Ulrike Schelhove

 3.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Der Kindermacher, Höhenflüge und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Nina Nickel

Neu erschienen am 03.11.2018 als Taschenbuch bei KVE-Verlag.

Alle Bücher von Ulrike Schelhove

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Der Kindermacher

Der Kindermacher

 (10)
Erschienen am 07.11.2013
Trügerische Fährten

Trügerische Fährten

 (3)
Erschienen am 25.05.2014
Nina Nickel

Nina Nickel

 (2)
Erschienen am 09.04.2018
Bande des Schweigens

Bande des Schweigens

 (3)
Erschienen am 10.11.2014
Höhenflüge

Höhenflüge

 (3)
Erschienen am 11.11.2015
Seelentote

Seelentote

 (1)
Erschienen am 11.05.2016
Die Schwertfegerbande - Angst im Kinderheim

Die Schwertfegerbande - Angst im Kinderheim

 (1)
Erschienen am 05.02.2014

Neue Rezensionen zu Ulrike Schelhove

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Annika-giers avatar

Rezension zu "Nina Nickel" von Ulrike Schelhove

Super Buch mit einer sehr Humorvollen art
Annika-giervor 8 Monaten

Ich war mehr als Neugierig auf das neue Buch der Autorin, noch dazu spielt es in Köln, was ja nicht gerade weit weg von mir ist. Und ich wurde kein bisschen enttäuscht.

Mit viel Humor und Spannung ging es ins Buch, ich hatte tolle Lesestunden mit Nina ich fand sie so authentisch. Konnte mich richtig in sie rein versetzten.

Dieses Buch zur Seite legen war unmöglich, den ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.

Bin schon total aufs nächste Buch gespannt, dieses war viel zu schnell zu Ende

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LaDragonias avatar

Rezension zu "Der Kindermacher" von Ulrike Schelhove

Rezension zu "Der Kindermacher" von Ulrike Schelhove
LaDragoniavor 2 Jahren

Aus dem Buch:

Der Fortpflanzungsmediziner Dr. Wolfhardt Reichenbach ist in Euskirchen aus dem Hinterhalt erschossen worden. In der Dunkelheit hat der Mörder ihm unweit seiner Villa aufgelauert. Doch damit nicht genug. Nach der Tat wurde ein zweiter Schuss gezielt in den Penis des Opfers abgefeuert. Hinweise auf einen möglichen Täter sind zunächst dürftig.

Was ist sein Motiv?

Die Kommissare Ilka Landwehr und Alex Stettenkamp ermitteln im Umfeld des Toten. Und dann häufen sich Motive und Verdächtige …

Der Mediziner hat mit zwei Teilhabern in Köln eine lukrative Kinderwunschklinik betrieben. Die Ermittler stellen bei ihren Nachforschungen fest, dass die beiden Ärzte an den deutschen Gesetzen vorbei gearbeitet haben.

Wusste Wolfhardt Reichenbach davon?

Ehefrau Sybille ist kinderlos geblieben und darüber sehr verbittert. Ihre Ehe war längst nicht so intakt, wie sie vorgibt. Während der Ermittlungen unternimmt Sybille Reichenbach einen Selbstmordversuch.

Ist ihr alles zuviel geworden und steckt mehr dahinter?

Was hat es mit den organisierten „Eifeler Jagdgegnern“ auf sich, die in den Revieren im Kreis ihr Unwesen treiben? Auf ihr Konto geht sogar der Tod eines alten Jägers im Schmidtheimer Wald. Kurz vor Reichenbachs Tod veröffentlichten sie eine Hetzschrift gegen ihn im Internet. Der Mediziner hatte als engagierter Vorsitzender der Kreisjägerschaft viel Einfluss auf die Jagd in der Eifel.

Liegt hier der Schlüssel zur Aufklärung des Mordes?


Meine Meinung:

Nachdem mir die Krimis der Eifeler Autorin Ulrike Schelhove nun schon von mehreren auf dem Bekanntenkreis immer wieder empfohlen wurden, habe ich mich mal an den ersten Fall um das Ermittlerduo Ilka Landwehr und Alex Stettenkamp gewagt.

Als absoluter Fan der Eifelkrimis um Siggi Baumeister von Jacques Berndorf muss ich wirklich zugeben, eine mehr als lohnende Alternative. Vor allem da zumindest schon mal dieser erste Band im Kreis Euskirchen, meiner Heimat, spielt. Es macht einfach nochmal um einiges mehr Spaß ein Buch zu lesen, wenn die Orte der Handlung einen gewissen Wiedererkennungswert haben.

Die Protagonisten gefallen mir sehr und waren mir auch vom ersten Moment an sehr sympathisch. So das ich mir auf jedenfall noch die nächsten Fälle der beiden besorgen werde. Absolut lesenswert, nicht nur für Fans aus der Region.

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Glineurs avatar

Rezension zu "Der Kindermacher" von Ulrike Schelhove

Ich bin begeistert
Glineurvor 2 Jahren

Eindrücke
Mit "Der Kindermacher" greift Ulrike Schelhove ein ungemein heißes Thema auf, das auf juristischer Ebene zu verschiedenen landesspezifischen Gesetzen führt, und so wie der Leser erfährt, wird bei der künstlichen Befruchtung z.B. manches liberaler in Österreich als in Deutschland angegangen. Die Gefahr des „Designer-Babies“ ist nicht ausgeschlossen, vielleicht sogar makaber und möglich.

