Ulrike Rylance Todesblüten

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 25 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(17)
(7)
(6)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Todesblüten“ von Ulrike Rylance

Auf dem Hausboot im SpreewaldFerien auf einem Hausboot, ohne Eltern, nur mit ihren Freunden. Für Clara geht ein Traum in Erfüllung. Der wird allerdings ganz schnell zum Albtraum, als die Leiche eines Mädchens im Wasser vorbeitreibt. Wenig später verschwindet auch noch ihre beste Freundin. Am liebsten würde Clara ihren Urlaub sofort abbrechen - doch vorher will sie herausfinden, was hier gespielt wird. Das hätte sie lieber nicht gemacht!Ein neuer Band der Reihe ›dtv pocket crime‹: Nichts für schwache Nerven!

spannende "crime" - Atmosphäre im Spreewald! Wieder ein sehr empfehlenswerter Roman aus der "dtv pocket crime" Reihe

— Alexandra_vom_Buecherkaffee

Knisternde Spannung im Spreewald. Ich kann diesen Krimi nur empfehlen, es lohnt sich.

— Susanne_Boeckle

Stöbern in Jugendbücher

AMANI - Verräterin des Throns

Genauso grandios und mitreißend wie der erste Teil, mit spannender und actionreicher Handlung und einer tollen Protagonistin.

CallieWonderwood

Jungs verstehen das nicht

Auch wenn ich aus dem Teeniealter schon drei mal raus bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Die_Zeilenfluesterin

Glücksspuren im Sand

Regt zum Nachdenken an

Minchens_buecherwelt

Die Königinnen der Würstchen

ging sehr cool los, hat dann aber abgebaut

ju_theTrue

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Nette Protagonisten mit schwächen im Weltenbau und wenig Details

MonkeyMoon

Weißzeit

Eine Geschichte, die nichts beschönigt und deshalb in ihren Bann zieht!

pantaubooks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • solider Jugendkrimi

    Todesblüten

    cybersyssy

    *** Klappentext *** Ferien auf einem Hausboot, ohne Eltern, nur mit ihren Freunden. Für Clara geht ein Traum in Erfüllung. Der wird allerdings ganz schnell zum Albtraum, als die Leiche eines Mädchens im Wasser vorbeitreibt. Wenig später verschwindet auch noch ihre beste Freundin. Am liebsten würde Clara ihren Urlaub sofort abbrechen - doch vorher will sie herausfinden, was hier gespielt wird. Das hätte sie lieber nicht gemacht! *** Meine Meinung *** Ein hübscher, locker-leichter Teenie-Krimi  fiel mir nach der letzten Seite spontan ein. Clara, 16 Jahre, darf mit ihrer Freundin Melanie auf dem Hausboot einer Tante Urlaub machen. Da habe ich mich schon gefragt, wer denn sein Urlaubsdomizil Teenagern zur Verfügung stellt. Und dass die Mädels nicht ohne Jungs die Zeit verbringen, war ja wohl auch klar. Diese Konstellation fand ich schon merkwürdig und mittelprächtig unglaubwürdig. Aber gut, es ist ein Jugendbuch und die Teenager sind definitiv authentisch dargestellt. Die Spannung setzt recht früh ein und wird erst einmal auf einem niedrigen Niveau gehalten. Erst zum Ende hin steigern sich Tempo und Spannung. Da kam mir dann im letzten Viertel alles etwas überstürzt vor. Rylance beschreibt die Gegend sehr lebendig und detailverliebt, was aber nicht langatmig daher kam. Der Schreibstil ist Jugendlichen angepasst und so lässt sich das Buch locker-flockig und vor allem flott lesen. Ein solider Jugendkrimi, der ohne blutspritzende Effekthascherei auskommt - da vergebe ich gern 4 Sterne.

    Mehr
    • 3

    joleta

    25. March 2014 um 08:10
  • Spreewald-Krimi

    Todesblüten

    joleta

    25. February 2014 um 23:49

    Klappentext: Es hätte ein unvergesslicher Sommer werden sollen – jetzt ist es Claras größter Albtraum. Kaum hat sie zusammen mit ihrer besten Freundin Mellie das Hausboot im Spreewald bezogen, treibt die Leiche eines Mädchens an ihnen vorbei. Clara will der Sache sofort auf den Grund gehen, doch dann verschwindet Mellie spurlos... Ich meine dazu: Auch dieser Jugendkrimi ist Ulrike Rylance alias Ulrike Herwig wieder gut gelungen, ich empfand ihn sogar noch spannender, als „Villa des Schweigens“. Obwohl ich noch nie im Spreewald war, gelang es der Autorin, in meinem Kopf ein klares Bild der Umgebung zu zeichnen. In der Handlung wird man mit der 17-jährigen Clara konfrontiert, daß sich darauf freut, mit ihrer besten Freundin zum ersten Mal allein Urlaub zu machen. Allerdings hat Mellie ihren Freund eingeladen, der auch gleich noch einen männlichen Urlaubsbegleiter für Clara mitbringt... Auch in diesem Buch läßt der flüssige Schreibstil der Autorin keine Wünsche offen und die Spannung baut sich bis zum Höhepunkt immer weiter auf. Für erfahrene krimileser ist recht schnell absehbar, wer hier der Bösewicht sein könnte. Ich empfand das aber nicht als störend, denn es kann ja durchaus auch spannend sein zu sehen, wie jemand in eine Falle tappt. Das Buch hat ein empfohlenes Lesealter ab 14 Jahren und erzählt aus Claras Sicht, ist also in Ich-Form geschrieben.

