Ulrike Scheuermann

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SELF CARE - Du bist wertvoll

Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Knaur Balance.

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Eva-Maria_Obermanns avatar

Rezension zu "Schreibdenken" von Ulrike Scheuermann

fokussiert gegen Schreibblockaden und Plotlöcher
Eva-Maria_Obermannvor 2 Jahren

Aber was ist Schreibdenken überhaupt? Im Grunde etwas ganz Simples, darum zählt Ulrike Scheuermann auch erst einmal die Vorteile auf, die der Prozess haben kann. Wie es den Fokus verschärft und Probleme löst, einfach nur durch Schreiben. Und tatsächlich ist es auf den zweiten Blick dann doch etwas komplexer. Schreibdenken bezeichnet den Prozess des Einfachdrauflosschreibens – allerdings mit einer gezielten Fragestellung. Die kann allgemein sein „Welches Thema will ich in meinem nächsten Buch“ behandeln, oder sehr konkret „Wie kann ich die These, dass Mutterschaft von der Frau getrennt zu betrachten ist, deutlich machen“, auch im literarischen Feld „Wie schaffe ich es, dass meine Protagonistin Grund hat, dieses oder jenes zu tun“.

Schreibdenken ist, wie auf den ersten Blick klar ist, das Denken beim Schreiben. Das Weiterdenken komplexer Fragen, ohne einen Aspekt aus dem Auge zu verlieren – weil ja alles noch da steht. Aber auch das Konkretisieren, wenn wir das Gefühl haben, irgendetwas wäre noch zu schwammig. Während in unserem Kopf die Gedanken da sind, bringen wir sie dann zu Papier und halten sie fest. Das hilft beim Argumentieren in wissenschaftlichen Aufsätzen wie beim Beseitigen von Plotlöchern, ohne sie mit Käse zu überbacken.

Doch nicht nur bei Struktur, Argumentation und Plot hilft Schreibdenken. Ulrike Scheuermann zeigt die Anwendung dieser Schreibart in Unterricht und Lehre, auf Seminaren und im Einzelfall. Die Übung kann schnell Ruhe in eine aufgewühlte Gruppe bringen oder fast schon psychologische Hilfe bei individuellen Problemen liefern. Darum ist Schreibdenken meiner Meinung nach eine universelle Möglichkeit, die weit über eine Schreibhilfe für Autoren hinaus geht.

Ob als kleiner täglicher Schreibeinstieg, der den Fluss kommen lässt, oder als konkrete Hilfestellung bei Schreibblockaden und Unsicherheit, Schreibdenken ist so simpel wie effektiv. Um das zu verdeutlichen und die unterschiedlichen Ansätze und Anwendungen zu zeigen, erklärt das Buch nicht nur, wie ein Schreibprozess aussehen kann, sondern bietet auch konkrete Übungen, die alltagstauglich sind.

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Eva-Maria_Obermanns avatar

Rezension zu "Die Schreibfitness-Mappe: 60 Checklisten, Beispiele und Übungen für alle, die beruflich schreiben" von Ulrike Scheuermann

