Ulrike Rylance Villa des Schweigens: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Villa des Schweigens: Thriller“ von Ulrike Rylance

Gute Geschichte für den kleinen Grusel zwischendurch.

— CherryLestrange
CherryLestrange

Es war sehr spannend aber leider so kurz :/

— Hope-and-Joy
Hope-and-Joy
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  • Tödliche WG

    Villa des Schweigens: Thriller
    cybersyssy

    cybersyssy

    *** Klappentext *** Ein WG-Zimmer in einer riesigen alten Villa - was für Nina zunächst nach großem Abenteuer und jeder Menge Spaß klingt, wird schon bald zum reinsten Horror. Es verschwinden Dinge aus ihrem Zimmer und sie fühlt sich permanent beobachtet. Spätestens als die Freundin ihres Mitbewohners nach einer Party tot im Flur liegt, weiß Nina, dass sie in allerhöchster Gefahr schwebt ... *** Meine Meinung *** Es ist ein solider Jugendkrimi, in dem sukzessive Spannung aufgebaut wird. Vor allem durch das Verhalten der Mitbewohner und Ninas Spekulationen stiegt die Spannung nach und nach, was man erst bemerkt, wenn man das Buch aus der Hand legen muss, weil z. B. der Bus Zuhause oder die Bahn am Büro ankommt. Auch wenn ich nach 2 Dritteln des Buches bereits richtig auf den Täter getippt hatte, war es nicht eindeutig und so blieb auch für mich die Spannung bis zuletzt erhalten. Sehr gut finde ich, dass zwischen den Kapitel noch kurz die Gedanken des Täters dem Leser verraten werden - ja, es ist meist noch nicht mal eine halbe Seite, aber der Leser weiß so mehr als die Protagonistin Nina. Die Schreibweise Rylances ist locker-leicht zu lesen und der Zielgruppe, Jugendliche, angepasst. Auch sind die Charaktere typische Teenager, was unter anderem durch die Gefühlsschwankungen unterstrichen wird. Sie besitzen ihre Ecken und Kanten und haben natürlich die typischen Probleme mit den Eltern. Ein solider Jugendkrimi, der ohne blutspritzende Effekthascherei auskommt - da vergebe ich gern 4 Sterne.

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    • 3
    joleta

    joleta

    15. April 2014 um 04:48
  • Der Tod wohnt nebenan..

    Villa des Schweigens: Thriller
    tomatenjohnny91

    tomatenjohnny91

    31. October 2013 um 11:34

    Klappentext: "Eigentlich hat Nina die Party nur veranstaltet, um ihre WG-Mitbewohner besser kennenzulernen – jetzt ist Stefans Freundin tot! Selbstmord? Zunächst sieht alles danach aus. Doch dann verschwinden Dinge aus Ninas Zimmer und sie fühlt sich permanent beobachtet. Als sie langsam ahnt, was hier gespielt wird, ist es schon fast zu spät..." Meine Meinung: Cover: Das Cover steht im Kontrast zum Kontext des Buches. Es wirkt freundlich, nett und irgendwie romantisch. Es verrät also erstmal nichts über den Inhalt der Geschichte. Zum Buch: Das Buch hat mich sehr überrascht. Die Geschichte des Buches lässt sich oft erahnen, trotzdem gab es zwischendurch immer wieder Situationen in denen ich dachte: "Okay, vielleicht ist doch er/sie nicht der Mörder?" Es führt einen in die Irre und hält so die Anspannung aufrecht. Ein Buch für zwischendurch das gruselig, spannend und sehr nett geschrieben ist. Fazit: Ich gebe diesem Buch 4 Sterne. Es ist spannend und aufregend und ein wirklich gut geschriebener Jugenthriller. Dafür, dass die Geschichte an einigen Ecken so leicht zu durchschauen und berechenbar ist, ziehe ich einen Punkt ab. Alles in allem gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Die Villa, die den Leser schweigen lässt