    Mehr
  • Das super Cover lockt

    Todesblüten

    Antek

    01. November 2013 um 14:31

    Ulrike Rylance, die mir mit ihren Romanen für Erwachsene , die sie unter dem Namen Herwig veröffentlicht, schon zahlreiche tolle Lesestunden bereitet hat, hat mit Todesblüten einen weiteren Jugendthriller geschrieben, der einen ans Buch fesselt. Zum Inhalt: Die 16-jährige Clara kann ihr Glück kaum fassen, sie darf mit ihrer besten Freundin ganz alleine Urlaub auf dem Hausboot ihrer Tante Lena machen. Auf geht´s in den Spreewald, es soll ein unvergesslich toller Sommer werden. Doch leider läuft schon von Anfang an alles schief. Mellie schleift ihren Freund Alex, der alles andere als sympathisch ist, mit. Das wäre noch okay gewesen, wenn Claras Liebe Tobi auch nachgekommen wäre. Aber das wird natürlich nichts, stattdessen bringt  Alex seinen wildfremden Kumpel David mit. Nur gut, dass die Eltern nichts wissen. Im Spreewald angekommen ist auch nicht alles so wie erträumt, das Hausboot liegt völlig ab vom Schuss und entweder eine anstrengende Paddeltour oder ein paar Kilometer Waldlauf müssen in Kauf genommen werden um zu dem wenig komfortablen Hausboot zu gelangen. Den Jungs scheint das wenig auszumachen, Hauptsache das Bier geht nicht aus. Wäre nicht schon die ganze Umgebung des Hausbootes sehr geheimnisvoll und unheimlich, muss Clara am nächsten Tag auch noch eine Wasserleiche entdecken. Zu ihrem Entsetzten hat sie das Mädchen bereit s schon am Bahnhof und bei ihrer Ankunft hier am Ort gesehen, auch David scheint sie zu kennen. Warum reagiert er nur nicht? Richtig wohl kann einem da auf dem Hausboot nicht mehr sein, vor allem treibt sich ja auch noch ein verrückter Taucher und ein grantiger älterer Mann mit seiner jungen Geliebten in der Nachbarschaft herum. Gut nur, dass es Leon, den Schriftsteller im Hausboot nebenan gibt. Kühle Getränke, gutes Essen, einen Verband für schmerzende Zehen, von ihm kann man einfach alles haben.  Mellie, die immer mehr mit ihrem Alex streitet, scheint der attraktive Leon auch zu gefallen.  Kann der Urlaub doch noch etwas werden? Ja, aber ganz anders als erträumt, er entwickelt sich nämlich zum Horrortrip, als Mellie spurlos verschwindet. Die Charaktere sind wirklich gelungen und gut beschrieben, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich meine Sympathien hier nur Clara vergeben kann. Der undurchschaubare David, der Blödmann Alex, der am liebsten säuft und Mellie, die sich abwechselnd an Alex und Leon wirft, alle drei sind sehr realistisch und passen zur Story, auch wenn sie mein Herz nicht erobern können. Die Atmosphäre auf und rund ums Hausboot ist ausgesprochen unheimlich und dies darzustellen gelingt Ulrike Rylance äußerst geschickt. Allerdings dauert es bei Todesblüten, im Gegensatz zu ihren anderen Jugendthrillern (Villa des Schweigens und Eiskaltes Herz) etwas bis wirklich Höchstspannung aufkommt.  Gelungen ist auch, dass der Mörder lange Zeit im Dunkeln bleibt, da es zahlreiche andere Verdächtige gibt. Alles in allem ein empfehlenswerter, spannender und kurzweiliger Jugendthriller, der mir gut gefallen und seine fünf Sterne noch verdient hat. 

    Mehr
  • Ein mörderischer Spreewald-Urlaub

    Todesblüten

    Kerry

    27. July 2013 um 16:22

    Die 16-jährige Clara kann es kaum glauben, aber ihre Mutter hat tatsächlich zugestimmt, dass sie und ihre beste Freundin Melanie "Mellie" ihre Ferien auf dem Hausboot ihrer Tante Lena im Spreewald verbringen dürfen. Okay, dass Mellies Freund Alex mit auf dem Hausboot ist, müssen die Eltern ja nicht unbedingt wissen und auch Clara hofft, dass sich ihr Schwarm noch dazu entschließt, auf das Boot nachzukommen. Der Schock sitzt jedoch tief, als Alex mit seinem Kumpel David auftaucht. Clara ist wenig begeistert von der Situation, beschließt aber, sich den Urlaub nicht vermiesen zu lassen. Doch so entspannt und ruhig, wie sie es sich wünscht, wird der Urlaub für Clara nicht. In einem Kaffe mit Blick auf den Fluss entdeckt sie eine Wasserleiche und das schlimmste ist: Sie kennt das Mädchen, sie hat sie bereits in Berlin auf dem Bahnhof gesehen und dann auch noch im Wald. Es sieht so aus, als wäre sie die Ex von David gewesen - hat er sie auch umgebracht? Als Clara und Mellie dann Leon kennen lernen, ein Schriftsteller, der auf einem Nachbarboot urlaubt, fühlen sie sich schon deutlich sicherer. Denn wer sollte ihnen denn irgendwas tun, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist, zumal David dem Mädchen ja nichts getan haben kann, er war ja immer bei den anderen. Als Mellie nach einem heftigen Streit mit Alex jedoch spurlos verschwindet, weiß Clara instinktiv, dass sie in größter Gefahr ist, denn der Mörder des Mädchens ist noch nicht gefasst und bestimmt noch immer in der Nähe ... Ein mörderischer Spreewald-Urlaub! Der Plot wurde sehr bildhaft und abwechslungsreich erarbeitet und auch bei diesem Buch ahnte ich erst relativ spät, wer der Täter ist, aber: Ich hatte recht. Die Protagonisten wurden facettenreich erarbeitet, jedoch hätte etwas mehr Tiefgründigkeit sicher nicht geschadet. Gerade den Täter fand ich hier sehr interessant, von dem hätte ich gerne mehr gewusst bzw. über den würde ich auch sehr gerne ein eigenständiges Buch lesen. Es fand ihn einfach nur faszinierend. Den Schreibstil empfand ich als spannend und fesselnd, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe, weil ich unbedingt wissen musste, ob ich mit meiner Vermutung recht hatte.