In solch einer Kinderwunschklinik hat ein ermordeter Arzt und Gründer jener Arztpraxis zwei weitere Kollegen eingestellt, die zu gleichen Teilen an dem Unternehmen beteiligt sind.

Der Schock ist jedoch groß, als der eigentliche Gründer unweit seiner noblen Wohngegend in Euskirchen durch tödliche Schüsse umgebracht wird.

Dass diese Umstände natürlich hochspannend werden dürften, merkt der Leser sehr schnell.

Kaum ist der brisante Fall den Ermittlern zugeteilt, bleibt wenig Zeit für andere Dinge. Allerdings „entschleunigt“ Ulrike Schelhove dieses Tempo gelungen und lässt uns Leser zunächst ein wenig in das Privat- und Seelenleben der Protagonistin Ilka Landwehr blicken, zudem auch erfahren, dass diese aus der Region Eifel stammt, zumal ihr Vater in der benachbarten Gemeinde Hellenthal lebt. Die sympathische Landwehr hat zudem einen treuen Hund und leider einen auf seine Weise ebenfalls „treuen“ Stalker, der ihr das Leben zum Horror macht. Aber die Polizistin verliert ihren Fall dennoch nicht aus den Augen.

Der ermordete Kinderwunsch-Doc hat eine Vita, die verschiedene Ansätze bei der Tätersuche erlaubt. Er war unter anderem Jäger, und einige Jagdgegner sind in der Zeit des Mordes ohnehin schon recht militant in der und um die Eifel zugange, aber eine uneheliche Tochter mit einer kurzen Liaison könnte auch seine eigentliche Ehefrau, aber auch den Lebenspartner der Mutter seines unehelichen Kindes als Täter infrage kommen lassen.

Und bei diesen cleveren Fallkonstruktionen „entschleunigt“ die Autorin erneut kurz und wohldosiert, und sie bringt uns Alex Stettenkamp näher. Aus eigener Erfahrung ist ihm das Thema Kinderwunschklinik nicht ganz fremd, und sein Leben scheint angenehm und ausgewogen. Dabei ist er im Grunde ein Glückspilz. Der gute Stettenkamp hat das große Glück, dass seine Ehefrau ihm einen Seitensprung verziehen hat. Sehr gelungen übrigens, verschafft die Autorin eine Situation, die den Kripobeamten als geläutert erscheinen lässt. Wer nun Moralapostel spielen will, wird nun von mir „entschleunigt“: … Stettenkamp ist im Gesamtbild ein absoluter Sympathieträger.

Noch ein paar Hinweise zur Tätersuche … die Schwester des Ermordeten fühlt sich um Erbe und Geld betrogen. Anders als ihr wohlhabender Bruder lebt sie mehr schlecht als recht durch Putzstellen und muss zudem ihren versoffenen Ehemann mit durchfüttern … wobei das „Futter“ meist „flüssig“ ist. Und vor dem Mord gab es auch immer wieder massivere Aktionen vopn dem Pärchen, Geld von dem Ermordeten einzufordern.
Letztlich werden die Ermittler auch noch die Teilhaber an der Kinderwunschklinik durchleuchten…

Die ganzen Ideen, wie Ulrike Schelhove sie verknüpft hat, wirken ungemein gelungen. Fast schon eine Art Bewunderung habe ich aber für ihre intensive Recherche zum Thema Kinderwunschklinik, den damit verbundenen medizinischen und letztlich auch juristischen Aspekten. Da bleib mir nur ein Kommentar: „Wow!!!“

Sie gibt sich aber auch bei keiner anderen Thematik eine Blöße … bei der Waffenkunde bin ich ebenso mit einem Aha-Gefühl beteiligt und auch sehr angetan, wie sie sich mit dem Jagdrecht vertraut machte. Nichts ist oberflächlich, sondern fundiert.

Sehr erfreulich ist vor allem, wie sehr die Autorin ihren beiden Protagonisten Persönlichkeit einhaucht. Der Leser ist beiden sehr nah, kann sie formlich „spüren“ und als „Typen“ wahrnehmen, sich sogar identifizieren! Selbst eine Art Nebendarsteller, der Assistent Bongard, wird so gewürdigt und beschrieben, dass er meine „persönliche Nummer 1“ im Sympathiewettbewerb während des Lesens wurde. Zunächst mürrisch wirkend, taut Bongard im Laufe der Story immer mehr auf.

Sehr gut gefallen hat mir zudem, dass man als Leser den Täter/die Täterin in keiner Weise vorausschaut oder ahnen kann. Ulrike Schelhove gelingt es, die Motive so breit zu fächern, dass über einen großen Teil der Geschichte einfach mehrere Verdächtige bestehen bleiben.

Kleiner Hinweis: … mit meiner persönlichen Vermutung habe ich voll danebengelegen. Der gesamten Gestaltung und Entwicklung der Handlung in der „Der Kindermacher“ zolle ich großen Respekt (in dem Zusammenhang … meine Ehefrau teilt meine Begeisterung).


Jean-Louis Glineur

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