarbeit. Auch wenn dies bedeutet, mit Martin und auch Maria arbeiten zu müssen. Allerdings ist da auch noch der äußerst verständnisvolle Kommissar Robert, der scheinbar immer die richtigen Worte zur richtigen Zeit kennt. Um den „Lohn“ vollständig zu verstehen, ist es ratsam, zuvor den ersten Band „Echo“ zu lesen. Zwar versteht man die Handlung auch ohne, allerdings werden manche von Constanzes und Martins Taten dadurch plausibler. Der zweite Band ist eine gelungene und deutlich düstere Fortsetzung. In die Jagd nach dem Serienmörder ist Constanze quasi von Anfang an involviert. Genau wie sein Vorgänger, ist auch diese Geschichte wieder angenehm realitätsnah und psychisch subtil. Schade, dass die Reihe nicht so erfolgreich war und deshalb (bisher) kein dritter Band folgte.

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  • Rezension zu "Lohn des Todes" von Ulrike Renk

    Lohn des Todes
    Simone Keil

    Simone Keil

    17. November 2010 um 17:28

    Die Jugendpsychologin Constanze van Aken wurde Opfer eines Gewaltverbrechens, ist traumatisiert, ihre Beziehung zu ihrem Freund Martin abgekühlt. Sie sucht Ruhe in ihrem gemeinsamen Haus in der Eifel und wird dort mit neuen Problemen konfrontiert. Ihr Freund hat eine Affäre mit einer Kollegin. Beide sind Mitglieder der OFA. Die Sondereinheit des BKA erstellt Täterprofile für sexuell motivierte Gewaltdelikte und arbeitet an einem neuen Fall, ausgerechnet an dem Ort, an dem Constanze Abstand gewinnen und zur Ruhe kommen will. Die OFA sucht nach einem Serienkiller, der seine Opfer vergewaltigt, quält, verstümmelt und die Leichen öffentlich zur Schau stellt. Die Opfer haben scheinbar keine Gemeinsamkeiten. Eins ist die 17jährige Sonja, eine ehemalige Patientin von Constanze. Und ohne es zu wollen steckt die Psychologin mitten in den Ermittlungen. Ulrike Renk schafft glaubhafte Charaktere ohne Schwarz-weiß-Malerei und verknüpft geschickt die Entwicklung des neuen Kriminalfalls und die Entwicklung der Protagonistin. Je tiefer Constanze sich in den Leiden der Opfer und den Motiven des Täters verstrickt, desto mehr befreit sie sich von ihrem eigenen Trauma. Macht ist die übergeordnete Kraft in diesem Roman. Die Macht, die der Täter auf seine Opfer ausübt, die Macht, die Erinnerungen über Opfer immer noch haben, auch wenn die Tat ausgestanden ist. Überstanden ist eine solche Erfahrung wohl nie, aber wie wir an der Entwicklung von Constanze miterleben dürfen, kann man seine Ängste überwinden und vielleicht sogar in eine positive Richtung lenken. Die Handlung beschränkt sich nicht nur auf die Tätersuche, man bekommt auch einen Einblick in Constanzes Privat- und Gefühlsleben, ohne dadurch aus der Primärhandlung gerissen zu werden. Die Handlungsstränge sind verbunden, eine sich gegenseitig tragende Einheit. Der Stil ist nochmal hervorzuheben. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben und die Erzählsprache passt wirklich gut zu der Protagonistin, die Psychiaterin, die es gewohnt ist, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Der Stil hat mir unheimlich gut gefallen, weil er Constanze eine eigene Stimme gibt und einen mit nimmt. Einziges keines Manko ist das Buchcover, das mich gedanklich in Richtung Bauernhofgeschichten geleitet hat. Aber davon sollte man sich nicht irritieren lassen und das schmälert auch nicht das Lesevergnügen. Lohn des Todes ist der zweite von Ulrike Renks Eifelthrillern, kann aber durchaus gelesen werden, ohne dass man den ersten Teil kennt. Allerdings werde ich Teil eins nun noch nachholen. Fazit: Ein gelungener Thriller, spannend, glaubwürdig, mit Figuren aus Fleisch und Blut.

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  • Rezension zu "Lohn des Todes" von Ulrike Renk

    Lohn des Todes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. July 2010 um 12:36

    Meine Meinung: Nachdem ich bereits als „Eifelkrimi-Fan“ den Vorgänger „Echo des Todes“ als Hörbuch gehört habe, war ich schon ganz gespannt auf den neuen Eifelthriller von Ulrike Renk. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, regelrecht festgebissen habe ich mich an diesen Thriller und die liebevolle Beschreibung der Eifel gleichzeitig genossen. Ja, der Leser wird hier mit der wunderbaren Natur der Eifel konfrontiert, aber auch nicht von blutigen Morden verschont. Knallhart werden die Morde beschrieben und nebenbei erfährt der Leser so einiges über die Beziehungsprobleme der Jugendpsychiaterin Constanze van Aken. Die Protagonistin muss einiges aufarbeiten und kämpft nebenbei um ihre Liebe. Ich habe als Leser regelrecht mit gelitten, mir wurde Constanze viel sympathischer als in dem Hörbuch, einfach weil sie wächst, weil sie als Protagonistin selbstbewusster erscheint, kämpferischer und mutiger. Der Aufbau dieses Romans ist anfangs recht spannend, dann erfährt der Leser erst einmal mehr über Constanze und ihren Lebensgefährten Martin. Ulrike Renk knüpft hier ein wenig an die Handlung von „Echo des Todes“ an, man muss den Vorgänger aber nicht zwingend gelesen haben, um „Lohn des Todes“ zu verstehen. Die Spannung pendelt sich dann im Laufe des Romans ein, um zum Ende hin noch einmal richtig los zu legen, so dass man das Buch endgültig nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich hab so manches mal die Luft angehalten. Der Stil ist einfach, das Buch lässt sich sehr schnell lesen, es ist aber so gut wie kein Eifler Dialekt zu finden. Einige Orte wie z.B. Aremberg, Aachen und vor allem Hechelscheid tauchen auf. Fazit: Ein wirklich toller Eifelthriller der zu recht als Thriller bezeichnet wird. Ich freue mich eine neue Serie für mich entdeckt zu haben und kann gar nicht abwarten zu erfahren, wann der nächste Band mit Constanze erscheint.

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