    Mehr
  • spannende "crime" - Atmosphäre im Spreewald

    Todesblüten

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    21. July 2013 um 10:03

    Ein kleiner Einblick: Clara ist begeistert, denn sie und ihre beste Freundin Melli haben von ihren Eltern die Erlaubnis bekommen, auf dem alten Hausboot von Claras Tante im Spreewald Urlaub zu machen - ganz ohne Eltern und Aufpasser! Was die Eltern nicht wissen: die beiden Mädels haben heimlich zwei Jungs zu diesem Trip eingeladen und zu viert wollen sie den Sommer ihres Lebens auf diesem Hausboot erleben. Doch was in ihrer Vorstellung so romantisch und toll sein sollte, entpuppt sich in der Realität zum absoluten Chaos-Urlaub. Ein abgelegenes, nur mit Ruderboot zu erreichendes, sehr heruntergekommenes und kleines Hausboot erwartet sie. Von Party keine Spur, dafür aber um so mehr Moskitos und komische Nachbarn. Als dann plötzlich noch eine Mädchenleiche auftaucht, gerät die Situation aus den Fugen. Doch aufgeben und nach Hause reisen, das wollen sie auch nicht. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich ist Melli verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Was geht hier vor sich? Ehe Clara sich versieht, steht sie plötzlich alleine da und sie macht eine schreckliche Entdeckung ... In diesem Moment wusste ich, wie sich das berühmte Reh im Scheinwerferlicht fühlt. Erstarrt. Unfähig sich zu bewegen. Voller Panik. Und voll Dummer Hoffnung, dass alles irgendwie vorbeiging, wenn es nur still stehen blieb. Seite 167 Meine Gedanken zu dem Buch: "Todesblüten" gehört zur dtv pocket crime Reihe und ich - obwohl erwachsen - liebe diese Reihe sehr! Tolle Jugendkrimis, deren "Würze in der Kürze" liegen, wie man so schön sagt. So ist es auch bei diesem Band, der von Ulrike Rylance übrigens schon der zweite Band in dieser Reihe ist. Und noch ein weiterer folgt jetzt in diesem Sommer. Die Story liest sich leicht und flüssig und ist mit seinen 224 Seiten weder zu dick noch zu dünn. Die "Crime"-Elemente sind für die Jugendzielgruppe sehr angemessen. Sie erscheinen nicht zu schauerlich, aber trotzdem reicht es vollkommen für den Gänsehauteffekt. Die Spannung baut sich zu Beginn langsam auf, gewinnt aber über die Geschichte hinweg immer mehr an Fahrt und sorgt so dafür, dass dieses Büchlein zu einem echten Pageturner wird. Der Nervenkitzel packte mich nach einer Weile gewaltig und ich wollte unbedingt wissen, wo dieser Hausboot-Urlaub noch hinführen wird. Warum wurde das fremde Mädchen ermordet? Was genau hat es mit Alex und David auf sich, wer sind eigentlich die zum Teil seltsamen Hausboot-Nachbarn? Was ist mit Melli passiert? Man sieht, es galt, einige Fragen zu klären und die Antworten dazu bekam ich in der Tat erst zum Ende hin geliefert. Sehr gelungen! Für die kürze der Geschichte ist es Ulrike Rylance gut gelungen, die Charaktere der Protagonisten schön auszuarbeiten. Clara, Melanie, David und Alex - vier Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Clara ist die Ruhige, eher Vernünftige, die aber doch auch gerne ein wenig verträumt erscheint. Melanie hingegen tritt eher aufgedreht, etwas egoistisch und sehr naiv auf. David ist ein Typ, der nicht zu durchschauen ist. Er gibt sich bedeckt, mag nichts von sich preisgeben und erscheint so sehr unnahbar. Und Alex...ja, dies ist ein ganz spezieller Charakter, der schlichtweg nur abstoßend wirkt (was durchaus von der Autorin gewollt ist). Er verkörpert den absoluten Negativ-Charakter dieser Geschichte. Das Setting dieser Story führt uns Leser in den Spreewald und dies gibt der Geschichte einen ganz besonderen Charme. Urlaub auf dem Hausboot, ohne Eltern und Aufpasser - das klingt natürlich nach Abenteuer pur! Die Umfeldbeschreibung dazu sprach mich gleich an und man konnte richtig in die Atmosphäre dieser abgelegenen Gegend eintauchen. Nachdem ich mich ein wenig eingelesen hatte, blätterte ich immer mal wieder zum Cover zurück und betrachtete dies nach einer Weile mit ganz anderen Augen. Der leichte Gruseleffekt setzte ein! Kurz & gut - mein persönliches Fazit "Todesblüten" ist ein weiteres Highlight in der Jugendkrimi-Reihe "dtv pocket crime" und ich fühlte mich mal wieder bestens unterhalten und boten mir eine schöne Portion Nervenkitzel. Ein ansprechendes beschriebenes Setting, gut ausgearbeitete Charaktere und ein toller Spannungsaufbau machten dies möglich. Ein gelungener und spannender Jugend-Krimi mit einer schönen Portion Spreewald-Charme, der auch Erwachsenen gefallen wird, die gerne mal zu einem Buch aus dem Jugendbereich greifen. Ich für meinen Teil bin nun auch neugierig auf den neuen Krimi aus Ulrike Rylances's Feder! © Rezension: 2013, Alexandra (az) buecherkaffee.blogspot.de