Viele Übungen und Raum für Eigenes
Eva-Maria_Obermannvor 2 Jahren

Wie der Name schon sagt, ist die Mappe kein Buch im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine Sammlung von Checklisten, Beispielen und Übungen. Nach diesem Muster funktioniert auch der Aufbau. Zunächst gibt es zehn Listen, um den eigenen Schreibtyp zu ermitteln, anschließend Beispiele von Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen und Schreibaufgaben. Der dritte Teil besteht aus praktischen Übungen, die den größten Teil der Mappe ausmachen. Aber seien wir ruhig ehrlich, für die meisten Autoren liegt hier auch der interessanteste Teil.
Die Listen sind einfach und simpel, meist erkenne ich bereits nach den ersten Fragen, wohin das ganze führen soll – auch ohne die Überschrift zu lesen. Bin ich eher der schriftliche oder mündliche Typ (ganz klar der schriftliche), tippe ich lieber oder sollte ich mit der Hand schreiben, plane ich gerne oder kann ich das gar nicht. Oft überschneiden sich manche Listen etwas und das mag ich. Hier wird kein absolutes Ergebnis erwartet oder geliefert. Wir bestehen aus Facetten, auch unsere Schreipersönlichkeit. Ich beispielsweise bin der schriftliche Typ, der schnelle Ideen oder Gedichte gerne mit der Hand festhält, längere Geschichten aber tippe ich lieber. Ich plane, aber nicht zu detailliert und am liebsten nur in meinem Kopf. Sobald ich den Plan zu genau aufgeschrieben habe, fehlt mir irgendwas. Solchen Feinheiten komme ich durch die Listen auf die Spur. Ich lerne tatsächlich kennen, wie ich schreibe, sehe Strukturen und weiß plötzlich auch, wie ich mich zu unliebsamen Aufgaben überwinden kann. Pausiere ich (zu) oft oder gar zu wenig? Tatsächlich vergesse ich im Schreibfluss gerne die Zeit und muss mir regelmäßige kleine Pausen setzten, damit ich mich nicht verliere.
Auch die Beispiele sind interessanter, als es auf den ersten Blick klingen mag. Natürlich sind sie oft etwas überzeichnet, aber gerade dadurch erscheinen die Probleme so umfassend. Und mehr als einmal habe ich Tendenzen auch bei mir entdecken können. Gerade die Dissertation wirkt beispielsweise wie ein riesen Berg, den ich mir mit kleinen Einheiten passierbar mache und gerade im Schreibfluss muss ich darauf achten, den roten Faden nicht zu verlieren. Andere Beispiele kenne ich aus der eigenen Erfahrung so gar nicht, aber umso mehr verstehe ich jetzt andere Autoren besser, die gerade dieses Problem haben. Bisher bin ich mit meinen Strategien immer gut zurechtgekommen und so viel Neues war in diesem Abschnitt für mein eigenes Schreiben vielleicht nicht dabei, aber gerade der Blick auf andere hat sich verändert und ist tatsächlich offener geworden.
Manche der Übungen, die in der Schreifitnessmappe vorgeschlagen werden, kenne ich bereits aus ihrem Seminar, aber auch aus der Autorenarbeit. Der Zeitstrahl beispielsweise, der mich meinen Kalender im Augen behalten lässt und Denkbilder, die gerade komplexe wissenschaftliche Themen herunterbrechen können. Aber auch viele Autoren, die ich kenne, haben Skizzen ihrer Figuren oder Handlungen. Der Schreibeinstimmer kann gerade denen helfen, die ja gerne schreiben würden, aber den Einstieg nicht finden. Das Problem kenne ich bisher noch nicht, wenn ihr ihn dafür mal ausprobiert habt, würde mich eure Meinung dazu interessieren. Und dann gibt es solche Übungen, die ich bereits lieben gelernt habe. Wortsprints, die im November beinahe täglich bemüht werden. Oder Schreibstaffeln, bei denen den Gedanken erst mal freien Lauf gelassen wird. Es gibt eine Zielfrage und vorgegebene Zeit. Manchmal kommt man dabei nicht zum Schluss und manchmal entdeckt man verborgene Wege. Das funktioniert nicht nur bei meiner Dissertation gut, sondern auch, wenn ich nicht genau weiß, was meine Figuren zu ihrem Ziel bringt. ES gibt Übungen, um den eigenen Stil zu finden oder zu lernen, Lücken zu lassen, um sie später zu füllen. Und auch die Überarbeitung hat Platz in der Schreibmappe, denn nicht nur Kritik zuzulassen müssen wir Autoren immer wieder neu lernen, auch konstruktiv mit ihr umzugehen.
Im Ganzen ist die Schreibfitnessmappe eine tolle alltägliche Begleitung. Viele der Übungen wandern schlicht ins tägliche Schreiben hinein. Und wenn ich einmal wirklich nicht weiterweiß, kann ich nachschauen, wie ich vielleicht den Leser besser erreiche, oder welchen Gedankengang ich brauche, um den Dialog zu gestalten. Wichtig ist mir dabei, dass Ulrike nie sagt: So machst du das. Vielmehr gibt sie die Hinführung zur eigenen Lösung und lässt meinem Schreib-Ich damit den nötigen Raum. Das macht wirklich Spaß und bringt mich tatsächlich weiter.

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tschulixxs avatar

Rezension zu "Innerlich frei" von Ulrike Scheuermann

Es hilft helfen!
tschulixxvor 2 Jahren

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, denn es hat mich sofort angesprochen. Es ist ein Buch für Jedermann mit vielen Tipps und Anleitungen zum anwenden. Es wird aufgezeigt, wie wir mit unserer „nicht so guten Seite“, die Autorin bezeichnet sie als unperfekte Seite, umgehen können und wie sie unser ganzes Leben besser macht. Man muss sie nicht verstecken, sondern kann aus ihr lernen…


1.Kriterium: Die Idee des Buches.