    Villa des Schweigens: Thriller
    Antek

    Antek

    15. August 2013 um 14:28

    Dieser Jugendthriller ist wirklich äußerst lesenswert. Nicht nur für Jugendliche, die sich wohl sehr gut mit der Altersgruppe der Personen identifizieren können, sondern auch für Erwachsene. Ich habe mit Nina mit gefiebert bis zur letzten Seite, genauso wie ich mich in einem Jungen schwer getäuscht habe. Wenn ich nur an Pizza denke, wurde auch für Ekel gesorgt. Ulrike Rylance gelingt es den Leser mit sympathischen und auch außergewöhnlichen Charakteren, sowie jede Menge Spannung gekonnt an die Villa des Schweigens zu fesseln. Zum Inhalt: Die 17-jährige Nina kann einen Ferienjob in einer Anwaltskanzlei in Leipzig ergattern. Prima, das erste Mal ganz ohne Eltern in der Großstadt, eigentlich kann es nichts Besseres geben. Alles passt perfekt, so auch das supergünstige Zimmer in der Villa, ein Schnäppchenpreis für das Luxuszimmer, von Essenseinladungen und Schokoversorgung einmal abgesehen. Das Angebot ist einfach zu gut und so wirft Nina ihr mulmiges Gefühl einfach über Bord und zieht samt Gecko in das freie Zimmer der WG ein. Diese besteht eigentlich aus den jungen Leuten Jette, die angeblich gerade ein Auslandssemester in Schottland macht, Julius, dem Eigentümer, Benjamin, Claire und Stefan. Ach ja Lauren, die Freundin Stefans oder gelegentlich auch von Benjamin ist auch noch Dauergast. Ninas Bedenken nehmen immer mehr zu, geht es doch in der Villa äußerst seltsam zu. Die Bewohner, einer eigenartiger als der andere, reden außer Stefan kaum etwas, Claire nur wenn sie gut gelaunt ist. Einzig Stefans Freundin Lauren scheint doch ganz sympathisch zu sein. Ja dann ist da noch das mysteriöse Dachgeschoss, das niemand betreten soll, aber sicher etwas verbirgt. Eigentlich schon anfangs unheimlich ist die Einladung zum Cilli, das so scharf ist, dass man Feuer spucken könnte. Julius dreht Benjamin wegen Mietschulden das warme Wasser zum Duschen ab, nur um es kurz darauf wieder heiß werden zu lassen. Hat die WG Spaß andere Leute zu quälen? Julius schwimmt ja außerdem im Geld, da sein Vater Richter ist und Geld fließen lässt, damit sein Sohnemann, der wohl bisher nicht nur einmal Bekanntschaft mit der Polizei gemacht hat, ruhig bleibt, eigentlich würde der doch die Miete gar nicht brauchen? Spaß, nein ganz bestimmt nicht, vor allem bekommt man als Leser immer wieder auch kurze Einblicke in die Gedanken des Wesens im Hintergrund. Wem diese Dinge nicht schon genug für ein mulmiges Gefühl sind, wird nicht enttäuscht. Nina findet in Jettes Zimmer blutverschmierte Klamotten, wirre Notizzettel auf dem Dachboden furchtbare Fotocollagen. Aber weit schlimmer, wer legt ihr ständig Dinge, wie Blumen, Edelschokolade aber auch Gedichte und Drohzetteln ins Zimmer? Die Spannung steigt von Seite zu Seite. Oh Gott und dann verschwindet doch tatsächlich auch noch ihr geliebter Gecko, was erst der Anfang ist. Hätte der Aufschrei der angeblich verrückten alten Nachbarin, die ganz laut "Jesusmaria" ruft, als sie Nina erblickt, nicht schon genug Warnung sein sollen, eigentlich schon? Aber wieder ausziehen und zu Hause einlaufen und damit zugeben, dass man nicht auf eigenen Füßen stehen kann, ganz unmöglich für Nina! Ob das gut ausgehen kann und wird, wird an dieser Stelle natürlich auf keine Fall verraten. Allerdings ereignen sich noch sehr viele Dinge, die einen beim Lesen den Atem anhalten lassen, viele Wahrheiten kommen ans Tageslicht und ich muss wirklich warnen, der Krimi packt von Seite zu Seite immer noch fesselnder zu.

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  • Eine tödliche WG

    Villa des Schweigens: Thriller
    Kerry

    Kerry

    27. July 2013 um 15:04

    Nina Bachmann ist sehr glücklich einen Sommerjob in einer Anwaltskanzlei bekommen zu haben, wo sie in den Ferien arbeiten kann. Nicht nur, dass sie somit etwas Geld verdient für ihren Führerschein, nein, sie kommt auch mal raus aus ihrem Heimatdorf, denn die Anwaltskanzlei ist in Leipzig. Zwar hat sie die Möglichkeit, bei ihrer Tante Franziska zu wohnen, die jedoch hat einjährige Zwillinge, also ist dies alles in allem eine sehr unentspannte Situation, zumal Nina gerne zum Babysitten herhalten darf. Also tut sie ihr möglichstes, um ein WG-Zimmer zu finden - für die paar Wochen sollte das ja eigentlich kein Problem sein. Ganz so einfach ist es dann doch nicht, bis sie die Annonce für ein Zimmer in einer Villa entdeckt, das sie sich sogar leisten kann. Tatsächlich können bei der Besichtigung sowohl das Zimmer, wie auch erste WG-Bewohner überzeugen, sodass sie kurz entschlossen einzieht - Hauptsache weg von den Zwillingen. Die WG besteht aus Julius (dem Sohn des Eigentümers), Claire, Stefan, Ben(jamin) und inoffiziell Lauren, die Stefans Freundin ist und sehr viel Zeit in der WG verbringt. Ihr Sommerjob gefällt ihr sehr, jedoch hat sie sich das Leben in einer WG einfacher vorgestellt. Vermietersohn Julius entpuppt sich als cholerisch und auch mit Claire läuft nicht alles so glatt und am schlimmsten ist, dass irgendwer ihr immer wieder Gedichte zukommen lässt, ebenso kleine Präsente. Was vielleicht als nette Geste gedacht ist, macht Nina mehr und mehr Angst, zumal sich der Absender nicht zu erkennen gibt. Irgendetwas Merkwürdiges geht in der Villa vor, doch die wahren Hintergründe aufzudecken, gelingt Nina nicht. Als eine WG-Party ausartet und am nächsten Morgen Laurens Leiche gefunden wird, ahnt Nina, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt. Die Situation spitzt sich immer weiter zu und Nina fühlt sich immer mehr bedroht. Wer hat es auf sie abgesehen und vor allem: Warum? Eine tödliche WG! Der Plot wurde ausgesprochen spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass lange Zeit nicht klar ist, wer der Täter ist und warum bzw. ich empfand es sehr überraschend, als sich die Geschichte auflöste. Die Figuren, allen voran Protagonistin Nina, wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, ja so überzeugend sogar, dass ich dem Täter von alleine nicht auf die Spur gekommen bin. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd, sodass ich das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen konnte und es am Stück lesen musste, weil ich einfach wissen wollte, wie sie die Geschichte auflöst.