    Mehr
  • Thriller für Mädels

    Todesblüten

    pelznase

    27. March 2013 um 16:01

    Auf dieses Buch bin ich -wie so oft- wegen des Covers aufmerksam geworden, das mir sehr gut gefällt. Als ich dann auf dem Rücken las, dass die Geschichte im Spreewald spielt, war klar dass ich es mir genauer ansehen würde. Ferien auf einem Hausboot im Spreewald…das ist eine Vorstellung, die einfach romantische Vorstellungen aufkommen lässt. Umso interessanter, ausgerechnet an einem solch schönen Ort einen Krimi spielen zu lassen. Es gelingt Ulrike Rylance gut, diese Gegend zu beschreiben und einem ein Bild davon zu vermitteln, in das man sich im Nu verliebt. Somit hat man schon mal eine sehr schöne Szenerie vor Augen, in der Clara und ihre Begleiter in ein grauenvolles Abenteuer geraten. Mit den vier Jugendlichen Clara, Melanie, David und Alex habe ich mich anfangs etwas schwer getan. David kam mir so undurchschaubar vor, dass ich mit ihm als Person überhaupt nicht warm wurde. Alex war in meinen Augen schlicht ein  Idiot, und er ist es auch jetzt noch. Doch so jemanden braucht solch eine Geschichte eben auch. Melanie kam mir fürchterlich naiv vor, wie sie an diesem Idioten hängt. Und Clara passte mit ihrer ruhigen und verträumten Art so gar nicht in das Trio. Doch nach und nach fand ich immerhin zu den beiden Mädchen Zugang. Trotzdem muss ich sagen, dass die Charakterzeichnungen der Drei gelungen sind. Jedenfalls im Hinblick darauf, dass man es mit drei Teenagern zu tun hat. Im Verhalten, ihren Gedanken, Träumen und ihrer Redeweise sind sie glaughaft jugendlich. Junge Leser dürften sich da schnell einfinden. Ältere Leser wie ich dürfen sich ruhig etwas schwerer tun. So Manches ist doch deutliche Jahre weit weg Aber es ist ja auch ein Thriller für Jugendliche, also geht das in Ordnung. Die Story selber kommt für meinen Geschmack etwas schwer in die Gänge, auch wenn der grausige Leichenfund nicht lange auf sich warten lässt. Aber er wird mir nicht intensiv und durchgängig genug behandelt, so dass er mich vorläufig nicht schrecken konnte. Dabei bleibt es auch nahezu bis zum Schluss. Natürlich sind die Ereignisse und Entdeckungen jugendkrimimäßig schauerlich, halten sich aber mit dem ganze Teenie-Drumherum die Waage. Dieses Drumherum verhindert oft in gewissen Situationen, dass wirklich eine bedrohliche Stimmung aufkommt. Spannend geht es aber schon zu, denn immerhin möchte man genau wie Clara wissen, was da vor sich geht und wer dahinter steckt. Ich muss zugeben, ich hatte eine ganze Menge Ideen und ebenso viele Verdächtige, doch auf den wahren Täter bin ich erst spät an einem bestimmten Punkt gekommen. Zuvor stand er weit hinten auf meiner Verdächtigen-Liste. Somit habe ich am Ende doch eine echte Überraschung erlebt. Außerdem muss ich über das Finale der Geschichte ehrlich sagen, dass es mir vom ganzen Buch am besten gefallen hat. Einfach weil das Ende nicht jugendlich-dramatisch ist, sondern so auch in Büchern für ältere Leser anzutreffen sein könnte. Eine feine Sache also! Mit 223 Seiten ein Buch, das ich normalerweise an einem längeren Abend ausgelesen hätte, aber ich habe einmal Pause gemacht. Ich denke, für junge Leser hat das Buch genau die richtige Dicke. Kein Wälzer, aber auch kein dünnes Buch für Kinder. Insgesamt liest sich “Todesblüten” gut und flüssig. Die sechzehnjährige Clara erzählt in der Ich-Form von ihrem abenteuerlichen Sommer und entsprechend jugendlich ist die Sprache. Gelgentlich habe ich aber Formulierungen und Begriffe angetroffen, die ich mir nicht unbedingt imSprachgebrauch einer Sechzehnjährigen vorstellen kann. Wie gesagt hat mich als erstes das Cover begeistert. Auch jetzt schaue ich es mir immer noch gerne an. Mir gefällt die geheimnisvolle Szenerie, gehalten in dieser düsteren Farbe. Dazu der Kontrast der Blüten…das hat was! Ich finde es sehr augenfällig und es vermittelt auf den ersten Blick eine düstere Atmosphäre. Das passt zu einem Jugendkrimi bzw Jugendthriller. Fazit: Direkt nach dem Lesen gefiel mir “Todesblüten” nicht so richtig. Aber nach zwei Tagen fiel mir auf, dass ich mich doch gerne an Claras Abenteuer erinnerte. Ein schöner und auch spannender Krimi bzw Thriller für Jugendliche, unterhaltsam und kurzweilig. Vornehmlich für Mädels, da auch das Thema Liebe eine Rolle spielt, und es -von Clara erzählt- teilweise sehr verträumt behandelt wird. Insgesamt also zB eine lohnende Ferienlektüre!