Man darf sich bei diesem Buch auf keinen Fall denken: „nicht noch so ein Selbsthilfebuch“, denn dann ist man viel zu verschlossen. Na klar, es ist noch ein Selbsthilfebuch, aber es ist ein Selbsthilfebuch das wirklich hilft! Die Autorin hat sich mit der nicht so tollen Seite von jedem Menschen beschäftigt und versucht den Leser zu übermitteln, wie man damit umgehen kann. Die Autorin wirkt beim Lesen sehr sympathisch und engagiert, was mich beim sehr beeinflusst hat.

Das Buch kann einem helfen glücklicher zu werden. Man darf natürlich auch keine Wunder nach dem lesen erwarten, sondern muss an sich arbeiten. Dieses Buch kann eine sehr gute Stütze in diesem Prozess sein.

 

2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.

Das Buch enthält viele praktischen Beispiele, die jeder von uns nachvollziehen kann, bzw. sogar selbst von sich aus kennt. Oft findet man in Büchern ja Hilfestellungen, mit denen man überhaupt nichts anfangen kann, die auch oft gar nicht umsetzbar sind oder man einfach nicht tun will. Hier ist das nicht so. Das Buch zeigt wirklich tolle Tipps an, die jeder von uns machen kann und auch sollte. Ich habe einige davon in den letzten Tagen selbst probiert und gehe jetzt mit meiner ungeliebten Seite viel besser um.

Die Autorin hat es geschafft, ihre Theorien mit vielen eigenen Beispielen aus ihrem Leben zu verfeinern. Das sprach mich als Leser sehr an, und hat mir auch in gewisser Weise die Augen geöffnet. Ich sage nur: ich habe erst danach gemerkt, wie stark unser persönliches Glück von anderen Menschen abhängig gemacht wird. Irgenwie ist man sich dessen nie so bewusst…

Das Buch liegt wirklich sehr gut in der Hand. Der Umschlag ist griffig und das Cover wirklich wunderschön. Auch hat das Buch eine angenehme Dicke, wodurch ich es gerne zur Hand genommen habe. Auch innen ist es sehr schön gestaltet und der Leser kann sich auf bunte Seiten freuen. Wichtige Dinge werden farbig hervorgehoben und haben für mich das Buch noch sympathischer gemacht.

 

3. Kriterium: Hilft das Buch helfen?

Mir hat das Buch in gewisser Weise geholfen, denn es hat mir die Augen geöffnet und mir verdeutlicht, wie ich mit mir selbst besser umgehen kann. Das Buch hat, wie es im Klappentext schon verspricht, Tiefgang und eine gewisse Intensität. Grundsätzlich finde ich, dass wir alle wissen, was uns glücklich macht und was unglücklich, wir denken einfach nie wirklich in dieser Intensität darüber nach, wie uns das Buch diese Dinge offen legt.
 

4. Kriterium: Ob mich das Buch gefesselt hat? 

Ja, das hat es. Es hat mich mit diesen liebevollen bunten Kapiteln gelockt und auch die schöne Bearbeitung des ganzen Textes hat mich neugierig auf das gemacht, was noch alles kommt. Es hat einfach Spaß gemacht darin zu schmökern. Das Buch verspricht nicht zu viel und kann das „innerlich frei“ umsetzten und den Leser viel neues beibringen. Es hat mich gefesselt, weil es so viele neue Informationen gegeben hat und die Beispiele der Autorin wirklich interessant zu lesen waren.

 

5. Kriterium: Die Schreibweise.

Mir gefiel sie richtig gut. Es ist ein Buch für jeden und wirklich jeder kann glaube ich mit ihrer Schreibweise etwas anfangen. Sie bringt viel Wissen in anspruchsvollen aber auch in gewisser Weise leichten Sätzen wieder, sodass das Buch eher wie ein Roman zu lesen ist.


Das Buch bekommt von mir auf alle Fälle die komplette Punktzahl. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und auch etwas dabei zu lernen. Ich habe einiges daraus mitgenommen und werde versuchen die Dinge auch anzuwenden.

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