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  • Interessante Idee, aber...

    Villa des Schweigens: Thriller
    LadyMacbeth

    LadyMacbeth

    29. March 2013 um 14:15

    Zunächst ist Nina überglücklich, dass sie ein schönes und günstiges WG-Zimmer in Leipzig gefunden hat – doch so wirklich warm wird sie mit ihren Mitbewohnern nicht… Da ist Julius, dem die Wohnung gehört und dessen Launen allen auf die Nerven gehen, da sind Benjamin, Stefan und Claire – und auch noch Lauren, die zwar nicht in der WG wohnt, aber fast täglich dort ist… Sie alle sind Nina nicht ganz geheuer. Ninas Unbehagen verstärkt sich, als ein heimlicher Verehrer in mehrfach ihr Zimmer eindringt, und ihr Liebesbotschaften hinterlässt… Meine Meinung An “Villa des Schweigens” hat mir vor allen Dingen die Idee gefallen: Ich mag Romane, in denen unheimliche Dinge vor sich gehen, bei denen jede Figur ewas zu verbergen scheint, und bei denen man als Leser immer wieder Gefahr läuft, sich auf’s Glatteis führen zu lassen. So ganz geglückt ist das im Falle von “Villa des Schweigens” leider nicht, denn es war nicht schwer zu durchschauen, welches Spielchen in der Villa gespielt wird. Die Handlung gipfelt scheinbar im Tod eines Mädchens (der Name wird hier ebenfalls nicht verraten – Spoiler-Gefahr), ist damit aber noch nicht vollkommen ausgereizt. Auch das hat mir gefallen. Ulrike Rylance hat sehr gekonnt eine Reihe von Verdächtigen ins Rennen geschickt, allen voran Julius (War er’s? War er’s nicht? Von mir wird nichts verraten!), der mit seinen Launen bis zum Ende recht schwer einzuschätzen ist, aber auch Claire, über die nicht viel verraten wird und letztendlich auch Benjamin und Stefan, die ebenfalls beide ein Motiv haben könnten. Nina, die Protagonistin, bleibt dabei leider sehr oberflächlich – obwohl das Buch aus ihrer Perspektive verfasst ist, wurde ich als Leserin nicht wirklich warm mit ihr. Ihr Charakter war mir zu eindimensional – zu naiv? – und ich hätte mir gewünscht, mehr von ihr zu erfahren. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, das Buch schnell ausgelesen. Fazit Insgesamt hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht – dann hätte das Buch wohl auch mehr Atmosphäre gehabt (im besten Falle eine unheimliche!). Idee und Setting an sich sind für meinen Geschmack gut gewählt, doch die Geschichte hat meiner Meinung nach mehr Potential geboten. So bleibt “Villa des Schweigens” ein (kurzer) Jugendkrimi für “Zwischendurch”, von dem nicht wirklich allzu viel hängen bleibt.

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  • Rezension zu "Villa des Schweigens: Thriller" von Ulrike Rylance

    Villa des Schweigens: Thriller
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2013 um 11:30

    Nina möchte in Leipzig, wo sie zurzeit arbeitet, eine billige, schöne Wohung oder ein Zimmer mieten. Zum Glück ist die Villa, zu welcher Nina zuletzt kommt, der richtige Ort, denn ihr Zimmer ist groß und schön und billig. Nina mietet dieses Zimmer sofort. Allerdings wirkt diese Villa etwas unheimlich auf sie. Der Vermieter, Julius, ist des Öfteren schlecht gelaunt, genauso wie Claire. Der einzige, der halbwegs normal ist, ist Stefan, jedoch hat dieser eine Freundin. Dann gibt es noch Benjamin, welcher sehr schüchtern ist. Dann, nach einer großen Party, findet Nina Stefan´s Freundin tot auf. Alle sind darüber erschüttert und gehen zunächst von Selbstmord aus. War es Selbstmord? Wenn nicht, wer ist der Mörder? Und ist Nina selbst in Gefahr? Und warum geschehen so seltsame Dinge mit Nina´s Sachen?

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