    Mehr
  • Rezension zu "Todesblüten" von Ulrike Rylance

    Todesblüten

    Plumblossoms

    11. August 2012 um 11:38

    Todesblüten von Ulrike Rylance 224 Seiten Taschenbuch Dtv Verlag 6,95 Euro Genre: YA,Krimi Kaufen ? Ferien auf einem Hausboot, ohne Eltern, nur mit ihren Freunden. Für Clara geht ein Traum in Erfüllung. Der wird allerdings ganz schnell zum Albtraum, als die Leiche eines Mädchens im Wasser vorbeitreibt. Wenig später verschwindet auch noch ihre beste Freundin. Am liebsten würde Clara ihren Urlaub sofort abbrechen - doch vorher will sie herausfinden, was hier gespielt wird. Das hätte sie lieber nicht gemacht! Wow, wow, wow *_* Ein Cover welches hübsch aussieht, zum Buch passt und sogar zusätzlich noch zum Titel. Die Todesblüten haben eine schöne Farbe und ergänzen, dass untere Bild mit Boot sehr gut. Durch die relativ dunkle Aufmachung bekommt man schon gleich einen Einblick in die angespannte Situation im Spreewald. Den Titel finde ich auch sehr passend gewählt, da er weder zu viel verrät noch zu wenig. Passt also wie die Faust aufs Auge. Zudem finde ich die Schriftart echt toll. Sollte jemand wissen welche Schriftart dies ist, bitte bei mir melden! Aber nicht nur vom Cover ist das Buch ein wahrer Feinschmecker. Die Größe ist auch so niedlich und es ist so ein Buch, welches trotz weniger Seitenzahlen einen richtig bezaubern kann. Insgesamt gefällt mir die Idee so Pocket Krimi Taschenbücher zu verlegen. Die Cover finde ich alle sehr gelungen, auch wenn Todesblüten der absolute Spitzenreiter ist. Ach...wie toll es doch wäre die ganzen Pocket Krimis nebeneinander im Regal stehen zu haben ♥ Was habe ich mich doch gefreut, als ich gesehen habe, dass ich dieses Buch bei Angelas Bücherregal gewonnen habe. Schon lange wollte ich ein Buch der tollen Pocket Krimi Reihe vom dtv Verlag lesen. Vor allem die wirklich sehr positiven Amazon Bewertungen sorgten dafür, dass ich die Bücher immer dringender lesen wollte. Todesblüten hat mich schon damals am Meisten interessiert, da viele von der Autorin Ulrike Rylance sehr begeistert sind. So wagte ich mich an meinen ersten Jugendkrimi von ihr... Clara verbringt da erste Mal ihre Ferien auf einem Hausboot, ohne Eltern, nur mit ihren Freunden. Für Clara geht ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Tun und lassen, was sie will, ist nun angesagt. Doch schnell entwickelt sich die sonnige Spreewaldatmosphäre in einen wahren Albtraum. Eine Leiche eines Mädchen treibt im Wasser. Clara und ihren Freunden stellt sich sofort die Frage: Was ist mit ihr passiert? Als letztendlich auch noch ihre beste Freundin verschwindet, ist die Katastrophe perfekt. Doch Clara versucht herauszufinden, was hier gespielt wird. Das hätte sie allerdings lieber nicht getan!... Rylance schafft es mit dieser doch einfachen Grundsituation eine ganz tolle Atmosphäre zu schaffen. Der Spreewald ist dafür ein recht geeigneter Schauplatz und durch die Unscheinbarkeit des Wassers und den vielen anderen fremden Urlaubern, ist das Ganze von Anfang an sehr spannend. Die Umgebung wird die Ganze Zeit über sehr bildhaft beschrieben, so dass einem immer mehr Schauer über den Rücken läuft. Was könnte denn hier in so einer friedlichen Gegend am Ende der Welt schon passieren? Doch eben diese friedliche Grundsituation wird dafür ausgenutzt um den Leser mehrmals richtig zu überraschen. Die Protagonistin und auch etliche Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Sie sind alle verschieden, wie es ja auch realistisch ist und sehr liebenswürdig. Die Handlungen der Charaktere sind nachvollziehbar und führen trotzdem oft in die Irre. Fast auf jede Person wird mal der Verdacht gelenkt und so war ich am Ende sehr überrascht, wer denn nur die ganzen Katastrophen ausgelöst hat. Dieses Verdacht auf jemandem lenken ist sehr geschickt von der Autorin überlegt worden. Durch abgehackte Antworten erscheinen selbst die Freunde von Clara höchst tatverdächtig. Und auch der Schreibstil und die ausgeklügelte Handlung lassen mich mit Respekt auf Ulrike Rylance schauen. Sie schreibt zwar recht einfach, aber mit viel Emotionen und das Buch ist daher mit seinen knapp 200 Seiten schnell durchgelesen Schade eigentlich :DD Kommen wir jetzt zu der Sache, die das Buch regelrecht ausmacht: Die Spannung. Spannung ist stetig vorhanden und viele unerwartet Wendungen noch dazu. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen und möchte unbedingt erfahren welches Schicksal Claras Freundin und dem toten Mädchen wiederfahren ist. Achtung, also! Absolute Suchtgefahr :)) Ein sehr schöner Jugendkrimi, der durch eine kontinuierliche Spannung, interessante Charaktere und einen tollen Aufbau überzeugen kann. Zudem wird der Verdacht auf soo viele verschieden Personen gelenkt, dass man als Leser gespannt der Auflösung entgegen fiebert. Dieses Buch ist auch vor allem deswegen zu empfehlen, weil es vielen SuBs gut tut :D Denn es lässt sich an einem Nachmittag lesen und bietet für den doch sehr geringen Preis erstaunlich gute Unterhaltung. 5/ 5 Erdbeeren

    Mehr
  • Rezension zu "Todesblüten" von Ulrike Rylance

    Todesblüten

    Susanne_Boeckle

    10. June 2012 um 09:24

    Urlaub auf Tante Lenas Hausboot im Spreewald, nur mit der besten Freundin. Jedenfalls glauben das Claras Eltern, aber Claras Freundin Melanie kann nicht ohne ihren Freund Alex und der bringt den schweigsamen David mit, einfach so, ohne Einladung. Damit sind sie zu viert auf Tante Lenas Hausboot und das ohne Strom oder sonstige Annehmlichkeiten und weit ab der Zivilisation. Das hätte nun schön und romantisch werden können, wenn im nächsten Ort nicht eine Leiche im Wasser treiben würde. Ein Mädchen mit blonden Rastalocken. Hatte Clara die nicht bei David gesehen? Hatte der etwa was mit ihrem Tod zu tun? Aber David bleibt unnahbar und schweigt. Dafür benimmt sich Alex völlig daneben und bringt Clara zur Weißglut. Abwechslung verspricht dagegen der nette Leon vom Hausboot nebenan, der die Jugendlichen zu Bier und Steaks einlädt und sich als Krimiautor und Familienvater entpuppt. Jedenfalls ist der besser als die sonstige, komische Nachbarschaft am See und andere Merkwürdigkeiten, die Clara keine Ruhe lassen. Die naive Melanie wirft sich dem attraktiven Leon gleich an den Hals, was zu einer dicken Krise mit Alex führt. Und plötzlich verschwindet Melanie spurlos. Eine wilde Suche quer durch den Spreewald beginnt und Clara findet sich jäh mitten in einem mörderischen Spiel wieder ... Ich habe diesen Jugendkrimi während einer Zugfahrt regelrecht verschlungen. Nach den ersten paar Seiten des Buches steckt man mittendrin in den merkwürdigen Ereignissen rund um den Hausbooturlaub der vier Jugendlichen im Spreewald. Die Atmosphäre des Ortes finde ich gut eingefangen, die Sprache ist altersgemäß für die Zielgruppe des Romans und die Charaktere sind nachvollziehbar geschildert. Melanie, das naive Dummchen, Alex, der nervtötende, zu Aggressionen neigende Blödmann, David, der schüchterne, unnahbare Geheimnisvolle und schließlich die Ich-Erzählerin Clara, eine recht normale 16-jährige, die eigentlich nur ein bisschen Spaß haben will und sich unvermutet in einem Albtraum wiederfindet. Die Handlung baut sich langsam in Richtung des großen Finales am Ende des Buches auf, die Spannung steigert sich dabei immer wieder. Ich war als Leserin hin- und hergerissen, wer denn nun der Mörder des blonden Rastamädchens sein könnte und lag zuerst einmal total daneben. Gut so, denn so stelle ich mir eine fesselnde Krimihandlung vor. Die Autorin Ulrike Rylance hat es verstanden, immer wieder Hinweise in den Text zu streuen, die mal in die richtige, mal in die falsche Richtung führen. Das Finale am Ende habe ich in einem Rutsch durchgelesen, so spannend ist es geschrieben. Ich wollte nur noch wissen, wie es ausgeht und ob der Mörder noch mehr Opfer zurücklässt. Ich kann diesen Jugendkrimi wärmstens empfehlen. Er liest sich flüssig und spannend, die Sprache ist altersentsprechend und vor allem verzichtet Ulrike Rylance auf großes Blutvergießen und brutale Gewaltszenen. Das hat mir gut gefallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Todesblüten" von Ulrike Rylance

    Todesblüten

    Lesefee86

    05. June 2012 um 14:25

    Clara und Melanie sind beste Freundinnen und freuen sich endlich einmal Urlaub ohne ihre nervigen Eltern machen zu können. Gemeinsam mit einem Freund von Melanie wollen sie einige Tage auf einem abgelegenen Hausboot verbringen. Doch am Berliner Bahnhof gibt es für Clara eine Überraschung: Nicht nur, dass der vermeintliche Freund von Melanie Clara gleich unsympathisch ist, dann hat er auch noch einen Freund mitgebracht ohne zu fragen. Die Stimmung fällt merklich in den Keller – wovon sich aber niemand außer Clara stören lässt. Gerade als sich Clara mit der Situation abfinden will, wird eine Leiche entdeckt. Nach dem grausigen Fund herrscht Unruhe, denn Clara weiß: ihr ungebetener Gast kannte das tote Mädchen... "Er öffnete den Mun, abr es kam kein Ton heraus. Nur wieder dieses schreckliche Stöhnen. Er war gar nicht richtig bei Bewusstsein. Ich rutschte auf den Knien herum und versuchte, ihn umzudrehen. Dann sah ich es. An seiner Schläfe, schon fast oben am Haaransatz, war eine große blaurote Beule." (S. 158, Zeile 1 - 5) Die Botschaft dieser Geschichte ist klar, denn sie springt einem wie eine Warnung ins Auge: Sei niemals zu unbedarft, denn nicht jeder scheint der zu sein, für den er sich ausgibt und gib immer Acht, insbesondere, wenn du den Menschen nicht kennst. Denn auch Clara und Melanie scheinen ohne große Probleme Fremde auf das Hausboot zu lassen. Auch wenn Clara zu Anfang Bedenken hat, wischt Melanie diese schnell weg. Manch Jugendlicher hat den Blick nicht für die gefährliche Wahrheit und kann so schon oft in unliebsame Situationen geraten. „Todesblüten“ ist locker und in jugendlicher, leicht verständlicher Sprache geschrieben. Die Spannung kam bei mir nicht immer ganz an – erst zum Ende hin, auch wenn die Ansätze mir gut gefallen haben. Es ist ein Buch voller Lügen, Verwirrspielen und Wahrheiten, die den Leser erzittern lassen. Doch ist es auch recht schnell gelesen. Nach der Lektüre gab es für mich nur eine Frage: War ich selbst einmal so? So gutgläubig? Jeder Leser wird sich in eine Situation versetzen können, in der er heute im höheren Alter anders gehandelt hätte. Dies hat mir das Buch vor Augen geführt, denn auch wenn es nicht so etwas erschreckendes war, was passiert ist, wie in diesem Buch beschrieben, rüttelt es doch auf. Sorgen, Ängste und Verbote von Eltern erhalten nach diesem Buch einen anderen Stellenwert und mehr Verständnis. Den Schauplatz fand ich sehr gut gewählt, da er sehr zu dieser Geschichte passt. Die Beschreibung über diesen abgelegenen Ort mitten in Deutschland, wird gut in das Buch und Geschehen eingeflochten. Wer zwischendurch ein Buch zur Hand nehmen mag, dass eine lockere und doch aufklärende, sowie spannende Geschichte enthält, ist hiermit gut bedient.

    Mehr
  • Rezension zu "Todesblüten" von Ulrike Rylance

    Todesblüten

    Booksmypassion

    01. May 2012 um 21:17

    Clara darf mit ihrer Freundin Melli, Urlaub auf dem Hausboot ihrer Tante machen! Doch sie sind nicht allein. Mellis Freund Alex ist dabei! Nicht gerade der beste Freund von Clara! Ebenfalls dabei ist David, der Freund von Alex. Alles fängt völlig harmlos an. Doch als sie die Leiche eines Mädchens im Wasser finden, ist die Urlaubsstimmung getrübt. Clara hegt einen Verdacht und möchte der Sache auf den Grund gehen. Als dann auch noch ihre Freundin Melli spurlos verschwindet, nimmt der Urlaub eine dramatische Wendung! Ein sehr spannender Jugendkrimi. Ich war sofort in der Geschichte drin. Die Beschreibungen des Spreewaldes mit den dazugehörigen Wasserstraßen sind wunderbar umgesetzt. Die Autorin benutzt viele unterschiedliche Charaktere. Daher kommt man dem Täter nicht auf die Schliche. Immer wieder hegt man einen Verdacht, der sich im nachhinein aber dann doch nicht bestätigt! Der Schreibstil ist sehr flüssig. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Mich hat es sehr gut unterhalten. Dafür, dass es ein Jugendkrimi ist, fand ich es doch sehr spannend und kann es somit uneingeschränkt weiterempfehlen! Mein Fazit Ich gebe sehr gerne wohlverdiente 4 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Todesblüten" von Ulrike Rylance

    Todesblüten

    Claudias-Buecherregal

    09. April 2012 um 11:30

    Der erste Urlaub mit Freunden und ohne Eltern ist für jeden Jugendlichen etwas Besonderes. Da stellt Clara keine Ausnahme dar. Der Spreewald ist zwar nicht besonders weit weg, aber die Vorstellung für einige Zeit auf einem Hausboot direkt am See zu verbringen, ist schon verlockend. Statt entspannter Ferien erlebt Clara dort jedoch einen Alptraum. Zunächst bringt ihre beste Freundin Mellie zwei Jungs mit auf das Hausboot, dann wird nicht weit entfernt die Leiche eines Teenager-Mädchens gefunden und plötzlich ist auch noch Mellie verschwunden. Clara kann nicht abreisen, ohne ihre Freundin gefunden zu haben, aber wem kann sie noch vertrauen und wer steckt hinter diesen brutalen Taten? Ich habe von Ulrike Rylance schon mehrere Bücher gelesen, unter anderem auch "Villa des Schweigens", welches ebenfalls in der Reihe "dtv pocket crime" erschienen ist, und war bisher immer von ihren Büchern begeistert. Daher habe ich mich schon wieder sehr auf ihr neustes Jugendbuch gefreut, welches im Februar erschienen ist und um es kurz zu machen: Meine Erwartungen wurden erneut erfüllt. Rylance hat es geschafft ein tolles Setting aufzubauen. Die Beschreibung des Spreewaldes ist so bildhaft, dass man die Gegend quasi vor seinen eigenen Augen sehen und sich richtig gut hineinversetzen kann. Das Cover, welches in der oberen Hälfte wunderschöne Seerosen zeigt und in der unteren Hälfte eine der zahlreichen Wasserstraßen veranschaulicht, hilft einem natürlich auch dabei, denn besonders das untere Bild wirkt anschaulich, aber gleichzeitig auch bereits etwas düster. Meiner Meinung nach eine perfekte Covergestaltung für diesen Roman. Neben der bildhaften Beschreibung des Feriendomizils kreiert die Autorin eine tolle Protagonistin und etliche weitere Personen, die ebenfalls gekonnt ausgearbeitet wurden. Clara war mir sofort sympathisch und ich habe des Öfteren mit ihr gelitten, denn ihre beste Freundin Mellie und deren männliche Begleitung, kosten sie so manche Nerven. Alle 4 Teenager haben unterschiedliche Charaktereigenschaften, die gut herausgestellt wurden und somit interessante Romanfiguren darstellen. ">>Hat da jemand Angst vorm Wassermann?<< Er sah mich spöttisch an >>Nein. Aber ich will kein halb verwestes Irgendwas sehen.<<" (Seite 42) Kommen wir zu dem (für mich) wichtigsten Part: Die Handlung und der Spannungsaufbau, schließlich handelt es sich um einen Jugendkrimi, da darf die Spannung nicht fehlen. Aber auch hier konnte mich Rylance problemlos von ihrem Schreibtalent überzeugen. Der Jugendroman ist durchgängig interessant, es gibt keine unnötigen Längen und der Leser wird sofort in den Spreewald gezogen und durch die Geschehnisse gefesselt. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und durch erschreckende Ereignisse und verdächtig vorkommende Personen stetig vorangetrieben. Ihr ist es gelungen, etliche Verdächtige von Anfang an einzubauen, so dass ich bis zur Auflösung nicht sicher war, wer der Täter ist. Besonders gut hat mir dabei nicht nur das Verwirrspiel gefallen sondern vor allem auch, dass die verdächtigen Personen nach und nach bereits eingeführt wurden und der Täter nicht einfach so aus dem Busch gesprungen kommt und vorher nie eine Rolle gespielt hat, um ein möglichst überraschendes Ende bieten zu können. Fazit: Ein Jugendroman, der keine Wünsche offen lässt, da er tolle Charaktere, eine interessante Handlung und einen tollen Spannungsbogen bietet - perfekte Jugend-Crime-Unterhaltung. Bitte mehr davon! Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3423782587 ISBN-13: 978-3423782586 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre

    Mehr
  • Rezension zu "Todesblüten" von Ulrike Rylance

    Todesblüten

    Angela2011

    08. April 2012 um 21:07

    Clara freut sich riesig. Sie darf mit ihrer besten Freundin Mellie alleine Ferien auf einem Hausboot im Spreewald machen. Claras Freude ist schnell getrübt, denn Mellie hat ihren Freund Alex auch eingeladen, und er wiederrum seinen Kumpel David, damit Mellie nicht "alleine" ist. Kaum sind sie auf dem Hausboot angekommen, hält es noch eine weitere Überraschung bereit - kein Kühlschrank und dann noch kein Strom... Um in das nächstgelegende Dorf zu kommen, muss man mit einem Ruderboot paddeln. Clara entdeckt dann dort einen leblosen Körper der auf dem Wasser treibt, und zwar ist es das Mädchen, das Clara zuvor in Berlin und im Dorf zusammen mit David gesehen hat. Da er alles abzustreiten scheint, ragt sie sich natürlich wer das Mädchen war, und in welcher Verbindung sie zu David stand. Hinzu kommen noch die merkwürdigen Nachbarn, die sie rund um das Hausboot haben. Jeder scheint irgendwie merkwürdig zu sein, oder etwas zu verbergen haben. Dann verschwindet später auch noch Mellie... Dieser spannungsgeladene Jugendkrimi hat es mal wieder in sich gehabt. Die Autorin Ulrike Rylance beschreibt alleine schon die Atmosphäre rund um den Spreewald so malerisch, das man es förmlich vor sich sehen kann wie es dort aussieht. Das mag ich besonders gern an Büchern, wenn man mittendrin in der Geschichte ist, als wäre man selbst dort. Man würde auch zu gern auf dem Hausboot sein, oder auf den kleinen Kanälen entlang paddeln. Auch die schlechten Dinge an dem Urlaub hat die Autorin nicht ausser Acht gelassen, wie die Mückenplage oder die Verschmutzung des Wassers durch Grünpflanzen, das dadurch zum Baden nicht geeignet ist. Ulrike Rylance hat die Charaktere wunderbar ausgearbeitet. Vier Jugendliche, die mit ihrem Verhalten und ihrer Redensweise gründlich verschieden sind. Da gibt es zunächst einmal Clara, die eine ruhige, verträumte Art an sich hat, und da die Geschichte in der Ich-Form von ihr erzählt wird, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Mellie hingegen ist aufgeweckt, aber lässt sich einfach zuviel von ihrem Freund Alex bieten. Der Leser lässt sich da bestimmt gedanklich auf eine Diskussion ein, denn so ging es mir auch. Zu Alex muss man nicht wirklich viel sagen, er ist ein Mensch den man nicht mögen muss, aber eine solche Person muss es ja auch geben. Er hat nichts andere im Kopf ausser Bier zu trinken, mit seinem Handy herumzuspielen oder blöde Sprüche abzulassen. David widerrum ist ein unnahbarer und geheimnissvoller Mensch. Ich wusste anfangs nicht so recht was mit ihm anzufangen. Man blickt nicht so wirklich bei ihm durch. Dann gibt es ja noch die seltsamen Nachbarn der anderen Hausboote... Die Spannung um den Täter zu finden und zu entlarven, hat die Autorin super aufgebaut. Ich hatte ein paar Personen verdächtigt, aber auf den wahren Täter bin ich erst an einer bestimmten Stelle gekommen. So macht es doch richtig Spaß zu lesen, wenn man den Täter erst kurz vor Schluss entlarvt. Den Schreibstil von Ulrike Rylance mag ich sehr gerne, und auch "Todesblüten" hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, sodass ich es an einem Nachmittag durchgelesen habe. Auch das schöne Cover des Buches darf man nicht ausser Acht lassen. Die bunten Wasserblüten die darauf zu sehen sind, wurden ja in den Haaren des toten Mädchens gefunden, und tauchen auch so in dem Buch wieder auf. Das Boot das auf dem Wasser liegt und von Bäumen umgeben ist, lässt eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre erahnen. Damit hat der Verlag das Cover für mich perfekt abgestimmt auf die Geschichte. Es passt einfach wunderbar zu dem Jugendkrimi, und es fällt so dem Leser direkt ins Auge. Da ich ja sowieso sehr gerne Jugendbücher lese, hat mir dieser Jugendkrimi von Ulrike Rylance wieder sehr gut gefallen. Ich bin schon gespannt auf ihre nächsten Bücher, und kann es kaum abwarten... Fazit 5/5 Sternen

    Mehr
  • Rezension zu "Todesblüten" von Ulrike Rylance

    Todesblüten

    Gospelsinger

    05. April 2012 um 14:04

    Der Spreewald ist etwas ganz Besonderes. Er hat etwas Archaisches, Geheimnisvolles, als ob er nicht so ganz von dieser Welt ist. Ferien auf einem Hausboot im Spreewald, dann auch noch das erste Mal ohne Eltern, dafür mit der besten Freundin, das kann ja nur gut werden, denkt sich Clara, aber ihre Erwartungen werden schnell enttäuscht. Denn ihre Freundin Melanie schleppt ihren Freund Alex an, der sich von der ersten Minute an völlig danebenbenimmt und auch noch seinen Freund David mitbringt. Dabei hofft Clara doch, dass ihr Schwarm Tobi noch nachkommt. Das Hausboot ist ohnehin schon eng genug, mitten im tiefsten Spreewald, nur mit dem Boot erreichbar, und vor allem ohne Strom, also ohne Kühlschrank, ohne Fernseher und ohne Möglichkeit, das Smartphone aufzuladen. Kurz, für einen Typen wie Alex die Hölle. Etwas Abwechslung bieten lediglich Lübbenau mit seinen Cafés und eine Fete auf dem Campingplatz. Das hätte ein sehr ruhiger Urlaub werden können, wenn nicht die Leiche eines Mädchens angespült worden wäre. Ein Mädchen, das David offensichtlich kannte, auch wenn er es abstreitet und sich sehr seltsam verhält. So abgelegen die Gegend auch ist, an verdächtigen Gestalten mangelt es nicht; Clara und die anderen haben sich auf ein gefährliches Abenteuer eingelassen. Der Spreewald mit seiner düsteren Atmosphäre ist ein idealer Schauplatz für diesen Thriller, der mit einer langsam aufgebauten Spannung, die sich bis zu einem überraschenden Finale ständig steigert, überzeugt. Ich habe diesen spannenden Jugendthriller, der durchaus auch für Erwachsene geeignet ist, jedenfalls in einem Zug durchgelesen und bin sicher, dass er auch meiner 15jährigen Tochter gefällt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks